<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1952792,"date":"2021-07-24T22:32:00","date_gmt":"2021-07-24T20:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1952792"},"modified":"2021-07-24T23:10:22","modified_gmt":"2021-07-24T21:10:22","slug":"es-regnet-wieder","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/07\/es-regnet-wieder\/","title":{"rendered":"Es regnet wieder"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>In einigen Flutgebieten hat wieder Regen eingesetzt. Laut Wetterdienst kann es lokal Starkregen geben, doch nicht im Ausma\u00df der vergangenen Woche. Die Beh\u00f6rden bieten Notunterk\u00fcnfte an. Auch \u00fcber Bayern zieht wieder eine Unwetterfront.<\/b><br \/>\nIn einigen Flutgebieten hat wieder Regen eingesetzt. Laut Wetterdienst kann es lokal Starkregen geben, doch nicht im Ausma\u00df der vergangenen Woche. Die Beh\u00f6rden bieten Notunterk\u00fcnfte an. Auch \u00fcber Bayern zieht wieder eine Unwetterfront. Gut eine Woche nach dem Hochwasser haben in den Katastrophengebieten im Westen Deutschlands erneut Regenf\u00e4lle eingesetzt. In Rheinland-Pfalz warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor teils kr\u00e4ftigen Gewittern und Starkregen. Laut Prognose sollen allerdings bei weitem nicht solche Regenmengen fallen wie vor gut einer Woche. Wie die Leiterin des Katastrophenschutzstabs, Begona Hermann, mitteilte, rechnete der DWD mit \u00f6rtlichen Niederschl\u00e4gen im Bereich von maximal 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter; stellenweise werden auch nur zehn Liter erwartet. Ab Sonntagmorgen gegen 6.00 Uhr k\u00f6nne sich die Wetterlage allerdings noch versch\u00e4rfen. Den besonders betroffenen Kommunen sei ein Evakuierungsangebot gemacht worden. In den Gebieten Schuld, Insul, D\u00fcmpelfeld und Bad Neuenahr-Ahrweiler sollten die Menschen demnach mit Shuttlebussen zu einer Notunterkunft in Leimersdorf gebracht werden k\u00f6nnen. &#8222;Das entscheiden dann die Menschen selbst&#8220;, so Hermann. Zwar sei die Lage nicht vergleichbar mit vergangener Woche &#8211; &#8222;aber wir haben eine nicht mehr funktionierende Kanalisation&#8220;. Daher w\u00fcrden sich die Regenf\u00e4lle anders auswirken als noch vor zehn Tagen. Wegen der Wetterlage k\u00f6nnten die Helfer nicht so intensiv arbeiten wie zuvor. Dies soll laut Hermann f\u00fcr eine konzentrierte Abfall-Abfuhraktion genutzt werden. Ziel sei es, die sich am Stra\u00dfenrand auft\u00fcrmenden M\u00fcllberge so schnell wie m\u00f6glich zu beseitigen. Denn sie seien einerseits ein Seuchenherd, andererseits st\u00f6rten sie den Verkehr. Zudem werde der Platz ben\u00f6tigt, um die Kanalisation sp\u00fclen zu k\u00f6nnen. Auch in Nordrhein-Westfalen k\u00f6nnte es zu Problemen kommen, wenn etwa gr\u00f6\u00dfere Regenmengen Unrat zu den Abfl\u00fcssen sp\u00fclten und diese somit verstopften. Auf vielen Stra\u00dfen liegen noch Berge von Sperrm\u00fcll. Das Landesamt f\u00fcr Natur, Umwelt und Verbraucherschutz ermahnte die B\u00fcrger: &#8222;Stellt die Arbeiten an den Gew\u00e4ssern ein, wenn der Regen kommt.