<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1943383,"date":"2021-07-11T10:30:00","date_gmt":"2021-07-11T08:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1943383"},"modified":"2021-07-11T11:10:50","modified_gmt":"2021-07-11T09:10:50","slug":"coronavirus-in-der-schweiz-die-aktuelle-situation","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/07\/coronavirus-in-der-schweiz-die-aktuelle-situation\/","title":{"rendered":"Coronavirus in der Schweiz: die aktuelle Situation"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts f\u00fcr Gesundheit 704\u2005943 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden,\u00a010\u2005370 Infizierte sind gestorben.<\/b><br \/>\nSeit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts f\u00fcr Gesundheit 704 943 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden,10 370 Infizierte sind gestorben. Reisende auf dem Flughafen Z\u00fcrich in Kloten. Am Samstag,10. Juli, begannen in weiten Teilen der Schweiz die Sommerferien. Die neusten Entwicklungen: Alle Nachrichten zu den Entwicklungen ausserhalb der Schweiz finden Sie hier. Wie viele Infizierte und Todesf\u00e4lle gibt es? Am Freitag (9.7.) meldete das BAG 323 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden.6 Personen wurden ins Spital eingeliefert. Eine Person starb im Zusammenhang mit der Infektion. Seit Beginn der Pandemie mussten bisher 29 234 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung bel\u00e4uft sich auf 10 370. Wie viele Menschen sind geimpft? In der Schweiz sind laut dem BAG bisher 3 442 430 Personen mit zwei Dosen vollst\u00e4ndig geimpft worden, das ist mehr als ein Drittel der Bev\u00f6lkerung. Insgesamt wurden 7 967 962 Einzeldosen verabreicht. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) auf seiner Website ver\u00f6ffentlicht hat (Stand 7.7.) Wie erhalte ich ein Covid-Zertifikat, und wozu dient es? Ausstellung: Verwendung: Welche Lockerungsschritte plant der Bund? Die Regierung orientiert sich an einem Drei-Phasen-Modell. Anhand dieses Plans will sie die Restriktionen schrittweise bis Ende Juli aufl\u00f6sen \u2013 sofern dies die Lage und der Impffortschritt erlauben. 1. Schutz-Phase (abgeschlossen): Sie sollte so lange dauern, bis alle besonders gef\u00e4hrdeten Personen, die sich impfen lassen wollten, mit zwei Dosen geimpft w\u00e4ren. W\u00e4hrend der Schutz-Phase galten in vielen Bereichen noch strenge Massnahmen. Inzwischen konnten sich alle Personen \u00fcber 75 Jahre und impfwillige Risikopatienten impfen lassen. 2. Stabilisierungs-Phase (andauernd): In einem zweiten Schritt bekommen nun alle Erwachsenen, die das w\u00fcnschen, Zugang zu den Vakzinen. Damit gehen weitergehende Lockerungen einher. Wie schon zu Beginn dieser Phase beschloss der Bundesrat am 23. Juni erneut gr\u00f6ssere \u00d6ffnungsschritte als zun\u00e4chst angek\u00fcndigt (siehe unten). F\u00fcr die Stabilisierungs-Phase wurden indes Richtwerte definiert, mit denen der Bundesrat notfalls \u00d6ffnungen r\u00fcckg\u00e4ngig machen k\u00f6nnte. 3. Normalisierungs-Phase (ab Ende August): Die dritte und letzte Phase beginnt, sobald alle impfwilligen Erwachsenen beide Dosen erhalten haben. Das k\u00f6nnte im August der Fall sein, h\u00e4ngt jedoch von der Impfbereitschaft der Bev\u00f6lkerung ab, die h\u00f6her zu sein scheint als zun\u00e4chst vom Bundesrat erwartet. Lassen sich mehr Menschen impfen, verl\u00e4ngert dies die Stabilisierungsphase, senkt aber das Risiko f\u00fcr einen Anstieg der Fallzahlen im Herbst. