<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1940134,"date":"2021-07-06T22:23:00","date_gmt":"2021-07-06T20:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1940134"},"modified":"2021-07-06T23:12:04","modified_gmt":"2021-07-06T21:12:04","slug":"es-ist-vorbei-annalena-nach-buch-debakel-fordert-selbst-die-taz-baerbock-zum-ruckzug-auf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/07\/es-ist-vorbei-annalena-nach-buch-debakel-fordert-selbst-die-taz-baerbock-zum-ruckzug-auf\/","title":{"rendered":"\u201eEs ist vorbei, Annalena!\u201c Nach Buch-Debakel fordert selbst die \u201etaz\u201c Baerbock zum R\u00fcckzug auf"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Plagiats-Aff\u00e4re um Annalena Baerbock wird immer mehr zum Problem f\u00fcr die Partei. Sogar linksgerichtete Zeitungen wie die \u201etaz\u201c schreiben die Gr\u00fcnen-Kandidatin mittlerweile ab.<\/b><br \/>\nDie Plagiats-Aff\u00e4re um Annalena Baerbock wird immer mehr zum Problem f\u00fcr die Partei. Sogar linksgerichtete Zeitungen wie die \u201etaz\u201c schreiben die Gr\u00fcnen-Kandidatin mittlerweile ab. Berlin &#8211; Die Debatte um abgeschriebene Passagen in ihrem Buch \u201eJetzt: Wie wir unser Land erneuern\u201c, sorgen f\u00fcr ein Umfrage-Tief der Gr\u00fcnen. Zuerst war aus dem Lager der Partei von einer gezielten Kampagne die Rede, doch die Kritik der Medien wird immer gr\u00f6\u00dfer. Sogar linksgerichtete Zeitungen, die den Gr\u00fcnen vermeintlich etwas n\u00e4her stehen, stimmen mit ein. In ihrem Kommentar mit dem Titel \u201eEs ist vorbei, Baerbock\u201c schreibt die taz -Autorin Silke Mertins: \u201eWenn Baerbock also etwas am Klima und der Zukunft der kommenden Generationen liegt, dann sollte sie ihre Kandidatur so schnell wie m\u00f6glich an Habeck abgeben. Sieht sie es nicht ein, dann liegt es jetzt bei den einflussreichen Parteigranden ihr klarzumachen: Es ist vorbei, Annalena! Vielleicht w\u00e4re sie eine gute Kanzlerin geworden, doch daf\u00fcr m\u00fcsste sie zuerst ein hohes Ergebnis f\u00fcr ihre Partei erreichen. Sie kann diese Wahlen nicht mehr gewinnen, dazu ist ihre Glaubw\u00fcrdigkeit zu stark besch\u00e4digt.\u201c Die Kommentatorin analysiert das Scheitern der gr\u00fcnen Kanzlerkandidatin aus ihrer Sicht so: \u201eWieder einmal wollte die Kanzlerkandidatin gr\u00f6\u00dfer erscheinen, als sie ist. Und dieses Mal fehlt ihr sogar die Einsicht, erneut Fehler gemacht zu haben. Baerbock ist an ihrem eigenen Ehrgeiz gescheitert.\u201c Wenn es so weiter gehe, lande die Partei noch da wo sie in 2017 war: unter 10 Prozent. Kommentare in anderen Medien sind ebenfalls nicht zimperlich im Umgang mit Annalena Baerbock. Im Tagesspiegel hei\u00dft es: \u201eDie Stimmung im Land, nach Merkel, nach Corona und wegen der Klimakrise, h\u00e4tte einen Wechsel herbeif\u00fchren k\u00f6nnen.\u201c Annalena Baerbock h\u00e4tte laut dem Kommentator eine Chance gehabt, Kanzlerin zu werden, \u201evielleicht sogar eine Regierungschefin wie Neuseelands Jacinda Ardern.\u201c Daf\u00fcr h\u00e4tte die Kanzlerkandidatin der Gr\u00fcnen aber vorausahnen m\u00fcssen, was kommen w\u00fcrde. \u201eSie h\u00e4tte wissen m\u00fcssen, wie sie Armin Laschet angreifen kann. Sie h\u00e4tte, vor der Kandidatur, Steuerzahlungen und Lebenslauf leisten beziehungsweise korrigieren m\u00fcssen, um gewappnet zu sein. H\u00e4tte.\u201c Auch die S\u00fcddeutsche Zeitung erkennt ein eklatantes Problem bei den Gr\u00fcnen: Zu viele Komplexe Themen und ein zu sauber gef\u00fchrter Wahlkampf, denn der sei \u201ekein Salon\u201c. \u201eTritte in Debatten geh\u00f6ren dazu &#8211; schon um die Standfestigkeit der Bewerber zu erproben. Den allermeisten Menschen f\u00e4llt es schwer, abzuw\u00e4gen etwa zwischen Emissionszertifikaten und Energiegeld &#8211; wohingegen zu Schummeln und Nebeneink\u00fcnfte-Vergessen jeder eine Meinung hat. Deshalb ist es f\u00fcr Baerbock gef\u00e4hrlich, wenn nun permanent Themen hereindonnern, die sich vorz\u00fcglich zur Reduktion von Komplexit\u00e4t eignen.\u201c Die Stuttgarter Nachrichten stellen die Frage: \u201eIst Annalena Baerbock nur ein Opfer frauenfeindlicher Kommentatoren?\u201c Ihre Antwort: \u201eMitnichten \u2013 und es ist von ihr nicht klug, sich als solches zu pr\u00e4sentieren. Zum einen muss ihr klar gewesen sein, was passiert, wenn sie sich um die Kanzlerinnenschaft bewirbt.\u201c Es m\u00fcsse klar sein, dass wer in die erste Reihe tritt, schonungslos durchleuchtet wird. \u201eDazu kommt, dass Frauen, die sich stark exponieren, oft eine besondere Form der Ablehnung entgegenschl\u00e4gt. Das ist schlimm und geh\u00f6rt bek\u00e4mpft \u2013 aber es ist Realit\u00e4t.\u201c In dem Kommentar hei\u00dft es weiter, dass Baerbock ein Wahlkampfteam um sich sammeln h\u00e4tte m\u00fcssen, das hochprofessionell agiert. \u201eDas Lebenslauf und Nebeneink\u00fcnfte vor Bekanntgabe der Bewerbung checkt, das alle am Buch Beteiligten auf korrekte Zitierregeln einschw\u00f6rt. Und das nicht wie ein getretener Hund auf die Kritik an diesen Vers\u00e4umnisse reagiert. Die Kampagne der Kandidatin im Umgang mit den eigenen Schw\u00e4chen ist bislang fast ebenso mies wie die ihrer Gegner.\u201c (md) Rubriklistenbild: \u00a9 Bernd von Jutrczenka\/dpa<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Plagiats-Aff\u00e4re um Annalena Baerbock wird immer mehr zum Problem f\u00fcr die Partei. Sogar linksgerichtete Zeitungen wie die \u201etaz\u201c schreiben die Gr\u00fcnen-Kandidatin mittlerweile ab. Die Plagiats-Aff\u00e4re um Annalena Baerbock wird immer mehr zum Problem f\u00fcr die Partei. Sogar linksgerichtete Zeitungen wie die \u201etaz\u201c schreiben die Gr\u00fcnen-Kandidatin mittlerweile ab. 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