<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2014201,"date":"2021-10-19T21:08:00","date_gmt":"2021-10-19T19:08:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2014201"},"modified":"2021-10-19T23:07:41","modified_gmt":"2021-10-19T21:07:41","slug":"zwei-fluchtlinge-tot-grosfahndung-nach-schlepper-in-siegendorf-dauert-an","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/10\/zwei-fluchtlinge-tot-grosfahndung-nach-schlepper-in-siegendorf-dauert-an\/","title":{"rendered":"Zwei Fl\u00fcchtlinge tot Gro\u00dffahndung nach Schlepper in Siegendorf dauert an"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Im Bezirk Eisenstadt-Umgebung l\u00e4uft seit dem Nachmittag eine Gro\u00dffahndung gegen einen Schlepper. Am Dienstag hatte er 28 Menschen, vermutlich Kurden und Syrier, illegal \u00fcber \u2026<\/b><br \/>\nIm Bezirk Eisenstadt-Umgebung l\u00e4uft seit dem Nachmittag eine Gro\u00dffahndung gegen einen Schlepper. Am Dienstag hatte er 28 Menschen, vermutlich Kurden und Syrier, illegal \u00fcber die ungarische Grenze ins Burgenland gebracht. Zwei geschleppte Personen wurden laut Information der Polizei tot aufgefunden. Nach dem Schlepper wird auch gegen 20 Uhr am Abend noch gesucht, wie die Polizei in einer Aussendung mitteilte. EISENSTADT. Soldaten des Bundesheeres hatten in der Siegendorfer Puszta an der burgenl\u00e4ndisch-ungarischen Grenze einen verd\u00e4chtigen Kleintransporter angehalten und kontrolliert. Der Mann am Steuer ergriff daraufhin die Flucht. Im Fahrzeug wurden laut Polizeiinformation 28 m\u00e4nnliche Fl\u00fcchtlinge, vermutlich Syrier und Kurden entdeckt, zwei davon konnten nur mehr tot aufgefunden werden. Die Todesursache der beiden M\u00e4nner konnte noch nicht festgestellt werden. \u201eErst eine Obduktion wird kl\u00e4ren woran die M\u00e4nner wirklich gestorben sind&#8220;, so der Polizeisprecher Helmut Marban. Dass die M\u00e4nner dehydriert gewesen seien sollen, konnte Marban noch nicht best\u00e4tigen. Den 26 anderen Fl\u00fcchtlingen gehe es den \u201eUmst\u00e4nden entsprechend gut, sie w\u00fcrden derzeit versorgt werden.&#8220; Die Fahndung nach dem Fahrzeuglenker ist derzeit noch im Gange: \u201eDer Schlepper konnte zu Fu\u00df fl\u00fcchten. Wir haben alle verf\u00fcgbaren Einsatzkr\u00e4fte im Einsatz und suchen auch per Hubschrauber, Drohnen und Diensthunden nach dem Verd\u00e4chtigen. Auch die ungarische Polizei ist in den Einsatz mit einbezogen&#8220;, berichtet Marban. Um die Ermittlungen nicht zu st\u00f6ren, wird geraten das Gebiet um die Siegendorfer Puszta zu meiden. Zudem k\u00f6nnte der Verd\u00e4chtige auch bewaffnet sein. &#8222;Wir konnten Schlimmeres verhindern&#8220;, meinte Gerald Tatzgern, Leiter der Zentralstelle zur Bek\u00e4mpfung der Schlepperkriminalit\u00e4t im Bundeskriminalamt. Die Fahndung sei noch im Gange, und ungarische Beamte seien bereits an Ort und Stelle. Man sei auch mit Budapest in Kontakt. Ersch\u00fcttert und tief betroffen zeigt sich Landeshauptmann Hans Peter Doskozil \u00fcber den schweren Fall von Schlepperkriminalit\u00e4t. \u201eDie Parallele zur Fl\u00fcchtlingstrag\u00f6die von Parndorf 2015 mit 71 Toten ist erschreckend und zeigt einmal mehr die ganze Brutalit\u00e4t und Unmenschlichkeit der organisierten Schlepperkriminalit\u00e4t auf. Wir sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Angeh\u00f6rigen\u201c, so Doskozil, der 2015 in seiner damaligen Funktion als Landespolizeidirektor unmittelbar mit den tragischen Ereignissen von Parndorf konfrontiert war. F\u00fcr Doskozil mache der heutige Vorfall einmal mehr deutlich, dass die \u00f6sterreichische Asyl- und Migrationspolitik aus den Ereignissen des Jahres 2015 nicht die n\u00f6tigen Konsequenzen gezogen habe. \u201eWir brauchen eine gesamteurop\u00e4ische Reform des Asylwesens, die Asylverfahren schon au\u00dferhalb Europas erm\u00f6glicht und damit auch verhindert, dass Menschen sich auf gef\u00e4hrliche Fluchtwege begeben m\u00fcssen\u201c, fordert der Landeshauptmann. Auch \u00d6VP-Landesparteiobmann Christian Sagartz zeigte sich tief betroffen: \u201eDiese tragischen Nachrichten ersch\u00fcttern uns zutiefst. Wir sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien\u201c, so Sagartz. Der heutige Tag f\u00fchre vor Augen, dass der Kampf gegen Schlepperei entschlossen fortgesetzt werden muss. \u201eDas brutale Schlepperunwesen f\u00fchrt dazu, dass Menschen qualvoll sterben. Das Gesch\u00e4ftsmodell der Schlepper muss zerschlagen, Schlepperbewegungen bek\u00e4mpft und die illegalen Fluchtrouten geschlossen werden, um menschliches Leid zu verhindern\u201c, so Sagartz abschlie\u00dfend.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Bezirk Eisenstadt-Umgebung l\u00e4uft seit dem Nachmittag eine Gro\u00dffahndung gegen einen Schlepper. Am Dienstag hatte er 28 Menschen, vermutlich Kurden und Syrier, illegal \u00fcber \u2026 Im Bezirk Eisenstadt-Umgebung l\u00e4uft seit dem Nachmittag eine Gro\u00dffahndung gegen einen Schlepper. Am Dienstag hatte er 28 Menschen, vermutlich Kurden und Syrier, illegal \u00fcber die ungarische Grenze ins Burgenland gebracht. 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