<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1989948,"date":"2021-09-15T17:06:00","date_gmt":"2021-09-15T15:06:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1989948"},"modified":"2021-09-15T17:13:33","modified_gmt":"2021-09-15T15:13:33","slug":"corona-news-ticker-mehr-als-100-infizierte-in-niedersachsischem-schlachthof","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/09\/corona-news-ticker-mehr-als-100-infizierte-in-niedersachsischem-schlachthof\/","title":{"rendered":"Corona-News-Ticker: Mehr als 100 Infizierte in nieders\u00e4chsischem Schlachthof"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Ein Reiser\u00fcckkehrer k\u00f6nnte das Virus weitergetragen haben. Der Betrieb bleibt vorerst geschlossen. Mehr Corona-News im Ticker.<\/b><br \/>\nIm Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute &#8211; am Mittwoch,15. September 2021 &#8211; aktuell \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern und Hamburg. Das Wichtigste in K\u00fcrze: Tabellen und Grafiken: So l\u00e4uft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen ist in Mecklenburg-Vorpommern seit gestern um 94 F\u00e4lle gestiegen. Das sind 36 Neuinfektionen weniger als vor einer Woche. Landesweit fiel der Inzidenzwert von 37,8 auf 36,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen Wochenfrist. Aktuell liegen 15 Corona-Patienten auf der Intensivstation, einer weniger als am Vortag. Noch immer liegt die Zahl der Todesf\u00e4lle in der EU \u00fcber dem Durchschnittsniveau der Jahre zuvor &#8211; aber nur noch knapp. Im Juli dieses Jahres starben gut vier Prozent mehr Menschen als im Vergleichszeitraum der Jahre vor der Corona-Pandemie, wie aus den Daten des Statistikamts Eurostat mit Sitz in Luxemburg hervorgeht. Wie viele Menschen tats\u00e4chlich an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind, zeigt die Auswertung nicht. Die Daten unterscheiden keine Todesursachen und differenzieren nicht nach Geschlecht oder Alter. In Deutschland entwickelten sich die Zahlen der Auswertung zufolge \u00e4hnlich wie in der EU, wobei die \u00dcbersterblichkeit hier tendenziell unter dem Schnitt der Europ\u00e4ischen Union lag. So habe diese im Juli 2021 bei gut zwei Prozent gelegen. Der H\u00f6hepunkt mit 30 Prozent \u00fcber den Vergleichswerten wurde hierzulande den Informationen zufolge im Dezember 2020 erreicht. Die Zahl der Corona-F\u00e4lle in einem Schlachthof in Georgsmarienh\u00fctte steigt. Erst war von 50 Infizierten die Rede, nun sind bereits mehr als 100 positiv getestet worden. Das Unternehmen vermutet, dass ein Reiser\u00fcckkehrer das Virus bei privaten Treffen weitergetragen hat. Weltweit sind nach Angaben der WHO in der vergangenen Woche etwa vier Millionen Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden &#8211; der erste gr\u00f6\u00dfere R\u00fcckgang seit mehr als zwei Monaten. In den Vorwochen lag die Zahl bei jeweils etwa 4,4 Millionen neuen F\u00e4llen. Ein R\u00fcckgang im Vergleich zur Vorwoche sei in allen Weltregionen zu verzeichnen, erkl\u00e4rte die Weltgesundheitsorganisation. Die Zahl der gemeldeten Todesf\u00e4lle in Verbindung mit dem Coronavirus ging auf etwa 62.000 zur\u00fcck, w\u00e4hrend die Zahl allerdings in Afrika um sieben Prozent stieg. Die hochansteckende Delta-Variante des Virus wurde laut WHO inzwischen aus 180 L\u00e4ndern gemeldet. Langsam regt sich in der Kulturlandschaft wieder etwas nach der langen Zeit der Kontaktbeschr\u00e4nkungen. So d\u00fcrfen auch endlich wieder die Kinder der Hamburger Musical Kids gemeinsam auf der B\u00fchne proben und haben morgen mit ihrem St\u00fcck &#8222;Little Star&#8220; Premiere. Das Mainzer Unternehmen Biontech, das mit dem US-Pharmariesen Pfizer als eines der ersten weltweit einen Corona-Impfstoff auf den Markt gebracht hat, ist f\u00fcr den Deutschen Zukunftspreis 2021 nominiert. Neben zwei weiteren Forscherteams stellte Biontech die Entwicklung heute im Deutschen Museum in M\u00fcnchen vor. Die von Biontech beim Corona-Impfstoff bereits angewendete mRNA-Technik k\u00f6nnte, so die Hoffnung, k\u00fcnftig gegen viele weitere Krankheiten eingesetzt werden, etwa gegen Krebs oder Autoimmunleiden. Es \u00f6ffne sich eine &#8222;T\u00fcr zu einer neuen therapeutischen Welt&#8220;, sagte Biontech-Mitgr\u00fcnder Ugur Sahin. Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier verleiht die mit 250.000 Euro dotierte Auszeichnung am 17. Dezember in Berlin. Sie z\u00e4hlt zu den wichtigsten Wissenschaftspreisen in Deutschland. Einen Fortschritt bei der Diagnostik auch bei Corona-Infektionen verspricht eine neue CT-Technik. Ein quantenz\u00e4hlender Computertomograph, entwickelt von der Siemens Healthineers AG in Forchheim, biete bei 40 Prozent weniger Strahlen- und Kontrastmitteldosis doppelt so scharfe Bilder und eine feinere Gewebecharakterisierung, berichteten die Bewerber. Niedersachsens Schulen haben aus dem Digitalpakt Schule von Bund und L\u00e4ndern bislang 30,2 Millionen Euro erhalten. Das teilte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) im Landtag von Hannover mit. Weitere 80 Millionen Euro sind nach Angaben eines Ministeriumssprechers aus dem sogenannten Basis-Digital-Pakt bewilligt worden. Rund 52 Millionen sind laut Minister zudem f\u00fcr Laptops von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zur Verf\u00fcgung gestellt worden und rund 25 Millionen f\u00fcr Lehrer-Laptops beantragt. Mehr als 500 Millionen Euro stehen insgesamt aus dem Programm f\u00fcr das Bundesland zur Verf\u00fcgung. Aufgelegt wurde der Digitalpakt 2019 mit urspr\u00fcnglich f\u00fcnf Milliarden Euro vom Bund und 500 Millionen Euro von den L\u00e4ndern f\u00fcr den Aufbau der digitalen Infrastruktur an den Schulen, etwa zur Installation von schuleigenem WLAN oder zur Anschaffung digitaler Tafeln, sogenannter Smartboards. Zuletzt wurde das Programm drei Mal um jeweils 500 Millionen Euro aufgestockt: zur Finanzierung von IT-Administratoren f\u00fcr die Schulen, zur Anschaffung von Dienstlaptops f\u00fcr Lehrer und zur Anschaffung von Leihger\u00e4ten f\u00fcr bed\u00fcrftige Sch\u00fcler, um ihnen in der Corona-Krise die Teilnahme am Fernunterricht zu erm\u00f6glichen. Die Rolle von Schulen in der Pandemie soll nach dem Willen der Bundesregierung durch eine Studie n\u00e4her untersucht werden. &#8222;Die Bundesregierung strebt an, eine mit der Corona-Kita-Studie vergleichbare Studie f\u00fcr den Schulbereich aufzulegen&#8220;, hei\u00dft es in einem gemeinsamen Bericht von Bundesgesundheits- und Bundesfamilienministerium, mit dem sich das Bundeskabinett heute befasst hat. F\u00fcr den Bericht hatte eine Arbeitsgruppe beider H\u00e4user unter Mitwirkung von Experten die gesundheitlichen Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche durch Corona untersucht. In dem 21-seitigen Papier werden Empfehlungen f\u00fcr Ma\u00dfnahmen gegeben, um k\u00fcnftige Belastungen f\u00fcr Kinder und Jugendliche m\u00f6glichst zu vermeiden. Betont wird dabei vor allem, was bereits politischer Konsens ist: &#8222;Fl\u00e4chendeckende Schlie\u00dfungen von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen gilt es mit oberster Priorit\u00e4t zu vermeiden, ohne die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen zu gef\u00e4hrden.&#8220; Mit der angedachten Schulstudie sollen die Wirksamkeit von Infektionsschutzma\u00dfnahmen an den Einrichtungen und auch die Belastung bei Schulkindern in den Blick genommen werden. An den Kitas l\u00e4uft seit dem vergangenen Jahr bereits eine gr\u00f6\u00dfer angelegte Studie, die vom Deutschen Jugendinstitut und dem Robert Koch-Institut umgesetzt wird. Sie erforscht, welche Rolle Kinder und Kitas bei der Verbreitung von Corona spielen. Schleswig-Holsteins Landesregierung will ab Oktober Coworking-Pl\u00e4tze f\u00fcr Landesbesch\u00e4ftigte in der N\u00e4he ihrer Wohnorte anbieten. &#8222;In der Corona-Pandemie haben viele Landesbedienstete im Homeoffice gearbeitet&#8220;, sagte Staatskanzleichef Dirk Schr\u00f6dter in Kiel. F\u00fcr viele Mitarbeitende sei dies weiter eine gute L\u00f6sung. &#8222;Andere f\u00fchlen sich dabei auf Dauer nicht wohl, weil beispielsweise keine geeigneten Arbeitsr\u00e4ume zur Verf\u00fcgung stehen oder die r\u00e4umliche Trennung von Arbeit und Privatleben gew\u00fcnscht wird.&#8220; Das Land kooperiert dabei mit dem IT-Dienstleister Dataport und der CoWorkLand eG. In einer dreimonatigen Testphase k\u00f6nnen Besch\u00e4ftigte in \u00fcber das Land verteilten Coworking-B\u00fcros der Genossenschaft flexibel Arbeitspl\u00e4tze mieten. Die Kosten tr\u00e4gt das Land. Nach der Testphase will das Land pr\u00fcfen, wie stark das Angebot genutzt wurde. Zum Start gibt es am Sonnabend einen landesweiten Tag der offenen T\u00fcr ausgew\u00e4hlter Coworkland-Spaces in Schleswig-Holstein. Dabei will Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU) den Coworking-Space Gettwork in Gettorf (Kreis Rendsburg-Eckernf\u00f6rde) besuchen. Die Niederlande schaffen ab dem 25. September zahlreiche Corona-Einschr\u00e4nkungen ab. Gleichzeitig wird ein Corona-Pass unter anderem f\u00fcr Gastst\u00e4tten und Kulturveranstaltungen eingef\u00fchrt. Besucherinnen und Besucher von Sport- und Kulturveranstaltungen sowie G\u00e4ste von Restaurants und Caf\u00e9s m\u00fcssen dann nachweisen, dass sie geimpft, getestet oder genesen sind. Das Einhalten von Abstand ist dann nicht mehr n\u00f6tig. So k\u00f6nnen mehr Besucher und G\u00e4ste eingelassen werden. Auch volle Fu\u00dfballstadien sind dann wieder erlaubt. In anderen Bereichen bleiben dagegen Einschr\u00e4nkungen bestehen. Die