<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1990071,"date":"2021-09-15T21:30:00","date_gmt":"2021-09-15T19:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1990071"},"modified":"2021-09-15T23:10:59","modified_gmt":"2021-09-15T21:10:59","slug":"ratgeber-fotografie-so-gelingen-tolle-bilder-mit-dem-smartphone","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/09\/ratgeber-fotografie-so-gelingen-tolle-bilder-mit-dem-smartphone\/","title":{"rendered":"Ratgeber Fotografie: So gelingen tolle Bilder mit dem Smartphone"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Nicht nur die Smartphone-Technik, auch die Wahl der richtigen Kameraeinstellungen und das Beherzigen grunds\u00e4tzlicher Foto-Regeln verhelfen zu besseren Bildern. Wir haben die wichtigsten Tipps f\u00fcr Einsteiger zusammengefasst. | TechStage<\/b><br \/>\nViele Menschen packen keine herk\u00f6mmliche Kamera mehr ins Reisegep\u00e4ck, sondern dokumentieren die sch\u00f6nsten Urlaubsmomente mit dem Smartphone. Das ist qualitativ auch vertretbar. Selbst Profis w\u00fcrden bei einer guten Fotogelegenheit ein Smartphone als Werkzeug nicht von der Tischkante schubsen, solange keine mehrere tausend Euro teure Profikamera zur Hand ist. Denn gerade bei hochwertigen Ger\u00e4ten sind die fotografischen Einsatzm\u00f6glichkeiten sehr vielseitig geworden und die Bildqualit\u00e4t ist auf einem sehr hohen Niveau angekommen. Insbesondere gutem Licht sind die Ergebnisse auf den ersten Blick kaum noch von Bildern einer Spiegelreflexkamera zu unterscheiden und auch bei Punkten wie Tele-Zoom, HDR, Portr\u00e4ts mit Bokeh und Low-Light-Fotografie haben insbesondere hochwertige Smartphones stark aufgeholt. Au\u00dferdem schrauben die Hersteller auch die Display-Qualit\u00e4t sowie die Rechen- und Speicherleistung in immer neue H\u00f6hen, was gerade bei der Berechnung gro\u00dfer Bilddaten relevant ist. Wer kein unbegrenztes Budget zur Verf\u00fcgung hat, mag statt mit den Top-Ger\u00e4ten lieber mit erschwinglicheren Alternativen lieb\u00e4ugeln. Wir erkl\u00e4ren in einer allgemeinen Kaufberatung, ob und in welchen Bereichen das mit Einbu\u00dfen einhergeht oder gar keine Rolle spielt. Weil ein Werkzeug nur dann bestm\u00f6gliche Ergebnisse bietet, wenn man es richtig verwendet, geben wir auch Tipps, wie man mit typischen oder auf bestimmtem Ger\u00e4ten verf\u00fcgbaren Funktionen das meiste f\u00fcr die eigene Fotokunst herausholt und m\u00f6glichst \u00e4sthetische, scharfe und korrekt belichtete Bildergebnisse erzielt. Sony Xperia 5 III Bild: TechStage.de Das richtige Kamera-Smartphone finden Grunds\u00e4tzlich erm\u00f6glicht heutzutage jedes Smartphone ab der Mittelklasse technisch gute Fotos. Sofern man die Hauptkamera w\u00e4hlt und bei gutem Tageslicht einsetzt, gibt die Technik eine digitale Bildqualit\u00e4t aus, nach der man sich vor zehn bis 15 Jahren noch die Finger geleckt h\u00e4tte. Aber das Licht ist nun mal nicht immer gn\u00e4dig und f\u00fcr das ungehemmte Ausleben der fotografischen Kreativit\u00e4t m\u00f6chte man mehr als eine Festbrennweite