<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2056308,"date":"2021-12-14T05:32:00","date_gmt":"2021-12-14T03:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2056308"},"modified":"2021-12-14T06:05:59","modified_gmt":"2021-12-14T04:05:59","slug":"corona-lage-entspannt-sich-wohl-etwas-aber-omikron-lauert","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/12\/corona-lage-entspannt-sich-wohl-etwas-aber-omikron-lauert\/","title":{"rendered":"Corona-Lage entspannt sich wohl etwas &#8211; aber Omikron lauert"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Na endlich: Die vierte Corona-Welle scheint zumindest etwas abzuklingen. Doch Omikron k\u00f6nnte die Entwicklung schon bald wieder umkehren.<\/b><br \/>\nErstellt: 14.12.2021 Aktualisiert: 14.12.2021,03:37 Uhr Kommentare Teilen Na endlich: Die vierte Corona-Welle scheint zumindest etwas abzuklingen. Doch Omikron k\u00f6nnte die Entwicklung schon bald wieder umkehren. Berlin &#8211; Zehn Tage vor Heiligabend stehen mit Blick auf Corona die Zeichen zumindest etwas auf Entspannung. Offenbar stecken sich in Deutschland inzwischen wieder weniger Menschen mit dem Virus an. Noch vor kurzem wurde vor allem mit \u00fcberforderten Beh\u00f6rden in Verbindung gebracht, dass die gemeldeten Werte nicht weiter stiegen. Nun sinken die Fallzahlen wohl tats\u00e4chlich. Auch die Zahl der Menschen, die ins Krankenhaus kommt, steigt nicht mehr. Doch zum Durchatmen bleibt wohl kaum Zeit, warnen Experten. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete zuletzt einen deutlichen R\u00fcckgang der Fallzahlen. Die 7-Tage-Inzidenz &#8211; also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche &#8211; sank von mehr als 450 Ende November auf zuletzt unter 400. Das geht auf R\u00fcckg\u00e4nge in den meisten, wenn auch nicht allen Bundesl\u00e4ndern zur\u00fcck. Besonders deutlich war der Effekt in einigen schwer betroffenen Bundesl\u00e4ndern. Zun\u00e4chst gab es Anhaltspunkte, dass der R\u00fcckgang bei den offiziell gemeldeten Zahlen eher an \u00fcberlasteten Gesundheits\u00e4mtern und Laboren lag als an einer tats\u00e4chlichen Entspannung der Lage. Nun kommen die \u00c4mter aber wieder etwas besser mit dem \u00dcbermitteln von Corona-Nachweisen hinterher, wie Ute Teichert, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte des \u00d6ffentlichen Gesundheitsdienstes (BV\u00d6GD), sagt. In vielen \u00c4mtern werde das Personal nun nur noch daf\u00fcr eingesetzt, eingehende Meldungen zu bearbeiten, daf\u00fcr gebe es weniger Kontaktnachverfolgung. Auch die Unterst\u00fctzung durch Bundeswehrsoldaten habe geholfen. Der Epidemiologe G\u00e9rard Krause vom Helmholtz Zentrum f\u00fcr Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig geht von einer tats\u00e4chlichen Entspannung der Lage aus. Sein Kollege Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut f\u00fcr Pr\u00e4ventionsforschung und Epidemiologie in Bremen spricht von einer \u201eerfreulichen Entwicklung, auch wenn Unsicherheiten bestehen\u201c. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach schrieb am Montag auf Twitter: \u201eDie Lage stabilisiert sich langsam, und der R\u00fcckgang der Fallzahlen ist echt.\u201c Amts\u00e4rzte-Verbandschefin Teichert dr\u00fcckt es vorsichtiger aus: Es sei nach wie vor schwierig zu beurteilen, ob es einen echten R\u00fcckgang bei den Neuinfektionen gebe oder ob die Werte weiterhin stark von einer Untererfassung der nachgewiesenen Infektionen gepr\u00e4gt seien. \u201eVermutlich ist beides der Fall.