<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2056752,"date":"2021-12-14T17:27:00","date_gmt":"2021-12-14T15:27:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2056752"},"modified":"2021-12-14T18:19:37","modified_gmt":"2021-12-14T16:19:37","slug":"boostern-schon-nach-vier-wochen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/12\/boostern-schon-nach-vier-wochen\/","title":{"rendered":"Boostern schon nach vier Wochen?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der Erlass kam \u00fcberraschend: In NRW sollen Booster-Impfungen schon nach vier Wochen verabreicht werden k\u00f6nnen. Landeschef W\u00fcst betont nun: Eine Empfehlung ist das nicht. Der Zeitraum sei eine &#8222;Untergrenze&#8220;. Immunologen sehen das kritisch.<\/b><br \/>\nDer Erlass kam \u00fcberraschend: In NRW sollen Booster-Impfungen schon nach vier Wochen verabreicht werden k\u00f6nnen. Landeschef W\u00fcst betont nun: Eine Empfehlung ist das nicht. Der Zeitraum sei eine &#8222;Untergrenze&#8220;. Immunologen sehen das kritisch. Die nordrhein-westf\u00e4lische Landesregierung setzt bei den Drittimpfungen gegen das Coronavirus auf Tempo. In einem am Montag unter anderem an Kreise und kreisfreie St\u00e4dte versandten Erlass hie\u00df es w\u00f6rtlich: &#8222;Personen, bei denen die Grundimmunisierung weniger als f\u00fcnf Monate zur\u00fcckliegt, sind jedoch nicht zur\u00fcckzuweisen und ebenfalls zu impfen &#8211; sofern ein Mindestabstand von vier Wochen erreicht ist.&#8220; Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst best\u00e4tigte nun, dass die sogenannte Booster-Impfung nun auch schon Einwohnerinnen und Einwohnern verabreicht werden kann, deren vollst\u00e4ndige Impfung erst vier Wochen zur\u00fcckliege. W\u00fcst betonte allerdings, dass es keine Empfehlung daf\u00fcr gebe, sich bereits so fr\u00fch nach der vollst\u00e4ndigen Impfung ein drittes Mal impfen zu lassen. Zwar habe man &#8222;schon die ganze Zeit&#8220; niemanden zur\u00fcckgewiesen, der einige Tage oder Wochen vor Ablauf der f\u00fcnf Monate nach der Zweit-Impfung einen Booster wollte, betonte der CDU-Politiker. Es sei aber nicht ratsam, &#8222;nach vier Wochen zu laufen&#8220;, um die Auffrischungsimpfung zu erhalten. Mit der zeitlichen &#8222;Untergrenze&#8220; von einem Monat sollten vorrangig &#8222;kommunikative Fragezeichen&#8220; ausger\u00e4umt werden. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Immunologie warnt sogar davor, innerhalb eines so kurzen Zeitraums die dritte auf die vollst\u00e4ndige Impfung folgen zu lassen. Um die durch das Boostern gew\u00fcnschte &#8222;Verst\u00e4rkung der Immunit\u00e4t&#8220; zu erreichen, m\u00fcssten zuvor im K\u00f6rper erst bestimmte Prozesse abgeschlossen sein, sagte Carsten Watzl, Generalsekret\u00e4r der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Immunologie. Es m\u00fcssten sich ausreichend antik\u00f6rperproduzierende Plasmazellen und T-Zellen gebildet haben, manche m\u00fcssten in Ged\u00e4chtniszellen umgewandelt werden, andere ins Knochenmark wandern, so Watzl. Und diese Vorg\u00e4nge seien nach einem Monat noch nicht abgeschlossen. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich die Pr\u00e4sidentin der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Immunologie, Christine Falk. Nach vier Wochen sei der K\u00f6rper noch mit der &#8222;Reifung&#8220; besch\u00e4ftigt: Eine zu fr\u00fch verabreichte Booster-Impfung drohe diesen Prozess eher zu st\u00f6ren, statt ihn zu unterst\u00fctzen. Sowohl Falk als auch Watzl pl\u00e4dierten daher daf\u00fcr, dass die Auffrischungsimpfung fr\u00fchestens nach vier Monaten erfolgen solle. &#8222;Wenn ich dann ein drittes Mal impfe, hat der K\u00f6rper die Zellen, die am besten auf den Erreger zugeschnitten sind, bereits ausgebildet &#8211; und die m\u00f6chte ich noch mal verst\u00e4rken. Damit ist die Immunit\u00e4t viel besser als wenn ich nach vier Wochen erneut impfe&#8220;, betonte Watzl. Die Entscheidung, eine so zeitige Drittimpfung zuzulassen sei aus seiner Sicht auch aus der Angst vor der Omikron-Variante heraus getroffen worden. Das sei jedoch nicht &#8222;zielf\u00fchrend&#8220;. Besser w\u00e4re es, die Rate an Erst- und Zweitimpfungen zu steigern. Zudem warnte Watzl, die Politik d\u00fcrfe die Empfehlung der St\u00e4ndigen Impfkomission f\u00fcr die Drittimpfung nicht falsch auslegen. Die STIKO rate nur bei Menschen mit einem geschw\u00e4chten Immunsystem zu einer Booster-Impfung nach einem Monat, da die Betroffenen &#8222;auf die ersten beiden Impfungen nicht oder kaum reagiert haben&#8220;. Bei dieser Risikogruppe m\u00fcsse eine Immunit\u00e4t nicht verst\u00e4rkt, sondern mithilfe einer dritten Impfung erst einmal hergestellt werden.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Erlass kam \u00fcberraschend: In NRW sollen Booster-Impfungen schon nach vier Wochen verabreicht werden k\u00f6nnen. Landeschef W\u00fcst betont nun: Eine Empfehlung ist das nicht. Der Zeitraum sei eine &#8222;Untergrenze&#8220;. Immunologen sehen das kritisch. Der Erlass kam \u00fcberraschend: In NRW sollen Booster-Impfungen schon nach vier Wochen verabreicht werden k\u00f6nnen. 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