zur Hand haben. Daher gibt die G\u00fcte der technischen Ausstattung den Rahmen des Machbaren vor. Dabei gilt: die teuersten Smartphones bieten auch die feinste Fotohardware. Wer zu Vorzeigemodellen wie dem Apple iPhone 12 Pro (Testbericht), Oppo Find X3 Pro (Testbericht), OnePlus 9 Pro (Testbericht), Xiaomi Mi 11 Ultra (Testbericht) oder Samsung Galaxy S21 Ultra (Testbericht) greift, kann exzellente Kamerasysteme auf dem Stand der Technik erwarten, sodass Kreative f\u00fcr viele Aufnahmesituationen sehr gut gewappnet sind. Die Foto-Vorz\u00fcge teurer Smartphones Inwiefern l\u00e4sst sich mehr Geld mehr Kreativpotenzial erkaufen? Weil die G\u00fcte der Kameras ein Hauptverkaufsargument bleibt, betreiben die Hersteller hier die gr\u00f6\u00dfte Materialschlacht. Beispielsweise bieten sie mehr echte Festbrennweiten. Dann sind neben dem Standardweitwinkel der Hauptkamera eine Ultraweitwinkeleinheit sowie eine Teleeinheit dabei. Modelle wie das Mi 10 Pro von Xiaomi (Testbericht) und das Galaxy S21 Ultra von Samsung bieten sogar zwei Telebrennweiten und decken somit einen gr\u00f6\u00dferen optischen Zoombereich ab. Au\u00dferdem sind die Ultraweitwinkellinsen qualitativ hochwertiger und bieten eine h\u00f6here Aufl\u00f6sung. Dadurch f\u00e4llt die Qualit\u00e4t im Vergleich zur Hauptlinse nicht mehr so stark oder wie bei Modellen wie dem Oneplus 9 (Testbericht) so gut wie gar nicht mehr ab. Die Kamera des S21 Ultra ist vor allem bei ausreichendem Licht richtig gut Mogelpackungen sind hier seltener zu finden als bei g\u00fcnstigeren Smartphones, bei denen Hersteller Hilfssensoren wie Tiefen- und Makrosensor als vollwertige Kamera z\u00e4hlen und damit die werbewirksame Zahl der Kameras k\u00fcnstlich aufbl\u00e4hen. Aber eine Kamera, die nur Tiefeninformationen oder Farbfilter erg\u00e4nzt, ist in der Fotopraxis weniger wert als eine echte Brennweite. Da d\u00fcrfen sich Kaufinteressierte nicht hinter das Licht f\u00fchren lassen. Keine Regel ohne Ausnahme: Ob etwa die zus\u00e4tzliche und wirkliche gute Mikroskop-Kamera des Oppo Find X3 Pro eine echte Kreativverst\u00e4rkung oder doch eher einen Marketing-Gag darstellt, ist Geschmackssache. Sie d\u00fcrfte aber wohl viel seltener zum Einsatz kommen als eine weitere Zoombrennweite. Gr\u00f6\u00dfere Sensoren und konsistentere Qualit\u00e4t Gr\u00f6\u00dfere Sensorfl\u00e4chen k\u00f6nnen mehr von dem vorhandenen Licht aufnehmen und erm\u00f6glichen daher auch in schummeriger Umgebung klarere, nat\u00fcrlichere Fotos, weil die Algorithmen weniger Fehler ausb\u00fcgeln m\u00fcssen. So schneidet die Bildqualit\u00e4t des Xiaomi Mi Ultra 11 unter anderem auch deshalb so gut ab, weil in der Hauptkamera ein \u00fcberdurchschnittlich gro\u00dfer Sensor mit einer Diagonale von 1\/1,2 Zoll steckt. Auch die Hauptkameras des Apple iPhone 12 Pro Max oder des Oppo Find X3 Pro sind vergleichsweise \u00fcppig best\u00fcckt, was insbesondere bei Nachtaufnahmen von Vorteil ist. Bei h\u00f6herwertigen Modellen legen die Hersteller das Augenmerk nicht nur auf die Hauptkamera, sondern geben