<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2068781,"date":"2021-12-30T23:05:00","date_gmt":"2021-12-30T21:05:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2068781"},"modified":"2021-12-31T00:06:39","modified_gmt":"2021-12-30T22:06:39","slug":"demonstranten-bei-protesten-im-sudan-getotet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/12\/demonstranten-bei-protesten-im-sudan-getotet\/","title":{"rendered":"Demonstranten bei Protesten im Sudan get\u00f6tet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Bei Protesten in Omdurman bei Khartum sind dutzende Menschen verletzt worden, vier Demonstranten sind von Sicherheitskr\u00e4ften get\u00f6tet worden.<\/b><br \/>\nBei Protesten in Omdurman bei Khartum sind dutzende Menschen verletzt worden, vier Demonstranten sind von Sicherheitskr\u00e4ften get\u00f6tet worden. Bei Protesten im Sudan sind vier Demonstranten durch Sch\u00fcsse von Sicherheitskr\u00e4ften get\u00f6tet worden. Dutzende weitere seien in Omdurman nahe der Hauptstadt Khartum verletzt worden, berichtete das Zentralkomitee sudanesischer \u00c4rzte am Donnerstag. Zehntausende Demonstranten waren in mehreren St\u00e4dten des Landes aus Protest gegen den Milit\u00e4rputsch vom 25. Oktober auf die Stra\u00dfe gegangen. Die Sicherheitskr\u00e4fte setzten Tr\u00e4nengas ein und sperrten die Br\u00fcckenverbindungen nach Khartum. Seit mehr als zwei Monaten protestieren prodemokratische Aktivisten im Sudan regelm\u00e4\u00dfig gegen die Milit\u00e4rmachthaber und fordern eine R\u00fcckkehr zu einer zivilen Regierung. Laut dem Zentralkomitee der sudanesischen \u00c4rzte, das der Protestbewegung angeh\u00f6rt, wurden bisher insgesamt 52 Menschen im Zuge der Proteste get\u00f6tet. Laut den Medizinern behinderten die Sicherheitskr\u00e4fte am Donnerstag die Rettungseins\u00e4tze. Die \u00c4rzte forderten Verst\u00e4rkung f\u00fcr das Arbain-Krankenhaus in Omdurman, weil die Sicherheitskr\u00e4fte \u201emit scharfer Munition auf die Demonstranten schie\u00dfen und verhindern, dass Krankenwagen sie erreichen.\u201c Der Aufruf der Mediziner wurde von im Ausland lebenden Sudanesen in Onlinediensten ver\u00f6ffentlicht. Die sudanesischen Beh\u00f6rden haben im Land die Telefon- und mobilen Internetverbindungen gekappt. In Khartum patrouillierten Polizei und Milit\u00e4r auf den Stra\u00dfen. Die Demonstranten in der Hauptstadt gelangten bis auf wenige hundert Meter an den Pr\u00e4sidentenpalast heran, das Hauptquartier von Milit\u00e4rchef Abdel Fattah al-Burhan. Sie skandierten \u201eNein zur Milit\u00e4rherrschaft&#8220; und \u201eMilit\u00e4rs in die Kasernen!,\u201c bevor sie von Soldaten, Polizisten und para-milit\u00e4rischen Milizen mit Tr\u00e4nengas zur\u00fcckgedr\u00e4ngt wurden. Der saudi-arabische Fernsehsender Al-Arabiya berichtete, mehrere seiner Journalisten seien bei einem Angriff von Sicherheitskr\u00e4ften auf das B\u00fcro des Senders in Khartum verletzt worden. Ein weiterer saudi-arabischer Sender, Asharq, meldete, dass seine Reporter an der Berichterstattung \u00fcber die Kundgebungen gehindert worden seien. \u00c4hnliche Demonstrationen gab es nach Berichten von Augenzeugen auch in Madani, s\u00fcdlich der Hauptstadt, sowie in den St\u00e4dten Kassala und Port Sudan. Mit ihren Protesten trotzten die Demonstranten auch einer Ausgangssperre, die von den Beh\u00f6rden verh\u00e4ngt worden war. Vor den Kundgebungen am Donnerstag waren neue \u00dcberwachungskameras an den Demonstrationsrouten in Khartum installiert worden. Die Internet-Gruppe NetBlocks berichtete, dass ab dem Morgen auch mobile Internetverbindungen abgeschaltet wurden, \u00fcber die Aktivisten in der Regel ihre Aktionen live \u00fcbertragen und zu Demonstrationen aufrufen. Die US-Botschaft rief zur Zur\u00fcckhaltung auf und bekr\u00e4ftigte \u201eihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die friedliche \u00c4u\u00dferung demokratischer Bestrebungen\u201c und den Schutz der Meinungsfreiheit. Sie forderte die sudanesischen Beh\u00f6rden zudem auf, \u201evon willk\u00fcrlichen Festnahmen abzusehen.\u201c Nach Protesten am 19. Dezember hatten Aktivisten sexuelle \u00dcbergriffe auf Frauen angeprangert. Damals wurden nach UN-Angaben mindestens 13 Frauen und M\u00e4dchen zum Opfer von Vergewaltigungen oder Gruppen-Vergewaltigungen. Die EU und die USA verurteilten den Einsatz sexueller Gewalt \u201eals eine Waffe, um Frauen von Demonstrationen fernzuhalten und ihre Stimmen zum Schweigen zu bringen.\u201c Sudans oberster General Abdel Fattah al-Burhan hatte am 25. Oktober den Ausnahmezustand verh\u00e4ngt und die Regierung abgesetzt, die nach dem Sturz des langj\u00e4hrigen Machthabers Omar al-Bashir im April 2019 den \u00dcbergang zu demokratischen Wahlen hatte leiten sollen. Nach Massendemonstrationen und internationalem Protest setzte al-Burhan Regierungschef Abdullah Hamdok vier Wochen sp\u00e4ter wieder ein. Wie viel Macht Hamdok seit seiner Wiedereinsetzung tats\u00e4chlich besitzt, ist jedoch unklar. (APA)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei Protesten in Omdurman bei Khartum sind dutzende Menschen verletzt worden, vier Demonstranten sind von Sicherheitskr\u00e4ften get\u00f6tet worden. Bei Protesten in Omdurman bei Khartum sind dutzende Menschen verletzt worden, vier Demonstranten sind von Sicherheitskr\u00e4ften get\u00f6tet worden. Bei Protesten im Sudan sind vier Demonstranten durch Sch\u00fcsse von Sicherheitskr\u00e4ften get\u00f6tet worden. Dutzende weitere seien in Omdurman nahe [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2068780,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2068781"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2068781"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2068781\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2068782,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2068781\/revisions\/2068782"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2068780"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2068781"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2068781"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2068781"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}