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass mit dem Beginn der Normalisierungs-Phase keine gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschr\u00e4nkungen mehr zu rechtfertigen sind. Massnahmen, wie beschr\u00e4nkte Kapazit\u00e4ten oder die Maskenpflicht an stark bev\u00f6lkerten Orten, d\u00fcrften schrittweise aufgehoben werden. H\u00f6chstens f\u00fcr Grossveranstaltungen k\u00f6nnten noch Einschr\u00e4nkungen gelten, sie sollen zuerst auf 10 000 Personen beschr\u00e4nkt bleiben. Weil das Virus weiterhin zirkulieren wird, k\u00f6nnte das Gesundheitssystems aber trotzdem wieder \u00fcberlastet werden. In diesem Fall will der Bundesrat nur noch Personen einschr\u00e4nken, die kein Covid-Zertifikat vorweisen k\u00f6nnen. Welche Massnahmen gelten bereits? Am 23. Juni hat der Bundesrat erneut weitgehende \u00d6ffnungsschritte beschlossen, die am 26. Juni in Kraft getreten sind. Hier finden Sie dazu die wichtigsten Antworten. Das Wichtigste in K\u00fcrze: Einkaufen Die Anzahl der Kundinnen und Kunden wird nicht l\u00e4nger beschr\u00e4nkt. Maskenpflicht Im Freien wird die Maskenpflicht aufgehoben. Das gilt auch f\u00fcr Haltestellen, Unter- und \u00dcberf\u00fchrungen oder Hallen und Ladenpassagen. In \u00f6ffentlichen Innenr\u00e4umen muss in der Schweiz weiterhin eine Maske getragen werden. Das gilt beispielsweise f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Verkehr, Gesch\u00e4fte, Restaurants, Banken und Poststellen. Am Arbeitsplatz und den Hochschulen wird die Maskenpflicht gelockert beziehungsweise gilt nicht mehr generell. Die Arbeitgeber entscheiden, wo und wann das Tragen einer Maske n\u00f6tig ist. Das Maskentragen an den Schulen regeln die Kantone. Beruf Die Home-Office-Pflicht wird in eine Empfehlung umgewandelt. Das Arbeiten vor Ort bedingt kein regelm\u00e4ssiges Testen mehr. Freizeit F\u00fcr Personen, die sportliche oder kulturelle Aktivit\u00e4ten aus\u00fcben, gibt es in Aussenbereichen neu keine Einschr\u00e4nkungen mehr. Bei Aktivit\u00e4ten in Innenr\u00e4umen m\u00fcssen die Kontaktdaten erhoben werden. Die Maskenpflicht, die Pflicht zur Einhaltung des Abstands sowie die Kapazit\u00e4tsbeschr\u00e4nkungen werden aufgehoben. Aquaparks k\u00f6nnen wieder \u00f6ffnen. Diskotheken und Tanzlokale d\u00fcrfen wieder \u00f6ffnen, wenn der Zugang auf Personen mit Covid-Zertifikat beschr\u00e4nkt wird. Wie bei allen Einrichtungen, deren Zugang auf Personen mit Covid-Zertifikat eingeschr\u00e4nkt sind, entf\u00e4llt die Maskenpflicht. Veranstaltungen F\u00fcr Veranstaltungen, zu denen der Zugang auf Personen mit Covid-Zertifikat begrenzt ist, gelten keine Beschr\u00e4nkungen. Das gilt auch f\u00fcr Grossveranstaltungen. Bereits ab dem 26. Juni d\u00fcrfen Veranstaltungen mit mehr als 10 000 Personen wieder stattfinden und die Kapazit\u00e4t kann voll genutzt werden. In einem Schutzkonzept muss unter anderem festgelegt werden, wie der Zutritt auf Personen mit Zertifikat beschr\u00e4nkt wird. Veranstaltungen ab 1000 Personen ben\u00f6tigen eine kantonale Bewilligung. Bei Veranstaltungen ohne Covid-Zertifikat gilt: Wenn das Publikum sitzt, k\u00f6nnen maximal 1000 Personen teilnehmen \u2013 drinnen wie draussen. Wenn die Menschen stehen oder sich bewegen, sind drinnen maximal 250 und draussen maximal 500 Besucher zugelassen. Die Kapazit\u00e4t der \u00d6rtlichkeit kann bis zu zwei Dritteln genutzt werden \u2013 drinnen wie draussen. Drinnen gilt eine Maskenpflicht und die Konsumation ist nur in Restaurationsbereichen erlaubt; am Sitzplatz nur, wenn die Kontaktdaten erhoben werden. Veranstaltungen und Konzerte, an denen die Besucherinnen und Besucher tanzen, sind verboten. An privaten Treffen d\u00fcrfen drinnen weiterhin h\u00f6chstens 30 Personen und draussen h\u00f6chstens 50 Personen teilnehmen. Kinder