sich auch bei den anderen Aufnahmeeinheiten M\u00fche. Beispielsweise beim Oppo Find X3 Pro bieten Weitwinkel- und Ultraweitwinkelkamera Sensoren mit gleicher Gr\u00f6\u00dfe und Aufl\u00f6sung. Normalweise fallen die Gr\u00f6\u00dfe und Aufl\u00f6sung der Sensoren sowie die Lichtst\u00e4rke der Objektive beim Ultraweitwinkel und beim Tele stark ab. Dieses Gef\u00e4lle ist auch beim genannten und vielen anderen Top-Modellen weiterhin vorhanden, aber eben l\u00e4ngst nicht so krass ausgepr\u00e4gt wie bei den meisten erschwinglicheren Alternativen. Bessere Leistung bei Software, Rechenpower und Display-Kontrolle Selbst bei den am besten ausgestatteten Smartphone-Kameras ist die Hardware so klein, dass sie schon Bauart-bedingt auf Software-Hilfe angewiesen sind, damit die Bilder in ung\u00fcnstigen Lichtsituationen technisch genauso gut aussehen, wie bei \u201egro\u00dfen\u201c herk\u00f6mmlichen Kameras. Sei es nun mit der Hilfe von maschinellen Lernverfahren der K\u00fcnstlichen Intelligenz oder mit banaleren Software-Tricks: Von teureren Ger\u00e4ten kann man bei Hochkontrastsituationen und bei k\u00fcnstlich beleuchteten Nachtmotiven tendenziell ausgewogenere, sch\u00e4rfere und detailreichere Bilder als bei g\u00fcnstigen Smartphones erwarten. Urspr\u00fcnglich machte Huawei den Nachtmodus popul\u00e4r und liefert in Modellen wie dem Huawei Mate 40 Pro (Testbericht) immer noch Top-Ergebnisse ab. Aber auch die Flaggschiffe von Apple, Samsung, Xiaomi, Oppo und OnePlus k\u00f6nnen bieten l\u00e4ngst Low-Light-Aufnahmen auf vorz\u00fcglichem Niveau. St\u00e4rkere Rechenleistung ist auch wichtig. Denn um zum Beispiel Nachtmotive mehrfach zu belichten und in Echtzeit zu einem Bild zusammenzuf\u00fcgen, braucht man einen leistungsstarken Bildprozessor. Und die hochger\u00fcstesten, neusten Rechenknechte wie Snapdragon 888 oder Apple A14 Bionic behalten die Hersteller ihren Top-Ger\u00e4ten vor. Apple, Samsung und Huawei setzen auf Eigenentwicklungen, verwenden aber auch zus\u00e4tzlich Chips von Drittanbietern. Die meisten Hersteller kaufen den Bildprozessor als Teil des Chip-Komplettsystems. Wer zum Beispiel zu einem Smartphone mit einem System vom Typ Snapdragon 888 greift, hat in Sachen Foto-Rechenpower schon mal gute Karten. Denn Zulieferer Qualcomm legt bei seinem Bildprozessor Spectra auch immer mehr Wert auf KI-gest\u00fctzte Rechenmethoden, die Software-Tricks f\u00fcr Bokeh-Masken, Nachtmodi-Mehrbelichtungen und Aufnahmen mit High Dynamic Range erst m\u00f6glich machen. Oneplus 9 Pro Bild: TechStage.de Outdoor-Fotografen d\u00fcrften sich auch f\u00fcr die Helligkeit des Smartphone-Displays interessieren. Mit Spitzenhelligkeiten von bis zu 1.000 Nits bei OLED-Panels erm\u00f6glichen Oberklasse-Ger\u00e4te endlich auch einen ertr\u00e4glichen Au\u00dfeneinsatz. Wenn die Displayfl\u00e4che dann noch sch\u00f6n gro\u00df ist, macht die Bild-Kontrolle beim Foto-Shooting richtig Freude. Gr\u00f6\u00dfe und sehr hohe Helligkeiten gehen aber eben oft auch mit hohen Preisen einher, wie die Bestenliste der Smartphones mit sehr