<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2046468,"date":"2021-12-01T05:53:00","date_gmt":"2021-12-01T03:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2046468"},"modified":"2021-12-01T06:08:22","modified_gmt":"2021-12-01T04:08:22","slug":"corona-news-i-stadt-dusseldorf-bestatigt-ersten-omikron-fall","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/12\/corona-news-i-stadt-dusseldorf-bestatigt-ersten-omikron-fall\/","title":{"rendered":"Corona-News I Stadt D\u00fcsseldorf best\u00e4tigt ersten Omikron-Fall"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Eine Person, die nach Deutschland aus S\u00fcdafrika eingereist war, ist positiv auf die neue Virusvariante getestet worden. Es ist der erste Fall in der Landeshauptstadt von NRW. Alle Infos im Newsblog.<\/b><br \/>\nEine Person, die nach Deutschland aus S\u00fcdafrika eingereist war, ist positiv auf die neue Virusvariante getestet worden. Es ist der erste Fall in der Landeshauptstadt von NRW. Alle Infos im Newsblog. Eine schwere Corona-Welle ersch\u00fcttert Deutschland: Im ganzen Land steigen die Infektions- und Todeszahlen, Krankenh\u00e4user sind erneut \u00fcberlastet. Nun bereitet eine neu aufgetretene Variante den Experten zus\u00e4tzlich Sorgen: Omikron wurde auch in Deutschland bereits nachgewiesen. Die Impfquote im Land (vollst\u00e4ndig geimpft) liegt bei rund 68 Prozent. In D\u00fcsseldorf ist nach Angaben der Stadt ein erster Fall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus best\u00e4tigt worden. Es handle sich um eine Person, die am 21. November aus S\u00fcdafrika eingereist ist und dort Kontakt zu einem mittlerweile positiv getesteten Fall hatte, wie die Stadt am sp\u00e4ten Dienstagabend mitteilte. Wegen auftretender Symptome habe sich die eingereiste Person am 25. November testen lassen \u2013 das Ergebnis war positiv. Die Untersuchung auf Virusvarianten habe Auff\u00e4lligkeiten gezeigt, die gegen eine Delta-Variante sprachen. &#8222;Eine Nachtestung wurde am 27. November durchgef\u00fchrt und direkt in die Universit\u00e4tsklinik zur Sequenzierung gebracht&#8220;, hie\u00df es. Die Sequenzierung sei aber wegen der zu geringen Viruslast nicht erfolgreich gewesen. Daher sei am 29. November ein weiterer Test durchgef\u00fchrt worden. &#8222;In diesem Abstrich war die Viruslast gro\u00df genug, um die Omikron-Variante mit einer Sequenzierung zweifelsfrei nachzuweisen&#8220;, sagte eine Stadtsprecherin auf Nachfrage der dpa. Die Virologen der Universit\u00e4tsklinik h\u00e4tten \u00fcbermittelt: &#8222;Ja, es ist Omikron&#8220;. Das ganze Ausma\u00df der vierten Corona-Welle in Deutschland d\u00fcrfte laut dem Pr\u00e4sidenten des Robert Koch-Instituts (RKI) erst in einigen Monaten deutlich werden. &#8222;Wir werden erst im Fr\u00fchjahr sehen, wie schlimm diese vierte Welle wirklich ausgegangen ist&#8220;, sagte RKI-Chef Lothar Wieler der Deutschen Presse-Agentur. Bei Blutspende-Untersuchungen oder bev\u00f6lkerungsrepr\u00e4sentativen Stichproben werde sich zum Beispiel zeigen, wie hoch der Anteil der Menschen ist, die bereits Antik\u00f6rper gegen Corona gebildet haben \u2013 sei es durch Impfung oder durch Infektion. So l\u00e4sst sich unter anderem das Ausma\u00df unerkannter F\u00e4lle besser einsch\u00e4tzen. &#8222;Je h\u00f6her der Anteil der Menschen mit Antik\u00f6rpern im Fr\u00fchjahr ist, desto besser sieht es aus f\u00fcr uns&#8220;, sagte Wieler mit Blick auf den erhofften Aufbau einer Grundimmunit\u00e4t in der Bev\u00f6lkerung. Ende 2020, als es mit dem Impfen noch nicht losgegangen war, h\u00e4tten erst etwa zwei Prozent der Bev\u00f6lkerung die entsprechenden Antik\u00f6rper gehabt, sagte Wieler. &#8222;Das hei\u00dft, wir waren sehr erfolgreich bei der Eind\u00e4mmung.&#8220; Mit dem mittlerweile gro\u00dfen Teil an Geimpften in der Bev\u00f6lkerung sei viel erreicht. &#8222;Wir sind nat\u00fcrlich schon weit. Das ist jetzt die zweite Wintersaison. Wir kennen das von fr\u00fcheren Influenza-Pandemien, dass es in der Regel zwei bis drei sehr starke Erkrankungswellen gab, bevor sich das Geschehen einpendelte.&#8220; Allerdings k\u00f6nnten neue Varianten oder auch Ver\u00e4nderungen bei existierenden Varianten den weiteren Verlauf stark beeinflussen. Der globale Erfolg von Ma\u00dfnahmen sei wichtig, &#8222;weil wir gerade wieder sehen, dass die Eind\u00e4mmungsma\u00dfnahmen uns lediglich etwas Zeit verschaffen k\u00f6nnen&#8220;. Die Ausbreitung von neuen oder ver\u00e4nderten Varianten zu verhindern, sei indes extrem schwer. Nach ersten Nachweisen der Omikron-Variante in Deutschland gehen Experten von einem bereits dar\u00fcber hinausgehenden Vorkommen aus. Der Zeitraum, in dem Reisende das Virus bereits international verbreiteten, betrage sicher Wochen, teilte Oliver Keppler, Vorstand am Max von Pettenkofer-Institut der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen der Nachrichtenagentur dpa mit. &#8222;Einige Hundert F\u00e4lle k\u00f6nnen es in Deutschland vielleicht sein.&#8220; Die aktuellen Infektionszahlen k\u00f6nne man nicht mit Omikron in Verbindung bringen, das sei die Delta-Welle, betonte Keppler auch. Er halte eine gr\u00f6\u00dfere unentdeckte Omikron-Verbreitung in Deutschland f\u00fcr unwahrscheinlich. Am Max von Pettenkofer-Institut waren Omikron-F\u00e4lle in Bayern nachgewiesen worden. Die Variante war kurz nach ihrem Bekanntwerden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als besorgniserregend eingestuft worden. Inzwischen haben mehrere L\u00e4nder weltweit Nachweise gemeldet. Gesamtzahlen f\u00fcr Deutschland ver\u00f6ffentlicht das Robert Koch-Institut bisher nicht. In Brasilien sind am Dienstag die ersten beiden F\u00e4lle mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden. Es k\u00f6nnte sich dabei auch um den ersten Fall in Lateinamerika \u00fcberhaupt handeln. Proben von zwei Brasilianern, die durch das renommierte Hospital Albert Einstein positiv auf die Omikron-Variante getestet wurden, w\u00fcrden f\u00fcr eine best\u00e4tigende Laboranalyse eingeschickt werden, hie\u00df es in einer Mitteilung der brasilianischen Gesundheits\u00fcberwachungsbeh\u00f6rde Anvisa am Dienstag (Ortszeit). Nach Angaben des Nachrichtenportals &#8222;G1&#8220; handelt es sich um brasilianische Missionare, die in S\u00fcdafrika leben. In der Millionen-Metropole S\u00e3o Paulo, der gr\u00f6\u00dften Stadt Brasiliens, war im Februar 2020 auch der erste Coronavirus-Fall in dem Land registriert worden. Insgesamt haben sich in Brasilien nach offiziellen Angaben inzwischen mehr als 22 Millionen Menschen infiziert. Fast 614.000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben \u2013 mehr Tote gibt es nur in den USA. Brasilien hat rund 210 Millionen Einwohner. Zuletzt erkl\u00e4rte sich S\u00e3o Paulo mit einer Impfquote von etwas \u00fcber 100 Prozent zur &#8222;Impfhauptstadt der Welt&#8220;. Grund f\u00fcr diese ungew\u00f6hnlich Zahlenangabe ist, dass in S\u00e3o Paulo auch Menschen geimpft wurden, die ihren Wohnsitz anderswo haben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) r\u00e4t besonders gef\u00e4hrdeten Menschen, Reisen zu verschieben. Dazu geh\u00f6rten \u00fcber 60-J\u00e4hrige sowie gesundheitlich angeschlagene Personen, hei\u00dft es in einer Erkl\u00e4rung. Reisende in die USA m\u00fcssen einem Zeitungsbericht zufolge wegen der Omikron-Variante mit versch\u00e4rften Corona-Tests bei der Einreise rechnen. Die US-Regierung erw\u00e4ge weitere Ma\u00dfnahmen, darunter eine siebent\u00e4gige Quarant\u00e4ne und zus\u00e4tzliche verpflichtende Tests einige Tage nach der Ankunft, berichtet die &#8222;Washington Post&#8220;. Baden-W\u00fcrttembergs Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann hat sich irritiert gezeigt von der Bund-L\u00e4nder-Schalte zur Corona-Pandemie. &#8222;Das war heute schon ein bisschen unsortiert&#8220;, sagte er am Dienstag nach der Videokonferenz dem SWR. Es habe sich nicht um ein Beschlussgremium gehandelt, sondern um ein sogenanntes Kamingespr\u00e4ch, wo nur Vorschl\u00e4ge gesammelt w\u00fcrden. Diese sollen am Mittwoch zusammengetragen und erst auf der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz am Donnerstag beschlossen werden. &#8222;Das ist schon sehr ungew\u00f6hnlich&#8220;, meinte Kretschmann. Die Chefs der Staatskanzleien w\u00fcrden eigentlich Vorlagen erarbeiten, die dann beschlossen w\u00fcrden. &#8222;Das ist jetzt umgedreht. Das Verfahren w\u00fcnsche ich mir f\u00fcr die Zukunft allerdings nicht.&#8220; Das meiste, was Bund und L\u00e4ndern beschlie\u00dfen w\u00fcrden, werde in Baden-W\u00fcrttemberg bereits gemacht, sagte Kretschmann dem Sender. Was noch besprochen werden m\u00fcsse, sei eine 2G-Regel f\u00fcr den Einzelhandel \u2013 also Zutritt nur f\u00fcr Geimpfte und Genesene. Gro\u00dfveranstaltungen werde man einschr\u00e4nken. Der Regierungschef k\u00fcndigte an, man wolle die neue Verordnung nach den Beschl\u00fcssen von Bund und L\u00e4ndern vom Donnerstag am Freitag in Kraft setzen. Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat seine Auffassung verteidigt, dass es bei der Abstimmung \u00fcber eine allgemeine Corona-Impfpflicht im Bundestag keinen Fraktionszwang geben soll. &#8222;Das ist eine gute Praxis bei so grundlegenden Fragen&#8220;, sagte Scholz am Dienstagabend in den ARD-&#8222;Tagesthemen&#8220;. &#8222;Fast jeder Deutsche hat dazu eine Meinung. Ich glaube, das sind genau die F\u00e4lle, die so entschieden werden m\u00fcssen.