<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2000462,"date":"2021-09-30T21:23:00","date_gmt":"2021-09-30T19:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2000462"},"modified":"2021-09-30T23:06:50","modified_gmt":"2021-09-30T21:06:50","slug":"afd-fraktion-wahlt-weidel-und-chrupalla-als-vorsitzende-anzeichen-fur-innere-spaltung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/09\/afd-fraktion-wahlt-weidel-und-chrupalla-als-vorsitzende-anzeichen-fur-innere-spaltung\/","title":{"rendered":"AfD-Fraktion w\u00e4hlt Weidel und Chrupalla als Vorsitzende &#8211; Anzeichen f\u00fcr innere Spaltung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die erste Fraktionssitzung der AfD sorgte f\u00fcr reichlich Konfliktpotenzial. Weidel und Chrupalla wurden zwar best\u00e4tigt, es gibt dennoch Anzeichen f\u00fcr eine innere Spaltung der Partei.<\/b><br \/>\nDie erste Fraktionssitzung der AfD sorgte f\u00fcr reichlich Konfliktpotenzial. Weidel und Chrupalla wurden zwar best\u00e4tigt, es gibt dennoch Anzeichen f\u00fcr eine innere Spaltung der Partei. Update vom 30. September,19.55 Uhr: Einen Tag sp\u00e4ter als geplant hat die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag ihre Vorsitzenden gew\u00e4hlt. Alice Weidel wird auch weiterhin der Alternativen f\u00fcr Deutschland im Bundestag vorstehen. Als ihr Co-Vorsitzender wurde Parteichef Tino Chrupalla gew\u00e4hlt, der auf Alexander Gauland folgt. Lediglich 50 Stimmen fielen auf das Duo.25 Abgeordnete votierten gegen Weidel und Chrupalla. Nachdem die Wahl nach den Vorkommnissen in der gestrigen Fraktionssitzung (siehe Erstmeldung) verschoben worden war, entschied sich die Fraktion auch weiterhin ein Duo an die Spitze der Fraktion zu setzten. Ein Antrag zur Abkehr von diesem Prinzip, der nach Ansicht von Beobachtern vor allem als Angriff auf Weidel verstanden werden kann, erhielt zuvor keine Mehrheit. Der Antrag deutet in Verbindung mit dem schwachen Wahlergebnis von Weidel und Chrupalla ohne Gegenkandidaten auf eine weitere Spaltung der Partei hin. Bereits in einer am Montag abgehaltenen Pressekonferenz hatten sich Weidel und Chrupalla einen offenen Schlagabtausch mit Parteichef J\u00f6rg Meuthen geliefert. Der umstrittene AfD-Abgeordnete Matthias Helferich war bei der Wahl nicht anwesend und wird nach Angaben aus Fraktionskreisen der Fraktion nicht angeh\u00f6ren. Helferich hatte sich 2017 in einem \u00f6ffentlichen Facebook-Chat als \u201edas freundliche Gesicht des NS\u201c bezeichnet. Matthias Moosdorf, der am Mittwoch auch im Mittelpunkt von harten Diskussionen stand, bleibt wohl Mitglied der Fraktion. Erstmeldung vom 30. September: Berlin &#8211; Nach der Wahl herrscht wieder mal Chaos bei der AfD. Die Fraktion der Partei im Bundestag z\u00e4hlt nur noch 83 Mitglieder.2017 waren es noch neun mehr. Das liegt am schlechteren Abschneiden bei der Bundestagswahl. W\u00e4hrend die rechte Partei vor vier Jahren noch 12,6 Prozent holte, waren es dieses Mal nur 10,3 Prozent. Besonders im Westen verlor die AfD viele Stimmen. Im Osten konnte sie aber in Th\u00fcringen und Sachsen zahlreiche Wahlkreise direkt gewinnen. Schon am Tag nach der Wahl gerieten die Parteispitzen bei der Bundespressekonferenz aneinander. Ko-Parteichef J\u00f6rg Meuthen, der mit den Spitzenkandidaten Alice Weidel und Tino Chrupalla schon l\u00e4nger im Streit liegt, warf den beiden vor, Wahlkampf nur f\u00fcr die \u201eeigene Blase\u201c gemacht zu haben. Die Partei m\u00fcsse im Westen genauso erfolgreich werden wie im Osten, um wieder st\u00e4rker zu werden. Sonst werde