Gastronomen in Niedersachsen blicken nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gastst\u00e4ttenverbands (Dehoga) mit gemischten Gef\u00fchlen auf die geplante freiwillige Ausweitung der 2G-Regel auf Gastronomie, Kultur und Veranstaltungswirtschaft. Von den Mitgliedern der Dehoga seien sehr unterschiedliche R\u00fcckmeldungen gekommen, sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Renate Mitulla. Nach der 2G-Regel wird der Zutritt zu bestimmten Bereichen nur dann gew\u00e4hrt, wenn Menschen gegen das Coronavirus geimpft oder genesen sind. Ein negativer Corona-Schnelltest reicht dann in der Regel nicht mehr aus. Wenn sich ein Betrieb daf\u00fcr entscheidet, die 2G-Regel bei sich umzusetzen, soll er auf die Durchsetzung von Maskenpflicht und Abstandsregeln verzichten k\u00f6nnen. Die Corona-Verordnung des Landes soll in der kommenden Woche angepasst werden und Betrieben diese M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnen, wie Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (SPD) gestern ank\u00fcndigte. Laut Dehoga bef\u00fcrwortet die Mehrheit der Gastronomen in Niedersachsen die 2G-Regel, erwartet aber auch, dass sie die angek\u00fcndigten Erleichterungen dann auch tats\u00e4chlich umsetzen k\u00f6nnen. Rund ein Drittel sind laut dem Dehoga dagegen. Die Kontrolle der Einlassregeln sei f\u00fcr die Betriebe sehr aufwendig und personalintensiv &#8211; und angesichts fehlenden Personals oftmals eine gro\u00dfe Herausforderung. Das Junge Theater G\u00f6ttingen will weiterhin Geimpften, Genesenen und Getesteten Zugang gew\u00e4hren. &#8222;Wir haben gerade erst 3G eingef\u00fchrt. Das wollen wir nun erst einmal so beibehalten&#8220;, sagte Intendant Nico Dietrich. Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (SPD) hatte gestern angek\u00fcndigt, dass Gastronomen, Kulturbetriebe und Veranstalter in Niedersachsen k\u00fcnftig w\u00e4hlen k\u00f6nnten, ob sie nur noch Geimpften und Genesenen (2G) Zutritt gew\u00e4hren. Dann sollen dort Maskenpflicht und Abstandsregeln wegfallen. Theaterintendant Dietrich sagte, er wolle mit 3G Konflikte vermeiden, wenn es etwa darum geht, ob Bescheinigungen f\u00fcr Ausnahmeregelungen akzeptiert werden. Auch wirtschaftliche Aspekte k\u00f6nne das privatwirtschaftliche Theater nicht ganz au\u00dfer Acht lassen. Die Zuschauer k\u00e4men nur langsam zur\u00fcck. Dar\u00fcber hinaus vermisst er Informationsmaterial: &#8222;Ich w\u00fcrde gerne Flyer aush\u00e4ngen, die den Besuchern erkl\u00e4ren, warum sie sich durch diese Regelungen bei uns wieder sicher f\u00fchlen k\u00f6nnen.&#8220; Beim Deutschen Theater wird erst eine offizielle Mitteilung abgewartet, ehe eine Entscheidung getroffen wird. &#8222;Es gibt Vor- und Nachteile&#8220;, sagte Sprecherin Inge Mathes. Bisher habe man auf ein 3G-Konzept mit einer Sitzverteilung im Schachbrettmuster gesetzt. Das Testzentrum vor dem Theater soll nach dem 10. Oktober schlie\u00dfen. Mathes: &#8222;Das m\u00fcssen wir gegebenenfalls noch einmal \u00fcberdenken.&#8220; Die Beh\u00f6rden in Hamburg haben 275 neue Corona-F\u00e4lle gemeldet (Vortag: 190; Vorwoche: 335). Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen auf 76,5 (Vortag: 79,6; Vorwoche: 94,5). Es wurden vier weitere Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Auf den Intensivstationen der Hansestadt werden 57 Covid-19-Patientinnen oder -Patienten behandelt (Stand: Dienstag). Firmen und Besch\u00e4ftigte mit Problemen wegen der anhaltenden Pandemie erhalten weiter erleichterten Zugang zu Kurzarbeit. Das Bundeskabinett lie\u00df heute eine entsprechende Verordnung von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) passieren. So werden die Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge bis Ende des Jahres voll erstattet. Bisher sind Erleichterungen beim Zugang zum Kurzarbeitergeld auf Betriebe begrenzt, die bis zum 30. September 2021 Kurzarbeit einf\u00fchren, auch die Beitr\u00e4ge werden bisher nur bis zu diesem Datum voll erstattet. Die Verl\u00e4ngerung f\u00fchrt zu Mehrausgaben der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit von rund 1,2 Milliarden Euro. Die Frage, die sich viele Sportfans im Norden gerade stellen: Welche Regeln bei den Zuschauerzahlen gelten gerade bei welchen Clubs? Gilt das 3G-Modell, bei dem Geimpften, Genesenen und Getetesten Einlass gew\u00e4hrt wird? Oder greift das 2G-Prinzip, bei dem Getesteten der Zugang verwehrt wird? Oder gibt es wom\u00f6glich sogar Mix-Modelle, wie es sie in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gibt? Wir geben einen \u00dcberblick \u00fcber die Lage bei den norddeutschen Clubs in den Top-Ligen im Fu\u00dfball, Handball, Eishockey und Basketball. Die Pandemie hat einer Studie f\u00fcr die gewerkschaftsnahe Hans-B\u00f6ckler-Stiftung