viel Display zeigt. Welche Fotoqualit\u00e4t g\u00fcnstigere Modelle bieten Wer in Sachen Fototechnik nicht das Allerfeinste vom Feinsten braucht, kann auch in das Regal direkt unter den Top-Modellen gucken. Einige der verwandten Modelle ohne die Namenszus\u00e4tze Pro, Ultra und Max bieten kameratechnisch gar nicht so viel weniger, aber bieten eine Ersparnis von gut und gerne mal 300 Euro. Nehmen wir das Oppo Find X3 Pro und das Geschwisterger\u00e4t X3 Neo (Testbericht). Im teureren Pro-Modell belichtet nicht nur die Hauptkamera, sondern auch das Ultraweitwinkel 50 MP auf einem relativ gro\u00dfen 1\/1,56-Zoll-Sensor vom Typ Sony IMX 766. Beim Neo kommt dieser Chip nur im Weitwinkel zum Einsatz, die anderen Sensoren sind kleiner. Bilder im Rohdatenformat DNG kann das Neo ebenfalls nicht abspeichern. Aber das war es im Wesentlichen auch schon an Unterschieden in diesem Bereich. Je geringer die preisliche Schmerzgrenze ausf\u00e4llt, desto mehr Abstriche muss man machen. Sukzessive sparen die Hersteller dann an der Zahl der echten Festbrennweiten, an der Sensorgr\u00f6\u00dfe, der Aufl\u00f6sung, optischem Bildstabilisator und Lichtst\u00e4rke der Objektive. Auch die Software und Rechenpower f\u00fcr die interne Bildverarbeitung realisieren sie etwas preisg\u00fcnstiger, sodass Spezialeffekte wie Bokeh und Nachtmodi kompromissbehaftet sind. Oppo A74 5G Bild: TechStage.de Um sich m\u00f6glichst viel kreativen Spielraum zu bewahren, sollten Fotointeressierte aber auf jeden Fall ein Ger\u00e4t mit Mehrfachkamera w\u00e4hlen, das mehrere Festbrennweiten bietet. Es gibt n\u00e4mlich auch g\u00fcnstige Smartphones mit optischem Teleobjektiv und Ultraweitwinkel (Bestenliste). Zum Teleobjektiv zu wechseln ist qualitativ immer empfehlenswerter als mit der Fingerzangengeste digital ins Bild hineinzuzoomen. Und die kurze Brennweite eines Ultraweitwinkels l\u00e4sst sich durch gar keinen Software-Trick ersetzen. Wohl dem, der zwischen echten Festbrennweiten wechseln kann. Das ist bequemer, als die Distanz zum Motiv per \u201eFu\u00df-Zoom\u201c anzupassen und l\u00e4sst viel mehr Spielraum beim Spiel mit der Perspektive. Bessere Bildergebnisse dank gekonnter Bedienung Gutes Werkzeug ist die halbe Arbeit, aber die Ergebnisse werden umso besser, wenn Fotobegeisterte die Kamera zum richtigen Zeitpunkt gekonnt einzusetzen wissen. Das f\u00e4ngt schon mit der Auswahl der Festbrennweite an. Erfahrungsgem\u00e4\u00df neigen insbesondere Einsteiger im Eifer des Gefechts dazu, den Bildausschnitt zu \u00e4ndern, indem sie mit der Fingerzangengeste auseinander oder zusammenziehen. Nur in Ausnahmef\u00e4llen ist dieser digitale Zoom dem optischen Brennweitenver\u00e4nderung inzwischen nahezu ebenb\u00fcrtig. Aber nicht jeder Smartphone-Hersteller leistet sich so eine prima Digitalzoom-Funktion wie sie Google erstmals im Pixel 4 (Testbericht) eingef\u00fchrt hat. Daher ist es fast immer besser, wenn man sich gleich angew\u00f6hnt, mit den Schnellzugriffstasten wie \u201ex0,6\u201c, \u201e2x\u201c, \u201ex5 oder \u00e4hnlich zwischen den optischen