&#8220; Lokaler Starkregen k\u00f6nne an Gew\u00e4ssern, bei denen der Abfluss durch Sand- oder Kiesb\u00e4nke, B\u00e4ume und anderen Unrat der vergangenen Unwetter ohnehin schon beeintr\u00e4chtigt sei, pl\u00f6tzlich zu lokalen \u00dcberschwemmungen f\u00fchren. Eine erste Regenfront mit moderaten Niederschl\u00e4gen hatte s\u00fcdliche Teile Nordrhein-Westfalens bereits bis zum Mittag erreicht. Auch im Kreis Euskirchen und im besonders stark vom Jahrhundert-Unwetter gesch\u00e4digten Eftstadt-Blessem regnete es. In Blessem hatte der Starkregen in der vergangenen Woche einen tiefen Schlund in die Erde gesp\u00fclt. Bis auf 100 Meter darf sich weiterhin niemand der Abbruchkante n\u00e4hern. Stra\u00dfenmarkierungen weisen darauf hin. Mit vielen Helfern gingen die Aufr\u00e4umarbeiten vor Ort weiter. Am Samstagabend beziehungsweise in der ersten Nachth\u00e4lfte zum Sonntag k\u00f6nne es in einigen Gebieten zu heftigen Gewittern und Starkregen kommen, sagte DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn f\u00fcr NRW. Wo genau, k\u00f6nne aber nicht mit gro\u00dfem Vorlauf vorhergesagt werden. Laut Warnkarte des DWD waren zun\u00e4chst vor allem das M\u00fcnsterland und n\u00f6rdliche Teile des Ruhrgebiets betroffen. Die Niederschlagsmengen wurden mit 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter binnen sechs Stunden angegeben. Zum Vergleich: In der vergangenen Woche hatte fl\u00e4chendeckender Dauerregen mit Regenmengen von teilweise \u00fcber 150 Litern pro Quadratmeter f\u00fcr die Hochwasser-Katastrophe in Teilen von NRW und Rheinland-Pfalz gesorgt. Der DWD rechnet mit keinem Extremwetterereignis dieser Dimension. Bereits hochwassergesch\u00e4digte Kommunen wie etwa Leichlingen r\u00fcsteten sich bereits f\u00fcr neuen Starkregen und legten Abfl\u00fcsse frei. An der Steinbachtalsperre wurden vorsorglich Pumpenkapazit\u00e4ten bereitgestellt, um den Wasserstand unterhalb einer kritischen H\u00f6he zu halten. Auch f\u00fcr Bayern warnte der Wetterdienst wieder vor Unwettern. Vor allem im Alpenvorland bestehe die Gefahr von \u00f6rtlich schweren Gewittern mit Hagel und Sturmb\u00f6en. Am Nachmittag hatten sich \u00f6rtlich bereits Gewitter entladen und Regenschauer waren niedergegangen. Aufgrund starker Regenf\u00e4lle k\u00f6nne es \u00f6rtlich zu \u00dcberschwemmungen kommen, hie\u00df es. An einigen Fl\u00fcssen sei ein Erreichen der Meldestufen nicht auszuschlie\u00dfen, teilte der Hochwassernachrichtendienst Bayern mit. Dort seien auch extreme Sturzfluten m\u00f6glich. In der Nacht zum Montag sollen die Unwetter nachlassen. F\u00fcr die Krisengebiete in Rheinland-Pfalz appellierten das Polizeipr\u00e4sidium Koblenz und der Krisenstab an Helferinnen und Helfer, sich nicht mehr auf den Weg in das Katastrophengebiet zu machen. &#8222;Die Hilfsbereitschaft aus der Bev\u00f6lkerung ist weiterhin \u00fcberw\u00e4ltigend und ungebrochen. Durch die Vielzahl an Helferinnen und Helfer, die sich heute in das Katastrophengebiet aufgemacht haben um zu helfen, kommt es aktuell leider zu einer v\u00f6lligen \u00dcberlastung s\u00e4mtlicher Zufahrtsstra\u00dfen zum Ahrtal sowie der Stra\u00dfen im Katastrophengebiet selbst&#8220;, hie\u00df es in einer Pressemitteilung. Bislang forderte die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz 179 Todesopfer. Ganze Ortschaften wurden zerst\u00f6rt. Einige Gebiete sind immer noch ohne Strom und Trinkwasser.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einigen Flutgebieten hat wieder Regen eingesetzt. Laut Wetterdienst kann es lokal Starkregen geben, doch nicht im Ausma\u00df der vergangenen Woche. Die Beh\u00f6rden bieten Notunterk\u00fcnfte an. Auch \u00fcber Bayern zieht wieder eine Unwetterfront. In einigen Flutgebieten hat wieder Regen eingesetzt. Laut Wetterdienst kann es lokal Starkregen geben, doch nicht im Ausma\u00df der vergangenen Woche. 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