<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2046477,"date":"2021-12-01T05:56:00","date_gmt":"2021-12-01T03:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2046477"},"modified":"2021-12-01T06:08:42","modified_gmt":"2021-12-01T04:08:42","slug":"kondome-ein-knappes-gut-in-kenia","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/12\/kondome-ein-knappes-gut-in-kenia\/","title":{"rendered":"Kondome, ein knappes Gut in Kenia"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Wegen neu verh\u00e4ngter Importz\u00f6lle werden in Kenia Kondome knapp, die sonst kostenlos oder g\u00fcnstig verf\u00fcgbar w\u00e4ren. Das Land mit 1,5 Millionen HIV-Infizierten droht im Kampf gegen die Ansteckung zur\u00fcckgeworfen zu werden. <em>Von Antje Diekhans.<\/em><\/b><br \/>\nWegen neu verh\u00e4ngter Importz\u00f6lle werden in Kenia Kondome knapp, die sonst kostenlos oder g\u00fcnstig verf\u00fcgbar w\u00e4ren. Das Land mit 1,5 Millionen HIV-Infizierten droht im Kampf gegen die Ansteckung zur\u00fcckgeworfen zu werden. &#8222;Das Land steht vor einer akuten Kondom-Knappheit&#8220;, hei\u00dft es in den Abendnachrichten im kenianischen Fernsehen. &#8222;Die meisten Gesundheitseinrichtungen, Hotels und Restaurants haben schon seit einem Jahr keine kostenlosen Kondome mehr in ihren Boxen&#8220;, berichtet ein Nachrichtensprecher. Von einer Krise ist die Rede, denn: In dem ostafrikanischen Land leben etwa anderthalb Millionen Menschen mit dem HI-Virus. Die Umsonst-Kondome sind wichtig, um Ansteckungen zu verhindern, meinen die Kenianerinnen und Kenianer. &#8222;Die meisten Leute leben von weniger als zwei Dollar am Tag. Sie k\u00f6nnen es sich nicht leisten, Kondome zu kaufen&#8220;, sagt Bernadette Wirimu. Und Bont Gitrich spitzt sogar noch zu: &#8222;Es ist, als ob du ohne Waffen in den Krieg ziehst. Dann kannst du nur verlieren.&#8220; Die Kondome werden von den Vereinten Nationen und anderen Institutionen gespendet. Doch die kenianischen Beh\u00f6rden verlangen jetzt Importz\u00f6lle. Die Lieferungen h\u00e4ngen im Zoll fest. Es gebe Probleme mit einigen Spendern, sagt Catherine Ngugi, die Leiterin des nationalen Programms f\u00fcr Aids und sexuell \u00fcbertragbare Infektionen. &#8222;Wir bem\u00fchen uns, die L\u00fccken zu schlie\u00dfen.&#8220; Der Kondommangel bedeutet einen weiteren R\u00fcckschlag im Kampf gegen die Ausbreitung des HI-Virus. Anfang des Jahres gab es schon Engp\u00e4sse bei antiretroviralen Medikamenten, die Infizierte ben\u00f6tigen. Betroffene demonstrierten vor dem Gesundheitsministerium. Denn neben Lieferschwierigkeiten durch die Corona-Pandemie war auch damals schon ein Streit \u00fcber Importz\u00f6lle die Ursache. &#8222;Wir k\u00f6nnen nicht l\u00e4nger stillhalten&#8220;, sagte damals ein Aktivist vor Journalisten. &#8222;Die Leute sind w\u00fctend. Ihnen wird ein Medikament vorenthalten, weil die Regierung Spenden verzollen will.&#8220; Letztlich gab es eine Einigung mit dem Hauptspender USAID, und die Lieferungen konnten verteilt werden. In der Kondom-Krise ist aber noch kein Ende in Sicht. Die Ver\u00e4rgerung in der Bev\u00f6lkerung w\u00e4chst. &#8222;Gerade uns junge Leute braucht die Regierung doch&#8220;, sagt ein junger Mann namens Kevin Lumbete. &#8222;Ich fordere den Pr\u00e4sidenten auf, f\u00fcr kostenfreie Kondome zu sorgen. Das hier ist eine nationale Katastrophe.&#8220; Die Auswirkungen k\u00f6nnten sich bald zeigen, wenn sich wieder mehr Menschen mit dem HI-Virus anstecken. Zuletzt war in Kenia die Zahl der Neuinfizierten pro Jahr kontinuierlich zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wegen neu verh\u00e4ngter Importz\u00f6lle werden in Kenia Kondome knapp, die sonst kostenlos oder g\u00fcnstig verf\u00fcgbar w\u00e4ren. Das Land mit 1,5 Millionen HIV-Infizierten droht im Kampf gegen die Ansteckung zur\u00fcckgeworfen zu werden. Von Antje Diekhans. Wegen neu verh\u00e4ngter Importz\u00f6lle werden in Kenia Kondome knapp, die sonst kostenlos oder g\u00fcnstig verf\u00fcgbar w\u00e4ren. 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