&#8220; \u00dcblicherweise stimmen Fraktionen im Parlament geschlossen ab. Allerdings gab es auch in der Vergangenheit Abweichungen von diesem Prinzip, zum Beispiel bei Themen wie Sterbehilfe oder Organspenden. Scholz selbst will einer allgemeinen Impfpflicht zustimmen und rechnet mit einer Einf\u00fchrung im Februar oder M\u00e4rz. Nicht genau festlegen wollte sich Scholz, ob auch die Auffrischungsimpfungen k\u00fcnftig verpflichtend sein sollen. &#8222;Wir diskutieren \u00fcber die Frage, wann es so ist, dass die alte Impfung nicht mehr den vollst\u00e4ndigen Impfschutz gew\u00e4hrleistet&#8220;, sagte er im ZDF-&#8222;heute journal&#8220;. Wissenschaftler w\u00fcrden derzeit die Auffassung vertreten, dass es nach sechs Monaten &#8222;dringend erforderlich&#8220; sei, eine neue Impfung zu bekommen. In der Europ\u00e4ischen Union w\u00fcrde dar\u00fcber diskutiert, dass nach neun Monaten kein vollst\u00e4ndiger Impfschutz mehr gegeben sei. &#8222;Ich glaube, das ist etwas, wo wir uns einklinken sollten.&#8220; Allerdings gebe es dann auch die Verpflichtung von Kommunen, Landkreisen, Bundesl\u00e4ndern und dem Bund, diese Booster-Impfungen auch zu erm\u00f6glichen. Ein Beratergremium der US-Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA hat eine Notfallzulassung f\u00fcr ein Corona-Medikament des US-Pharmakonzerns Merck empfohlen. Daf\u00fcr sprachen sich die Mitglieder des Gremiums am Dienstag nach stundenlanger Diskussion per Abstimmung aus. Das Abstimmungsergebnis ist f\u00fcr die FDA nicht bindend, meist folgt die Beh\u00f6rde aber der Einsch\u00e4tzung der Berater. Eine Notfallzulassung der FDA k\u00f6nnte nun innerhalb weniger Tage folgen. Merck hatte vor einigen Wochen mitgeteilt, dass das als Tablette verabreichte Medikament nach einer klinischen Studie bei Risiko-Patienten die Wahrscheinlichkeit sehr schwerer Verl\u00e4ufe deutlich reduziere. In der Studie h\u00e4tten Corona-Patienten mit milden bis moderaten Symptomen, die mit einem Placebo behandelt wurden, in 14,1 Prozent der F\u00e4lle innerhalb von 29 Tagen ins Krankenhaus gemusst oder seien gestorben. In der Patienten-Gruppe, die mit dem Molnupiravir benannten Medikament behandelt wurde, seien es mit 7,3 Prozent nur etwa halb so viele gewesen. Die Zahlen basieren auf einer Auswertung der Daten von 775 Corona-Patienten. Alle Probanden wiesen mindestens einen Risikofaktor auf, der einen schweren Verlauf wahrscheinlich macht. In der Testgruppe, die das Merck-Medikament erhielt, habe es im Studienzeitraum keine Todesf\u00e4lle gegeben, teilte das Unternehmen mit. Dagegen seien acht Menschen gestorben, die das Placebo erhielten. Die FDP steht hinter Vorschl\u00e4gen des designierten Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) f\u00fcr den weiteren Kurs in der Corona-Pandemie. &#8222;Die Vorschl\u00e4ge von Olaf Scholz in der heutigen Runde waren nat\u00fcrlich mit der FDP abgestimmt. Sie finden unsere uneingeschr\u00e4nkte Unterst\u00fctzung&#8220;, hie\u00df es am Dienstagabend aus der Partei. Und: &#8222;Wir pl\u00e4dieren gemeinsam daf\u00fcr, dass die L\u00e4nder ihre bestehenden M\u00f6glichkeiten zur Kontaktbeschr\u00e4nkung nutzen. Zugleich wollen wir pauschale und fl\u00e4chendeckende Lockdowns vermeiden.&#8220; Scholz hatte in den Stunden zuvor mit Kanzlerin Angela Merkel und den Regierungschefs der L\u00e4nder \u00fcber das weitere Vorgehen beraten. Biontech-Chef Ugur Sahin ist zuversichtlich, dass Corona-Impfstoffe auch im Fall von Omikron und folgenden weiteren Virus-Varianten vor schweren Krankheitsverl\u00e4ufen sch\u00fctzen werden. Omikron sei nicht die erste Corona-Variante, die aufgetaucht sei, sagte Sahin am Dienstagabend in Mainz vor der Verleihung eines Preises an ihn und seine Frau. Der Mainzer Impfstoffhersteller arbeitet neben den laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Corona-Variante auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs \u2013 vorbeugend f\u00fcr den Fall, dass dieser notwendig werden k\u00f6nnte. Erste Zwischenergebnisse dazu l\u00e4gen noch nicht vor, sagte der Firmenchef. Biontech-Mitgr\u00fcnderin \u00d6zlem T\u00fcreci erkl\u00e4rte, Pandemien werde es in Zukunft immer wieder geben \u2013 wegen der weltweit gestiegenen Mobilit\u00e4t vielleicht sogar noch h\u00e4ufiger. &#8222;Das Beste, um sich darauf vorzubereiten, ist \u00dcbung&#8220;, betonte sie. Die Welt habe im Umgang mit der Corona-Pandemie viel lernen k\u00f6nnen \u2013 auf wissenschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene. Das Ehepaar wurde am Dienstagabend f\u00fcr die Entwicklung des Corona-Impfstoffs mit dem Preis der t\u00fcrkischen Aydin-Dogan-Stiftung ausgezeichnet. Nach dem Auftreten der neuen Omikron-Variante des Corona-Virus hat UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres zu einem &#8222;globalen Impfplan&#8220; aufgerufen. Nur ein solcher Impfplan k\u00f6nne die Pandemie beenden, sagte Guterres am Dienstag zum Auftakt eines virtuellen Au\u00dfenministertreffens der Gruppe der 77 Entwicklungstaaten und Chinas. Dass bei der Impfstoffversorgung immer noch eine breite L\u00fccke zwischen armen und reichen L\u00e4ndern klafft, nannte er &#8222;ungerecht und unmoralisch&#8220;. Obwohl in Rekordzeit Vakzine gegen das Coronavirus entwickelt worden seien, seien dieses Jahr mehr Menschen an Covid-19 gestorben als 2020, sagte Guterres weiter. Nach wie vor habe Covid-19 &#8222;verheerende Auswirkungen&#8220; in allen Staaten. Deshalb m\u00fcsse &#8222;jeder \u00fcberall auf der Welt Zugang zu Impfstoffen, Tests und Therapien&#8220; bekommen. Guterres erinnerte an das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO), &#8222;bis Ende des Jahres 40 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung und 70 Prozent bis Mitte des kommenden Jahres zu impfen&#8220;. Nach UN-Angaben haben bisher zw\u00f6lf L\u00e4nder mit mittlerem Einkommen,27 L\u00e4nder mit h\u00f6herem Einkommen und 71 L\u00e4nder mit sehr hohem Einkommen die 40-Prozent-Marke bei ihrer Bev\u00f6lkerung \u00fcberschritten \u2013 aber keines der einkommensschwachen L\u00e4nder. Bis zum 25. November hatten demnach weltweit 4,15 Milliarden Menschen mindestens eine Dosis erhalten,3,2 Milliarden waren doppelt geimpft. Gr\u00fcnen-Chef Robert Habeck fordert, sofort mit den Vorbereitungen f\u00fcr eine allgemeine Impfpflicht zu beginnen. &#8222;Nat\u00fcrlich w\u00e4re eine Impfpflicht ein weitgehender Eingriff in die Freiheit des Einzelnen. Aber sie sch\u00fctzt eben Leben und letztlich auch die Freiheit der Gesellschaft&#8220;, sagte Habeck am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. &#8222;Um in Zukunft die Oberhand zu behalten und eine f\u00fcnfte Welle zu verhindern, m\u00fcssen wir jetzt die Vorbereitungen f\u00fcr eine allgemeine Impfpflicht treffen.&#8220; Eine hohe Impfquote sei die beste Chance, auf lange Sicht einen Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern, Menschenleben zu retten und langfristig zu einer neuen Normalit\u00e4t zur\u00fcckkehren zu k\u00f6nnen, sagte Habeck, der n\u00e4chste Woche als Vizekanzler und Minister f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz der neuen Bundesregierung vereidigt werden soll. &#8222;Hierf\u00fcr gilt es jetzt umgehend die Weichen zu stellen.&#8220; Nach Informationen der &#8222;Welt&#8220; habe sich auch die Mehrheit der Gr\u00fcnen-Abgeordneten f\u00fcr eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Nur vereinzelte Stimmen sollen sich bei diesem Thema noch unsicher gewesen sein. Auch in Baden-W\u00fcrttemberg sind nun die ersten F\u00e4lle der neuen Coronavirus-Variante Omikron aufgetaucht. Das Gesundheitsamt im Alb-Donau-Kreis habe vier Personen gemeldet, die sich nachweislich mit der Mutation infiziert h\u00e4tten, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Drei der Infizierten seien von einer Gesch\u00e4ftsreise aus S\u00fcdafrika zur\u00fcckgekehrt, die vierte Person stamme aus dem famili\u00e4ren Umfeld von einem der Reiser\u00fcckkehrer. Alle vier Personen seien vollst\u00e4ndig geimpft. Eine vom Landesgesundheitsamt durchgef\u00fchrte Mutationsanalyse habe die neue Variante best\u00e4tigt. Die Infizierten lebten im Alb-Donau-Kreis sowie im Stadtkreis Ulm und bef\u00e4nden sich zusammen mit ihren Haushaltsangeh\u00f6rigen in h\u00e4uslicher Isolation. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus warnt vor einer \u00dcberreaktion auf die neuartige Omikron-Variante. &#8222;Ich verstehe die Sorgen aller L\u00e4nder gut, die ihre B\u00fcrger gegen eine Variante sch\u00fctzen wollen, die wir noch nicht vollst\u00e4ndig verstehen&#8220;, sagt er. &#8222;Aber gleicherma\u00dfen bin ich \u00fcber die stumpfen Pauschalma\u00dfnahmen mancher Staaten besorgt, die nicht auf Beweislagen beruhen oder f\u00fcr sich genommen effektiv sind, und Ungleichheiten nur verschlimmern werden.