<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2039298,"date":"2021-11-22T00:19:00","date_gmt":"2021-11-21T22:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2039298"},"modified":"2021-11-22T00:06:51","modified_gmt":"2021-11-21T22:06:51","slug":"ausschreitungen-bei-corona-demos-in-brussel-wasserwerfer-und-tranengas","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/11\/ausschreitungen-bei-corona-demos-in-brussel-wasserwerfer-und-tranengas\/","title":{"rendered":"Ausschreitungen bei Corona-Demos in Br\u00fcssel: Wasserwerfer und Tr\u00e4nengas"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Bei Protesten gegen versch\u00e4rfte Corona-Ma\u00dfnahmen in Br\u00fcssel ist es zu gewaltt\u00e4tigen Auseinandersetzungen gekommen. Au&#8230;<\/b><br \/>\nBr\u00fcssel, Den Haag \u2013 Bei Protesten gegen versch\u00e4rfte Corona-Ma\u00dfnahmen in Br\u00fcssel ist es zu gewaltt\u00e4tigen Auseinandersetzungen gekommen. Auf von der Nachrichtenagentur Belga verbreiteten Bildern waren Polizeiwagen mit zerbrochenen Scheiben, brennende Barrikaden und der Einsatz von Pyrotechnik zu sehen. Die Polizei best\u00e4tigte, dass sie am Sonntag Wasserwerfer und Tr\u00e4nengas gegen Teile der rund 35.000 Demonstranten eingesetzt hat. Es habe 44 Festnahmen gegeben, drei Polizisten seien verletzt worden. Sechs Polizeifahrzeuge seien besch\u00e4digt, ein Roller der Beamten in Brand gesetzt worden. Auch Schaufenster und Autos von Privatpersonen seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Laut Einsatzkr\u00e4fte war die Demonstration anfangs friedlich verlaufen. Auf Videos auf Twitter, die Proteste zeigen sollen, ist zu sehen, wie Feuerwerksk\u00f6rper und andere Wurfgescho\u00dfe gegen die Polizei eingesetzt wurden und es zu Stra\u00dfenschlachten mit den Sicherheitskr\u00e4ften kam. Die Demonstration sei von der Stadt Br\u00fcssel genehmigt worden, sagte eine Polizeisprecherin Belga zufolge am Nachmittag. Gemeinsam mit den Ordnungskr\u00e4ften sei eine Route bis in das Europaviertel der belgischen Hauptstadt festgelegt worden. Die Demonstranten kritisieren dem Bericht zufolge unter anderem die zunehmende Pflicht Corona-Zertifikaten in Restaurants und anderen Lebensbereichen vorzeigen zu m\u00fcssen. \u00c4hnlich wie in \u00d6sterreich war die Zahl der Corona-Infektionen auch in Belgien in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen. Zuletzt wurden in dem Land mit rund 11,5 Millionen Einwohnern im Durchschnitt mehr als 12.000 Neuinfektionen am Tag verzeichnet. 3 x Futterkutter-Kochbuch zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. In den Niederlanden war es am Samstagabend zu Ausschreitungen bei Protesten gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen gekommen. In Den Haag setzte die Polizei am Samstagabend Wasserwerfer gegen Randalierer ein, die Beamten mit Feuerwerksk\u00f6rpern attackierten sowie Ampeln und Verkehrsschilder besch\u00e4digten, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Es seien f\u00fcnf Beamte verletzt worden, einer davon schwer. Man habe 19 Personen festgenommen. Auch in anderen St\u00e4dten kam es zu Ausschreitungen, vor allem von Jugendlichen. Insgesamt nahm die Polizei in mehreren Orten mindestens 40 Personen in Gewahrsam. In Amsterdam kamen mehrere tausend Demonstranten zu einem Protestmarsch