<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1957793,"date":"2021-07-31T23:00:00","date_gmt":"2021-07-31T21:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1957793"},"modified":"2021-07-31T23:09:16","modified_gmt":"2021-07-31T21:09:16","slug":"schwerer-streit-zwischen-bosbach-und-lauterbach-dafur-musste-er-charakter-haben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/07\/schwerer-streit-zwischen-bosbach-und-lauterbach-dafur-musste-er-charakter-haben\/","title":{"rendered":"Schwerer Streit zwischen Bosbach und Lauterbach: \u201eDaf\u00fcr m\u00fcsste er Charakter haben\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Sie gelten als einflussreiche Stimmen ihrer jeweiligen Parteien, doch jetzt liefern sich SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und CDU-Sicherheitspolitiker Wolfgang Bosbach einen handfesten Streit. Der Grund: Bosbach tritt auf einer Wahlkampfveranstaltung von Rechtsau\u00dfen-Kandidat Hans-Georg Maa\u00dfen auf.<\/b><br \/>\nAm Sonntagmorgen will Bosbach zusammen mit Maa\u00dfen im th\u00fcringischen Schmalkalden-Mehlis zum Thema \u201eWie geht es weiter mit Deutschland?\u201c diskutieren. Maa\u00dfen kandidiert dort derzeit f\u00fcr einen Platz im Deutschen Bundestag. Dass sich eine CDU-Gr\u00f6\u00dfe zusammen mit dem rechten Verschw\u00f6rungstheoretiker auf die Wahlkampf-B\u00fchne stellt \u2013 f\u00fcr Lauterbach ein Unding. \u201eDas ist eine Blamage f\u00fcr die CDU\u201c, schrieb der SPD-Politiker am Freitag auf Twitter. Maa\u00dfen sei \u201eeinfach zu nah an Nazi-Positionen\u201c. CDU-Parteichef und Kanzlerkandidat Armin Laschet, der sich zu Maa\u00dfen bislang kaum ge\u00e4u\u00dfert hatte, verf\u00fcge offenbar nicht \u00fcber \u201eausreichend Einfluss in der CDU oder er billigt diese \u00f6ffentliche Verbr\u00fcderung\u201c, spekulierte Lauterbach weiter. \u201eSo etwas darf man nicht zulassen.\u201c \u201eSubstanzlose Hetze\u201c? Bosbachs Antwort lie\u00df nicht lange auf sich warten. \u201eTrotz politischer Differenzen habe ich Karl Lauterbach zwar immer als anstrengend, aber auch als fair und menschlich anst\u00e4ndig empfunden\u201d, diktierte der langj\u00e4hrige CDU-Abgeordnete dem K\u00f6lner \u201eExpress\u201c. \u201eAber jetzt, nach dieser substanzlosen Hetze, nicht mehr.\u201d Lauterbach wisse \u00fcberhaupt nicht, was er auf der Veranstaltung sagen werde, \u00e4rgerte sich Bosbach. Der SPD-Politiker sei herzlich eingeladen, am Sonntagmorgen vorbeizukommen, sich selbst ein Bild zu machen und sich dann zu entschuldigen. \u201eAber daf\u00fcr m\u00fcsste er einen guten Charakter haben\u201d, sagte Bosbach. \u201eWer Wahlkampf f\u00fcr Maa\u00dfen macht, darf nicht von Charakter reden\u201c, antwortete Lauterbach wiederum am Samstag auf Twitter. \u201eEs gibt viele Konservative in der CDU, die ich sogar sch\u00e4tze, trotz anderer Meinung. Aber hier geht es um Maa\u00dfen. Und somit auch um unsere Geschichte und den Nationalsozialismus.