&#8220; In Bayern gibt es 15 neue Verdachtsf\u00e4lle auf die Omikron-Variante des Coronavirus. Diese seien bei am Sonntag mit dem Flugzeug aus dem s\u00fcdafrikanischen Kapstadt eingereisten Flugreisenden festgestellt worden, teilte das bayerische Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Dienstag in M\u00fcnchen mit. Der Omikron-Verdacht ergab sich demnach durch spezifische PCR-Tests in Verbindung mit der Reiseanamnese. Sollte sich der Verdacht best\u00e4tigen, g\u00e4be es 18 Omikron-Nachweise in Bayern. Wie das Landesamt mitteilte, geht es allen 18 Infizierten &#8222;den Umst\u00e4nden entsprechend gut&#8220;. Schwere Krankheitsverl\u00e4ufe seien nicht beobachtet worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nimmt die neue Omikron-Variante des Coronavirus &#8222;extrem ernst&#8220;. Das betonte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Dienstag in Genf. Er wandte sich an Minister und Diplomaten der 194 Mitgliedsl\u00e4nder, die an einer WHO-Sondersitzung \u00fcber einen m\u00f6glichen weltweiten Pandemievertrag teilnahmen. Die WHO teilte ihre bisherigen Erkenntnisse \u00fcber Omikron anschlie\u00dfend unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit. Solange die Welt es zulasse, dass die Pandemie sich hinziehe, seien Entwicklungen wie die Herausbildung einer neuen Virusvariante nicht \u00fcberraschend, sagte Tedros. Dass die Pandemie bislang nicht beendet worden sei, liege unter anderem daran, dass die Impfstoffe unfair verteilt seien und dass Schutzma\u00dfnahmen nicht \u00fcberall konsequent umgesetzt w\u00fcrden. Der Gro\u00dfteil der Impfstoffe wurde bislang in reichen L\u00e4ndern verabreicht, w\u00e4hrend mehrere Dutzend \u00e4rmere L\u00e4nder mangels Impfstoff nach wie vor erst einen Bruchteil ihrer Bev\u00f6lkerungen impfen konnten. Wegen der neuen Omikron-Variante des Coronavirus schr\u00e4nkt auch Spanien den Flugverkehr mit sieben s\u00fcdafrikanischen L\u00e4ndern drastisch ein. Vom 2. bis 15. Dezember d\u00fcrfen keine Flugzeuge aus S\u00fcdafrika, Botsuana, Simbabwe, Namibia, Lesotho, Eswatini, Mosambik und Malawi in Spanien landen, wie die Regierung am Dienstag nach einer Kabinettssitzung bekanntgab. Das Landeverbot werde gegebenenfalls verl\u00e4ngert, erkl\u00e4rten das Gesundheits- und das Verkehrsministerium. Ausnahmen sollen den Angaben zufolge lediglich f\u00fcr Fl\u00fcge mit &#8222;ausschlie\u00dflich spanischen Staatsb\u00fcrgern mit Wohnsitz in Spanien sowie Einwohnern von Andorra&#8220; und Passagieren auf der Durchreise in ein Land au\u00dferhalb des Schengen-Raums mit einem Zwischenstopp von weniger als 24 Stunden gelten. Letztere d\u00fcrfen in Spanien aber nicht die Transitzone des Flughafens verlassen. Die Bundeswehr weitet ihren Corona-Hilfseinsatz in Mecklenburg-Vorpommern aus. Von diesem Mittwoch an sind 131 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz, wie ein Sprecher des Landeskommandos auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Schwerin mitteilte. Am Dienstag waren es demnach 110. Sie seien in der Hansestadt Rostock sowie in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Nordwestmecklenburg, Ludwigslust-Parchim, Vorpommern-R\u00fcgen und Vorpommern-Greifswald eingesetzt. Sie helfen den \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden den Angaben zufolge beim Testen, bei der Kontaktnachverfolgung sowie in Impfzentren. Bis zu 45 weitere Covid-Patienten sollen in den kommenden Tagen in den norddeutschen Bundesl\u00e4ndern aufgenommen werden. Das sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Dienstag in Hannover. Niedersachsen koordiniert dies f\u00fcr die norddeutschen Bundesl\u00e4nder. Diese Aufnahmen sind notwendig, da die Gesundheitssysteme mehrerer Bundesl\u00e4nder wegen der Corona-Lage \u00fcberlastet sind und Menschen dort nicht mehr oder begrenzt aufgenommen werden k\u00f6nnen. Aus welchen Bundesl\u00e4ndern diese Menschen kommen, war zun\u00e4chst nicht bekannt. Laut Pistorius sind bislang 36 Menschen in norddeutschen Krankenh\u00e4usern aufgenommen worden, beziehungsweise einige Verlegungen dauerten am Montagnachmittag noch an. Fast zwei Drittel der Menschen in Deutschland bef\u00fcrworten einer Umfrage zufolge angesichts der Pandemie-Lage einen Lockdown. Das geht aus dem am Dienstag ver\u00f6ffentlichten &#8222;Trendbarometer&#8220; von RTL und ntv hervor. Die coronabedingte Schlie\u00dfung etwa von Gesch\u00e4ften und Freizeiteinrichtungen sowie Ausgangs- und Kontaktbeschr\u00e4nkungen halten demnach 65 Prozent der Befragten f\u00fcr richtig. 31 Prozent sind gegen einen Lockdown auch bei weiter steigenden Fallzahlen. Auch die Zustimmung zu einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus w\u00e4chst demnach: 71 Prozent der Befragten waren f\u00fcr die Ma\u00dfnahme,26 Prozent dagegen. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte f\u00fcr die Umfrage Ende vergangener Woche rund 1.000 Menschen, allerdings noch vor dem breiten Bekanntwerden der neuen Corona-Variante Omikron. Die Corona-Zahlen in Sachsen sind weierhin sehr hoch. Das Bundesland bleibt mit einer Inzidenz von 1.268,9 der Corona-Hotspot in Deutschland. Im bundesweiten Vergleich erreicht der Landkreis S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge laut RKI am Dienstagmittag die h\u00f6chste Inizidenz. Sie liegt bei 2.133,6. Danach folgen der Erzgebirgskreis (1.950,5) und Bautzen (1.791,2). Zur Eind\u00e4mmung des Corona-Infektionsgeschehens sollen Klubs und Bars in Nordrhein-Westfalen einem Bericht zufolge wieder geschlossen werden. Das sieht nach Informationen des &#8222;K\u00f6lner Stadt-Anzeigers&#8220; eine geplante Versch\u00e4rfung der Coronaschutzverordnung des Landes vor, wie aus einer Vorabmeldung vom Dienstag hervorging. Demnach soll auch die maximale Auslastung der Fu\u00dfballstadien erneut begrenzt werden. In Klubs und Bars sei \u00fcber die Luca-Warn-App ein signifikantes Infektionsgeschehen messbar gewesen, habe es zur Begr\u00fcndung aus CDU-Kreisen gehei\u00dfen. Geisterspiele in Fu\u00dfballstadien soll es nach Informationen der Zeitung jedoch nicht geben. Stattdessen sollen die Stadien bis zu einem Drittel ausgelastet werden k\u00f6nnen. Das 2G-Konzept des 1. FC K\u00f6ln habe sich bew\u00e4hrt, hie\u00df es. Weihnachtsm\u00e4rkte sollen demnach weiterhin f\u00fcr Geimpfte und Genesene ge\u00f6ffnet bleiben. Der Berliner Senat strebt eine weitere Versch\u00e4rfung der Corona-Ma\u00dfnahmen an. Geplant seien unter anderem Kontaktbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Ungeimpfte, strengere Obergrenzen f\u00fcr Veranstaltungen und eine 2G-Regelung f\u00fcr Weihnachtsm\u00e4rkte, k\u00fcndigte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Dienstag nach der Senatssitzung an. Dort h\u00e4tten dann nur noch geimpfte und genesene Menschen Zutritt. Einen Beschluss zu den angedachten Ma\u00dfnahmen fasste der Senat zun\u00e4chst jedoch noch nicht. Man wolle die Ergebnisse der Bund-L\u00e4nder-Beratungen vom Dienstag und m\u00f6gliche \u00c4nderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen auf Bundesebene abwarten, so Kalayci. Sie stellte allerdings einen Senatsbeschluss noch im Verlauf dieser Woche in Aussicht. Der designierte Bundesjustizminister, Marco Buschmann (FDP), hat sich nach den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts weiter gegen einen fl\u00e4chendeckenden Lockdown ausgesprochen. &#8222;Wir haben einen sehr umfangreichen Ma\u00dfnahmenkatalog&#8220;, betonte Buschmann in Berlin im Bezug auf die aktuell geltenden Corona-Ma\u00dfnahmen. Er und seine Partei respektieren die Entscheidungen des Gerichts, obwohl sich die FDP ein anderes Ergebnis gew\u00fcnscht h\u00e4tte. Buschmann begr\u00fcndete seine Haltung gegen einen Lockdown unter anderem damit, dass das Infektionsgeschehen in Deutschland unterschiedlich stark ausgepr\u00e4gt sei. In L\u00e4ndern wie Sachsen, Th\u00fcringen oder Bayern k\u00f6nne man aktuell nicht die gleichen Regeln anwenden wie etwa in Schleswig-Holstein. Anstatt die aktuell geltenden Corona-Ma\u00dfnahmen zu \u00e4ndern, sei es deshalb wichtiger, dass die geltenden Ma\u00dfnahmen auch von allen Bundesl\u00e4ndern vollst\u00e4ndig genutzt w\u00fcrden: &#8222;In Sachsen m\u00fcsste beispielsweise mehr getan werden&#8220;, so Buschmann. Als Beispiele nannte der FDP-Politiker etwa das Schlie\u00dfen von Clubs und Diskotheken und die Reduzierung von Gro\u00dfveranstaltungen. Die Universit\u00e4t Oxford, Partner des Impfstoffherstellers Astrazeneca, sieht keine Hinweise auf einen mangelnden Schutz vor schweren Krankheitsverl\u00e4ufen bei der Virusvariante Omikron. Die Wirksamkeit des mit Astrazeneca entwickelten Vakzins werde in dieser Hinsicht genau untersucht, teilt die Uni weiter mit. Es gebe bisher nur begrenzt Daten zu Omikron. Sollte es aber notwendig sein, k\u00f6nnte rasch eine neue Version des Impfstoff entwickelt werden. In den Niederlanden ist die neue Omikron-Variante des Coronavirus schon deutlich fr\u00fcher aufgetreten als bisher vermutet. Wie das niederl\u00e4ndische Institut f\u00fcr \u00f6ffentliche Gesundheit (RIVM) am Dienstag mitteilte, wurde die Variante in zwei Testproben nachgewiesen, die auf den 19. und 23. November datiert sind. S\u00fcdafrika hatte die Entdeckung der neuen Variante mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B.1.1.529 am 24. November offiziell bekanntgegeben. Die niederl\u00e4ndischen Beh\u00f6rden waren bisher davon ausgegangen, dass es sich bei 14 Reisenden aus S\u00fcdafrika um die ersten Infizierten mit der Omikron-Variante