werden dazugez\u00e4hlt. Auslandreisen F\u00fcr Einreisen aus dem Schengen-Raum wird grunds\u00e4tzlich die Quarant\u00e4nepflicht aufgehoben. Eine Testpflicht besteht nur noch f\u00fcr mit dem Flugzeug einreisende Personen, die weder geimpft noch genesen sind. Die Kontaktdaten werden k\u00fcnftig noch bei der Einreise mit dem Flugzeug verlangt. Zudem lockert die Schweiz die noch bestehenden Einreisebeschr\u00e4nkungen f\u00fcr nachweislich geimpfte Drittstaatsangeh\u00f6rige. Die entsprechende L\u00e4nderliste des Staatssekretariats f\u00fcr Migration wurde angepasst. Die Risikoliste wird auf Staaten und Gebiete reduziert, in denen f\u00fcr die Schweiz besorgniserregende Virusvarianten zirkulieren. Geimpfte und genesene Personen aus einem solchen Staat oder Gebiet k\u00f6nnen ohne Test- und Quarant\u00e4nepflicht einreisen, solange sicher ist, dass die Impfung einen guten Schutz bietet. Wer weder geimpft noch genesen ist, muss einen negativen PCR-Test oder Antigenschnelltest vorweisen und sich nach der Einreise in Quarant\u00e4ne begeben. Wie sieht die Impfstrategie der Schweiz aus? Swissmedic hat bisher drei Impfstoffe zugelassen, jenen von Moderna, jenen von Pfizer\/Biontech und jenen von Johnson &amp; Johnson. W\u00e4hrend die Schweiz von Moderna und Pfizer\/Biontech Impfstoff bestellt hat, ist dies bei Johnson &amp; Johnson bisher nicht der Fall. Ausserdem hat die Schweiz Impfstoffe der Hersteller AstraZeneca, Novavax und Curevac bestellt \u2013 f\u00fcr diese gibt es noch keine Zulassung. F\u00fcr Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren ist seit dem 4. Juni der Impfstoff von Pfizer\/Biontech zugelassen. Mitte Mai hat der Bundesrat 1,2 Milliarden Franken gesprochen, um zus\u00e4tzliche Impfdosen gegen das Coronavirus zu beschaffen. Damit will die Regierung ausreichend Impfstoff bis ins Jahr 2023 sichern und weitere Lockdowns verhindern. Dabei setzt der Bundesrat weiterhin auf die mRNA-Vakzine. Verhandlungen f\u00fcr Reservationen bei den Herstellern laufen. Anfang Januar wurde mit der Covid-19-Impfung begonnen. Priorit\u00e4r sollen besonders gef\u00e4hrdete Gruppen, also \u00e4ltere Personen und solche mit Vorerkrankungen, geimpft werden. Danach sind das Gesundheitspersonal und Menschen, die mit besonders gef\u00e4hrdeten Personen zusammenleben, an der Reihe. Nach den priorisierten Gruppen sollen die Impfstoffe dann allen anderen Personen ab 16 Jahren zur Verf\u00fcgung stehen, die sich impfen lassen m\u00f6chten. Bis Ende August k\u00f6nnten laut Bundesamt f\u00fcr Gesundheit alle Impfwilligen geimpft sein. Eine Impfpflicht ist seitens des Bundes nicht vorgesehen. Corona-Impfung: K\u00f6nnen wir trotz Mutationen weltweite Herdenimmunit\u00e4t erreichen? Was kostet die Corona-Krise, und wie stark ist die Wirtschaft betroffen? Die Schweiz hat im Corona-Jahr 2020 den st\u00e4rksten Wirtschaftseinbruch seit der Erd\u00f6lkrise von 1975 erlebt. In absoluten Zahlen entspricht der Wirtschaftseinbruch einer Wohlstandseinbusse von rund 21 Milliarden Franken gegen\u00fcber 2019. Nicht ber\u00fccksichtigt in dieser Berechnung ist, dass die Wirtschaft ohne Pandemie mit grosser Wahrscheinlichkeit gewachsen w\u00e4re. Der Wertsch\u00f6pfungsverlust f\u00fcr 2020 d\u00fcrfte somit effektiv gegen 30 Milliarden Franken betragen. F\u00fcr 2021 d\u00fcrften nochmals rund 15 Milliarden dazukommen. Insgesamt ist die Schweiz mit deutlich geringeren wirtschaftlichen Sch\u00e4den durch die zwei Wellen gekommen als andere L\u00e4nder. Zu verdanken ist dies auch einer relativ g\u00fcnstigen Branchenstruktur mit starken Sektoren wie Pharma und Finanzen. Die vom Lockdown besonders betroffenen Branchen