\u201c \u201eGro\u00dfer Neustart\u201c und 1,8 Millionen Araber Der ehemalige Verfassungsschutz-Chef Maa\u00dfen hatte in der Vergangenheit immer wieder rassistische, verschw\u00f6rungstheoretische und antisemitische Aussagen get\u00e4tigt. Auf Twitter teilte der 58-J\u00e4hrige die antisemitisch konnotierte Verschw\u00f6rungstheorie vom \u201eGreat Reset\u201c, die suggeriert, dass (mutma\u00dflich j\u00fcdische) Eliten in der Corona-Krise einen \u201egro\u00dfen Neustart\u201c des globalen Finanzsystems vornehmen wollen. Dar\u00fcber hinaus benutzte Maa\u00dfen immer wieder den Ausdruck \u201eGlobalisten\u201c \u2013 ein in der rechten Szene einschl\u00e4gig bekanntes antisemitisches Codewort. Bei einem Wahlkampfauftritt in Baden-W\u00fcrttemberg im Jahr 2019 sagte Maa\u00dfen, er sei \u201evor drei\u00dfig Jahren nicht der CDU beigetreten, damit heute 1,8 Millionen Araber nach Deutschland kommen.\u201c Als Chef des Verfassungsschutzes musste Maa\u00dfen Ende 2018 seinen Hut nehmen, als Zitate aus einer Rede vor europ\u00e4ischen Geheimdienstkollegen \u00f6ffentlich geworden waren. Maa\u00dfen hatte dort unter anderem nochmals behauptet, bei rechtsradikalen Ausschreitungen in Chemnitz wenige Wochen zuvor habe es keine Hetzjagden auf ausl\u00e4ndisch aussehende Menschen gegeben. Diese seien vielmehr eine Erfindung von Medien und Politikern gewesen, etwa von \u201elinksradikalen Kr\u00e4ften in der SPD\u201c. Die Auswertung von Videoaufnahmen und die Ermittlungen von Maa\u00dfens eigener Beh\u00f6rde hatten allerdings ergeben, dass es in Chemnitz tats\u00e4chlich zu Hetzjagden gekommen war. Maa\u00dfens Faible f\u00fcr regime-nahe Medien Den deutschen Medien hielt Maa\u00dfen wiederholt vor, einseitig und \u201elinks\u201c zu berichten. Im Sommer 2019 behauptete er wahrheitswidrig, die Schweizer \u201eNeue Z\u00fcrcher Zeitung\u201c (NZZ) und der russische Propagandasender Russia Today(RT) h\u00e4tten als erstes \u00fcber die \u00dcbergriffe von vier jungen Fl\u00fcchtlingen im Dezember 2018 in Amberg berichtet, w\u00e4hrend deutsche Medien die Angriffe zun\u00e4chst verschwiegen h\u00e4tten. Dabei hatten unter anderem \u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c, \u201eBild\u201c, \u201eWelt\u201c und FOCUS Online noch am selben Tag \u00fcber die Angriffe berichtet \u2013 einen Tag vor NZZ und RT. Selbst tritt Maa\u00dfen wiederum gerne bei Medien auf, die nicht-demokratischen ausl\u00e4ndischen Regimen nahestehen. Im aserbaidschan-freundlichen Sender TV Berlin forderte Maa\u00dfen diesen Juli, dass Redakteure der Tagesschau einen Test der \u201echarakterlichen Eigenschaften\u201c durchlaufen sollen, weil es bei einigen Redakteuren angeblich Verbindungen zur linksextremen Szene gebe. Trotz alledem hatte die Th\u00fcringer CDU diesen Sommer Maa\u00dfen zum Direktkandidaten f\u00fcr die Bundestagswahl im Wahlkreis Suhl \u2013 Schmalkalden-Meiningen \u2013 Hildburghausen \u2013 Sonneberg nominiert. Dort tritt er unter anderem gegen die DDR-Biathlon-Legende Frank Ullrich (SPD) an. flr<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie gelten als einflussreiche Stimmen ihrer jeweiligen Parteien, doch jetzt liefern sich SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und CDU-Sicherheitspolitiker Wolfgang Bosbach einen handfesten Streit. Der Grund: Bosbach tritt auf einer Wahlkampfveranstaltung von Rechtsau\u00dfen-Kandidat Hans-Georg Maa\u00dfen auf. 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