handelte. Diese waren am 26. November in zwei Fliegern aus S\u00fcdafrika am Flughafen Schiphol angekommen. Noch sei unklar, ob sich die am 19. und 23. November getesteten Infizierten ebenfalls im S\u00fcden Afrikas aufgehalten hatten, erkl\u00e4rte das RIVM. Die Betroffenen seien informiert worden, die Beh\u00f6rden k\u00fcmmerten sich um eine um eine Nachverfolgung ihrer Kontakte. In der vergangenen Woche wurden \u00fcber 162.000 Covid-19-Impfungen in rheinland-pf\u00e4lzischen Arztpraxen verabreicht. Das sei eine Steigerung gegen\u00fcber der Vorwoche um 70 Prozent, teilte die Kassen\u00e4rztliche Vereinigung am Dienstag mit. Ein Gro\u00dfteil (132.000) seien Auffrischimpfungen, aber auch die Zahl der Erstgeimpften sei deutlich gestiegen. Mehr als 500 Praxen h\u00e4tten sich gemeldet, um auch fremde Patientinnen und Patienten zu impfen. Der Interessenverband der akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) warnt angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen, dass die Labore in einigen Regionen an ihre Grenzen sto\u00dfen. Die bundesweite Auslastung der Labore bei PCR-Tests habe in der vergangenen Woche bei 85 (Vorwoche: 86) Prozent gelegen, die Positivrate der SARS-CoV-2-PCR-Test sei auf 21,2 Prozent von 19,9 Prozent gestiegen. &#8222;In L\u00e4ndern wie Sachsen, Bayern, Baden-W\u00fcrttemberg oder Th\u00fcringen steht die Ampel nun schon seit l\u00e4ngerer Zeit wieder auf Rot&#8220;, sagt ALM-Vorstand Evangelos Kotsopoulos. Bei einer hohen Auslastung k\u00f6nnten schon bei kleineren Ausf\u00e4llen von Personal oder Ger\u00e4ten die Befundlaufzeiten auf mehrere Tage steigen. Die in den Laboren eingesetzten PCR-Systeme detektierten die Omikron-Variante zweifelsfrei, f\u00fcgt ALM-Vorsitzender Michael M\u00fcller hinzu. Baden-W\u00fcrttembergs Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann hat angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage eine scharfe Einschr\u00e4nkung \u00f6ffentlicher Veranstaltungen angek\u00fcndigt. Man werde &#8222;ziemlich sicher&#8220; regeln, dass Fu\u00dfballspiele und Sportgro\u00dfveranstaltungen nur noch ohne Publikum stattfinden k\u00f6nnen, sagte der Gr\u00fcnen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Freizeitbetriebe wie Clubs und Diskotheken werde man schlie\u00dfen. Die Abgabe von Alkohol im \u00f6ffentlichen Raum soll verboten werden, sofern sich die Lage auf den Intensivstationen nicht bessert. Kretschmann sagte, dass man diese weitergehenden Ma\u00dfnahmen in dieser Woche beschlie\u00dfen wolle. Die neue Verordnung solle am Donnerstag in Kraft treten. In Deutschland sind mittlerweile knapp 55 Millionen Erwachsene vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus geimpft. Das entspricht einer Impfquote von 79,1 Prozent der Bev\u00f6lkerung ab 18 Jahre, wie aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervorgeht. &#8222;Von diesen 55 Mio hat mehr als jeder Sechste (9,66 Mio) den empfohlenen Booster bereits erhalten&#8220;, twitterte der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag. Bei den 12- bis 17-J\u00e4hrigen betr\u00e4gt die Quote der vollst\u00e4ndig Geimpften nach RKI-Angaben 46,1 Prozent. In der EU wurden bislang 42 Omikronf\u00e4lle entdeckt. Sie seien in zehn EU-L\u00e4ndern aufgetreten, teilt die Gesundheitsbeh\u00f6rde der Europ\u00e4ischen Union mit. Sechs m\u00f6gliche weitere F\u00e4lle w\u00fcrden noch untersucht, sagt Andrea Ammon, Leiterin des Europ\u00e4ischen Zentrums f\u00fcr die Pr\u00e4vention und die Kontrolle von Krankheiten. Bei den best\u00e4tigten F\u00e4llen gebe es entweder keine Symptome oder milde Verl\u00e4ufe. Die neue Coronavirus-Variante Omikron ist auch im franz\u00f6sischen \u00dcberseegebiet La R\u00e9union nachgewiesen worden. Paris sei am Montagabend \u00fcber den Fall informiert worden, sagte Frankreichs Regierungssprecher Gabriel Attal am Dienstag dem Sender Europe 1. Die infizierte Person sei Mitte November nach Mosambik gereist und am 21. November nach La R\u00e9union zur\u00fcckgekehrt. Die Insel liegt \u00f6stlich von Afrika im Indischen Ozean. Omikron-Verdachtsf\u00e4llen auf dem franz\u00f6sischen Festland werde derzeit nachgegangen, sagte Attal. Am Sonntag hatte das franz\u00f6sische Gesundheitsministerium mitgeteilt, zun\u00e4chst seien acht Verdachtsf\u00e4lle identifiziert worden. Vor den Bund-L\u00e4nder-Gespr\u00e4chen hat Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (CDU) erneut h\u00e4rtere Kontaktbeschr\u00e4nkungen in Deutschland gefordert. &#8222;Von der heutigen Bund-L\u00e4nder-Schalte muss eine deutliche Warnung an die Bev\u00f6lkerung ausgehen&#8220;, sagte er am Dienstag der &#8222;Bild&#8220;-Zeitung. &#8222;Alle unn\u00f6tigen Kontakte m\u00fcssen in den kommenden Wochen unterbleiben.&#8220; Die L\u00e4nder seien bereit zu handeln. Der Chef des US-Pharmakonzerns Moderna, Stephane Bancel, rechnet damit, dass die gegenw\u00e4rtigen Corona-Impfstoffe wahrscheinlich nicht so wirksam gegen die neue Omikron-Variante sein d\u00fcrften wie gegen die bislang dominierende Virus-Variante Delta. Von einer Wirksamkeit wie bei der Delta-Variante gehe er derzeit nicht aus, sagt Bancel der &#8222;Financial Times&#8220;. &#8222;Ich denke, es wird ein erheblicher R\u00fcckgang sein. Ich wei\u00df nur nicht, wie viel, weil wir die Daten abwarten m\u00fcssen. Aber alle Wissenschaftler, mit denen ich gesprochen habe, sind der Meinung: &#8218;Das wird nicht gut sein&#8216;.&#8220; Die baden-w\u00fcrttembergische Landesregierung will nun doch nicht wie angek\u00fcndigt bereits am Dienstag sch\u00e4rfere Regeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie beschlie\u00dfen. &#8222;Mit Blick auf die ja sehr kurzfristig angesetzte Schalte zwischen Bund und L\u00e4ndern werden wir erst im Nachgang dazu die konkreten Ma\u00dfnahmen f\u00fcr das Land festzurren&#8220;, teilte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mit. An den Versch\u00e4rfungen wolle aber man festhalten, sagte die Sprecherin. Sie sollen vermutlich am Mittwoch per Umlaufverfahren beschlossen werden. In Hessen gibt es zwei weitere Verdachtsf\u00e4lle auf die neu entdeckte Corona-Variante Omikron. Wie das Gesundheitsamt Frankfurt am Dienstagmorgen mitteilte, besteht damit bei insgesamt sechs Personen der Verdacht auf der Basis einer variantenspezifischen PCR-Testung. Die Sequenzierung zur Best\u00e4tigung sei noch nicht erfolgt. In drei F\u00e4llen h\u00e4tten sich die Personen in S\u00fcdafrika, in einem Fall in Simbabwe aufgehalten. Zwei Verdachtsf\u00e4lle seien Folgef\u00e4lle zweier Erkrankter. Sie h\u00e4tten sich demnach in Deutschland angesteckt. Alle Betroffenen befinden sich laut Gesundheitsamt in h\u00e4uslicher Isolierung. Die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (BA) hat angesichts der steigenden Corona-Zahlen die Bundesregierung aufgerufen, ein Gesetz f\u00fcr eine generelle Corona-Impfpflicht vorzubereiten. &#8222;Meine Bitte ist einfach, dass es fertig in der Schublade liegt&#8220;, sagte BA-Chef Detlef Scheele am Dienstag in N\u00fcrnberg. Wenn die Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie keine Wirkung zeigten, m\u00fcsse die Bundesregierung das Gesetz im Januar in den Bundestag einbringen und durchsetzen. &#8222;Wir gehen davon aus, dass wir vor einem wirklich schweren Winter stehen&#8220;, sagte Scheele. Die Zahl der Kurzarbeitenden werde in den n\u00e4chsten Monaten eher wieder steigen als sinken. Der Ausblick f\u00fcr 2022 sei getr\u00fcbt: &#8222;Wir gehen inzwischen von erh\u00f6hter Arbeitslosigkeit auch im n\u00e4chsten Jahr aus.&#8220; Auch in Sachsen ist ein Fall der neuen Coronavirus-Variante Omikron nachgewiesen worden. Der Fall sei durch eine Genomsequenzierung best\u00e4tigt, teilte die Stadt Leipzig am Dienstag mit. Mittlerweile sind in etlichen L\u00e4ndern \u2013 darunter auch Deutschland \u2013 F\u00e4lle der Variante aufgetaucht. Der Anteil der Covid-19-Patientinnen und -Patienten in den Intensivbetten der Brandenburger Krankenh\u00e4user hat den Alarmwert von 20 Prozent \u00fcberschritten. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Dienstag hervor. Die Quote lag demnach bei 21,2 Prozent. Die Sieben-Tage-Inzidenz \u2013 der Wert neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner in einer Woche \u2013 legte auf 727,8 zu. Das ist im L\u00e4ndervergleich der dritth\u00f6chste Wert nach Sachsen und Th\u00fcringen. Die Sieben-Tage-Inzidenz von 750 ist in sechs Kreisen sowie Frankfurt (Oder) und Cottbus \u00fcberschritten \u2013 dort gelten schon oder kommen noch n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Ungeimpfte. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz ist die Warnampel auf Rot, bei neuen Corona-Patienten in Krankenh\u00e4usern binnen sieben Tagen noch auf Gelb. In mehr als 45 Einkaufszentren in ganz Deutschland finden zwischen dem 2. und 4. Dezember Aktionen f\u00fcr Booster-Impfungen statt, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mitteilt. Kundinnen und Kunden k\u00f6nnten sich meist ohne Anmeldung gegen Corona impfen lassen \u2013 mit einer Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung. &#8222;Wir brauchen mehr Tempo bei den Impfungen und schnelle Booster-Aktionen, um die Pandemie dauerhaft erfolgreich zu bek\u00e4mpfen&#8220;, sagt HDE-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stefan Genth. Bisher seien mehr als 250.000 Impfdosen auf Parkpl\u00e4tzen vor Gesch\u00e4ften oder in Einkaufszentren verimpft worden. Der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lobte die Aktion im Rahmen der Corona-Impfkampagne Leben statt Lockdown als wichtigen Beitrag, &#8222;um noch mehr niedrigschwellige Impfangebote zu schaffen&#8220;. Die Bundeswehr soll erstmals auch s\u00e4chsische Intensivpatienten zur Behandlungen nach Nordrhein-Westfalen fliegen. Das Spezialflugzeug der Luftwaffe wird die Schwerkranken nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch von Dresden nach K\u00f6ln bringen. Die Landung des A310 MedEvac mit sechs Patienten in K\u00f6ln ist am fr\u00fchen Nachmittag geplant. In der vergangenen Woche war das bundesweite Kleeblatt-Konzept zur strategischen Verlegung von Intensivpatienten in weniger belastete Bundesl\u00e4nder aktiviert worden. Das Konzept soll verhindern, dass dringend behandlungsbed\u00fcrftige Patienten wegen \u00dcberlastung der Intensivmedizin in einem Bundesland nur noch unzureichend oder gar nicht mehr versorgt werden k\u00f6nnen. Die Omikron-Variante hat nun auch Japan erreicht. Ein aus Namibia eingereister Mann sei positiv auf den Erreger getestet worden, teilt Kabinettschef Hirokazu Matsuno mit. Der Betroffene befinde sich in einer medizinischen Einrichtung. Man wisse bereits, mit welchen Personen er Kontakt gehabt habe. Details w\u00fcrden noch mitgeteilt. Die Nationalit\u00e4t des Betroffenen werde aber nicht offengelegt. Japan l\u00e4sst als Vorkehrung gegen eine Einschleppung der neuen Coronavirus-Variante seit Dienstag f\u00fcr mindestens einen Monat keine Ausl\u00e4nder mehr ins Land. Wenige Stunden vor der Bund-L\u00e4nder-Runde zu Corona hat Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) erneut ein entschlossenes und gemeinsames Handeln aller eingefordert. &#8222;Jetzt muss halt der Bund seine Hausaufgaben machen&#8220;, sagte er am Dienstagmorgen dem Bayerischen Rundfunk. Dazu geh\u00f6re es etwa, den Apotheken die M\u00f6glichkeit zum Impfen zu geben und f\u00fcr gen\u00fcgend Impfstoff zu sorgen. &#8222;Und die rechtliche Basis f\u00fcr eine allgemeine Impfpflicht zu legen.&#8220; Es brauche einheitliche Ma\u00dfnahmen in Deutschland und keinen Flickenteppich. S\u00f6der sagte in der &#8222;Radiowelt&#8220; auf Bayern 2, er erwarte sich Klarheit von den Gespr\u00e4chen. Es sei aber alles ein wenig schwierig, weil es diesmal keine Vorgespr\u00e4che gegeben habe. &#8222;Ein etwas seltsames Verfahren \u2013 wir h\u00e4tten ja eigentlich mal besprechen m\u00fcssen, um was es geht.&#8220; Zum Thema vorgezogene Weihnachtsferien sagte S\u00f6der, er sei offen f\u00fcr Gespr\u00e4che mit allen dar\u00fcber. Derzeit gebe es keinen Anlass, die Schulen in Bayern zu schlie\u00dfen. Vor einer Bund-L\u00e4nder-Schalte zur Corona-Krise pocht der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Kanzleramtschef Helge Braun auf eine &#8222;Notbremse&#8220;, um der Infektionslage Herr zu werden. &#8222;Wir sind in Deutschland in die Lage gekommen, die wir immer vermeiden wollten: Unser Gesundheitssystem ist regional \u00fcberlastet&#8220;, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. &#8222;Wir brauchen jetzt eine Notbremse, dabei z\u00e4hlt nun jeder Tag.&#8220; Nur damit k\u00f6nne es gelingen, die Infektionszahlen bis Weihnachten wieder zu senken. Ziel m\u00fcsse es sein, in Regionen mit hohem Infektionsgeschehen die Kontakte schnell um 60 bis 70 Prozent zu reduzieren, forderte Braun, der f\u00fcr den CDU-Vorsitz kandidiert. &#8222;Wir m\u00fcssen jetzt s\u00e4mtliche Gro\u00dfveranstaltungen mit Tausenden Teilnehmern, zum Beispiel Bundesligaspiele, wieder ohne Besucher durchf\u00fchren.&#8220; In Schulen m\u00fcsse es wieder eine Maskenpflicht in allen Jahrgangsstufen geben. &#8222;Dort, wo das Infektionsgeschehen besonders kritisch ist, muss \u00fcber Schlie\u00dfungen von Einrichtungen nachgedacht werden, die dem Freizeitbereich zuzuordnen sind.&#8220; Das gelte auch f\u00fcr die Gastronomie in den Abendstunden. Der Kanzleramtsminister forderte, die vergangene Woche ausgelaufene &#8222;epidemische Lage von nationaler Tragweite&#8220; wieder auszurufen. Diese Lage sei definitiv gegeben, und die L\u00e4nder br\u00e4uchten die weitergehenden Ma\u00dfnahmen, die damit verbunden seien. Vor den Beratungen von Bund und L\u00e4ndern zur Corona-Lage h\u00e4lt Gr\u00fcnen-Chef Robert Habeck sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen f\u00fcr unumg\u00e4nglich. &#8222;Es ist v\u00f6llig klar, was passieren muss: Die Kontakte m\u00fcssen reduziert werden,2G muss bundesweit verbindlich umgesetzt werden f\u00fcr alle Einrichtungen des \u00f6ffentlichen Lebens au\u00dfer des Bedarfs, den man in Superm\u00e4rkten oder Apotheken hat&#8220;, sagte Habeck am Dienstag im ZDF-&#8222;Morgenmagazin&#8220;. &#8222;Wir werden mit weiteren einheitlichen Ma\u00dfnahmen den Winter bestreiten m\u00fcssen.&#8220; Bereits jetzt liege f\u00fcr die L\u00e4nder ein &#8222;B\u00fcndel von M\u00f6glichkeiten auf dem Tisch&#8220;, um auf die Notlage zu reagieren, betonte Habeck und f\u00fchrte als Beispiel die Absage von Weihnachtsm\u00e4rkten, strengere Kontaktbeschr\u00e4nkungen und eine Ausweitung der 2G-Regeln an. &#8222;Das ist dann \u2013 man muss es so hart sagen \u2013 ein Lockdown f\u00fcr Ungeimpfte.&#8220; Vor den n\u00e4chsten Bund-L\u00e4nder-Beratungen zur Corona-Krise hat die SPD-Vorsitzende Saskia Esken weitere Lockdown-Ma\u00dfnahmen nicht ausgeschlossen. &#8222;In diesen Tagen w\u00fcrde ich dringend empfehlen, jedem, der in der Politik auch Verantwortung hat, gar nichts auszuschlie\u00dfen, denn wir wissen nicht, wie die Entwicklung ist&#8220;, sagte Esken am Dienstag im ZDF-&#8222;Morgenmagazin&#8220;. Mit Blick auf die am Vormittag erwarteten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu in der Pandemie verh\u00e4ngten Freiheitsbeschr\u00e4nkungen sagte sie: &#8222;Wir m\u00fcssen uns das Urteil und seine Begr\u00fcndung nat\u00fcrlich sehr genau anschauen, aber wir sind auch in einer anderen Situation heute.&#8220; Esken verwies auf die h\u00f6here Impfquote als im Fr\u00fchjahr, &#8222;so dass diejenigen, die sich impfen haben lassen und die sich jetzt boostern lassen, auch erwarten d\u00fcrfen, dass wir differenzieren bei der Frage der Einschr\u00e4nkungen, der Kontaktbeschr\u00e4nkungen und auch bei den Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr gro\u00dfe Veranstaltungen und \u00e4hnliches&#8220;. Der Ruf nach h\u00e4rteren Gegenma\u00dfnahmen war angesichts der neuen Omikron-Variante und der Wucht der vierten Corona-Welle zuletzt lauter geworden. Am Mittag wollen die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpr\u00e4sidentinnen und -pr\u00e4sidenten der L\u00e4nder telefonisch \u00fcber die Krise und m\u00f6gliche weitere Ma\u00dfnahmen beraten. Konkrete Vorgaben \u00fcber ihren Handlungsspielraum erhoffen sie sich von den ersten grunds\u00e4tzlichen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu zuvor verh\u00e4ngten Freiheitsbeschr\u00e4nkungen in der Pandemie, die am Vormittag in Karlsruhe ver\u00f6ffentlicht werden. Der Gr\u00fcnen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen fordert zum Eind\u00e4mmen der bedrohlichen Corona-Ausbreitung ein st\u00e4rkeres Herunterfahren vieler Bereiche des \u00f6ffentlichen Lebens. &#8222;Wir brauchen einen einheitlichen Teil-Lockdown in vielen Regionen des Landes, um die vierte Welle zu brechen&#8220;, sagte der Bundestagsabgeordnete. Dies bedeute keine allgemeinen, sondern gezielte Schlie\u00dfungen dort, wo die Lage au\u00dfer Kontrolle sei. &#8222;Schulen und Kitas sollten mit Masken und t\u00e4glichen Tests aber m\u00f6glichst offen bleiben.&#8220; F\u00fcr Ungeimpfte sollte es Kontaktbeschr\u00e4nkungen im Privaten wie im ersten Lockdown geben. Neben Zugangsregeln nur f\u00fcr Geimpfte und Genesene (2G) und f\u00fcr Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) in Gesch\u00e4ften, Beruf und Verkehr seien Schlie\u00dfungen von Gastronomie, Bars, Diskotheken sowie das Untersagen gr\u00f6\u00dferer Veranstaltungen n\u00f6tig, sagte Dahmen \u2013 also auch von Publikum bei Bundesligaspielen. Der saarl\u00e4ndische Ministerpr\u00e4sident Tobias Hans hat vor den Bund-L\u00e4nder-Beratungen zur Corona-Krise &#8222;bundesweit einheitliche, notbremsende Ma\u00dfnahmen&#8220; gefordert. &#8222;Das kann nat\u00fcrlich als Ultima Ratio, als letzter Schritt, auch ein Lockdown sein&#8220;, sagte der CDU-Politiker beim TV-Sender Bild Live. &#8222;Aber es geht doch im Moment mal darum, dass wir \u00fcberhaupt die Handlungsspielr\u00e4ume noch mal herstellen.