<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1979526,"date":"2021-08-31T23:25:00","date_gmt":"2021-08-31T21:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1979526"},"modified":"2021-08-31T23:09:07","modified_gmt":"2021-08-31T21:09:07","slug":"wir-werden-nicht-vergeben-wir-werden-nicht-vergessen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/08\/wir-werden-nicht-vergeben-wir-werden-nicht-vergessen\/","title":{"rendered":"\u201eWir werden nicht vergeben, wir werden nicht vergessen\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Amerikas Pr\u00e4sident Joe Biden hat mit einer k\u00e4mpferischen Rede abermals das Ende des Krieges in Afghanistan gerechtfertigt. Die USA&#8230;<\/b><br \/>\nU S-Pr\u00e4sident Joe Biden hat abermals die fr\u00fchere afghanische Regierung und die Sicherheitskr\u00e4fte des Landes f\u00fcr die Macht\u00fcbernahme der Taliban verantwortlich gemacht. Die afghanischen Sicherheitskr\u00e4fte seien entgegen den Erwartungen kein starker Gegner im Kampf gegen die Taliban gewesen, sagte Biden am Dienstag im Wei\u00dfen Haus. Die afghanische Regierung sei kollabiert, Pr\u00e4sident Aschraf Ghani sei au\u00dfer Landes geflohen. Sie h\u00e4tten damit \u201edas Land ihren Feinden \u00fcbergeben, den Taliban\u201c. Damit sei die Gefahr f\u00fcr die US-Streitkr\u00e4fte und ihre Verb\u00fcndeten gestiegen. Eigene Fehler beim Abzug der US-Soldaten r\u00e4umte Biden dagegen nicht ein. Der Truppenabzug zum 31. August sei nicht auf eine \u201ewillk\u00fcrliche Frist\u201c zur\u00fcckzuf\u00fchren, sagte Biden weiter. \u201eSie war so ausgelegt, um amerikanische Leben zu retten.\u201c Sein Amtsvorg\u00e4nger Donald Trump habe eine Vereinbarung mit den Taliban geschlossen und den Abzug der US-Truppen zugesagt. Er selbst habe die Wahl gehabt, daran festzuhalten oder Zehntausende weitere US-Soldaten nach Afghanistan zu schicken und den Einsatz fortzusetzen. Die USA h\u00e4tten allein die Wahl gehabt, das Land zu verlassen oder den Konflikt zu eskalieren. Er habe den Krieg nicht ewig verl\u00e4ngern wollen, betonte Biden. Und er habe auch den Abzug nicht ewig verl\u00e4ngern wollen. \u201eEs war an der Zeit, diesen Krieg zu beenden.\u201c Biden betonte hingegen, dass die Amerikaner aus Fehlern in der Vergangenheit lernen m\u00fcssten. \u201eUnsere Strategie muss sich auch \u00e4ndern.\u201c Damit spielte er auf die neuen Ver\u00e4nderungen in der Welt an, allen voran die Konkurrenz zu China. Laut Biden k\u00f6nne die USA aber beides, Terroristen jagen und den wirtschaftlichen Wettbewerb mit den neuen gro\u00dfen Volkswirtschaften wie der Chinas aufnehmen. Die USA werden nach seinen Aussage daher auch nach dem Abzug aus Afghanistan weiter gegen den \u00f6rtlichen Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorgehen. Er warnte die Gruppe, die sich zum j\u00fcngsten Anschlag am Flughafen in Kabul bekannt hatte, die USA w\u00fcrden sie weiter verfolgen. \u201eWir sind mit Euch noch nicht fertig\u201c, sagte Biden. Der Kampf gegen den Terror gehe auch nach dem Abzug aus Afghanistan weiter, wenn auch ohne Bodentruppen. Die USA w\u00fcrden Terroristen, die das Land angriffen, \u201ebis zum Ende der Welt jagen und fassen\u201c, so Biden. \u201eWir werden nicht vergeben, wir werden nicht vergessen.\u201c Biden gab dar\u00fcber hinaus zu bedenken, dass der Einsatz in Afghanistan schlichtweg nicht erfolgreich durchzuf\u00fchren gewesen sei. In der Zukunft d\u00fcrfe man nur noch Missionen mit klar erreichbaren Zielen angehen. Mit dem Abzug der letzten US-Soldaten vom Flughafen Kabul war in der Nacht zu Dienstag der internationale Afghanistan-Einsatz nach fast 20 Jahren zu Ende gegangen. Biden hatte im Juli angek\u00fcndigt, dass alle US-Truppen bis zum 31. August abgezogen werden. Nun sagte er: \u201eMeine amerikanischen Mitb\u00fcrger, der Krieg in Afghanistan ist jetzt vorbei.\u201c Nach der Abzugsank\u00fcndigung hatte der Siegeszug der Taliban rasant an Tempo zugelegt. Mitte August \u00fcbernahmen die Islamisten, deren Regime der US-gef\u00fchrte Einsatz Ende 2001 gest\u00fcrzt hatte, wieder die Macht. Seitdem versuchten die USA und ihre Verb\u00fcndeten fieberhaft, eigene Staatsb\u00fcrger und afghanische Mitarbeiter au\u00dfer Landes zu fliegen. Auch die Rettung zahlreicher Amerikaner und deren Helfer vor Ort endete in der Nacht zu Dienstag. Biden betonte, dass diese ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Erfolg gewesen sei. Neunzig Prozent der Amerikaner in Afghanistan, die das Land verlassen wollten, seien dazu in der Lage gewesen, sagt Biden in seinen ersten \u00f6ffentlichen Bemerkungen seit dem Abschluss des Abzugs am Montag. \u201eWir haben eine der gr\u00f6\u00dften Luftbr\u00fccken der Geschichte abgeschlossen.\u201c Kein Land habe jemals etwas Vergleichbares auf die Beine gestellt. Es werde davon ausgegangen, dass sich noch 100 bis 200 US-B\u00fcrger in Afghanistan aufhielten.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amerikas Pr\u00e4sident Joe Biden hat mit einer k\u00e4mpferischen Rede abermals das Ende des Krieges in Afghanistan gerechtfertigt. Die USA&#8230; U S-Pr\u00e4sident Joe Biden hat abermals die fr\u00fchere afghanische Regierung und die Sicherheitskr\u00e4fte des Landes f\u00fcr die Macht\u00fcbernahme der Taliban verantwortlich gemacht. 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