zufolge die Immobilienpreise in Deutschland zus\u00e4tzlich steigen lassen. Laut der Untersuchung von Immobilien\u00f6konomen der Universit\u00e4t Regensburg betrug der Pandemieeffekt bei den Angebotspreisen f\u00fcr Eigentumswohnungen im bundesweiten Durchschnitt 0,7 Prozentpunkte. Bei Ein- und Zweifamilienh\u00e4usern seien es sogar 1,1 Prozentpunkte, berichtete die B\u00f6ckler-Stiftung. Insgesamt h\u00e4tten die Angebotspreise f\u00fcr Eigentumswohnungen zwischen dem 1. Quartal 2020 und dem 2. Quartal 2021 um durchschnittlich 17 Prozent zugelegt, die f\u00fcr Einfamilienh\u00e4user um 15,6 Prozent. Bei den Mieten sei der zus\u00e4tzliche Corona-Effekt bundesweit klein und regional unterschiedlich: W\u00e4hrend die Pandemie das Wachstum bei Neu-Mieten in Gro\u00df- und Mittelst\u00e4dten leicht ged\u00e4mpft habe, seien die Angebotsmieten f\u00fcr Neuvertr\u00e4ge in l\u00e4ndlicheren Regionen durch Corona zus\u00e4tzlich nach oben gegangen. Wohlhabende private Haushalte h\u00e4tten in Zeiten geschlossener L\u00e4den und ausgefallener Urlaubsreisen mehr Geld zur Verf\u00fcgung gehabt und in Immobilien investiert, nennt die Studie einen Grund f\u00fcr den Preisanstieg. Ein anderer seien gestiegene Baupreise durch Arbeitskr\u00e4fte- und Materialmangel. Andreas Vo\u00dfkuhle, der ehemalige Pr\u00e4sident des Bundesverfassungsgerichts, spricht sich daf\u00fcr aus, dass Geimpfte und Genesene &#8222;intensiver am \u00f6ffentlichen Leben teilnehmen&#8220; d\u00fcrfen &#8222;als Ungeimpfte&#8220;. Vo\u00dfkuhle sagte in einem Interview der Wochenzeitung &#8222;Die Zeit&#8220;: &#8222;Wer sich nicht impfen lassen will, muss eben die Konsequenzen tragen.&#8220; Der Freiburger Verfassungsrechtler erkl\u00e4rte, ihm leuchte das &#8222;2G-Modell, nach dem zum Beispiel Restaurants oder Kinos selbst entscheiden k\u00f6nnen, nur Geimpfte und Genesene einzulassen, durchaus ein&#8220;. Eine allgemeine Impfpflicht hingegen sieht Vo\u00dfkuhle eher skeptisch: &#8222;Generell halte ich in diesem Zusammenhang wenig von Ma\u00dfnahmen, die mit Zwang durchgesetzt werden m\u00fcssen. Bei einer Impfpflicht w\u00e4re das ja unvermeidlich &#8211; und schon praktisch sehr schwierig.&#8220; 65 Prozent aller Menschen in Norddeutschland sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts mittlerweile vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus geimpft. Knapp 70 Prozent haben demnach die erste Impfdosis bekommen. Damit liegt der Norden \u00fcber dem bundesweiten Schnitt: In Deutschland sind 62,4 Prozent aller Menschen nun vollst\u00e4ndig geimpft. Das entspricht 51,9 Millionen Menschen, wie Gesundheitsminister Jens Spahn via Twitter mitteilte.66,7 Prozent oder 55,5 Millionen Menschen sind demnach mindestens einmal geimpft. Vor der Ausweitung der sogenannten 2G-Regel in Niedersachsen pr\u00fcft das Staatstheater Hannover m\u00f6gliche Folgen einer solchen Regelung. Die neue Perspektive m\u00fcsse zun\u00e4chst diskutiert werden, sagte eine Sprecherin. Nach der 2G-Regel wird der Zutritt zu bestimmten Bereichen nur dann gew\u00e4hrt, wenn Menschen gegen das Coronavirus geimpft oder genesen sind. Ein negativer Schnelltest reicht dann in der Regel nicht mehr aus. Eine solche Vorgehensweise schlie\u00dfe auch Zuschauer aus &#8211; f\u00fcr die anderen bedeute es gr\u00f6\u00dfere Sicherheit, erkl\u00e4rte die Sprecherin. Schon die 3G-Regel, die auch die Getesteten einschlie\u00dft, bedeute f\u00fcr das Theater, &#8222;ein Vielfaches an Personal&#8220; an den Eingangst\u00fcren aufbieten zu m\u00fcssen, um lange Warteschlangen zu vermeiden, sagte die Sprecherin. Gepr\u00fcft werden m\u00fcsse aber auch, was die Regelung f\u00fcr die eigenen Mitarbeiter und das Ensemble bedeute, von denen ebenfalls nicht alle geimpft seien. Die 2G-Regel soll in Niedersachsen k\u00fcnftig verst\u00e4rkt angewandt werden k\u00f6nnen &#8211; etwa in der Gastronomie, der Kultur, bei Veranstaltungen oder im Sport. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen hat das Robert Koch-Institut (RKI) heute mit 1,88 angegeben (Vortag: 1,86). Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht m\u00f6glich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist f\u00fcr die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen gro\u00dfer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige H\u00f6chstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. Wegen zahlreicher Corona-F\u00e4lle unter den Mitarbeitenden bleibt ein Schlachthof in Georgsmarienh\u00fctte (Landkreis Osnabr\u00fcck) bis zum Ende des Monats geschlossen. Wie ein Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Steinemann Holding mitteilte, sind von den rund 300 Besch\u00e4ftigten 50 infiziert. Alle Besch\u00e4ftigten sollen nun erneut getestet werden. Schleswig-Holstein hat die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine Corona-Impfung noch einmal ausgeweitet. Ab sofort und bis zur Schlie\u00dfung der Impfzentren am 26. September werden jeden Tag offene Impfaktionen f\u00fcr Menschen ab zw\u00f6lf Jahren in allen Impfzentren von 13 bis 17.30 Uhr angeboten, teilte das Gesundheitsministerium mit. Montag und Dienstag werden zudem &#8211; bis auf das Zentrum in Lensahn &#8211; ganzt\u00e4gig offene Impfaktionen angeboten. Verimpft werden alle verf\u00fcgbaren Impfstoffe. Das Impfzentrum Pl\u00f6n schlie\u00dft bereits am 19. September. Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) appellierte an bisher skeptische Menschen: &#8222;Sprechen Sie offen \u00fcber \u00c4ngste und Zweifel und lassen Sie sich von der Impf\u00e4rztin oder dem Impfarzt im Impfzentrum oder bei Ihrer Haus\u00e4rztin oder Hausarzt beraten.&#8220; In Schleswig-Holstein gibt es seit Juni 2021 offene Impfaktionen mit mobilen Impfteams an verschiedenen Standorten, um Personen mit niederschwelligen Angeboten vor Ort zu erreichen. So wurde beispielsweise auf Parkpl\u00e4tzen von Superm\u00e4rkten, an Busbahnh\u00f6fen, in Sportvereinen, in B\u00fcchereien, in Gemeinde- und Jugendzentren, an Hochschulen und Schulen sowie in allen Citti-Parks in Schleswig-Holstein geimpft. Weitere Aktionen sind in Planung. In Frankreich gilt von heute an eine Corona-Impfpflicht f\u00fcr Pflegepersonal und Feuerwehrleute. Etwa 2,7 Millionen Mitarbeiter von Krankenh\u00e4usern, Alten- und Pflegeheimen, Pflege- und Rettungsdiensten sowie der Feuerwehr m\u00fcssen nun mindestens mit einer Dosis geimpft sein. Vom 15. Oktober an ist eine doppelte Impfung n\u00f6tig. Wer sich nicht daran h\u00e4lt, soll vom Dienst suspendiert werden und kein Gehalt mehr bekommen. Voraussichtlich wird es nur in wenigen F\u00e4llen soweit kommen. In Altenheimen sind derzeit etwa 90 Prozent des Personals geimpft. Bei den privaten Altenheimen wird damit gerechnet, dass sich ein bis zwei Prozent der Mitarbeiter nicht impfen lassen wollen. Dort k\u00f6nnten etwa 3.000 Arbeitsvertr\u00e4ge suspendiert werden. In den Krankenh\u00e4usern haben etwa 88 Prozent des Personals die erste Impfdosis erhalten. Auch dort geht man von ein bis zwei Prozent Impfgegnern aus. Gegen die Regelung waren in den vergangenen Wochen zehntausende Franzosen auf die Stra\u00dfe gegangen. Die Zahlen sind jedoch seit einigen Wochen r\u00fcckl\u00e4ufig. Umfragen zufolge bef\u00fcrworten bis zu drei Viertel der Franzosen die Impfpflicht f\u00fcr das Gesundheits- und Pflegepersonal. Insgesamt sind inzwischen etwa 70 Prozent der franz\u00f6sischen Bev\u00f6lkerung geimpft. Der Verein Kulturkosmos aus Berlin kann auch f\u00fcr das dritte &#8222;Planet C&#8220;-Festival ab 17. September mit einer Genehmigung rechnen. Wie eine Sprecherin des zust\u00e4ndigen Amtes R\u00f6bel\/M\u00fcritz heute sagte, hat das Kreisgesundheitsamt gr\u00fcnes Licht gegeben. Einige Details w\u00fcrden derzeit noch mit dem Veranstalter abgestimmt, sodass die schriftliche Genehmigung noch nicht vorliege. Damit werden an diesem Wochenende im S\u00fcden der Mecklenburgischen Seenplatte wieder etwa 10.000 Besucher erwartet. In L\u00e4rz fand sonst immer das alternative Fusion-Festival mit bis zu 70.000 G\u00e4sten statt. Dies wurde im Fr\u00fchsommer wegen der Pandemie abgesagt &#8211; wie 2020. Stattdessen gab es seit Mitte August bereits zwei &#8222;Planet C&#8220;-Festivals mit einem strengen Hygienekonzept mit PCR-Tests. Die Europ\u00e4ische Union will 200 Millionen weitere Corona-Impfdosen f\u00fcr \u00e4rmere L\u00e4nder spenden. Das k\u00fcndigte EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen in ihrer zweiten Rede zur Lage der Union in Stra\u00dfburg an. Von der Leyen sprach von einer &#8222;Investition in die Solidarit\u00e4t und einer Investition in die weltweite Gesundheit&#8220;. Mit mehr als 70 Prozent vollst\u00e4ndig Geimpften unter der erwachsenen Bev\u00f6lkerung sei die EU allen Kritikern zum Trotz unter den weltweit f\u00fchrenden, sagte von der Leyen. &#8222;Eine Pandemie ist ein Marathon, kein Sprint.&#8220; Um sicherzustellen, dass ein Virus k\u00fcnftig nicht mehr zur Pandemie werde, schlug von der Leyen vor, in den kommenden sechs Jahren 50 Milliarden Euro in die Gesundheitsvorsorge der gesamten EU zu investieren. Die weltweite Impfung gegen Covid-19 zu beschleunigen, habe oberste Priorit\u00e4t, schrieb sie auf Twitter. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisiert die Pl\u00e4ne vieler Bundesl\u00e4nder, bald keine Entsch\u00e4digung f\u00fcr Verdienstausf\u00e4lle mehr zu zahlen, wenn Ungeimpfte in Quarant\u00e4ne m\u00fcssen. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann sagte im Deutschlandfunk, das w\u00e4re eine &#8222;Impfpflicht durch die Hintert\u00fcr&#8220;. Viele arbeitsrechtliche Konsequenzen w\u00fcrden nicht bedacht. Hier werde ein Konflikt auf Besch\u00e4ftigte und Betriebe verlagert. Besser als Druck auf Ungeimpfte sei es, f\u00fcr das Impfen zu werben. Es sei ein Gebot der Solidarit\u00e4t sich impfen zu lassen, aber nicht mit dem Instrument, den Entgeltersatz zu streichen. Mit dem NDR Newsletter bleiben Sie auch in diesen unruhigen Zeiten auf dem Laufenden. Wir b\u00fcndeln die wichtigsten Ereignisse des Tages, erkl\u00e4ren neue Erkenntnisse der Wissenschaft. Der NDR Newsletter wird jeden Nachmittag von montags bis freitags verschickt &#8211; und Sie k\u00f6nnen ihn abonnieren. Die Hamburger Taxi-Branche hat durch die zunehmenden Corona-Lockerungen wieder deutlich mehr zu tun als noch im Fr\u00fchjahr. Lange hatten sich die Fahrerinnen und Fahrer mit Patienten-Fahrten zum Arzt oder ins Krankenhaus \u00fcber Wasser gehalten und waren in Kurzarbeit. Jetzt ist in Hamburg insgesamt wieder mehr los und die Nachfrage nach Taxifahrten steigt. V\u00f6llig auf dem Niveau von vor der Pandemie sei man noch nicht, sagt Thomas Lohse, der Vorstand von Hansa Funktaxi. Der Betrieb liegt bei etwa 70 Prozent, sch\u00e4tzt er. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich gegen erneute Kita- und Schulschlie\u00dfungen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie ausgesprochen. &#8222;Nachdem jetzt so viele Menschen geimpft sind, m\u00fcssen wir uns klar versprechen, dass es keine neuen Schul- und Kitaschlie\u00dfungen geben wird&#8220;, sagte Scholz der Katholischen Nachrichten-Agentur. Es sei &#8222;bedr\u00fcckend&#8220; gewesen, dass Kinder und Jugendliche sich in der Pandemie so lange nicht treffen konnten, erkl\u00e4rte Scholz. Jetzt m\u00fcsse viel Kraft darauf verwendet werden, die Folgen der Corona-Krise abzumildern. Neben einem schulischen Aufholpaket geh\u00f6rten dazu feste Strukturen und Ansprechpartner f\u00fcr Kinder und Jugendliche. Scholz: &#8222;Es ist wichtig, dass das Training im Sportverein wieder stattfindet und die Kurse an der Musikschule.&#8220; Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat das Vorhaben vieler Bundesl\u00e4nder kritisiert, die Lohnfortzahlung f\u00fcr Ungeimpfte in Quarant\u00e4ne zu beenden. Aus Sicht der Gewerkschaft sei es falsch, zu versuchen, eine &#8222;Impfpflicht durch die Hintert\u00fcr einzuf\u00fchren&#8220;, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Frank Werneke den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die von Arbeitgeberverb\u00e4nden und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ausgel\u00f6ste Debatte zur Streichung des Entgeltersatzes sei kontraproduktiv, sagte der Gewerkschaftschef den Bl\u00e4ttern. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften leisteten laut Werneke seit Monaten einen aktiven Anteil daran, das Impftempo in Deutschland zu beschleunigen. &#8222;Arbeitgeber sind nun gefordert, nachdr\u00fccklich f\u00fcr Impfungen zu werben und sie in der Arbeitszeit zu erm\u00f6glichen&#8220;, forderte Werneke. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) betonte hingegen seine Forderung nach einer bundeseinheitlichen Aussetzung der Lohnersatzleistungen. &#8222;Klar ist: Jeder darf sich impfen lassen, niemand muss&#8220;, sagte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz dem &#8222;Redaktionsnetzwerk Deutschland&#8220;. Wer sich aber bewusst gegen eine Impfung entscheide, obwohl medizinisch nichts dagegen spreche, handle unsolidarisch. Dann k\u00f6nne er von der Solidargemeinschaft auch keine Entsch\u00e4digung verlangen. Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) hat mehr Hilfe f\u00fcr durch die Pandemie psychisch belastete Kinder gefordert. &#8222;F\u00fcr die Kinder, die unter psychischen Erkrankungen leiden, brauchen wir eine bessere und fr\u00fchzeitigere Versorgung. Eltern m\u00fcssen schneller einen Therapieplatz f\u00fcr ihr Kind bekommen&#8220;, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Heute solle der Bericht einer gemeinsamen Arbeitsgruppe des Bundesgesundheits- und des Bundesfamilienministeriums &#8222;Gesundheitliche Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche durch Corona&#8220; ins Bundeskabinett kommen. Darin sind laut dem Bericht 26 Empfehlungen enthalten. Darunter finde sich auch die Forderung nach einer Sicherstellung ausreichender psychotherapeutischer Versorgungsangebote sowie eine tempor\u00e4re Ausweitung des Angebots der Krankenkassen bei der Kosten\u00fcbernahme f\u00fcr die \u00e4rztlichen Regeluntersuchungen \u00e4lterer Kinder. W\u00e4hrend Niedersachsen bei den 12- bis 17-J\u00e4hrigen auch ohne eine ausdr\u00fcckliche Empfehlung der St\u00e4ndigen Impfkommission (Stiko) massiv f\u00fcr eine Corona-Impfung dieser Altersgruppe geworben hatte, will