&#8220; Laut Hendrik Streeck, Chef der Virologie der Uniklinik Bonn, gibt es vorsichtige Hoffnung, dass die Infektionszahlen nicht weiter so steigen wie bisher. &#8222;Wir sehen steigende Fallzahlen. Aber das Wachstum des Anstiegs wird langsamer \u00fcber die Zeit. Vor allem, wenn man sich den R-Wert anschaut&#8230; also, wie viele Menschen ein infizierter Mensch ansteckt, sehen wir schon seit einigen Tagen einen dauerhaften R\u00fcckgang. Das ist ein sehr gutes Zeichen,&#8220; sagte Streek dem RTL Nachtjournal. Der R-Wert sei jetzt das erste Mal wieder unter eins gerutscht, so dass man hoffen k\u00f6nne, dass die Infektionszahlen nicht mehr weiter anstiegen, sondern vielleicht ein Plateau erreicht werde. Die US-Seuchenbeh\u00f6rde CDC empfiehlt eine Auffrischungsimpfung f\u00fcr alle Geimpften, die 18 Jahre oder \u00e4lter sind. Wer urspr\u00fcnglich das Mittel von Biontech\/Pfizer oder Moderna erhalten habe, solle den Booster sechs Monate sp\u00e4ter verabreicht bekommen, hei\u00dft es in einer Mitteilung. Bei dem Vakzin von Johnson &amp; Johnson solle der Zeitabstand dagegen nur zwei Monate betragen. Die Omikron-Variante zeige, wie wichtig Impfungen seien, erkl\u00e4rt CDC-Chefin Rochelle Walensky. Der designierte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat daf\u00fcr pl\u00e4diert, bei einer m\u00f6glichen Entscheidung des Bundestags \u00fcber eine allgemeine Impfpflicht die Abgeordneten von der Fraktionsdisziplin zu entbinden. &#8222;Die allgemeine Impfpflicht ber\u00fchrt viele schwierige Fragen&#8220;, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). &#8222;Bei solchen medizinethischen Themen hat es sich in der Vergangenheit bew\u00e4hrt, sie zur Gewissensfrage zu erkl\u00e4ren.&#8220; Buschmann nannte eine Reihe von Fragen, die beantwortet werden m\u00fcssten: &#8222;Ist der Grundrechtseingriff in die k\u00f6rperliche Integrit\u00e4t verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig? Welche Ausnahmen muss es geben? Wie setzt man diese Pflicht durch? Wie organisiert man es als Staat zu wissen, wer einer solchen Pflicht nachkommt und wer nicht?&#8220;, sagte er. &#8222;All das wird in allen demokratischen Fraktionen strittig diskutiert.&#8220; Bei solchen Gewissensthemen debattiere das Parlament dann normalerweise anhand von Gruppenantr\u00e4gen. Solche Gruppenantr\u00e4ge sind nach RND-Informationen in Vorbereitung. Mehrere FDP-Vertreter lehnen bisher die Einf\u00fchrung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht strikt ab. Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech zieht angesichts der gro\u00dfen Impf-Nachfrage die Lieferung von Millionen Impfdosen an Deutschland vor. In dieser Woche werde der Bund 5,8 Millionen Impfdosen erhalten, weil eine eigentlich erst f\u00fcr kommende Woche vorgesehene Liefercharge von 2,9 Millionen Dosen auf diese Woche vorgezogen werde, teilte eine Unternehmenssprecherin am Montagabend mit. Zuvor hatte der &#8222;Spiegel&#8220; dar\u00fcber berichtet. Demnach reagiert Biontech mit dem Schritt auf den hochschnellenden Bedarf an Auffrischungsimpfungen. Im Laufe des Dezembers wolle Biontech zwei Chargen liefern: nochmals 2,9 Millionen Dosen in der \u00fcbern\u00e4chsten Woche sowie 2,4 Millionen Dosen Kinder-Impfstoff kurz vor Weihnachten, hie\u00df es in dem Bericht. Diese Zahlen gehen auch aus einer \u00dcbersicht des Bundesgesundheitsministerium mit Lieferprognosen der Hersteller hervor, die auf den 18. November datiert ist. Sachsens Sicherheitsbeh\u00f6rden sind \u00fcber die zunehmende Radikalisierung von Gegnern der Corona-Schutzma\u00dfnahmen besorgt. &#8222;Die Idee eines gewaltsamen Widerstands gegen demokratische Regeln geh\u00f6rt inzwischen zu den typischen Standardforderungen der Bewegung der Corona-Leugner&#8220;, erkl\u00e4rte der Pr\u00e4sident des Landesamts f\u00fcr Verfassungsschutz, Dirk-Martin Christian. Auch unter dem Einfluss von Rechtsextremisten, sogenannten Reichsb\u00fcrgern und Antisemiten seien die Anti-Corona-Proteste im Verlauf der Pandemie immer aggressiver geworden. Sp\u00e4testens mit den gewaltsamen Attacken auf Polizeibeamte und Journalisten sowie Verbalattacken gegen den s\u00e4chsischen Ministerpr\u00e4sidenten Michael Kretschmer (CDU) seien eindeutig &#8222;rote Linien&#8220; \u00fcberschritten worden. Die Gesundheitsminister der f\u00fchrenden westlichen Wirtschaftsnationen (G7) sehen in einem breiten Zugang zu Impfstoffen eine zentrale Voraussetzung f\u00fcr den Kampf gegen die neue Corona-Variante Omikron. Es sei von &#8222;strategischer Relevanz&#8220;, den Zugang zu Impfstoffen zu erm\u00f6glichen, hie\u00df es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung nach einer von Gro\u00dfbritannien einberufenen Schaltkonferenz der G7 am Montag. Zu der Gruppe geh\u00f6ren neben Gro\u00dfbritannien und Deutschland auch die USA, Frankreich, Italien, Japan und Kanada. In ihrer Erkl\u00e4rung traten die G7-Gesundheitsminister daf\u00fcr ein, die Zusagen f\u00fcr Impfstoffspenden voranzubringen. Zugleich betonten sie, dass die Impfkampagnen in Entwicklungsl\u00e4ndern beschleunigt werden m\u00fcssten. Dazu solle es Hilfestellungen geben. Konkrete Zusagen gab es am Montag aber nicht. Auch die WHO sieht die Bek\u00e4mpfung von Pandemien ohne eine gerechte Verteilung von Impfstoffen extrem erschwert. &#8222;Impfstoff-Gerechtigkeit ist kein Akt der G\u00fcte, sie ist im besten Interesse jedes einzelnen Landes&#8220;, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf zum Auftakt einer Ministerkonferenz \u00fcber einen k\u00fcnftigen Pandemievertrag. In Niedersachsen gibt es einen ersten Verdachtsfall der Omikron-Variante des Coronavirus. Nach einem Aufenthalt in S\u00fcdafrika bestehe bei einem Mann aus dem Landkreis Wolfenb\u00fcttel der begr\u00fcndete Verdacht, dass er mit dieser Variante infiziert sein k\u00f6nnte, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover mit. Derzeit befinde er sich in Isolation. Laboruntersuchungen beim Landesgesundheitsamt sollen nun im Laufe der Woche Klarheit bringen, ob sich der Verdacht best\u00e4tigt. Laut Landesgesundheitsamt-Pr\u00e4sident Fabian Feil hatte der Mann nach seiner R\u00fcckkehr aus S\u00fcdafrika nur Kontakt im h\u00e4uslichen Umfeld. Alle im Haushalt wohnenden Menschen seien ebenfalls in Isolation. Mit weit mehr als 3,1 Millionen Corona-Impfungen war die vergangene Woche in Deutschlands Arztpraxen die zweitst\u00e4rkste Impfwoche aller Zeiten. Das teilte das Zentralinstitut f\u00fcr die kassen\u00e4rztliche Versorgung am Montag in Berlin mit. Die Zahl von 3.161.348 Schutzimpfungen wurde demnach lediglich in der 23. Kalenderwoche im Juni dieses Jahres \u00fcbertroffen, als die niedergelassenen \u00c4rzte rund 3,38 Millionen Menschen gegen Covid-19 geimpft hatten. Die Hausarztpraxen \u00fcbernehmen den Angaben zufolge mit 75 Prozent den L\u00f6wenanteil aller Impfungen. Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit hat vor Spekulationen rund um die neue Omikron-Variante des Coronavirus gewarnt. &#8222;Wir wissen bez\u00fcglich der \u00dcbertragbarkeit der Virusvariante, der m\u00f6glichen Schwere bei einer Erkrankung oder Impfdurchbr\u00fcchen noch zu wenig&#8220;, sagte der Forscher von der Universit\u00e4t Hamburg am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Auch sei noch gar nicht klar, ob sich diese Variante durchsetzen werde. Erfreulich sei jedoch, dass sowohl einige Schnell- als auch die PCR-Tests die in S\u00fcdafrika entdeckte Omikron-Variante detektieren k\u00f6nnen. &#8222;Auch geht niemand davon aus, dass die vorhandenen Impfstoffe bei der neuen Variante gar nicht mehr helfen.&#8220; Schmidt-Chanasit geht davon aus, dass aufgrund der intensiven Forschungsarbeit bereits in wenigen Wochen und nicht erst in Monaten eine bessere Beurteilung der Omikron-Variante m\u00f6glich sein wird. F\u00fcr die Bev\u00f6lkerung gelte nach wie vor: Eine Impfung, das Maskentragen und Abstandhalten sch\u00fctzten. Grenzschlie\u00dfungen sind aus seiner Sicht nicht zielf\u00fchrend, da die Ausbreitung einer Variante nur verlangsamt, aber nicht verhindert werden k\u00f6nne. Es bestehe die Gefahr, dass isolierte L\u00e4nder k\u00fcnftig neue Varianten f\u00fcr sich behalten. Fr\u00fchzeitige Informationen zu Omikron seien der guten Arbeit der S\u00fcdafrikaner zu verdanken. An den Schulen in Deutschland steigen die Corona-Zahlen. Nach am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Daten der Kultusministerkonferenz (KMK) waren in der Woche vom 15. bis 19. November 72.000 Corona-F\u00e4lle bei Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern bekannt. Das waren knapp 30.000 mehr als in der Woche davor. Dar\u00fcber hinaus waren fast 126.000 von 10 Millionen Sch\u00fclern in Quarant\u00e4ne (Vorwoche rund 87.000). Die KMK legt im Wochenrhythmus Zahlen vor. Grundlage sind R\u00fcckmeldungen aus den Bundesl\u00e4ndern aus rund 28.000 allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen mit knapp 10 Millionen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern. Die Statistik f\u00fcr die Woche vom 15. bis 19. November weist au\u00dferdem 5.670 Corona-F\u00e4lle bei Lehrkr\u00e4ften aus (Vorwoche 3.600) und zus\u00e4tzlich rund 3.400 Quarant\u00e4ne-F\u00e4lle (Vorwoche: 2.100). Zugrunde liegen hier Angaben zu etwa 880.000 Lehrkr\u00e4ften. Die FDP bleibt bei ihrer Linie und will fl\u00e4chendeckende Schlie\u00dfungen vermeiden. &#8222;Einen bundesweiten Lockdown schlie\u00dfe ich im Moment aus&#8220;, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Christine Aschenberg-Dugnus, n-tv. Sie verweist auf die schweren sozialen und wirtschaftlichen Sch\u00e4den vorheriger Lockdowns. Es m\u00fcsse jetzt einerseits alles daran gesetzt werden, dass die Impfquote steige. Andererseits m\u00fcsse es in den Hotspots Kontakteinschr\u00e4nkungen geben. So m\u00fcssten etwa Clubs und Diskotheken