<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2069054,"date":"2021-12-31T04:38:00","date_gmt":"2021-12-31T02:38:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2069054"},"modified":"2021-12-31T06:06:38","modified_gmt":"2021-12-31T04:06:38","slug":"biden-und-putin-sprechen-erneut-miteinander-nzz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2021\/12\/biden-und-putin-sprechen-erneut-miteinander-nzz\/","title":{"rendered":"Biden und Putin sprechen erneut miteinander| NZZ"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Pr\u00e4sidenten Amerikas und Russlands haben am Donnerstag miteinander telefoniert und ein \u00absachliches\u00bb Gespr\u00e4ch \u00fcber die Beilegung der Ukraine-Krise gef\u00fchrt. Washington bewertet die Unterredung als gutes Zeichen, die Nagelprobe stehe aber bevor.<\/b><br \/>\nDie Pr\u00e4sidenten Amerikas und Russlands haben am Donnerstag miteinander telefoniert und ein \u00absachliches\u00bb Gespr\u00e4ch \u00fcber die Beilegung der Ukraine-Krise gef\u00fchrt. Washington bewertet die Unterredung als gutes Zeichen, die Nagelprobe stehe aber bevor. Der amerikanische Pr\u00e4sident Joe Biden spricht mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin am 31. Januar am Telefon. 50 Minuten lang dauerte das Gespr\u00e4ch, und im Unterschied zur letzten Konversation zwischen dem amerikanischen und dem russischen Pr\u00e4sidenten zu Monatsbeginn sprachen Joe Biden und Wladimir Putin dieses Mal nur am Telefon. Hauptthema der Unterredung war erneut die Ukraine-Krise, die durch den russischen Machthaber gezielt gesch\u00fcrt wird. Biden, so berichtete hernach seine Sprecherin Jen Psaki, habe Putin erneut zu einer Deeskalation aufgefordert. Auch habe Biden seinem Amtskollegen klargemacht, dass Washington und seine Verb\u00fcndeten \u00abentschieden\u00bb auf eine weitere Invasion der Ukraine durch russische Truppen reagieren w\u00fcrden. . @PressSec \u2019s read out of the Biden\/Putin call says the President once again urged Russia to de-escalate and warned that refusing will have consequences: pic.twitter.com\/a6AbOQcRS1 Im Januar folgen weitere Gespr\u00e4che Das Gespr\u00e4ch habe auf Wunsch Russlands stattgefunden, sagte ein hochrangiger Regierungsmitarbeiter nach Abschluss der Konversation in einem Mediengespr\u00e4ch. Die Frage eines Journalisten, ob aus der Konversation hervorgegangen sei, warum Putin im alten Jahr unbedingt noch einmal mit Biden habe sprechen wollen, konnte er nicht schl\u00fcssig beantworten. Putin habe wohl seine Position darlegen wollen, sagte er. Auch spekulierte der Biden-Berater nicht dar\u00fcber, ob der Gespr\u00e4chswunsch des russischen Pr\u00e4sidenten als Signal daf\u00fcr zu werten sei, dass er die Krise am Verhandlungstisch beilegen wolle. Letztlich seien nicht Worte entscheidend, sondern das weitere Vorgehen Putins. Grunds\u00e4tzlich, sagte der Biden-Berater, sei es aber positiv, dass die beiden Seiten weiter \u00absubstanzielle\u00bb und \u00abernsthafte\u00bb Gespr\u00e4che f\u00fchrten. Im kommenden Monat sind drei weitere Treffen mit amerikanischen und russischen Delegationen vorgesehen, an denen \u00fcber die friedliche Beilegung der Ukraine-Krise gesprochen werden soll. Zuerst folgt am zweiten Januar-Wochenende in Genf ein bilaterales Treffen im Rahmen eines \u00abstrategischen Stabilit\u00e4tsdialogs\u00bb, der nach dem Gipfeltreffen der beiden Pr\u00e4sidenten in der Schweiz ins Leben gerufen worden war. Dann folgen Sitzungen des Nato-Russland-Rates in Br\u00fcssel und eine Zusammenkunft der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Putin warnt vor einem Bruch der bilateralen Beziehungen Biden habe Putin klargemacht, dass Amerika s\u00e4mtliche Entscheidungen mit seinen Verb\u00fcndeten und Partnern besprechen werde, sagte der amerikanische Regierungsmitarbeiter. \u00abNothing about you without you\u00bb lautet der schmissige Slogan Washingtons, der wohl auch zum Ziel hat, die Nerven der ukrainischen Regierung zu beruhigen. Putin habe Verst\u00e4ndnis f\u00fcr dieses Vorgehen gezeigt, behauptete der Biden-Berater. Der Kreml wiederum betonte in einer Stellungnahme, Putin habe seine Redezeit vornehmlich dazu genutzt, noch einmal die russischen Forderungen zu beschreiben. Demnach will Moskau eine rechtsverbindliche Garantie, dass sich die Nato nicht weiter in den Osten Europas ausdehnt. Ausserdem m\u00fcsse das westliche Milit\u00e4rb\u00fcndnis auf die Stationierung von modernen Waffensystemen in unmittelbarer N\u00e4he zur russischen Grenze verzichten. Washington steht diesen Forderungen k\u00fchl gegen\u00fcber. Gem\u00e4ss russischen Medienberichten soll Biden aber seinem russischen Amtskollegen versprochen haben, dass Amerika keine Raketen in der Ukraine stationieren werde. Kremlin aide Yuri Ushakov&#8217;s take on today&#8217;s conversation between Biden and Putin (I highlighted some telling tidbits): pic.twitter.com\/xIVzZsw1IP Putin habe seinen Amtskollegen auch vor der Verh\u00e4ngung von Sanktionen gegen Russland gewarnt. Solche Massnahmen k\u00f6nnten zu einem vollst\u00e4ndigen Bruch der Beziehungen zwischen den beiden L\u00e4ndern f\u00fchren, habe Putin gesagt. Dies w\u00e4re ein furchtbarer Fehler. 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