sie zu einer \u201eLega Ost\u201c. Weidel aber wollte sich das Ergebnis \u201enicht schlechtreden\u201c lassen, \u201evon niemandem\u201c.. Doch schon am Mittwoch ging der Trubel weiter. In der ersten Fraktionssitzung, bei der eigentlich der neue Fraktionsvorsitz gew\u00e4hlt werden sollte, wurde stattdessen \u00fcber zwei neue Mitglieder beraten. Es ging darum, ob die Neulinge Matthias Helferich und Matthias Moosdorf aus Sachsen der Fraktion \u00fcberhaupt angeh\u00f6ren sollen. Das berichtet die FAZ. Nach der Sitzung verlie\u00df dann der nordrhein-westf\u00e4lische Parlamentarier Helferich die Fraktion. Er werde \u201evorerst kein Mitglied der Fraktion\u201c, hie\u00df es aus Kreisen der AfD-Abgeordneten. Denkbar sei jedoch, dass er einen Gaststatus beantrage, was eingeschr\u00e4nkte Rechte in der Fraktion zur Folge h\u00e4tte. Helferich hatte sich 2017 in einem nicht \u00f6ffentlichen Facebook-Chat als \u201edas freundliche Gesicht des NS\u201c bezeichnet, wie ein vom WDR ver\u00f6ffentlichter Screenshot zeigt. Der AfD -Politiker aus Dortmund erw\u00e4hnte in dem Chat demnach auch Kontakte in die Neonazi-Szene der Stadt. Sein b\u00fcrgerliches Image pflege er nur zum Schein. Der AfD-Bundesvorstand hatte schon Anfang August beschlossen, Helferich seines Amtes als stellvertretender NRW-Landesvorsitzender zu entheben und ihn mit einer \u00c4mtersperre zu belegen. Der Ko-Parteivorsitzende Meuthen war damit gescheitert auch ein Parteiausschlussverfahren gegen Helferich anzustrengen. Der s\u00e4chsische Abgeordnete Matthias Moosdorf, \u00fcber den in der siebenst\u00fcndigen Fraktionssitzung am Mittwoch ebenfalls heftig diskutiert wurde, soll den Angaben zufolge Fraktionsmitglied bleiben. Er hatte ein Direktmandat im Wahlkreis Zwickau geholt. Er hatte schon in der vergangenen Legislaturperiode als Mitarbeiter f\u00fcr einen AfD-Bundestagsabgeordneten gearbeitet. Der Cellist organisierte unter anderem eine Kampagne gegen den Globalen Migrationspakt. Anlass f\u00fcr die Debatte in der Fraktion \u00fcber ihn war dem Vernehmen nach aber vor allem, dass er in der Vergangenheit den scheidenden Fraktionschef Alexander Gauland kritisiert hatte. Die zun\u00e4chst f\u00fcr Mittwoch geplante Wahl einer neuen Fraktionsspitze soll nun am Donnerstagnachmittag stattfinden. Fraktionschefin Alice Weidel, die durch ein skurriles Interview mit ARD-Mann Zamperoni auffiel, tritt zur Wiederwahl an. Den Ko-Vorsitz m\u00f6chte Parteichef Tino Chrupalla \u00fcbernehmen. Er sagte: \u201eIch gehe davon aus, dass wir als Team gew\u00e4hlt werden.\u201c Allerdings sind einige Abgeordnete unzufrieden mit Weidel, wie die FAZ berichtet. So solle erst \u00fcber die Gesch\u00e4ftsordnung abgestimmt werden, ob es \u00fcberhaupt wieder eine Doppelspitze geben soll. M\u00f6glich w\u00e4re auch, dass die beiden Kandidaten in einzelnen Wahlg\u00e4ngen gew\u00e4hlt werden und nicht als Duo. Bei geteilten Sympathien k\u00f6nnten n\u00e4mlich immer nur beide gew\u00e4hlt oder beide ablehnt werden. Der Trubel in der AfD geht wohl vorerst weiter. (md mit AFP)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Fraktionssitzung der AfD sorgte f\u00fcr reichlich Konfliktpotenzial. Weidel und Chrupalla wurden zwar best\u00e4tigt, es gibt dennoch Anzeichen f\u00fcr eine innere Spaltung der Partei. Die erste Fraktionssitzung der AfD sorgte f\u00fcr reichlich Konfliktpotenzial. Weidel und Chrupalla wurden zwar best\u00e4tigt, es gibt dennoch Anzeichen f\u00fcr eine innere Spaltung der Partei. Update vom 30. 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