geschlossen werden, auch Gro\u00dfveranstaltungen wie Fu\u00dfballspiele &#8222;sollten meiner Meinung nach im Moment nicht m\u00f6glich sein&#8220;. Im nordrhein-westf\u00e4lischen Kreis Kleve ist ein weiterer Verdachtsfall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus aufgetreten. Betroffen ist nach Angaben des Kreises vom Montag eine &#8222;vollst\u00e4ndig immunisierte Person&#8220;, die in der vergangenen Woche gemeinsam mit ihrem Partner aus der s\u00fcdafrikanischen Stadt Johannesburg nach Frankfurt am Main reiste. Einen Tag nach der Ankunft in Deutschland sei ein PCR-Test bei einem der Reiser\u00fcckkehrer positiv ausgefallen. Das Ergebnis der sogenannten Sequenzierung, um den Verdacht auf die neue Omikron-Variante zu kl\u00e4ren, werde f\u00fcr die kommenden Tage erwartet. Der ebenfalls vollst\u00e4ndig immunisierte Partner befindet sich nach Angaben des Kreises in Quarant\u00e4ne und sei im ersten Schnelltest negativ gewesen. Das Ergebnis seines PCR-Tests stehe noch aus. Rum\u00e4nien hat ein Flugzeug nach S\u00fcdafrika geschickt, um eigene Staatsb\u00fcrger und weitere in dem Land festsitzende Europ\u00e4er auszufliegen. Bukarest werde rund 40 &#8222;rum\u00e4nische Staatsangeh\u00f6rige zur\u00fcckf\u00fchren, die durch die St\u00f6rungen im Luftverkehr im S\u00fcden Afrikas an der R\u00fcckkehr nach Rum\u00e4nien gehindert wurden&#8220;, erkl\u00e4rte der Leiter der Katastrophenschutzbeh\u00f6rde, Raed Arafat, am Montag. Im Rahmen des Europ\u00e4ischen Zivilschutzmechanismus biete Rum\u00e4nien auch etwa 50 Europ\u00e4ern einen Platz in dem Flugzeug an, erkl\u00e4rte Arafat weiter. Das Passagierflugzeug sei bereits in der Nacht in Rum\u00e4nien gestartet, sagte der Sprecher der Fluggesellschaft Tarom, Marius Popescu, dem Sender Digi24. Es soll nach Angaben von Verkehrsminister Sorin Grindeanu am Mittwoch nach Bukarest zur\u00fcckkehren. Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech arbeitet neben laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Corona-Variante Omikron auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs \u2013 vorbeugend f\u00fcr den Fall, dass dieser notwendig werden k\u00f6nnte. Spenden von Corona-Vakzinen an Entwicklungsl\u00e4nder m\u00fcssen nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besser organisiert werden, um Impfkampagnen zu beschleunigen. Geberl\u00e4nder sollten weniger aus dem Augenblick heraus, sondern vorhersehbar und in gro\u00dfen Mengen spenden, forderten die WHO, die globale Impfinitiative Covax und die Beschaffungskommission der Afrikanischen Union (Avatt) am Montag. Bislang seien laut WHO weltweit mehr als 90 Millionen Covid-19-Impfdosen mit Hilfe von Covax und Avatt gespendet worden. Der Gro\u00dfteil der Spenden sei relativ spontan erfolgt. Der nordrhein-westf\u00e4lische Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst dringt angesichts steigender Corona-Zahlen auf rasche Beratungen von Bund und L\u00e4ndern. &#8222;Einheitliche Standards f\u00fcr deutliche Kontaktreduzierungen, die Vorbereitung einer allgemeinen Impfpflicht, das Bereitstellen von Wirtschaftshilfen f\u00fcr m\u00f6gliche weitere Einschr\u00e4nkungen und die Einrichtung des neuen Krisenstabs beim Bund \u2013 all das m\u00fcssen Bund und L\u00e4nder dringend gemeinsam besprechen&#8220;, forderte W\u00fcst am Montag, der auch Vorsitzender der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz ist. Eine solche Abstimmung m\u00fcsse es in den kommenden Tagen geben, am besten schon am Dienstag, betonte W\u00fcst. Der baden-w\u00fcrttembergische Finanzminister Danyal Bayaz (Gr\u00fcne) fordert die Ampelkoalition in der Corona-Krise zu schnellem Handeln auf. &#8222;Die Lage ist dramatisch und versch\u00e4rft sich t\u00e4glich&#8220;, sagte Bayaz dem Nachrichtenportal t-online. &#8222;Entscheidend ist, dass wir jetzt keine Zeit mehr verlieren und schnell handeln.&#8220; Die L\u00e4nder ben\u00f6tigten &#8222;wieder alle m\u00f6glichen Instrumente, um die vierte Welle zu brechen&#8220;, sagte Bayaz. &#8222;Es muss deshalb eine volle L\u00e4nder\u00f6ffnungsklausel im Infektionsschutzgesetz geben.&#8220; Die Ampelparteien haben in ihrer Reform des Infektionsschutzgesetzes zwar eine L\u00e4nder\u00f6ffnungsklausel vorgesehen, mit der die Bundesl\u00e4nder eigene strenge Regeln beschlie\u00dfen k\u00f6nnen. Allerdings sind ein paar Instrumente wie etwa Ausgangssperren, die vorsorgliche Schlie\u00dfung der Gastronomie sowie ein fl\u00e4chendeckendes Verbot von Gottesdiensten davon ausgeschlossen. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Ga\u00df, warnt vor harten Triage-Entscheidungen in Krankenh\u00e4usern. Mit Blick auf die zahlreichen Covid-Patienten auf den Intensivstationen sagte er am Montag im Deutschlandfunk: &#8222;Das findet jetzt auch aktuell statt, um sich auf noch schwierigere Lagen vorzubereiten. Wir laufen langsam, aber sicher in eine Art Katastrophen-Medizin hinein.&#8220; Triage bedeutet, dass Mediziner aufgrund von knappen Ressourcen entscheiden m\u00fcssen, welchen Patienten sie zuerst helfen. Schon jetzt w\u00fcrden Intensivpatienten fr\u00fcher &#8222;als medizinisch vertretbar&#8220; auf Normalstationen verlegt werden, erkl\u00e4rte Ga\u00df. &#8222;Man wei\u00df: Wir k\u00f6nnen nicht mehr allen Patienten die bestm\u00f6gliche Behandlung erm\u00f6glichen, (&#8230;) die wir im Regelfall zur Verf\u00fcgung haben.&#8220; Das sei schon eine Art von Triage. &#8222;Wenn wir von Triage sprechen, ist das ein schleichender Prozess, der nach und nach immer h\u00e4rter Realit\u00e4t wird&#8220;, sagte Ga\u00df. So m\u00fcssten sich Patienten und Kliniken darauf einstellen, dass auch &#8222;medizinisch kompliziertere F\u00e4lle&#8220; beispielsweise mit einer Verschiebung ihrer Operationen rechnen m\u00fcssten. Die existierenden Impfstoffe k\u00f6nnen nach Einsch\u00e4tzung des f\u00fchrenden s\u00fcdafrikanischen Seuchenexperten Salim Abdool Karim mit einiger Wahrscheinlichkeit schwere Krankheitsverl\u00e4ufe nach Infektionen mit der neuen Virusvariante Omikron verhindern. Es sei allerdings noch zu fr\u00fch, um zu sagen, ob Omikron zu mehr schwereren Krankheitsbildern als \u00e4ltere Varianten f\u00fchren k\u00f6nne, sagt Karim auf einer Pressekonferenz. Es scheine aber, dass Omikron sich schneller verbreite und wahrscheinlich mehr bereits Geimpfte von dem neuen Virus betroffen w\u00fcrden als von \u00e4lteren Varianten. In \u00d6sterreich wurde bei einem Verdachtsfall aus Tirol die neuartige Coronavirus-Variante Omikron best\u00e4tigt. Nach einer Analyse der Experten deute alles darauf hin, dass es sich bei dem Reisenden, der aus S\u00fcdafrika zur\u00fcckgekommen war, um die neuartige Mutation Omikron handelt, teilt das Bundesland Tirol mit. Die Corona-Ma\u00dfnahmen im Saarland sollen vor allem f\u00fcr Ungeimpfte deutlich versch\u00e4rft werden. Das k\u00fcndigte Ministerpr\u00e4sident Tobias Hans (CDU) am Montag in einer Sondersitzung des Landtags an. Die neuen Bestimmungen sollen an diesem Dienstag (30.11.) im Ministerrat beschlossen werden und voraussichtlich zwei Tage sp\u00e4ter in Kraft treten. &#8222;Diese werden Nicht-Geimpfte in st\u00e4rkerem Ma\u00dfe treffen als die Geimpften&#8220;, sagte Hans. Dies sei nur folgerichtig, nachdem man allen Saarl\u00e4nderinnen und Saarl\u00e4ndern ein Impfangebot unterbreitet habe. F\u00fcr Ungeimpfte gilt demnach k\u00fcnftig im \u00f6ffentlichen und privaten Raum: Nur noch ein Haushalt plus eine nicht diesem Haushalt angeh\u00f6rige Person d\u00fcrfen sich treffen. F\u00fcr Geimpfte, Genesene, Sch\u00fcler sowie Kinder unter sechs Jahren gilt diese Regelung nicht. Auch Geimpfte und Genesene m\u00fcssen sich k\u00fcnftig f\u00fcr einige Innenbereiche testen lassen. So wird k\u00fcnftig die Regelung 2G plus (auch Geimpfte und Genesene m\u00fcssen zus\u00e4tzlich einen negativen Test vorweisen) f\u00fcr den Innenbereich der Gastronomie festgeschrieben, ebenso f\u00fcr die Hotellerie, f\u00fcr k\u00f6rpernahe Dienstleistungen, f\u00fcr Freizeiteinrichtungen wie Schwimm- und Spa\u00dfb\u00e4der, Thermen und Saunen, f\u00fcr jegliche sportliche Bet\u00e4tigung in Innenr\u00e4umen und f\u00fcr alle kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen. Die 2G-Regelung (geimpft und genesen) wird eingef\u00fchrt f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten im Au\u00dfenbereich wie etwa in Freizeitparks, bei kulturellen Bet\u00e4tigungen in Gruppen, bei der Teilnahme am Freizeit- und Amateursportbetrieb, ebenso in Tanzschulen, in Fitnessstudios und auch der Au\u00dfengastronomie. Au\u00dferdem gilt 2G auch in den Ladenlokalen \u2013 ausgenommen in jenen L\u00e4den, die der Grundversorgung dienen. Laut Hans hat sich die Landesregierung in der vergangenen Woche auf diese Eckpunkte geeinigt. Weitere detaillierte Regelungen sollen in dieser Woche in einer neuen Rechtsverordnung festgehalten werden. Nach Angaben eines Regierungssprechers werden die neuen Bestimmungen voraussichtlich ab Donnerstag gelten. S\u00fcdafrika kritisiert die in mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern erlassenen Einreiseverbote f\u00fcr Reisende aus L\u00e4ndern im S\u00fcden Afrikas. Diese Ma\u00dfnahmen seien keine Hilfe, sagt Gesundheitsminister Joe Phaahla auf einer Pressekonferenz. Er habe der US-Regierung erkl\u00e4rt, damit w\u00fcrden die Dinge schwieriger gemacht. Er k\u00fcndigt eine Erkl\u00e4rung der L\u00e4nder im s\u00fcdlichen Afrika auf der Weltgesundheitsversammlung an, in der die Einreiseverbote verurteilt werden. Die Weltgesundheitsversammlung ist das wichtigste Entscheidungsgremium der Weltgesundheitsorganisation WHO. Der Vizepr\u00e4sident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina h\u00e4lt bundeseinheitliche Ma\u00dfnahmen zur Pandemiebek\u00e4mpfung f\u00fcr &#8222;extrem wichtig&#8220;. Mit einem Krisenstab, wie ihn die neue Regierung plant, k\u00f6nne die &#8222;Kakophonie&#8220; im Umgang mit dem Virus beendet werden, sagte Robert Schl\u00f6gl am Montag im Inforadio vom rbb. Au\u00dferdem m\u00fcssten die Kontakte schnellstm\u00f6glich reduziert werden. Zu einem m\u00f6glichen Lockdown sagte Schl\u00f6gl: &#8222;Das Wort darf man nicht sagen, aber nat\u00fcrlich ist die erste Ma\u00dfnahme, wenn man sich \u00fcberlegt die jetzige Pandemie einzud\u00e4mmen, einfach Kontaktreduktion, denn Impfen wirkt nicht sofort.