Brennweiten zu wechseln. Vorsicht bei g\u00fcnstigen Modellen: Die bieten \u00e4hnliche Buttons in der Kamera-App, setze aber trotzdem nur auf Digitalzoom. Trunken vor kreativer Freiheit sollte aber niemand die Wahl der Brennweite und des Betriebsmodus auf die leichte Schulter nehmen. Anders als bei herk\u00f6mmlichen Kameras variieren \u2013 wie oben beschrieben \u2013 nicht nur die Lichtst\u00e4rke, sondern auch die Sensorgr\u00f6\u00dfe und deren Aufl\u00f6sung hinter den Festbrennweiten der Smartphones. Dadurch schwankt die G\u00fcte des Outputs stark. Au\u00dferdem sind bildverbessernde Kniffe wie Pixelbinning und HDR-Aufnahmen oft an den Einsatz der Hauptkamera gekoppelt. Die Folge sind im schlimmsten Fall verrauschte Ultraweitwinkelaufnahmen und matschige Zoomfotos, insbesondere jenseits der dreifachen Vergr\u00f6\u00dferung. Au\u00dfer bei den Kamerasetups, die verschiedenen Aufnahmeeinheiten identisch ausstatten, sollten Smartphone-Fotografinnen bei schwachem Licht doppelt und dreifach \u00fcberlegen, ob die gew\u00fcnschte Bildkomposition zwingend das Ultraweitwinkel oder das Telezoomobjektiv erfordern. Bilder bei schlechtem Licht nicht verwackeln Viele Bildfehler lassen sich nachtr\u00e4glich korrigieren, aber verwackelte Aufnahmen mit ungewollter Bewegungsunsch\u00e4rfe geh\u00f6ren nicht dazu. Auf ein scharfes Bild zu achten, ist daher das A und O. Je teurer das Smartphone, desto wahrscheinlicher stabilisieren die Hersteller den Sensor oder das Objektiv der Hauptkamera optisch oder elektronisch (OIS, EIS). Sollte die Funktion nicht standardm\u00e4\u00dfig eingeschaltet sein, ist eine Aktivierung in den Optionen erste Fotografenpflicht. Bei Schummerlicht und nachts lohnt es sich zudem, in den Nachtmodus zu wechseln. Oft, aber nicht immer, aktiviert die Kameraautomatik diese Betriebseinstellung von allein. Ist sie scharfgeschaltet, nimmt die Kamera mehrere Bilder kurz hintereinander auf und verrechnet sie zu einer Datei. Spitzenmarken wie Apple, Oppo, OnePlus, Huawei, Samsung und Xiaomi kriegen das bei ihren Top-Ger\u00e4ten beeindruckend hin, Mehrfachbelichtungen ohne Schlieren bei Aufnahmen aus freier Hand zu realisieren. Ohne Stativ ist mit einer herk\u00f6mmlichen Kamera praktisch keine verwacklungsfreie Nachtaufnahme zu realisieren. Ist es richtig dunkel und ist die gew\u00fcnschte Belichtungszeit extrem lang, kommt man allerdings trotz Nachtmodus auch bei einem Smartphone nicht ohne eine solche Hilfe herum. Oppo Find X3 Pro Bild: TechStage.de Als kompakte und flexible Reisestative f\u00fcr den Smartphone-Einsatz bew\u00e4hrt haben sich die GorillaPod-Modelle von Joby. Es gibt sie mit Aufs\u00e4tzen f\u00fcr herk\u00f6mmliche Kameras genauso wie mit welchen f\u00fcr Smartphones. Um auch die Vibrationen beim Ausl\u00f6sedruck auf dem Display zu vermeiden, empfehlen sich weitere Hilfsmittel. Bei iPhones lassen sich zum Beispiel die beigelegten Kopfh\u00f6rer als kabelgebundener Fernausl\u00f6ser verwenden. Kabellos geht das mit der Kamera-App der Apple Watch. Im Android-Lager geht das abh\u00e4ngig von der konkreten