<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2011948,"date":"2021-10-16T23:00:00","date_gmt":"2021-10-16T21:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2011948"},"modified":"2021-10-16T23:08:58","modified_gmt":"2021-10-16T21:08:58","slug":"zur-losung-vieler-konflikte-haben-16-jahre-nicht-ausgereicht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/10\/zur-losung-vieler-konflikte-haben-16-jahre-nicht-ausgereicht\/","title":{"rendered":"Zur L\u00f6sung vieler Konflikte \u201ehaben 16 Jahre nicht ausgereicht\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Deutsche in t\u00fcrkischen Gef\u00e4ngnissen, Fl\u00fcchtlinge aus Afghanistan &#8211; mit Erdogan hatte es Merkel nicht immer leicht. Sie betont aber: Ohne Dialog geht es nicht.<\/b><br \/>\nRecep Tayyip Erdogan hatte beim Abschiedsbesuch von Angela Merkel in Istanbul eine Empfehlung: Die Deutschen sollten es doch mal mit seinem Pr\u00e4sidialsystem versuchen. Mit der Bundeskanzlerin habe er sich stets verstanden, sagte der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident am Samstag, die deutschen Koalitionsregierungen h\u00e4tten die Verst\u00e4ndigung allerdings erschwert. Ohne Koalitionspartner w\u00e4ren die Beziehungen noch viel besser gewesen. Die T\u00fcrkei habe solche Probleme nicht mehr, seit sie das Pr\u00e4sidialsystem eingef\u00fchrt habe, f\u00fcgte der Pr\u00e4sident hinzu. Merkel lehnte seinen Rat lachend ab. Deutschland habe nicht die Absicht, ein Pr\u00e4sidialsystem einzuf\u00fchren, wolle aber trotzdem gut mit der T\u00fcrkei zusammenarbeiten. Aus Erdogans Kritik an den Berliner Koalitionen sprach seine Bef\u00fcrchtung, dass er es mit Deutschland k\u00fcnftig schwerer haben wird. Und aus Merkels Worten waren Ratschl\u00e4ge an die neue Bundesregierung herauszuh\u00f6ren. Merkel und Erdogan arbeiten seit dem Amtsantritt der Kanzlerin vor 16 Jahren zusammen. \u201eWir haben hier noch eine Menge Schwierigkeiten zu \u00fcberwinden\u201c, sagte die scheidende Regierungschefin nach ihrem Gespr\u00e4ch mit dem Pr\u00e4sidenten. \u201eDaf\u00fcr haben 16 Jahre nicht ausgereicht\u201c. Beide betonten nach ihrer mehrst\u00fcndigen Begegnung in einem der Amtssitze Erdogan in Istanbul ihr gutes Arbeitsverh\u00e4ltnis in dieser Zeit. Das habe auch dann gegolten, \u201ewenn es Meinungsverschiedenheiten gab und gibt\u201c, sagte Merkel. Das gemeinsame Gespr\u00e4ch \u00fcber schwierige Fragen lohne sich. Die neue Regierung k\u00f6nnte eine h\u00e4rtere Linie fahren So sprach Merkel den t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten auf die inhaftierten Bundesb\u00fcrger in der T\u00fcrkei an. Einige F\u00e4lle habe man im Laufe der Zeit durch Gespr\u00e4che l\u00f6sen k\u00f6nnen, sagte Merkel, auch wenn immer wieder neue dazu k\u00e4men. Wenige Tage vor ihrem Besuch war ein weiterer Deutscher von einem t\u00fcrkischen Gericht wegen \u00c4u\u00dferungen in den sozialen Medien zu einer mehrj\u00e4hrigen Haftstrafe verurteilt worden. Auch in anderen Fragen sei der Dialog zwischen Deutschland und der T\u00fcrkei der richtige Weg, sagte die Kanzlerin. Beide L\u00e4nder seien geostrategisch voneinander abh\u00e4ngig. Als Beispiele nannte sie die Fl\u00fcchtlingsfrage und die Lage in Afghanistan nach der Macht\u00fcbernahme der Taliban. Die T\u00fcrkei und Deutschland h\u00e4tten ein gemeinsames Interesse daran, eine Massenflucht aus Afghanistan zu verhindern. Beim EU-Gipfel am kommenden Donnerstag und Freitag will sich Merkel f\u00fcr eine Anschlussregelung f\u00fcr den europ\u00e4isch-t\u00fcrkischen Fl\u00fcchtlingspakt einsetzen. T\u00fcrkische Beobachter erwarten, dass die sich abzeichnende Ampelkoalition in Berlin gegen\u00fcber Ankara eine h\u00e4rtere Linie fahren wird, als unter Merkel. Erdogan \u00e4u\u00dferte die Hoffnung, dass Merkel in der internationalen Politik aktiv bleiben werde.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche in t\u00fcrkischen Gef\u00e4ngnissen, Fl\u00fcchtlinge aus Afghanistan &#8211; mit Erdogan hatte es Merkel nicht immer leicht. Sie betont aber: Ohne Dialog geht es nicht. Recep Tayyip Erdogan hatte beim Abschiedsbesuch von Angela Merkel in Istanbul eine Empfehlung: Die Deutschen sollten es doch mal mit seinem Pr\u00e4sidialsystem versuchen. 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