&#8220; Wichtig sei auch eine sofortige Impfpflicht f\u00fcr Besch\u00e4ftigte im Gesundheitswesen, betonte Schl\u00f6gl. Au\u00dferdem m\u00fcssten die Booster-Impfungen effizient organisiert werden. Dabei d\u00fcrfe es nicht passieren, dass an irgendeiner Stelle der Impfstoff fehle, sagte Schl\u00f6gl. Probleme in der Verwaltung m\u00fcssten beseitigt werden. In Schottland sind nach Beh\u00f6rdenangaben sechs Infektionen mit der neuen Corona-Variante Omikron nachgewiesen worden. In einigen F\u00e4llen habe es sich nicht um Reisende gehandelt. Das Gesundheitsministerium will nachverfolgen, zu wem die Betroffenen Kontakt hatten, um herauszufinden, woher das Virus kam. Erstmals war die neue Variante in S\u00fcdafrika nachgewiesen worden, \u00fcber das Wochenende wurden aber nach und nach auch immer mehr Verdachtsf\u00e4lle in Europa gemeldet. Nur wenige Wochen nach einer Lockerung der strengen Corona-Einreisebestimmungen schlie\u00dft Japan wegen der Omikron-Variante erneut seine Grenzen f\u00fcr Ausl\u00e4nder. &#8222;Wir werden die Einreise von Ausl\u00e4ndern aus der ganzen Welt ab dem 30. November untersagen&#8220;, sagte Ministerpr\u00e4sident Fumio Kishida am Montag vor Reportern. Die Grenzen Japans waren seit Pandemiebeginn fast vollst\u00e4ndig f\u00fcr Besucher aus dem Ausland geschlossen. Selbst ausl\u00e4ndische Einwohner konnten zeitweise nicht ins Land einreisen. Anfang November k\u00fcndigte die Regierung dann an, sie werde einigen kurzfristigen Gesch\u00e4ftsreisenden, ausl\u00e4ndischen Studenten und anderen Visuminhabern die Einreise gestatten, Touristen jedoch weiterhin nicht einreisen lassen. Wegen der Omikron-Variante hatte Japan bereits Quarant\u00e4ne-Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Reisende aus neun L\u00e4ndern des s\u00fcdlichen Afrikas verh\u00e4ngt. Bislang wurden keine Omikron-F\u00e4lle festgestellt. Das Nationale Institut f\u00fcr Infektionskrankheiten untersucht derzeit jedoch den Fall eines Reisenden aus Namibia, der k\u00fcrzlich positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Japan hat seit Beginn der Pandemie etwas mehr als 18.300 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet, blieb aber durch die Abschottung nach au\u00dfen von schweren Corona-Wellen verschont. Inzwischen sind 76,5 Prozent der Bev\u00f6lkerung vollst\u00e4ndig geimpft. Auf den Philippinen startet eine Impfkampagne, bei der innerhalb von drei Tagen neun Millionen Menschen eine Spritze mit dem Corona-Vakzin erhalten sollen. Die Armee und Zehntausende Freiwillige sollen den Erfolg sicherstellen, wie die Regierung mitteilt. Auf der Inselgruppe gibt es Widerst\u00e4nde gegen Impfungen. Zudem stellt der Schutz der Bev\u00f6lkerung auf dem weitl\u00e4ufigen Archipel eine logistische Herausforderung dar. Der baden-w\u00fcrttembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha fordert, dass der Bundestag noch in dieser Woche wieder die epidemische Lage von nationaler Tragweite beschlie\u00dfen und den Weg f\u00fcr eine bundesweite Notbremse m\u00f6glich machen soll. &#8222;Wir brauchen Kontaktbeschr\u00e4nkungen im Umfang von 70 bis 90 Prozent, sagt der Gr\u00fcnen-Politiker im Deutschlandfunk. Der designierte Kanzler Olaf Scholz (SPD) m\u00fcsse zudem schnell bekanntgeben, wer neue Gesundheitsministerin oder neuer Gesundheitsminister werden soll. Auch w\u00e4re eine vorgezogene Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz in dieser Woche &#8222;sehr w\u00fcnschenswert&#8220;. Lucha sagt zudem, dass die drei Landes-Gesundheitsminister der Gr\u00fcnen mit der Gr\u00fcnen-Spitze in Berlin am Wochenende einen Krisenstab gebildet h\u00e4tten. In der Schweiz ist der erste Omikron-Verdachtsfall festgestellt worden. Es handle sich um eine Person, die vor rund einer Woche aus S\u00fcdafrika zur\u00fcckgekehrt sei, wie das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit mitteilte. Eine Analyse der Probe solle in den kommenden Tagen Gewissheit bringen. Als Reaktion auf die neue Corona-Variante, die in S\u00fcdafrika entdeckt worden war, versch\u00e4rfte die Schweiz die Einreisebeschr\u00e4nkungen. So m\u00fcssen Reisende aus 19 L\u00e4ndern einen negativen Test vorlegen und bei der Ankunft f\u00fcr zehn Tage in Quarant\u00e4ne. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina kritisiert das Ausbleiben neuer Corona-Schutzma\u00dfnahmen der Regierung. Man habe kein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Z\u00f6gern der Politik, sagt die Medizinerin Jutta G\u00e4rtner im ZDF. Um die vierte Welle der Pandemie zu bremsen, seien Ma\u00dfnahmen n\u00f6tig und zwar sofort. Sie warnt vor einem drohenden Kollaps der Krankenh\u00e4user. &#8222;Wir brauchen sofort Kontaktbeschr\u00e4nkungen.&#8220; Zudem m\u00fcsse mehr geimpft werden. F\u00fcr die sogenannte Herdenimmunit\u00e4t m\u00fcssten weit \u00fcber 85 Prozent der Bev\u00f6lkerung geimpft sein. Derzeit seien erst knapp 70 Prozent der Deutschen vor dem Virus gesch\u00fctzt. Die Direktorin f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin an der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen empfiehlt auch Kinder und Jugendliche zu impfen. Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist nun m\u00f6glicherweise auch in der Schweiz aufgetaucht. Nach Angaben des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit handle es sich um eine Person, die vor einer Woche aus S\u00fcdafrika zur\u00fcckgekehrt sei, berichtete die Agentur SDA am Sonntagabend. Genaueres werde in den n\u00e4chsten Tagen von einer genetischen Untersuchung erwartet. Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus sind nun auch in Kanada entdeckt worden. Die Gesundheitsbeh\u00f6rde der Provinz Ontario teilte am Sonntag (Ortszeit) mit, dass in Ottawa bei zwei Infizierten die Mutante festgestellt worden sei. Beide Personen, die aus Nigeria eingereist waren, seien inzwischen in Quarant\u00e4ne. Auch Gro\u00dfbritannien, D\u00e4nemark, Belgien, Tschechien und Italien meldeten F\u00e4lle. In den Niederlanden wurden bei 13 Reisenden Omikron-Infektionen festgestellt. Die \u00fcberraschend viele Mutationen tragende Corona-Variante Omikron k\u00f6nnte Experten zufolge in einem Patienten mit HIV oder einer anderen Form der Immunschw\u00e4che entstanden sein. Das sei denkbar und wahrscheinlich, \u00e4hnliche Befunde seien in anderen F\u00e4llen bereits publiziert worden, sagte Carsten Watzl, Generalsekret\u00e4r der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Immunologie (DGfI), der Nachrichtenagentur dpa. In Menschen mit geschw\u00e4chtem Immunsystem k\u00f6nne sich das Virus \u00fcber viele Wochen vermehren, so Watzl. &#8222;Dabei k\u00f6nnen immer wieder vereinzelt Mutationen auftreten, die dem Virus eventuell keinen Vorteil bringen, die sich aber aufgrund der fehlenden Kontrolle durch das Immunsystem dennoch weiter vermehren k\u00f6nnen.&#8220; Damit k\u00f6nnten zus\u00e4tzliche Mutationen entstehen, die dann in der Kombination eventuell einen Vorteil br\u00e4chten. Der Spitzenpolitiker der Gr\u00fcnen und m\u00f6glicher neuer Landwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir hat im Deutschlandfunk gesagt, dass eine Impfpflicht auf die Tagesordnung geh\u00f6re. Bislang seien die beschlossenen Ma\u00dfnahmen hilfreich. &#8222;Trotzdem, sage ich, werden wir wahrscheinlich nicht drum herumkommen, uns nochmal diese Lage anzuschauen und zu gucken, ob wir da nochmal nachsteuern m\u00fcssen. Er schlie\u00dft nicht aus, das Infektionsschutzgesetz erneut zu m\u00fcssen. Entt\u00e4uscht zeigte sich \u00d6zdemir von der Arbeit der bisherigen Bundesregierung. &#8222;Manchmal frage ich mich, wann wir Deutschen das Organisieren verlernt haben.&#8220; \u00c4ltere Nachrichten zur Corona-Pandemie lesen Sie hier in unserem vorherigen Newsblog.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Person, die nach Deutschland aus S\u00fcdafrika eingereist war, ist positiv auf die neue Virusvariante getestet worden. Es ist der erste Fall in der Landeshauptstadt von NRW. Alle Infos im Newsblog. Eine Person, die nach Deutschland aus S\u00fcdafrika eingereist war, ist positiv auf die neue Virusvariante getestet worden. 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