zusammen, obwohl die Kundgebung von den Organisatoren nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Rotterdam ab Abend zuvor eigentlich abgesagt worden war. Begleitet von einem gro\u00dfen Polizeiaufgebot verlief der Protest allerdings friedlich. In den Niederlanden hatte es gar keinen konkreten Anlass f\u00fcr die Proteste gegeben. Bisher ist keine weitere Versch\u00e4rfung der Corona-Ma\u00dfnahmen geplant. Die Stimmung in dem westeurop\u00e4ischen Land ist aber schon stark aufgeheizt. Die Gewaltwelle setzte Freitag ein, nachdem eine nicht angemeldete Protestdemo gegen Corona-Ma\u00dfnahmen in Rotterdam total aus dem Ruder lief. Hunderte Randalierer zogen durch die Hafenstadt, legten Br\u00e4nde, griffen die Polizei mit Feuerwerk an. &#8222;Es war eine Orgie der Gewalt&#8220;, sagte Rotterdams B\u00fcrgermeister Ahmed Aboutaleb. Am Tag danach sah man in der Innenstadt Spuren der Verw\u00fcstung: Ausgebrannte Autos, verkohlte Fahrr\u00e4der und Mopeds, die Stra\u00dfen \u00fcbers\u00e4t mit Steinen und Glas. Die Polizei wurde nach Darstellung des B\u00fcrgermeisters so bedroht, dass Beamte sogar zur Schusswaffe griffen. Auf TV-Bildern ist zu sehen, wie Polizisten attackiert werden. Polizeiautos gehen in Flammen auf. Die Polizei gab nach eigener Darstellung erst Warnsch\u00fcsse ab und schoss dann auch gezielt auf Menschen. Mit einer derart gro\u00dfen Meute habe man nicht gerechnet, sagt der Rotterdamer Polizeichef Fred Westerbeke im TV-Sender NOS. &#8222;Dies sind f\u00fcr mich Kriminelle, die versucht haben, meine Polizeileute zu verletzen oder sogar zu t\u00f6ten.&#8220; Die Justiz untersucht nun den Waffeneinsatz der Polizei. Justizminister Ferd Grapperhaus sprach von einer organisierten Attacke auf Einsatzkr\u00e4fte. &#8222;Diese Gewalt vor allem gegen die Polizei hat in der Corona-Pandemie zugenommen&#8220;, sagte der Minister am Sonntag dem TV-Sender WNL. &#8222;Die Polizei wird dargestellt als Verl\u00e4ngerung des Staates, und der muss angegriffen werden.&#8220; Bereits im J\u00e4nner hatte es heftige Krawalle gegeben, nach dem eine Ausgangssperre verh\u00e4ngt worden war. Politiker \u00e4u\u00dferten sich entsetzt, B\u00fcrger reagierten emp\u00f6rt. &#8222;Das hat nichts mit Demonstrieren zu tun&#8220;, schimpfte eine Frau im niederl\u00e4ndischen Fernsehen. Ein Mann nannte die Randalierer &#8222;Abschaum&#8220;. Am Samstag kursierten in den sozialen Netzwerken Aufrufe zu Krawallen im ganzen Land. Und tats\u00e4chlich: Randalierer zogen in der Nacht zum Sonntag durch mehrere St\u00e4dte. Die schwersten Ausschreitungen gab es in Den Haag. Dort wurden die Mobile Einheit der Polizei sowie Hunde und Pferde eingesetzt. F\u00fcnf Beamte seien verletzt worden, teilte die Polizei mit. (APA, Reuters, dpa) ???? Live-Blog: Alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Echtzeit ???? Dossier: Themenschwerpunkt zum Coronavirus auf TT.com<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei Protesten gegen versch\u00e4rfte Corona-Ma\u00dfnahmen in Br\u00fcssel ist es zu gewaltt\u00e4tigen Auseinandersetzungen gekommen. Au&#8230; Br\u00fcssel, Den Haag \u2013 Bei Protesten gegen versch\u00e4rfte Corona-Ma\u00dfnahmen in Br\u00fcssel ist es zu gewaltt\u00e4tigen Auseinandersetzungen gekommen. 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