<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2005455,"date":"2021-10-07T22:52:00","date_gmt":"2021-10-07T20:52:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2005455"},"modified":"2021-10-07T23:10:28","modified_gmt":"2021-10-07T21:10:28","slug":"merz-bringt-sich-fur-cdu-vorsitz-in-stellung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/10\/merz-bringt-sich-fur-cdu-vorsitz-in-stellung\/","title":{"rendered":"Merz bringt sich f\u00fcr CDU-Vorsitz in Stellung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Armin Laschet tritt ab, doch vorher m\u00f6chte der scheidende CDU-Chef seinen Nachfolger auf einem Parteitag bestimmen und den Weg dahin selbst moderieren. Dagegen regt sich Widerspruch: Friedrich Merz bietet offensiv seine Hilfe an und bringt eine Mitgliederbefragung ins Spiel.<\/b><br \/>\nArmin Laschet tritt ab, doch vorher m\u00f6chte der scheidende CDU-Chef seinen Nachfolger auf einem Parteitag bestimmen und den Weg dahin selbst moderieren. Dagegen regt sich Widerspruch: Friedrich Merz bietet offensiv seine Hilfe an und bringt eine Mitgliederbefragung ins Spiel. Der fr\u00fchere Unionsfraktionschef Friedrich Merz lobt den R\u00fcckzugsplan des CDU-Vorsitzenden, allerdings m\u00f6chte er die Suche nach einem Nachfolger nicht Armin Laschet allein \u00fcberlassen. Laschet &#8222;verdient Respekt, Dank und gro\u00dfe Anerkennung&#8220;, schrieb Merz am Abend auf Twitter, weil er den Weg frei gemacht habe f\u00fcr einen Neuanfang. &#8222;Ich werde mich nach Kr\u00e4ften daran beteiligen, daf\u00fcr einen einvernehmlichen Weg zu finden, der auch die Zustimmung unserer Mitglieder findet.&#8220; W\u00f6rtlich schrieb Merz: &#8222;Armin #Laschet macht heute den Weg frei f\u00fcr den Neuanfang der #CDU.&#8220; Vor einer Woche hatte Merz angedeutet, er wolle sich nur dann ein drittes Mal um den Parteivorsitz bewerben, falls es diesmal eine Mitgliederbefragung oder Basiswahl geben sollte. Merz hatte zuletzt Ende 2020 f\u00fcr den Parteivorsitz kandidiert und war Laschet unterlegen, der dann Kanzlerkandidat der Union wurde. &#8222;Ich habe mich zweimal um den Parteivorsitz beworben, jeweils mit Unterst\u00fctzung einer \u00fcberw\u00e4ltigenden Mehrheit der CDU-Mitglieder, die auch weiterhin ungebrochen ist. Trotzdem hat der Parteitag zweimal anders entschieden&#8220;, sagte Merz den Funke-Zeitungen am vergangenen Freitag. &#8222;Mein Bedarf an streitigen Abstimmungen gegen das Establishment ist gedeckt.&#8220; Auch der Hamburger CDU-Landesvorsitzende Christoph Plo\u00df begr\u00fc\u00dfte Laschets Ank\u00fcndigung, sich von der Parteispitze zur\u00fcckzuziehen. Wie Merz sprach auch er sich f\u00fcr eine Mitgliederbefragung aus. &#8222;Ich zolle der Entscheidung von Armin Laschet Respekt. Sie verdient Anerkennung und Dank. Es ist wichtig, dass der Prozess f\u00fcr den personellen Neuanfang jetzt transparent, z\u00fcgig und unter Einbeziehung der Mitglieder verl\u00e4uft&#8220;, sagte Plo\u00df der D\u00fcsseldorfer &#8222;Rheinischen Post&#8220;. Kurz zuvor hatte der gl\u00fccklose CDU-Vorsitzende seine Bereitschaft zu einem Verzicht auf den Parteivorsitz deutlich gemacht und einen &#8222;personellen Neuanfang&#8220; angek\u00fcndigt. &#8222;An der Person wird es nicht scheitern&#8220;, sagte Laschet am Abend bei einem kurzfristig angesetzten Statement. &#8222;Es geht nicht um die Person Armin Laschet.&#8220; Zur &#8222;personellen Zukunft und Neuaufstellung&#8220; werde er den Parteigremien in der kommenden Woche die Einberufung eines Parteitages vorschlagen. &#8222;Ort und Datum werden wir noch gemeinsam festlegen&#8220;, sagte Laschet. Angestrebt werde &#8222;ein Konsens aller, die im Moment in Betracht kommen&#8220;, sagte er. &#8222;Diesen Prozess werde ich moderieren&#8220;, k\u00fcndigte er an. &#8222;Die personelle Neuaufstellung der CDU vom Vorsitzenden \u00fcber das Pr\u00e4sidium bis hinein in den Bundesvorstand werden wir z\u00fcgig anpacken.&#8220; Ziel sei es, Gegens\u00e4tze zu vers\u00f6hnen und zu einer Gemeinsamkeit zu kommen und, &#8222;dass wir mit neuen Pers\u00f6nlichkeiten einen Neuanfang machen&#8220;. Laschet erw\u00e4hnte nicht die Namen m\u00f6glicher Nachfolgekandidaten. Neben Merz sind das etwa Gesundheitsminister Jens Spahn, der Au\u00dfenexperte Norbert R\u00f6ttgen oder Fraktionschef Ralph Brinkhaus. Zugleich pl\u00e4dierte Laschet deutlich daf\u00fcr, einen Parteitag entscheiden zu lassen. &#8222;Das ist der Ort, wo die 1001 Delegierten aus allen Kreisverb\u00e4nden sich artikulieren k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Armin Laschet tritt ab, doch vorher m\u00f6chte der scheidende CDU-Chef seinen Nachfolger auf einem Parteitag bestimmen und den Weg dahin selbst moderieren. Dagegen regt sich Widerspruch: Friedrich Merz bietet offensiv seine Hilfe an und bringt eine Mitgliederbefragung ins Spiel. 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