<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1957766,"date":"2021-07-31T23:26:00","date_gmt":"2021-07-31T21:26:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1957766"},"modified":"2021-07-31T23:08:07","modified_gmt":"2021-07-31T21:08:07","slug":"ein-brandbeschleuniger-in-der-klimakrise-tausende-aktivisten-protestieren-gegen-gas-terminal","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/07\/ein-brandbeschleuniger-in-der-klimakrise-tausende-aktivisten-protestieren-gegen-gas-terminal\/","title":{"rendered":"\u201eEin Brandbeschleuniger in der Klimakrise\u201d: Tausende Aktivisten protestieren gegen Gas-Terminal"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Rund 2000 Aktivistinnen und Aktivisten haben ihre Stimme gegen ein geplantes LNG-Terminal in Brunsb\u00fcttel erhoben. Begleitet von der Polizei zogen sie am Samstag durch Schleswig-Holstein, um die Zufahrt zu einem Industriegebiet zu blockieren. Einige fuhren auch in Kanus auf dem Nord-Ostsee-Kanal.<\/b><br \/>\nBrunsb\u00fcttel. Bei einer Demonstration gegen ein geplantes Terminal f\u00fcr Fl\u00fcssigerdgas (LNG) in Brunsb\u00fcttel haben am Samstag Aktivistinnen und Aktivisten Gleise in einem Industriegebiet besetzt und den Nord-Ostsee-Kanal mit Kanus blockiert. Das Protestb\u00fcndnis \u201eEnde Gel\u00e4nde \u201c rief zu einer Klimaschutzaktion gegen Gas, Fracking und Kolonialismus auf. \u00dcber das geplante Terminal soll die Energieversorgung mit Erdgas sichergestellt werden. In den Augen von Umweltsch\u00fctzerinnen und -sch\u00fctzern sei das mit den Klimaschutz nicht vereinbar: \u201eGas ist ein Brandbeschleuniger der Klimakrise\u201d, so Elia Nejem, Pressesprecherin von Ende Gel\u00e4nde. Denn zus\u00e4tzlich zum CO2 verbrauche Gas das noch sch\u00e4dlichere Methan. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank f\u00fcr Ihr Interesse an unserem Newsletter. In K\u00fcrze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Seit Donnerstag bereiten sich die Aktivistinnen und Aktivisten in einem Zeltlager in der 13.000-Einwohner-Stadt auf die Aktion vor. Neben Workshops gab es auch Blockadetrainings, bei denen die Demonstrierenden m\u00f6gliche Szenarien im Umgang mit der Polizei \u00fcben. Am Samstagmorgen sind etwa 2000 Menschen in drei gro\u00dfen Gruppen aufgebrochen, um die Infrastruktur des ChemCoast Parks \u2013 das gr\u00f6\u00dfte Industriegebiet Schleswig-Holsteins \u2013 an verschiedenen Knotenpunkten lahmzulegen. Zwischen K\u00fchen und Schafen zogen die Klimaktivistinnen und -aktivisten in wei\u00dfen Staubschutzanz\u00fcgen und pinken Accessoires los. Dabei sang der Demonstrationszug Parolen wie \u201eWehrt euch, leistet Widerstand gegen das Erdgas in diesem Land\u201d, hin und wieder z\u00fcndeten vereinzelt Aktivistinnen und Aktivisten bunte Pyrotechnik. Dann ist die Spitze des Zugs auf die anliegenden Bahngleise ausgebrochen. Ein Dutzend Polizeibeamtinnen und -Beamten versuchen, die Menschenmassen aufzuhalten. Erfolglos. Etwa 150 Aktivistinnen und Aktivisten ziehen nahezu ohne Polizeibegleitung zum Zielort. Vor den Toren des D\u00fcngemittelherstellers Yara lassen sie sich nieder, um die Zufahrtswege zum Gel\u00e4nde zu blockieren. Eine R\u00e4umung m\u00f6chte die Polizei vermeiden. \u201eWir versuchen das Versammlungsgeschehen friedlich und deeskalativ zu begleiten\u201d, so der Polizeisprecher Dirk Scheele. An anderer Stelle lief der Einsatz nicht ganz so friedlich: Eine Gruppe blockierte im Rahmen des Protests mit Kanus den Nord-Ostsee-Kanal f\u00fcr die Schifffahrt. Die Polizei schritt ein. Dabei wurde eines der Boote zum Kentern gebracht. Fracking zur Erdgasgewinnung wird unter anderem in den USA eingesetzt. Dabei wird Wasser \u2013 zum Teil mit Chemikalien versetzt \u2013 unter hohem Druck in gashaltige Gesteinsschichten gepresst, um Risse zu erzeugen und so das Gas freizusetzen. Fracking steht wegen seiner Auswirkungen auf die Umwelt in der Kritik. Die Kieler Koalition aus CDU, Gr\u00fcnen und FDP hatte das Projekt LNG-Terminal im Koalitionsvertrag verankert, ein Parteitag der Gr\u00fcnen r\u00fcckte jedoch sp\u00e4ter davon ab. Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Gr\u00fcne) sagte, er w\u00fcnsche sich, dass das Terminal m\u00f6glichst von vornherein auf gr\u00fcne Gase wie Wasserstoff ausgerichtet werde. mit dpa<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 2000 Aktivistinnen und Aktivisten haben ihre Stimme gegen ein geplantes LNG-Terminal in Brunsb\u00fcttel erhoben. Begleitet von der Polizei zogen sie am Samstag durch Schleswig-Holstein, um die Zufahrt zu einem Industriegebiet zu blockieren. Einige fuhren auch in Kanus auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Brunsb\u00fcttel. 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