<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1949822,"date":"2021-07-20T16:08:00","date_gmt":"2021-07-20T14:08:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1949822"},"modified":"2021-07-20T17:13:23","modified_gmt":"2021-07-20T15:13:23","slug":"bad-munstereifel-angela-merkel-verspricht-opfern-unburokratische-soforthilfe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/07\/bad-munstereifel-angela-merkel-verspricht-opfern-unburokratische-soforthilfe\/","title":{"rendered":"Bad M\u00fcnstereifel: Angela Merkel verspricht Opfern unb\u00fcrokratische Soforthilfe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Bundeskanzlerin Angela Merkel (67, CDU) besucht das Hochwasser-Gebiet in Bad M\u00fcnstereifel. Gleichzeitig bereiten steigende Corona-Infektionszahlen Sorgen. | TAG24<\/b><br \/>\nBad M\u00fcnstereifel \u2013 Nach Rheinland-Pfalz jetzt Nordrhein-Westfalen: Die Bundeskanzlerin kommt erneut in die Katastrophengebiete und macht sich vor Ort ein Bild. Am Dienstag ist Angela Merkel (67, CDU) im Kreis Euskirchen. Angela Merkel macht sich am heutigen Dienstag um 11.55 Uhr ein Bild von der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit NRW-Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (60, CDU) kommt die Bundeskanzlerin nach Bad M\u00fcnstereifel. Der Ort im Kreis Euskirchen ist von dem Unwetter der vergangenen Tage heftig betroffen. Merkel spricht mit Vertretern von Hilfsorganisationen sowie Helferinnen und Helfern. Nach einem Treffen mit betroffenen B\u00fcrgern steht ein Gang durch das Gebiet auf dem Programm. Merkel war am Wochenende in Rheinland-Pfalz und hatte sich dort mit Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (60, SPD) \u00fcber die Lage im Hochwassergebiet rund um Adenau informiert. Am Samstag war der Bundespr\u00e4sident nach NRW gekommen. Frank-Walter Steinmeier (65, SPD) hatte sich auf Einladung von Ministerpr\u00e4sident Laschet die Situation im vom Hochwasser zerst\u00f6rten Erftstadt angeschaut. Dort waren in einem Stadtteil zahlreiche H\u00e4user und Autos weggesp\u00fclt worden. Seit Montag gibt es mehrere Tage nach Beginn der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen immerhin einen Grund zum Aufatmen: Die seit Tagen vom Hochwasser bedrohte Steinbachtalsperre in der N\u00e4he von Euskirchen scheint zu halten. Ein Dammbruch war dort nicht mehr zu bef\u00fcrchten, hatten die Beh\u00f6rden mitgeteilt. Nach Informationen des Innenministeriums vom Montag sind bei der Flutkatastrophe mindestens 47 Menschen ums Leben gekommen. Man k\u00f6nne noch immer nicht ausschlie\u00dfen, noch weitere Opfer zu entdecken. Viele Menschen gelten immer noch als vermisst. Die Flut hatte H\u00e4user und Autos weggesp\u00fclt. Die Aufr\u00e4umarbeiten sind noch im vollen Gange. In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gibt es zugleich die Sorge, dass die Hochwasserkatastrophe auch zu steigenden Corona -Infektionszahlen f\u00fchren k\u00f6nnte. &#8222;Eine erh\u00f6hte Gefahr der Ausbreitung von SARS-CoV-2 k\u00f6nnte sich vor allem durch die Unterbringung von Personen in Notunterk\u00fcnften entwickeln&#8220;, zitierte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) das D\u00fcsseldorfer Gesundheitsministerium. Die Gesundheits\u00e4mter vor Ort seien sich aber der zus\u00e4tzlichen Gefahr bewusst. Sie k\u00f6nne durch Testungen, Masken und L\u00fcften reduziert werden. David Freichel vom Corona-Kommunikationsstab der Staatskanzlei in Rheinland-Pfalz sagte dem RND: &#8222;Derzeit kommen viele Menschen auf engstem Raum zusammen, um die Krise gemeinsam zu bew\u00e4ltigen. Wir m\u00fcssen jetzt aufpassen, dass die Bew\u00e4ltigung der Katastrophe nicht zu einem Superspreader-Event wird.