Smartphone-Computeruhr-Kombination ebenfalls. Wer sehr gezielt in die Belichtungseinstellungen eingreifen m\u00f6chte, kann bei allen Top-Modellen auch einen \u201ePro\u201c- oder \u201emanuellen Modus\u201c wechseln. Um m\u00f6glichst viele Bildinformationen f\u00fcr die Nachbearbeitung zu speichern, bieten sehr viele Modelle auch eine Speicherung im Rohdatenformat DNG an. Anders als noch vor ein paar Jahren, ist der Anwendungsbedarf aber nicht mehr so gro\u00df. Warum nicht? Weil im professionellen Modus h\u00e4ufig nicht alle Festbrennweiten zur Verf\u00fcgung stehen. Das beschneidet die Perspektivwahl. Au\u00dferdem lassen sich auch Software-Tricks wie der Nachtmodus nicht in dieser Betriebseinstellung anw\u00e4hlen. Und generell sind die JPG-Engines zumindest bei den Oberklasse-Ger\u00e4ten so erstklassig geworden, dass mit nachtr\u00e4glicher Raw-Bearbeitung nicht wesentlich mehr Dynamikumfang herauszuholen ist. Nicht ohne Grund gibt es heute den Begriff der Computational Photography, bei der Software einen h\u00f6heren Stellenwert als Hardware einnimmt. Bildmotive \u00e4sthetisch ausgestalten Neben der verwendeten Kameratechnik und den gew\u00e4hlten App-Einstellungen sind allgemeine Gestaltungsregeln wichtig. Ob wir ein Foto als \u00e4sthetisch wahrnehmen oder nicht, folgt auch im Smartphone-Zeitalter den gleichen Konventionen wie zu Beginn der analogen Fotografie. Der Regelkatalog ist umfangreich, aber f\u00fcr den Beginn reicht es zweierlei zu beherzigen, um ein Bild von einem Papierkorb-Kandidaten in einen Wandfotokalender-Kandidaten zu verwandeln. Das eine ist die \u201ekorrekte Belichtung\u201c. Zwar gelingt des HDR-Algorithmen von Smartphone-Kameras immer besser, starke \u00dcber- und Unterbelichtungen auszugleichen. Aber die Ergebnisse werden viel besser, wenn man der Kamera-Software sagt, worauf das Augenmerk liegt. Trotz Gesichtserkennung vertut sie sich gerade bei Portr\u00e4ts immer mal wieder. Die Grundregel lautet hier: Immer das Hauptmotiv korrekt belichten. Alle Smartphone-Kameras sind so eingestellt, dass sie das Objekt ins richtige Licht r\u00fccken, auf denen das Fokus-K\u00e4stchen legst. Handelt es sich dabei um ein Gesicht, ist manchmal der Hintergrund viel zu hell. Bildet eine Landschaft das Hauptmotiv, ist oft der Himmel zu hell oder der Vordergrund zu dunkel. Die Kamera-Software kann leider nur raten, worauf man den Belichtungsschwerpunkt legen will. Einfache Abhilfe l\u00e4sst sich durch die Korrektur des EV-Werts leisten. Dazu schiebt man ein meist als Sonne dargestelltes Symbol neben dem Fokus-K\u00e4stchen nach unten oder oben bzw. nach rechts oder links. Die Kameraeinheit passen heute kaum ins Geh\u00e4use Besonders komfortabel ist die Belichtungskorrektur f\u00fcr Nutzer eines aktuellen Google-Smartphones wie etwa das Pixel 5 (Testbericht). Statt nur einen Regler bietet die Kamera-App gleich zwei, einen f\u00fcr die Gesamtbelichtung und einen, um nur gezielt die Tiefen anzuheben oder abzusenken. Das ist prima, um die Belichtung des Hauptmotivs und des Hintergrunds aufeinander