<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1984602,"date":"2021-09-08T05:10:00","date_gmt":"2021-09-08T03:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1984602"},"modified":"2021-09-08T05:03:30","modified_gmt":"2021-09-08T03:03:30","slug":"spital-in-mexiko-uberschwemmt-17-patienten-tot","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/09\/spital-in-mexiko-uberschwemmt-17-patienten-tot\/","title":{"rendered":"Spital in Mexiko \u00fcberschwemmt: 17 Patienten tot"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Immense Wassermassen eines \u00fcberflutenden Flusses schlucken Teile der mexikanischen Stadt Tula. In einem Spital k\u00f6nnen Covid-Patienten nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden. Den \u00c4rzten bleibt nichts, als auf Hilfe zu warten \u2013 f\u00fcr viele kommt diese zu sp\u00e4t.<\/b><br \/>\nImmense Wassermassen eines \u00fcberflutenden Flusses schlucken Teile der mexikanischen Stadt Tula. In einem Spital k\u00f6nnen Covid-Patienten nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden. Den \u00c4rzten bleibt nichts, als auf Hilfe zu warten \u2013 f\u00fcr viele kommt diese zu sp\u00e4t. Ein \u00fcberschwemmter Raum im Spital von Tula.17 Personen sind dort ums Leben gekommen. Starker Regen hat in Mexiko zur \u00dcberschwemmung eines Spitals gef\u00fchrt \u2013 17 Patienten sind dabei ums Leben gekommen. In der gesamten zentralmexikanischen Gemeinde Tula, in der mehr als 100 000 Menschen leben, brach die Stromversorgung zusammen, wie der Chef des staatlichen Instituts f\u00fcr Soziale Sicherheit (IMSS), Zo\u00e9 Robledo, vom Dach der Klinik in einem Video mitteilte, das die mexikanische Regierung am Dienstag auf Twitter ver\u00f6ffentlichte. Der Generator des Spitals habe zudem unter Wasser gestanden. Dadurch sei die Versorgung von Covid-19-Patienten mit Sauerstoff unterbrochen worden. Nach dem heftigen Regenfall war am Montagabend (Ortszeit) laut den Angaben ein Fluss, der ebenfalls Tula heisst, \u00fcber die Ufer getreten. Insgesamt traten in der Region drei Fl\u00fcsse \u00fcber ihre Ufer. Auch in der Stadt Ecatepec, wenige Kilometer von Mexikos Hauptstadt entfernt, kam es zu \u00dcberschwemmungen. In Tula, das im Gliedstaat Hidalgo liegt, stand das Wasser so hoch, dass die Rettungseins\u00e4tze an dem Spital mit kleinen Booten erledigt werden mussten. Auch der Gouverneur von Hidalgo, Omar Fayad, war dort in einem Boot unterwegs \u2013 dieses kenterte. Es gehe ihm aber gut, schrieb Fayad auf Twitter. Die mit einer Drohne gemachte Aufnahme zeigt eine \u00fcberschwemmte Stierkampfarena im Gliedstaat Hidalgo. Der staatliche Stromanbieter CFE teilte mit, dass die Versorgung des historischen Zentrums der Stadt Tula vorsorglich unterbrochen worden sei. An der betroffenen Klinik sei ein Notstromaggregat eingerichtet worden. In dem staatlichen Spital waren laut Robledo 56 Patienten behandelt worden \u2013 etwa die H\u00e4lfte wegen Covid-19-Erkrankungen. Die \u00dcberlebenden w\u00fcrden in Sicherheit gebracht \u2013 laut Fayad sollten sie zur weiteren Behandlung in die nahe gelegene Grossstadt Pachuca kommen. Laut Medienberichten mussten auch Neugeborene in Brutk\u00e4sten evakuiert werden. Hunderte von Menschen hatten im Morgengrauen in Notunterk\u00fcnften Unterschlupf suchen m\u00fcssen. Mexikos Regierung erkl\u00e4rte in 27 Gemeinden in Hidalgo den Notstand. Mehr als 1000 Soldaten sollten zur Unterst\u00fctzung der Beh\u00f6rden zum Einsatz kommen. Der ganze Sauerstoffvorrat sei im unteren Bereich des Krankenhauses gelagert gewesen, erz\u00e4hlte der Notfallarzt H\u00e9ctor Arias im Sender Radio F\u00f3rmula. Der Sauerstoff habe unter Wasser gestanden und sei unzug\u00e4nglich gewesen. \u00abDas tut sehr weh\u00bb, sagte Arias, \u00abals Arzt kannst du nicht helfen.\u00bb Am Morgen (Ortszeit) hatte er bei Facebook ein Live-Video ver\u00f6ffentlicht. Darin war zu sehen, wie \u00c4rzte auf dem Dach des Krankenhauses auf Hilfe warteten. \u00abSauerstoff, Wasser, Milch\u00bb, rufen sie einem vorbeifahrenden Boot zu. \u00abDen Patienten l\u00e4uft die Zeit davon\u00bb, kommentierte Arias. Die Todesf\u00e4lle machten ihn sehr traurig, schrieb Staatspr\u00e4sident Andr\u00e9s Manuel L\u00f3pez Obrador auf Twitter. Er warnte auch, es werde in der betroffenen Gegend \u2013 dem Tal von Mexiko \u2013 weiter regnen. Er rief alle Bewohner tief liegender Gebiete auf, sich in Sicherheit zu bringen. Diejenigen, die noch zu Hause seien, w\u00fcrden in Booten abgeholt, twitterte Gouverneur Fayad. Er rief zu Spenden f\u00fcr die Bewohners Tulas auf. Service Abonnemente Marktpl\u00e4tze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immense Wassermassen eines \u00fcberflutenden Flusses schlucken Teile der mexikanischen Stadt Tula. In einem Spital k\u00f6nnen Covid-Patienten nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden. Den \u00c4rzten bleibt nichts, als auf Hilfe zu warten \u2013 f\u00fcr viele kommt diese zu sp\u00e4t. 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