<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2038620,"date":"2021-11-20T22:39:00","date_gmt":"2021-11-20T20:39:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2038620"},"modified":"2021-11-21T00:10:29","modified_gmt":"2021-11-20T22:10:29","slug":"corona-news-ticker-spahn-verteidigt-biontech-deckelung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/11\/corona-news-ticker-spahn-verteidigt-biontech-deckelung\/","title":{"rendered":"Corona-News-Ticker: Spahn verteidigt Biontech-Deckelung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Das Lager f\u00fcr Biontech leere sich gerade sehr schnell, so der Gesundheitsminister. Moderna sei auch ein exzellenter Impfstoff. Mehr Corona-News im Live-Ticker.<\/b><br \/>\nIm Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute &#8211; am Sonnabend,20. November 2021 &#8211; aktuell \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Das Wichtigste in K\u00fcrze: Tabellen und Grafiken: So l\u00e4uft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen In L\u00fcneburg haben sich heute Hunderte Menschen stundenlang angestellt, um eine Corona-Impfung zu erhalten. Schleswig-Holsteins Landesregierung hat sch\u00e4rfere Corona-Regeln auf den Weg gebracht, die ab Montag gelten. Die heute vom Kabinett beschlossene Corona-Verordnung schlie\u00dft Menschen ohne Covid-19-Schutzimpfung von weiten Teilen des \u00f6ffentlichen Lebens aus. Das Grundprinzip lautet: Bei Freizeit-Veranstaltungen gilt 2G (geimpft, genesen), bei beruflichen Veranstaltungen und f\u00fcr Jugendliche 3G (geimpft, genesen oder getestet). Ungeimpfte d\u00fcrfen keine Innenr\u00e4ume von Freizeitst\u00e4tten und Gastst\u00e4tten mehr besuchen. Kinder bis einschlie\u00dflich sieben Jahren und minderj\u00e4hrige Sch\u00fcler, die regelm\u00e4\u00dfig in der Schule getestet werden, sind davon ausgenommen. Der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die viel kritisierte Begrenzung von Bestellmengen beim Corona-Impfstoff von Biontech verteidigt. &#8222;Ich wei\u00df, dass diese kurzfristige Umstellung f\u00fcr viele engagierte Helferinnen und Helfer vor Ort in den Arztpraxen und Impfzentren viel zus\u00e4tzlichen Stress bedeutet. Und das bedauere ich ausdr\u00fccklich&#8220;, sagte der CDU-Politiker der Nachrichtenagentur dpa. Die Nachfrage nach Biontech sei in den vergangenen zwei Wochen so stark gestiegen, dass sich das Lager sehr schnell leere. Allein in der neuen Woche w\u00fcrden fast sechs Millionen Dosen an die impfenden Stellen geliefert. Das sei mehr, als es bisher \u00fcberhaupt an Booster-Impfungen in Deutschland gegeben habe. Mit Biontech und Moderna gebe es zwei exzellente und hoch wirksame Impfstoffe. Von beiden gebe es genug, um bis Jahresende 50 Millionen Menschen zu impfen, sagte Spahn. &#8222;Ich kann versprechen, dass jeder, der sich impfen lassen will, einen guten, sicheren und wirksamen Impfstoff bekommt.&#8220; In Mecklenburg-Vorpommern haben die Beh\u00f6rden seit gestern 736 neue Corona-Infektionen registriert &#8211; mehr als die H\u00e4lfte davon im Kreis Vorpommern-Greifswald. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 281,9. Das ist die h\u00f6chste Inzidenz seit Pandemie-Beginn. Am Vortag hatte sie noch bei 264 gelegen. Die Landes-Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 5,3. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) hat ihr Unverst\u00e4ndnis ge\u00e4u\u00dfert \u00fcber die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geplante Drosselung der Auslieferung des Impfstoffs von Biontech\/Pfizer. &#8222;Wir m\u00fcssen jetzt mal alle einen richtigen Schritt vorw\u00e4rts gehen. Und das hei\u00dft f\u00fcr mich auch Biontech-Impfstoff nicht kontingentieren, sondern es sollte weiter vor Ort eine Freiheit geben, mit Biontech oder Moderna impfen zu k\u00f6nnen&#8220;, sagte Schwesig in Berlin. Die Nachricht hatte Anfang November f\u00fcr Aufsehen gesorgt: Im Hamburger Stadtteil Stellingen wurden gleich zw\u00f6lf Feuerwehrleute positiv auf das Coronavirus getestet. Daraufhin wurde eine ganze Wachabteilung in Quarant\u00e4ne geschickt. Jetzt hat sich herausgestellt: Die Feuerwehrleute waren gar nicht infiziert. Vielmehr waren die verwendeten PCR-Tests fehlerhaft. Medizinische Sp\u00fcrhunde k\u00f6nnen das Coronavirus mit hoher Genauigkeit unter 15 weiteren viralen Atemwegs-Erregern erkennen. Das hat die Tier\u00e4rztliche Hochschule Hannover (TiHo) jetzt mitgeteilt. Eine Studie eines internationalen Forscherteams zeigt demnach erstmals, dass die Stoffe, die Tiere bei Corona-Infizierten riechen, spezifisch f\u00fcr Sars-CoV-2 sind. Die Hunde riechen dabei nicht die Viren selbst. Sie nehmen vielmehr fl\u00fcchtige organische Verbindungen wahr, die bei Stoffwechsel-Vorg\u00e4ngen nach einer Virusinfektion entstehen. Neben der TiHo waren auch die Bundeswehr, die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und das Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) beteiligt. An den Wiener Protesten gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen in \u00d6sterreich haben nach beh\u00f6rdlichen Sch\u00e4tzungen etwa 30.000 Menschen teilgenommen. Ein gro\u00dfer Protestzug legte weite Teile des Verkehrs in der Wiener Innenstadt lahm. &#8222;Die Stimmung ist aufgeheizt&#8220;, sagte ein Polizeisprecher. Es sei zu mehreren Festnahmen gekommen. Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer warfen Medien-Berichten zufolge Flaschen auf die Polizisten. Der Protest richtet sich gegen den mit Wochenbeginn in Kraft tretenden Lockdown sowie die ab 2022 geltende Corona-Impflicht. W\u00e4hrend die Ausgangsbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Geimpfte und Genesene am 13. Dezember enden sollen, ist der Lockdown f\u00fcr Ungeimpfte unbefristet. Au\u00dferdem wird \u00d6sterreich als erstes Land in der EU im Februar 2022 eine Corona-Impfpflicht einf\u00fchren. Der Virologe Christian Drosten hat auf eine begrenzte Aussagekraft von Antigen-Schnelltests zum Erkennen einer Coronavirus-Infektion hingewiesen. &#8222;Vor Symptombeginn sind Schnelltests einfach nicht empfindlich genug. Daher meine Zweifel an 3G&#8220;, schrieb Drosten heute auf Twitter mit Bezug auf Regeln, die Geimpften, Genesenen und Getesteten Zugang zu Einrichtungen oder Veranstaltungen gew\u00e4hren. Hinsichtlich des Einsatzes solcher Schnelltests bei Geimpften sagte er der &#8222;Bild&#8220;: &#8222;Es sieht nach meiner vorl\u00e4ufigen Einsch\u00e4tzung so aus, als ob Infektionen bei Geimpften gerade in den ersten Tagen der Infektion nicht so gut durch den Antigen-Schnelltest nachzuweisen sind. Leider ist die Studienlage dazu aber noch nicht ausreichend.&#8220; Der Virologe an der Universit\u00e4t Hamburg, Jonas Schmidt-Chanasit, sagte: &#8222;In kritischen Bereichen wie Altenheimen oder Kliniken sollte man daher auf zuverl\u00e4ssigere PCR-Pooltests setzen.