das Land sich bei den Kindern unter zw\u00f6lf Jahren nun offenbar an der Stiko-Aussage orientieren. &#8222;Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir mit entsprechenden Angeboten in Niedersachsen abwarten, bis Impfstoffe zugelassen und bereits erfolgreich und ohne nennenswerte Nebenwirkungen eingesetzt worden sind. Auch eine Stiko-Empfehlung w\u00fcrden wir wohl abwarten&#8220;, sagte Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (SPD) im Interview mit der &#8222;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&#8220; (NOZ). Gleichzeitig machte er die Ungeimpften daf\u00fcr verantwortlich, dass Corona noch nicht \u00fcberwunden ist. &#8222;Wir k\u00f6nnten das Virus komplett im Griff haben, wenn die noch nicht Geimpften sich endlich impfen lassen w\u00fcrden. Dass ein F\u00fcnftel der Gesellschaft bislang eine Impfung verweigert, ist schon frustrierend&#8220;, sagte der Regierungschef und verteidigte, dass Niedersachsen in der kommenden Woche eine umfassende 2G-Regel einf\u00fchrt. Auch bei der Frage nach m\u00f6glichen neuen Einschnitten im Herbst nahm Weil die Gruppe derjenigen in den Blick, die sich impfen lassen k\u00f6nnten, es aber nicht tun. &#8222;Wenn wir wieder zu Kontaktbeschr\u00e4nkungen kommen, dann werden diese sich auf Treffen von ungeimpften Personen beziehen.&#8220; Auch das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern \u00e4ndert den Ma\u00dfstab f\u00fcr die Corona-Schutzma\u00dfnahmen: Entscheidender Faktor soll k\u00fcnftig die Zahl der Corona-Patienten in Krankenh\u00e4usern und nicht mehr die Sieben-Tage-Inzidenz bei Neuinfektionen sein. Die neue Regelung soll von Donnerstag an gelten. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird in der Gesamtbewertung zur\u00fcckgestuft. Wie auch die Auslastung der Intensivbetten werde sie nur noch zur Gewichtung des Infektionsgeschehens herangezogen, erkl\u00e4rte Glawe. Damit gelten von Donnerstag an auch in Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Nordwestmecklenburg &#8211; wie im Rest des Landes &#8211; keine zus\u00e4tzlichen Schutzvorgaben mehr. Weil dort die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit \u00fcber 50 gestiegen war, waren versch\u00e4rfte Schutzma\u00dfnahmen verh\u00e4ngt worden. Einige Regeln des 2G-Optionsmodells in Hamburg k\u00f6nnten noch einmal leicht nachjustiert werden, denn Ende kommender Woche l\u00e4uft die aktuelle Corona-Verordnung aus. Gesprochen werden soll unter anderem \u00fcber die Maskenpflicht in Innenr\u00e4umen, die grunds\u00e4tzlich auch in Clubs und Restaurants gilt, die nur noch Geimpfte oder Genesene reinlassen, und \u00fcber Ausnahme-Regeln f\u00fcr Kinder und Jugendliche. Spruchreif ist das Ganze aber erst n\u00e4chste Woche Dienstag, dann will der Senat \u00fcber m\u00f6gliche \u00c4nderungen entscheiden. Auch andere Bundesl\u00e4nder wie etwa Niedersachsen wollen 2G genauso oder \u00e4hnlich einf\u00fchren. F\u00fcr Niedersachsen hat das Robert Koch-Institut 1.033 labordiagnostisch best\u00e4tigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Vortag: 327; Vorwoche: 1.167). Es kommen vier neue Todesf\u00e4lle hinzu. Die Zahl der Menschen, die in Niedersachsen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt somit bei 5.887. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen sinkt im Landesdurchschnitt auf 68,3 F\u00e4lle je 100.000 Einwohner (Vortag: 73; Vorwoche: 71,6). Kindern zu helfen, die durch die Corona-Pandemie ganz besonders in Not geraten sind, ist das Ziel der diesj\u00e4hrigen NDR Benefizaktion &#8222;Hand in Hand f\u00fcr Norddeutschland&#8220;. Partner der Aktion sind die vier norddeutschen Landesverb\u00e4nde des Kinderschutzbundes. Um speziell auf die Folgen der Pandemie f\u00fcr Kinder und Jugendliche einzugehen, bietet der Kinderschutzbund derzeit in einem ganz besonderem Ma\u00dfe Unterst\u00fctzung, Hilfe und F\u00f6rderung an. Entsprechenden Hilfsangeboten der norddeutschen Landesverb\u00e4nde kommen die Spenden, die der NDR sammelt, zu 100 Prozent zugute. Mit seiner Benefizaktion unterst\u00fctzt der NDR zum insgesamt elften Mal wohlt\u00e4tige Zwecke und das Ehrenamt im Norden. Der Aktionszeitraum der multimedialen NDR Aktion ist in diesem Jahr vom 29. November bis 10. Dezember. Innerhalb der zwei Wochen informieren die NDR Radioprogramme, das NDR Fernsehen und NDR.de im Internet \u00fcber die Arbeit der Landesverb\u00e4nde des Kinderschutzbundes in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg und rufen zum Spenden auf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung der Impfstoffe im Kampf gegen die Corona-Pandemie angemahnt und dabei vor allem auf Versorgungsl\u00fccken in Afrika hingewiesen. &#8222;Weltweit wurden mehr als 5,7 Milliarden Dosen verabreicht, aber nur zwei Prozent davon in Afrika&#8220;, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Das schade nicht nur den Menschen in Afrika, sondern allen. Tedros sagte weiter: &#8222;Je l\u00e4nger die Ungleichheit bei den Impfstoffen anh\u00e4lt, desto mehr wird das Virus weiter zirkulieren und sich ver\u00e4ndern, desto l\u00e4nger werden die sozialen und wirtschaftlichen Verwerfungen andauern und desto gr\u00f6\u00dfer ist die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Varianten auftauchen, die Wirksamkeit der Impfstoffe beeintr\u00e4chtigen.