<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1980699,"date":"2021-09-02T10:58:00","date_gmt":"2021-09-02T08:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1980699"},"modified":"2021-09-02T11:12:28","modified_gmt":"2021-09-02T09:12:28","slug":"vor-demfortnite-urteil","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/09\/vor-demfortnite-urteil\/","title":{"rendered":"Vor dem\u00bbFortnite\u00ab-Urteil"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Apple verdient zu gut an Provisionen f\u00fcr Abos, um seinen App Store freiwillig zu \u00f6ffnen. Unter dem Druck von Regulierern und Entwicklern \u00e4ndert sich das nun langsam \u2013 demn\u00e4chst vielleicht grunds\u00e4tzlich.<\/b><br \/>\nIm Dauerstreit \u00fcber die finanziellen Rahmenbedingungen im App Store kommt Apple den Anbietern von Apps zum zweiten Mal innerhalb eine Woche entgegen. Das Unternehmen hat sich mit der Japan Fair Trade Commission (JFTC) geeinigt, die Apples App-Store-Praktiken f\u00fcnf Jahre lang untersucht hat: K\u00fcnftig k\u00f6nnen Anbieter wie Netflix, Amazon und Spotify, aber auch Medienverlage und E-Book-Anbieter in ihren jeweiligen Apps potenzielle Kunden per Link auf eine eigene Website leiten. So k\u00f6nnten diese au\u00dferhalb von Apples App Store ein kostenpflichtiges Konto f\u00fcr den jeweiligen Dienst anlegen. F\u00fcr Nutzerinnen und Nutzer k\u00f6nnte das zu g\u00fcnstigeren Abos f\u00fchren, wenn sie daf\u00fcr den etwas umst\u00e4ndlicheren Weg zum Abschluss in Kauf nehmen. Denn bei einem Abschluss \u00fcber eine Website entf\u00e4llt die Umsatzbeteiligung von Apple an In-App-K\u00e4ufen \u2013 an denen das Unternehmen seit vielen Jahren gut verdient. Es ist das zweite kleine Zugest\u00e4ndnis von Apple an Regulierungsbeh\u00f6rden und App-Entwickler innerhalb einer Woche. Am vergangenen Freitag hatte der Konzern in einem Vergleich kleineren Entwicklern die M\u00f6glichkeit einger\u00e4umt, den App-Nutzern gezielt Informationen \u00fcber Abo-Abschl\u00fcsse au\u00dferhalb des App Stores zu senden. Das darf jedoch nicht innerhalb der App selbst geschehen, sondern muss au\u00dferhalb der App laufen \u2013 beispielsweise per E-Mail. Apple verlangt von App-Anbietern eine Provision zwischen 15 und 30 Prozent. Bislang versuchte das Unternehmen zu unterbinden, dass die Entwickler ihre Nutzerinnen und Nutzer auf externe Zahlungsalternativen lenken. Die Einigung mit der JFTC betrifft nun die\u00bbReader-Apps\u00ab \u2013 und zwar global nicht nur in Japan.\u00bbReader-Apps\u00ab sind Anwendungen, mit denen zuvor gekaufte Inhalte oder Abonnements f\u00fcr digitale Zeitschriften, Zeitungen, B\u00fccher, Audio-, Musik- und Videoinhalte konsumiert werden k\u00f6nnen. Der Kompromiss mit der JFTC bezieht sich aber ausdr\u00fccklich nicht auf Spiele-Apps und wird daher nicht den juristischen Streit mit dem\u00bbFortnite\u00ab-Entwickler Epic beenden. Epic-Chef Tim Sweeney schrieb auf Twitter, Apple solle sein iPhone-Betriebssystem iOS im Hinblick auf Hardware, Stores, Zahlungswege und Services \u00f6ffnen und Konkurrenz erm\u00f6glichen.\u00bbStattdessen f\u00fchren sie buchst\u00e4blich Tag f\u00fcr Tag eine Neuberechnung von Teile-und-Herrsche durch, in der Hoffnung, mit den meisten ihrer Praktiken davonzukommen. \u00ab Ein Urteil im Prozess wird in wenigen Tagen oder Wochen erwartet. Apple betont, der App Store sei eine f\u00fcr App-Entwickler lukrative Plattform und sch\u00fctze gleichzeitig die Nutzer vor Betrugsversuchen. Aufgebrochen werden k\u00f6nnte das lukrative Gesch\u00e4ftsmodell aber nicht nur durch den Epic-Prozess, in dem der Spiele-Entwickler letztlich erreichen will, dass App-Anbieter an Apple vorbei eigene App-Stores auf dem iPhone betreiben k\u00f6nnen. Auch die EU-Kommission wirft Apple unfairen Wettbewerb im Gesch\u00e4ft mit Musikstreaming-Apps wie Spotify vor und zielt im geplanten Digitale-Dienste-Gesetz darauf ab, den Weg f\u00fcr alternative App-Stores auf dem iPhone frei zu machen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Apple verdient zu gut an Provisionen f\u00fcr Abos, um seinen App Store freiwillig zu \u00f6ffnen. 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