&#8220; Dabei werden Proben mehrerer Personen gleichzeitig gepr\u00fcft und nur bei einem positiven Ergebnis noch einmal einzeln untersucht. Die f\u00fcr heute Abend (20.30 Uhr) angesetzte Partie der Handball-Bundesliga zwischen der TSV Hannover-Burgdorf und der SG Flensburg-Handewitt f\u00e4llt aus. Bei der SG haben sich mehrere Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Neben den Profis gab es auch im Betreuer-Stab positive Tests, wie die SG heute mitteilte. Und das, obwohl laut Aussage der Flensburger die komplette Mannschaft sowie das gesamte Umfeld vollst\u00e4ndig geimpft sind. Hamburg hat einen neuen Rekordwert an Corona-Neuinfektionen registriert. Wie die Gesundheitsbeh\u00f6rde mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 839 neue Corona-F\u00e4lle gemeldet. Der bisherige H\u00f6chstwert stammte vom 17. November (724). Die Sieben-Tage-Inzidenz kratzt mittlerweile an der 200er-Marke: Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt jetzt bei 198,5 (Vortag: 189,5; Vorwoche: 175,2). Die vom Bundesgesundheitsministerium angek\u00fcndigte Begrenzung der Biontech-Auslieferungen an die Arztpraxen ruft breite Kritik hervor. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte im Deutschlandfunk, das sei &#8222;ein schwieriger Beschluss, den ich so nicht richtig finde&#8220;. Viele Menschen vertrauten vor allem dem Biontech-Impfstoff. &#8222;Der wird ja auch in Deutschland produziert.&#8220; Die &#8222;fehlende Verl\u00e4sslichkeit&#8220; in der Impfstoffbelieferung werde zu immensen Problemen in den Impfsprechstunden der niedergelassenen \u00c4rzte f\u00fchren, warnte Tilman Kaethner, Landesverbandsvorsitzender des Berufsverbandes der Kinder- und Jugend\u00e4rzte in Niedersachsen. Viele Praxisinhaber h\u00e4tten f\u00fcr Wochenenden Impfkampagnen geplant. Diese Planungen w\u00fcrden durch die Beschr\u00e4nkungen \u00fcber den Haufen geworfen, sagte Tilmann. Das Bundesgesundheitsministerium hatte in einem Schreiben an die L\u00e4nder betont, dass bis Jahresende genug Impfstoff auch f\u00fcr Auffrischungsimpfungen zur Verf\u00fcgung stehe. Nachdem das Pr\u00e4parat von Biontech bisher mehr als 90 Prozent der Bestellungen ausmache, solle aber vermehrt Moderna eingesetzt werden. Dies solle sichern, dass kurzfristig ausreichend Impfstoff verf\u00fcgbar ist. Zudem verfielen eingelagerte Moderna-Dosen ab Mitte des ersten Quartals 2022, was aber vermieden werden m\u00fcsse. Der Bedarf an Booster-Impfungen ist riesig &#8211; und die Impfzentren sind zu. Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) spricht sich daf\u00fcr aus, dass auch in Apotheken geimpft werden darf. &#8222;Aus meiner Sicht k\u00f6nnte eine zeitlich befristete und auf die Covid-Schutzimpfungen beschr\u00e4nkte Ausnahmegenehmigung f\u00fcr Apotheken mit entsprechend ausgebildetem Personal ein pragmatischer und sinnvoller Weg sein, um die Impf-Kapazit\u00e4ten noch einmal aufzustocken&#8220;, sagte Behrens der &#8222;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&#8220; (NOZ). Arztpraxen, in denen geimpft werde, seien schon jetzt stark belastet &#8211; die Mitwirkung von Apotheken k\u00f6nne Entlastung bringen. Nach dem Wirbel um die angebliche Nutzung eines gef\u00e4lschten Impfzertifikats ist Markus Anfang als Trainer des Fu\u00dfball-Zweitligisten Werder Bremen zur\u00fcckgetreten. Dies gab der Traditionsverein bekannt. Auch Co-Trainer Florian Junge legte sein Amt nieder. Wenige Stunden vor dem Heimspiel gegen den FC Schalke 04 reagierte das Trainer-Duo auf staatsanwaltschaftliche Ermittlungen in diesem Fall. Die nieders\u00e4chsischen Oberb\u00fcrgermeister haben sich f\u00fcr Weihnachtsm\u00e4rkte mit 2G-Regeln ausgesprochen. Zutritt sollten aus ihrer Sicht also nur geimpfte und genesene Personen bekommen. Vor dem Hintergrund der stark ansteigenden Corona-Infektionszahlen hat die Polizei in Hildesheim mehrere Clubs und Bars \u00fcberpr\u00fcft. In den acht kontrollierten Betrieben konnten keine Hygiene-Konzepte vorgelegt werden, wie die Polizei mitteilte. Systeme zur Kontaktnachverfolgung h\u00e4tten nicht existiert oder seien nicht genutzt worden. Insgesamt wurden 277 