\u201c Das RKI wollte sich auf dpa-Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern und verwies auf seinen n\u00e4chsten Wochenbericht, der am Donnerstagabend erscheint. \u201eDas liegt haupts\u00e4chlich an Fortschritten beim Impfen und an 2G\u201c, sagt HZI-Forscher Krause.2G-Regeln seien einerseits ein Anreiz f\u00fcr Ungeimpfte, sich immunisieren zu lassen. Andererseits k\u00e4men durch diese Regel nicht-immunisierte Menschen seltener mit dem Virus in Kontakt. Mittlerweile sind in Deutschland Ungeimpfte aufgrund von 2G-Regeln von vielen Bereichen ausgeschlossen. Zudem wurden zum Teil Weihnachtsm\u00e4rkte verboten, Kneipen und Clubs geschlossen. Im schwer getroffenen Sachsen gelten rigide Kontaktbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Ungeimpfte. Zeeb weist noch auf einen anderen Punkt hin. Es sei in der Vergangenheit \u00f6fter zu sehen gewesen, dass schon vorab Menschen ihr Verhalten wieder vorsichtiger gestaltet haben. \u201eDas k\u00f6nnte nun auch zu dieser Entwicklung noch vor Weihnachten beitragen.\u201c Nicht nur die Zahl der nachgewiesenen Infektionen sinkt. Auch die bundesweite Zahl erwachsener Corona-Patienten auf Intensivstation hat sich in den vergangenen Tagen bei knapp 5000 stabilisiert. Noch ist es aber laut Intensivmedizinervereinigung DIVI zu fr\u00fch, um diese Entwicklung zu beurteilen. \u201eDazu k\u00f6nnen wir jetzt und aktuell noch keinerlei valide Aussagen treffen\u201c, teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit. Auch die allgemeine Zahl an Klinikeinweisungen von Corona-Infizierten stieg laut RKI-Zahlen zuletzt nicht weiter. Die erfreuliche Entwicklung k\u00f6nnte ohnehin von kurzer Dauer sein. Die neue Corona-Variante Omikron habe bislang noch nicht nennenswert in Deutschland Fu\u00df gefasst, sagt HZI-Forscher Krause. Er geht aber mit Blick auf andere L\u00e4ndern davon aus, dass sich das bald \u00e4ndert. \u201eIch bef\u00fcrchte, dass Omikron in sp\u00e4testens zwei bis drei Wochen wieder zu einem Anstieg bei den Infektionszahlen f\u00fchrt, vermutlich auch bei den Klinikeinweisungen.\u201c Experte Zeeb schl\u00e4gt in eine \u00e4hnliche Kerbe: \u201eEs bleibt abzuwarten, wie sich Omikron auswirkt.\u201c Noch seien die absoluten bekannten Fallzahlen sehr klein. \u201eDas kann sich aber schnell \u00e4ndern.\u201c Omikron hat den bisher vorliegenden Daten nach eine deutlich h\u00f6here \u00dcbertragungsrate als die zuvor dominierende Delta-Variante &#8211; wahrscheinlich, weil sie st\u00e4rker auch Genesene und Geimpfte infiziert. Zur Schwere der Erkrankungen durch Omikron gibt es laut RKI noch keine gesicherten Erkenntnisse. Um Deutschland gegen Omikron zu wappnen, sollten sich so viele Menschen wie m\u00f6glich impfen und boostern lassen, sagt Krause. \u201eEine hohe Immunit\u00e4t senkt einerseits das Risiko, sich anzustecken und schwer zu erkranken, andererseits aber auch die Wahrscheinlichkeit, das Virus weiterzugeben.\u201c Zudem pl\u00e4diert Krause daf\u00fcr, die aktuell geltenden Ma\u00dfnahmen umfassender umzusetzen, statt diese in zu kurzfristigen Intervallen anzupassen oder zu hinterfragen. \u201eDas ist wichtig f\u00fcr die Akzeptanz.\u201c Die sich aktuell abzeichnende Entspannung sollte nicht zur voreiligen Aufhebung von Ma\u00dfnahmen verleiten. \u201eEs sollten jetzt rigoros und l\u00fcckenlos die 2G-Regeln l\u00e4ngerfristig durchgesetzt werden, bis dass wir erkennen k\u00f6nnen, welche Anpassungen durch Omikron n\u00f6tig werden\u201c, sagt Krause. Epidemiologe Zeeb betont, dass die bew\u00e4hrten Ma\u00dfnahmen &#8211; \u201eBoostern, Kontaktreduzierung, Masken etc.\u201c &#8211; auch gegen Omikron das Richtige seien. dpa<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Na endlich: Die vierte Corona-Welle scheint zumindest etwas abzuklingen. Doch Omikron k\u00f6nnte die Entwicklung schon bald wieder umkehren. Erstellt: 14.12.2021 Aktualisiert: 14.12.2021,03:37 Uhr Kommentare Teilen Na endlich: Die vierte Corona-Welle scheint zumindest etwas abzuklingen. Doch Omikron k\u00f6nnte die Entwicklung schon bald wieder umkehren. 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