&#8220; Sirenen k\u00f6nnten k\u00fcnftig im Katastrophenschutz Deutschlands wieder eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen. &#8222;Vielleicht ist die gute alte Sirene n\u00fctzlicher als man gedacht hat&#8220;, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Jetzt werde genau analysiert werden, was beim Katastrophenschutz und den Fr\u00fchwarnsystemen geklappt habe und was nicht, sagte Merkel. In der Debatte d\u00fcrfe aber nicht vergessen werden: &#8222;Dies ist ein Hochwasser, wies es lange, lange nicht gegeben hat.&#8220; Auch Laschet \u00e4u\u00dferte sich positiv \u00fcber die Bedeutung von Alarmsirenen. Lange Zeit seien diese vernachl\u00e4ssigt worden, weil man dachte, da es keine Kriegsgefahr mehr gebe, seien sie unn\u00f6tig, sagte der CDU-Chef und Kanzlerkandidat der Union. Jetzt merke jeder, &#8222;wie vulnerabel die Gesellschaft ist, wenn der Strom pl\u00f6tzlich nicht mehr das ist.&#8220; Auch analoge Mittel seien k\u00fcnftig wieder n\u00f6tig. Dies werde nun von Bund und Land gemeinsam mit dem Amt f\u00fcr Katastrophenschutz analysiert, &#8222;um beim n\u00e4chsten Mal noch besser vorbereitet zu sein&#8220;. Angela Merkel hat den Menschen in den Hochwasserregionen unb\u00fcrokratische Soforthilfe zugesagt. Man werde alles daran setzen, &#8222;dass das Geld schnell zu den Menschen kommt&#8220;, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag bei einem Besuch in der stark vom Hochwasser besch\u00e4digten Stadt Bad M\u00fcnstereifel. &#8222;Ich hoffe, dass das eine Sache von Tagen ist.&#8220; Die Formulare sollten noch in dieser Woche fertig werden, erg\u00e4nzte NRW-Ministerpr\u00e4sident Laschet. Merkel ging davon aus, dass die Wiedererrichtung der zerst\u00f6rten Infrastruktur wie Stra\u00dfen und Bahnstrecken sowie der Wiederaufbau der Stadt l\u00e4nger als ein paar Monate dauern wird. Es sei sehr klar, &#8222;dass wir hier einen sehr langen Atem brauchen werden&#8220;. Die Kanzlerin hatte sich zun\u00e4chst vom Landrat des Kreises Euskirchen, Markus Ramers, und von B\u00fcrgermeisterin Sabine Preiser-Marian \u00fcber die Lage in Bad M\u00fcnstereifel unterrichten lassen. Sie sah sich eine Halle mit gespendeten Hilfsg\u00fctern an und verschaffte sich dann bei einem Gang durch den Ort einen eigenen Eindruck. Kleine Helfer haben die Bundeskanzlerin bei ihrem Besuch im schwer vom Hochwasser getroffenen Bad M\u00fcnstereifel als &#8222;entspannt&#8220; erlebt. In einem Notlager f\u00fcr Dinge des t\u00e4glichen Bedarfs im Stadtteil Arloff unterhielt sich Merkel auch mit dem elfj\u00e4hrigen Kolja. Er und seine Freunde halfen beim Sortieren der Hilfsg\u00fcter. &#8222;Wir haben die Sachen sortiert, umger\u00e4umt und auch in den Shop gebracht&#8220;, sagte Kolja. Was die Bundeskanzlerin von dem Elfj\u00e4hrigen im Gespr\u00e4ch wissen wollte? &#8222;Ob wir von dem ganzen Regen betroffen waren und wie der aktuelle Stand zu Hause so ist.&#8220; Auf die Frage, wie er die Bundeskanzlerin erlebt habe, antwortete Kolja: &#8222;Entspannt.&#8220;<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (67, CDU) besucht das Hochwasser-Gebiet in Bad M\u00fcnstereifel. Gleichzeitig bereiten steigende Corona-Infektionszahlen Sorgen. | TAG24 Bad M\u00fcnstereifel \u2013 Nach Rheinland-Pfalz jetzt Nordrhein-Westfalen: Die Bundeskanzlerin kommt erneut in die Katastrophengebiete und macht sich vor Ort ein Bild. 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