G\u00e4ste in den Bars angetroffen, von denen sich 190 nicht zur Kontakt-Nachverfolgung registriert h\u00e4tten. Laut Polizei mangelte es in allen Betrieben an Desinfektionsmitteln. In s\u00e4mtlichen Shisha-Bars wurden zudem an den Wasserpfeifen Mehrweg- und nicht die vorgeschriebenen Einweg-Schl\u00e4uche verwendet. Die Beamten leiteten Verfahren nach der geltenden Corona-Verordnung gegen s\u00e4mtliche Betreiber und einzelne G\u00e4ste ein. Zwei Bars mussten schlie\u00dfen, weil sie die Auflagen nicht erf\u00fcllen konnten. Das Timing k\u00f6nnte nicht schlechter sein: Gerade jetzt, da die vierte Corona-Welle \u00fcber das Land schwappt, br\u00e4uchte es klare und einheitliche Regeln, von denen sich strengere Ma\u00dfnahmen zur Pandemiebek\u00e4mpfung ableiten lassen. Doch die j\u00fcngst in der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz (MPK) beschlossenen neuen Schwellenwerte werden in einigen Bundesl\u00e4ndern wohl eher Verwirrung stiften, wie eine Recherche des NDR Datenteams ergab. In Niedersachsen wurden binnen 24 Stunden 2.408 Corona-Neuinfektionen registriert (Vorwoche: 1.849). Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Landesdurchschnitt auf 161,1 F\u00e4lle pro 100.000 Einwohner gestiegen (Vortag: 154,2; Vorwoche: 118,4). Zehn weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek protestiert gegen eine vom Bundesgesundheitsministerium angek\u00fcndigte Begrenzung der Biontech-Auslieferungen. Das sei inakzeptabel, sagte der CSU-Politiker in M\u00fcnchen. Holetschek, der auch Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der L\u00e4nder ist, will dies nun auf die Tagesordnung der f\u00fcr Montag geplanten GMK-Beratungen setzen. &#8222;Das muss besprochen und gel\u00f6st werden.&#8220; Auch Politiker von Gr\u00fcnen und FDP sowie die Deutsche Stiftung Patientenschutz kritisierten das Vorhaben. Das Bundesgesundheitsministerium hatte in einem Schreiben an die L\u00e4nder betont, dass bis Jahresende genug Impfstoff auch f\u00fcr Auffrischungsimpfungen zur Verf\u00fcgung stehe. Neben dem Pr\u00e4parat von Biontech\/Pfizer solle daf\u00fcr aber vermehrt das von Moderna eingesetzt werden. Andernfalls drohten eingelagerte Moderna-Dosen ab Mitte des ersten Quartals 2022 zu verfallen, was aber vermieden werden m\u00fcsse. F\u00fcr Biontech sollen daher &#8222;H\u00f6chstbestellmengen&#8220; definiert werden, wie es in dem Schreiben hei\u00dft. Praxen sollen demnach vorerst maximal 30 Dosen pro Woche bestellen k\u00f6nnen, Impfzentren und mobile Impfteams 1.020 Dosen. Laut dem neuen Infektionsschutzgesetz soll 3G bald Standard am Arbeitsplatz sein. Der Hamburger Arbeitsrechtler Heiko Hecht erl\u00e4utert im NDR Info Interview, wo die juristischen Grenzen und Probleme liegen. Hecht sagt, er sehe eine Regelungsl\u00fccke bei Arbeitnehmern, die zum Beispiel in der Gastronomie unter 2G-Bedingungen arbeiten sollen, aus medizinischen Gr\u00fcnden aber nicht geimpft werden d\u00fcrfen. Eine allgemeine Impfpflicht h\u00e4lt er f\u00fcr durchsetzbar, das Masernschutzgesetz biete daf\u00fcr eine Blaupause. Bei unzureichender Impfquote k\u00f6nnte die wellenartige Corona-Ausbreitung laut dem Pr\u00e4sidenten des Robert Koch-Instituts (RKI) nach der vierten Welle weitergehen. &#8222;Wenn das Verringern der Kontakte und das Impfen nicht intensiv gelingt, werden wir nach den jetzigen Modellierungen auch noch eine f\u00fcnfte Welle bekommen&#8220;, sagte Lothar Wieler der Deutschen Presse-Agentur. Es sei bitter, dass sich bisher nicht mehr Menschen f\u00fcr diesen eigentlich leichten Schritt entschieden h\u00e4tten. &#8222;Der weitere Verlauf des Winters h\u00e4ngt stark davon ab, was jetzt geschieht&#8220;, sagte Wieler. Der RKI-Chef nannte zwei wesentliche Stellschrauben, an denen gedreht werden m\u00fcsse: fl\u00e4chendeckende Kontaktbeschr\u00e4nkungen und eine massive Steigerung der Impfaktivit\u00e4ten. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgeworfen, in der Corona-Krise das geplante Hochfahren der Auffrischungsimpfungen zu behindern. Hintergrund ist eine Ank\u00fcndigung des Spahn-Ministeriums, dass die sogenannten Booster-Impfungen verst\u00e4rkt mit dem Impfstoff von Moderna anstelle von Biontech vorgenommen werden sollen. &#8222;W\u00e4hrend die amtierende Bundeskanzlerin, die Regierungschefs der L\u00e4nder und der Bundestag die gro\u00dfe Booster-Offensive ausrufen, torpediert Jens Spahn das Vorhaben&#8220;, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. &#8222;Denn offensichtlich gibt es nicht gen\u00fcgend frei w\u00e4hlbare Vakzine f\u00fcr die impfwilligen Menschen. Praktisch wird das Angebot ausgebremst.&#8220; Das Gesundheitsministerium hat als Ziel 20 bis 25 Millionen Auffrischungsimpfungen bis zum Ende des Jahres genannt. In einem Bericht des Ministeriums hatte es Mitte der Woche gehei\u00dfen, dass angesichts des stark steigenden Bedarfs in den kommenden Wochen zus\u00e4tzlich zum Pr\u00e4parat von Biontech auch wieder vermehrt Impfstoff von Moderna daf\u00fcr eingesetzt werden solle. Ungeimpfte werden ab heute in Hamburg in weiten Teilen aus dem \u00f6ffentlichen Leben ausgeschlossen. Die Stadt ver\u00f6ffentlichte am Freitag die neue Corona-Verordnung, mit der die am Dienstag beschlossenen sch\u00e4rferen Corona-Regeln in Kraft gesetzt werden. Der rot-gr\u00fcne Senat der Hansestadt hatte sch\u00e4rfere Verbote f\u00fcr Ungeimpfte beschlossen, um eine \u00e4hnliche Eskalation der Corona-Pandemie wie im S\u00fcden und Osten der Republik zu vermeiden. Demnach gilt nun eine 2G-Pflicht (Zugang nur f\u00fcr Geimpfte und Genesene) f\u00fcr Gastronomie, Bars, Clubs, Discos, k\u00f6rpernahe Dienstleister, Sport in geschlossenen R\u00e4umen sowie Freizeitch\u00f6re und Orchester. F\u00fcr Ungeimpfte sind diese Bereiche demnach nicht mehr zug\u00e4nglich. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut auf einen H\u00f6chststand gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 362,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 340,7 gelegen, vor einer Woche bei 277,4 (Vormonat: 80,4). Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 63.924 Corona-Neuinfektionen. Vor genau einer Woche waren es 45.081 Ansteckungen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 248 Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 228 Todesf\u00e4lle. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen &#8211; den f\u00fcr eine m\u00f6gliche Versch\u00e4rfung der Corona-Beschr\u00e4nkungen wichtigsten Parameter &#8211; gab das RKI am Freitag mit 5,34 an (Donnerstag: 5,30). Bei dem Indikator muss ber\u00fccksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Vor allem Booster-Impfungen sind derzeit gefragt &#8211; und zwar so sehr, dass sich vielerorts Warteschlangen bilden. Langsam lassen sich auch vermehrt Menschen, die bislang skeptisch oder z\u00f6gerlich waren, erstmals gegen das Coronavirus impfen. In den meisten norddeutschen Bundesl\u00e4ndern setzt man auf mobile Impfteams. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie bleibt NDR.de Ihre zuverl\u00e4ssige Informationsquelle. Neben diesem Live-Ticker halten wir Sie au\u00dferdem von montags bis freitags immer nachmittags mit dem NDR Newsletter \u00fcber die Ereignisse aus norddeutscher Sicht auf dem Laufenden. Zum kostenlosen Abonnieren reicht die Eingabe Ihrer Mail-Adresse aus. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein. In Schleswig-Holstein wurden binnen 24 Stunden 806 Neuinfektionen gemeldet. Einen Tag zuvor waren 701 neue F\u00e4lle registriert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 134,3 &#8211; nach 122,9 am Vortag. Drei weitere Covid-19-Todesf\u00e4lle wurden gemeldet; die Gesamtzahl in der Pandemie stieg damit auf 1.772. Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen, stieg auf 129 (Vortag: 128).34 von ihnen wurden auf Intensivstationen behandelt,17 mussten beatmet werden. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz &#8211; also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken kamen &#8211; liegt bei 3,23 (Vortag: 2,75). Am h\u00f6chsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin im Kreis Neum\u00fcnster, wo sie binnen Tagesfrist von 247,8 auf 249,0 stieg, gefolgt vom Kreis Herzogtum Lauenburg (174,7) und L\u00fcbeck (161,2). Vergleichsweise am besten steht Dithmarschen mit einem Wert von 75,8 da. F\u00fcr ihr Engagement in der Pandemie wird die G\u00f6ttinger Physikerin Viola Priesemann ausgezeichnet. Sie erh\u00e4lt heute bei der Jahresfeier der G\u00f6ttinger Akademie der Wissenschaften den Dannie-Heineman-Preis &#8211; unter anderem f\u00fcr ihren Beitrag zur Modellierung der Ausbreitung des Coronavirus. Auch f\u00fcr ihr Engagement in der Wissenschaftskommunikation werde die Forscherin gew\u00fcrdigt. Priesemann, die am Max-Planck-Institut f\u00fcr Dynamik und Selbstorganisation in G\u00f6ttingen forscht, wird bei der Jahresfeier einen Kurzvortrag halten. Erst am Mittwoch hatte die Physikerin in Hannover den Nieders\u00e4chsischen Wissenschaftspreis in der mit 20.000 Euro dotierten Kategorie Wissenschaftlerin in einer fr\u00fchen Karriere-Phase erhalten. Die neuen 3G-Regeln am Arbeitsplatz und im Verkehrsbereich sollen nach Angaben der Bundesregierung voraussichtlich ab Mittwoch gelten. Das Bundesarbeitsministerium twitterte heute: &#8222;Um Besch\u00e4ftigte besser zu sch\u00fctzen, gilt ab 24. November 3G am Arbeitsplatz.&#8220; Das Bundesgesundheitsministerium best\u00e4tigte auf Nachfrage, dass ab diesem Tag auch die geplante 3G-Regel in Verkehrsmitteln und die bundesweiten Testpflichten in Pflege-Einrichtungen in Kraft treten sollen. Die entsprechende \u00c4nderung des Infektionsschutzgesetzes enth\u00e4lt auch die Wiedereinf\u00fchrung der Homeoffice-Pflicht, die damit ebenfalls ab Mittwoch greifen d\u00fcrfte. Eine Sprecherin des Arbeitsministeriums schr\u00e4nkte auf Nachfrage allerdings ein, dass ein Inkrafttreten davon abh\u00e4nge, wann das Gesetz vom Bundespr\u00e4sidenten ausgefertigt und im Bundesgesetzblatt verk\u00fcndet werde. Laut Gesetz tritt dieses am Tag nach der Verk\u00fcndung in Kraft. Der Bundestag hatte die Neuregelung am Donnerstag beschlossen. Am Freitag stimmte auch der Bundesrat zu. Guten Morgen! NDR.de h\u00e4lt Sie auch heute &#8211; am Sonnabend,20. November &#8211; \u00fcber die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Stand der Dinge. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und au\u00dferdem Inhalte aus den NDR H\u00f6rfunk- und Fernseh-Sendungen. Die gestrigen Ereignisse k\u00f6nnen Sie im Blog vom Freitag nachlesen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Lager f\u00fcr Biontech leere sich gerade sehr schnell, so der Gesundheitsminister. Moderna sei auch ein exzellenter Impfstoff. Mehr Corona-News im Live-Ticker. Im Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute &#8211; am Sonnabend,20. November 2021 &#8211; aktuell \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. 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