wie der Tourismus oder die Gastronomie haben in der Schweiz anteilm\u00e4ssig ein geringeres Gewicht als in L\u00e4ndern wie \u00d6sterreich, Italien oder Frankreich. Hinzu kommt, dass die Schweiz im ersten Lockdown den betroffenen Unternehmen und Arbeitgebern relativ rasch Hilfe in Form von Covid-19-Krediten, Kurzarbeitsgeldern und Entsch\u00e4digungen f\u00fcr Selbst\u00e4ndige zur Verf\u00fcgung gestellt hat. Das d\u00fcrfte einen noch tieferen Einbruch der Wirtschaft verhindert haben. Derzeit keimt die Hoffnung \u2013 und das hat nicht nur mit den grossen \u00d6ffnungsschritt seit Juni 2021 zu tun. Aus der Wirtschaft kommen jedenfalls erfreuliche Signale. Verschiedene Indikatoren deuten darauf hin, dass sich die Wirtschaftsaktivit\u00e4t sp\u00fcrbar belebt. Es kam somit in dieser Krise (anders als beispielsweise in der Finanzkrise von 2008\/2009) zu einem V-f\u00f6rmigen Verlauf der Konjunktur: Auf einen steilen Absturz folgte eine rasante Erholung. Wie gut es in der Schweiz gesamtwirtschaftlich l\u00e4uft, zeigt ein Echtzeit-Indikator des Staatssekretariates f\u00fcr Wirtschaft (Seco), der den Wirtschaftsgang auf w\u00f6chentlicher Basis absch\u00e4tzt. Und hier zeigen wir den Verlauf in Echtzeit auf. Schon Mitte Mai 2021 hat die Wirtschaftsleistung erstmals deutlich das Vorkrisenniveau \u00fcberschritten. Derzeit d\u00fcrfte das Bruttoinlandprodukt (BIP) um knapp 1% h\u00f6her liegen als im gleichen Zeitraum des Vorkrisenjahres 2019. Indikatoren deuten darauf hin, dass die Erholung weitergeht. Im Sommer bleibt wohl als Wermutstropfen, dass der internationale Reiseverkehr wohl noch l\u00e4nger nicht zur Normalit\u00e4t zur\u00fcckkehren wird. Darunter d\u00fcrften einzelne Branchen wie die Stadthotellerie oder Reiseb\u00fcros noch geraume Zeit leiden. Auch der Arbeitsmarkt hat sich in Anbetracht der desastr\u00f6sen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise als erstaunlich widerstandsf\u00e4hig erwiesen. Der R\u00fcckschlag war gleichwohl gewaltig. Im Januar 2021 z\u00e4hlte das Seco 169 753 arbeitslose Personen. Das sind \u00fcber 40 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote, die 2019 im Jahresdurchschnitt 2,3 Prozent betragen hatte, erreichte im Januar 3,7 Prozent. Seither geht sie langsam zur\u00fcck. Im Mai betrug sie noch 3,1 Prozent. Dass die Arbeitslosigkeit in der Krise nicht weit h\u00f6her war, verdankt die Schweiz vor allem der Kurzarbeit. Der Staat hat denn auch ein riesiges Hilfspaket geschn\u00fcrt. \u00dcber 31 Milliarden hat der Bund bisher bezahlt, dazu kommen B\u00fcrgschaften und Garantien von \u00fcber 42 Milliarden Franken. Oben drauf sind H\u00e4rtefallhilfen vorgesehen, die der Bundesrat von Maximal 5 auf 10 Milliarden Franken aufgestockt hat. Eine \u00dcbersicht \u00fcber die staatlichen Programme finden Sie hier. Im Bundeshaushalt hinterl\u00e4sst die Pandemie entsprechend tiefe Spuren.2020 schloss er mit einem rekordhohen Defizit von 15,8 Milliarden Franken ab. Die gr\u00f6ssten Posten bilden die Kurzarbeit (10,8 Mrd.) und der Erwerbsersatz (2,2 Mrd.). Im laufenden Jahr erwartet der Bund ein Defizit von gesamthaft rund 20 Milliarden Franken. Vorgesehen sind derzeit ausserordentliche Corona-Ausgaben von rund 17 Milliarden Franken. Es d\u00fcrfte auch f\u00fcr die Schweiz Jahrzehnte dauern, die angeh\u00e4ufte Staatsverschuldung abzutragen. Ausserdem bereitet vor allem die Situation am Arbeitsmarkt immer noch Sorgen. Der Aufschwung wird zwar neue Jobs schaffen. Das Ende der Kurzarbeit d\u00fcrfte aber auch aufzeigen, dass gewisse Stellen den Strukturwandel nicht \u00fcberstehen. Unter dem Strich werden Folgen bleiben, die schwierig