&#8220; Die schlimmste Pandemie der letzten hundert Jahre werde erst dann beendet sein, wenn es eine echte globale Zusammenarbeit bei der Versorgung mit und dem Zugang zu Impfstoffen gebe. Impfziel der WHO sei weiter, dass bis Mitte 2022 70 Prozent der Bev\u00f6lkerung aller L\u00e4nder geimpft sein sollten. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist etwas gefallen. Das Robert Koch-Institut gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 77,9 an. (Vortag: 81,1; Vorwoche: 82,7). Die Gesundheits\u00e4mter meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.455 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 13.565). Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 83 Todesf\u00e4lle verzeichnet (Vorwoche: 35). Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92.769. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 1,86 an (Freitag: 1,79). Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht m\u00f6glich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist f\u00fcr die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen gro\u00dfer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige H\u00f6chstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. Zur Bew\u00e4ltigung der Corona-Pandemie k\u00f6nnen von heute an weitere Ma\u00dfnahmen eingesetzt werden. Von Bundestag und Bundesrat beschlossene Neuregelungen zu den Bewertungskriterien der Pandemie-Lage und zu Ausk\u00fcnften zum Impfstatus von Besch\u00e4ftigten sind gestern im Bundesgesetzblatt verk\u00fcndet worden und treten damit jetzt in Kraft. Wesentliche Messlatte zur Lage-Einsch\u00e4tzung soll demnach zuk\u00fcnftig die Zahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken, die sogenannte Hospitalisierung, sein. Diese soll die bisherige Orientierung an den Infektionszahlen abl\u00f6sen, die angesichts der Impfungen nicht mehr als so aussagekr\u00e4ftig gelten. Zudem sollen Besch\u00e4ftigte in Kitas, Schulen und Pflegeheimen f\u00fcr die Zeit der Pandemie vom Arbeitgeber gefragt werden d\u00fcrfen, ob sie geimpft sind. In Schleswig-Holstein wurden 199 neue Corona-F\u00e4lle registriert. Am Vortag waren es 146 und am Mittwoch vor einer Woche 255 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein liegt damit nun bei 40,5 (Vortag: 42,3 \/ Vorwoche: 49,1). Der Wert ist den achten Tag in Folge gesunken. Aktuell werden in den Krankenh\u00e4usern im Land 70 Menschen behandelt, die positiv auf Corona getestet wurden &#8211; das ist einer weniger als am Vortag.20 Covid-Patienten befinden sich in Intensivtherapie (-1),15 m\u00fcssen beatmet werden (+1). D\u00e4nemark feiert das Ende der Pandemie, Deutschland sei aber noch nicht soweit, sagt Virologin Sandra Ciesek im NDR Info Podcast Coronavirus-Update. Impfquote und Impfbereitschaft seien noch zu niedrig. &#8222;Mit einer Impfquote von 96 Prozent bei der Gruppe der \u00fcber 50-J\u00e4hrigen haben die D\u00e4nen eine sehr gute Ausgangslage. Ich denke schon, dass das f\u00fcr D\u00e4nemark der \u00dcbergang in einen endemischen Status ist. Wenn keine neuen \u00dcberraschungen mit neuen Varianten kommen, kann das sehr gut klappen.&#8220; Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein. Mit Blick auf die Bundestagswahl am 26. September beteiligt sich der NDR an der Aktion &#8222;Deutschland spricht&#8220;. Sie bringt Menschen f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch zusammen, die bei politischen Themen unterschiedlicher Meinung sind. Sie wollen gerne mit jemandem diskutieren, dessen Ansichten Sie bisher gar nicht nachvollziehen k\u00f6nnen? Machen Sie mit! Guten Morgen aus der NDR.de Redaktion! Wir halten Sie auch heute, am Mittwoch,15. September, \u00fcber die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und au\u00dferdem Inhalte aus den NDR H\u00f6rfunk- und Fernseh-Sendungen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Reiser\u00fcckkehrer k\u00f6nnte das Virus weitergetragen haben. Der Betrieb bleibt vorerst geschlossen. Mehr Corona-News im Ticker. Im Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute &#8211; am Mittwoch,15. September 2021 &#8211; aktuell \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern und Hamburg. 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