abzustimmen. Neben der Belichtung ist die Platzierung des Motivs innerhalb des Bildrahmens ein weiterer wichtiger Faktor, mit dem sich die Bildwirkung auf einfache Weise stark aufwerten l\u00e4sst. Nach dem g\u00e4ngigen Gestaltungsmittel der sogenannten Drittel-Regel wirkt ein Bild aufregender, wenn man das Hauptmotiv nicht zentriert, sondern es etwas nach links oder rechts, oben oder unten verschiebt. Und zwar nicht einfach so, sondern anhand bestimmter Proportionen. Als Ausrichthilfe l\u00e4sst sich in den meisten Kamera-Apps ein Gitter aktivieren, das die Ansicht mit zwei waagerechten und zwei senkrechten Linien in neun Bereiche unterteilt. Jetzt gilt es, die f\u00fcr die Bildaussage wichtigen Bestandteile auf die Schnittpunkte zu legen. Das ist nur eine kleine \u00c4nderung &#8211; aber mit gro\u00dfer Wirkung. Apps f\u00fcr Vorbereitung, kreatives Fotografieren und Nachbearbeitung Die meisten richtig guten Fotos entstehen nicht nur, weil Kreative sie mit der richtigen Kameraeinstellung aufgenommen haben. Die Vorbereitung und Nachbearbeitung ist mindestens genauso wichtig. Wer Foto-Spots sucht, kann sich zum Beispiel in den extra f\u00fcr Fotografen geschriebenen Reisef\u00fchrern der App Fripito ( iOS, Android) inspirieren. Den Zeitpunkt f\u00fcr das beste Licht zu planen, erm\u00f6glichen zum Beispiel PhotoPills ( iOS, Android) oder SunSurveyor ( iOS, Android). Direkt aus der Kamera sehen Fotos zwar im besten Fall schon gut aus, aber durch Nachbearbeitung lassen sie sich richtig veredeln. Wer seinen Bildern ohne gro\u00dfen Aufwand einen Look verleihen m\u00f6chte, der aus der Masse heraussticht, greift zum Beispiel zu den Presets von Lightroom ( iOS, Android) oder den Filtern von VSCO ( iOS, Android) eine gute Wahl. F\u00fcr spezielle Retuschen von Gesichtern empfiehlt sich Photoshop Fix ( iOS, Android), st\u00fcrzende Linien bei Architekturaufnahmen lassen sich einfach mit Skrwt ( iOS, Android) begradigen. Fazit F\u00fcr sch\u00f6ne Fotos braucht es gute Hardware, Software und auch das Geschick des Fotografen. Wer sich an die Tipps in diesem Ratgeber h\u00e4lt, sollte mit etwas \u00dcbung schnell zu tollen Ergebnissen kommen. Einfacher wird das mit besserer Technik, entsprechend sollten Foto-Interessenten einen Blick in unsere Top 10 der besten Smartphones werfen. Was gute Smartphone-Kameras k\u00f6nnen, das haben wir im seinerzeit in einem Foto-Blindtest \u00fcberpr\u00fcft, in dem unsere Leser abstimmen durften. Smartphones mit Haupt-, Weitwinkel und Teleobjektiv haben wir hier zusammengefasst.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur die Smartphone-Technik, auch die Wahl der richtigen Kameraeinstellungen und das Beherzigen grunds\u00e4tzlicher Foto-Regeln verhelfen zu besseren Bildern. Wir haben die wichtigsten Tipps f\u00fcr Einsteiger zusammengefasst. | TechStage Viele Menschen packen keine herk\u00f6mmliche Kamera mehr ins Reisegep\u00e4ck, sondern dokumentieren die sch\u00f6nsten Urlaubsmomente mit dem Smartphone. Das ist qualitativ auch vertretbar. 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