aufzurechnen sind. Die Krise hat mehr als 50 000 zus\u00e4tzliche Arbeitslose und 67 000 Stellensuchende generiert, und ehemals Erwerbst\u00e4tige haben sich vom Arbeitsmarkt zur\u00fcckgezogen. Einige werden M\u00fche haben, wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Dazu kommt dass die Krise vor allem Jugendliche hart getroffen hat: Sie haben M\u00fche, im Arbeitsmarkt Tritt zu fassen, und bei vielen Lernenden hat die berufliche Ausbildung gelitten. Wie kann man sich sch\u00fctzen? Das BAG hat Hygiene-Empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus herausgegeben und erg\u00e4nzt diese laufend. Ende September startete das BAG eine Kampagne gegen den sogenannten \u00abfist bump\u00bb: Die Begr\u00fcssung mit \u00abGhettofaust\u00bb sei aus hygienischer Sicht keine Alternative zum H\u00e4ndedruck. \u00abHand ist Hand\u00bb, lautet der Slogan des BAG. Weiterhin sollte man unter anderem regelm\u00e4ssig die H\u00e4nde mit Wasser und Seife oder einer alkoholbasierten L\u00f6sung reinigen. Begr\u00fcssungsk\u00fcsschen oder H\u00e4ndesch\u00fctteln sollen vermieden werden, weil sich ansteckende Tr\u00f6pfchen aufgrund von Husten oder Niesen an den H\u00e4nden befinden k\u00f6nnten. Muss man husten oder niesen, sollte man Mund und Nase mit einem Taschentuch oder der Armbeuge bedecken, das Taschentuch hinterher in einem geschlossenen Beh\u00e4lter entsorgen und die H\u00e4nde waschen. Zudem darf man nur nach telefonischer Anmeldung in einer Arztpraxis oder auf einer Notfallstation erscheinen. F\u00fcr Innenr\u00e4ume empfiehlt das BAG regelm\u00e4ssiges L\u00fcften bei weit ge\u00f6ffneten Fenstern. R\u00e4ume, in denen sich mehrere Personen l\u00e4ngere Zeit aufhalten (z. B. Arbeitsr\u00e4ume, Aufenthaltsr\u00e4ume, Home-Office-R\u00e4ume) sollten alle 1 bis 2 Stunden f\u00fcr 5 bis 10 Minuten gel\u00fcftet werden. Klassenr\u00e4ume sollten nach jeder Lektion gel\u00fcftet werden. Ausserdem r\u00e4t das BAG, Abstand zu halten. Dies gilt zum Beispiel f\u00fcr das Anstehen in einer Schlange. Um die besonders gef\u00e4hrdeten \u00e4lteren Menschen zu sch\u00fctzen, soll das Abstandhalten vor allem f\u00fcr sie und ihnen gegen\u00fcber gelten. Auch Teilnehmende von Sitzungen sollen k\u00f6rperlich auf Distanz gehen. Coronavirus, Covid-19, Sars-CoV-2: Was bedeuten die verschiedenen Bezeichnungen? Coronavirus: Coronaviren sind eine Virusfamilie, zu der auch das derzeit weltweit grassierende Sars-CoV-2 geh\u00f6rt. Da es anfangs keinen Namen trug, sprach man in den ersten Wochen vom \u00abneuartigen Coronavirus\u00bb. Sars-CoV-2: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab dem neuartigen Coronavirus den Namen Sars-CoV-2 (\u00abSevere Acute Respiratory Syndrome\u00bb-Coronavirus 2). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symptome verursachen kann, aber nicht muss. Mittlerweile sind bereits mehrere Mutationen des Virus bekannt. Covid-19: Die durch Sars-CoV-2 ausgel\u00f6ste Atemwegserkrankung wurde Covid-19 (Coronavirus Disease 2019) genannt. Covid-19-Patienten sind dementsprechend Menschen, die das Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen. Ein ausf\u00fchrliches Glossar mit den 20 wichtigsten Begriffen im Zusammenhang mit der Pandemie finden Sie hier. Mitarbeit: wej., len., gam., cts., cb., ase., alg., toc., eru., ran., med., nil., ni., am\u00fc., wde., bso., ela., gds., naw., tsf., bbu., fsr.; mit Agenturmaterial.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts f\u00fcr Gesundheit 704\u2005943 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden,\u00a010\u2005370 Infizierte sind gestorben. 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