<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2092737,"date":"2022-01-31T18:46:00","date_gmt":"2022-01-31T16:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2092737"},"modified":"2022-01-31T18:13:37","modified_gmt":"2022-01-31T16:13:37","slug":"und-schwere-regelbruche","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2022\/01\/und-schwere-regelbruche\/","title":{"rendered":"und &quot;schwere Regelbr\u00fcche&quot;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>W\u00e4hrend des Lockdowns in Gro\u00dfbritannien wurde in der Downing Street getrunken und gefeiert. Nun ist der lang erwartete Untersuchungsbericht ver\u00f6ffentlicht worden &#8211; und wirft den Verantwortlichen schwere Vers\u00e4umnisse vor.<\/b><br \/>\nW\u00e4hrend des Lockdowns in Gro\u00dfbritannien wurde in der Downing Street getrunken und gefeiert. Nun ist der lang erwartete Untersuchungsbericht ver\u00f6ffentlicht worden &#8211; und wirft den Verantwortlichen schwere Vers\u00e4umnisse vor. Mit einiger Verz\u00f6gerung hat der britische Premierminister Boris Johnson den internen Untersuchungsbericht zur sogenannten &#8222;Partygate&#8220;-Aff\u00e4re erhalten &#8211; und er wirft kein gutes Licht auf die Verantwortlichen im britischen Regierungssitz. Angesichts der Corona-Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sei ein Teil des Verhaltens &#8222;schwer zu rechtfertigen&#8220;, schreibt die Spitzenbeamtin Sue Gray in ihrem Zwischenbericht. In ihrem Bericht konstatiert sie schwere &#8222;Vers\u00e4umnisse in Bezug auf F\u00fchrung und Urteilsverm\u00f6gen&#8220; an der Spitze der Regierung von Johnson. Gray betont, einige der Treffen h\u00e4tten nicht stattfinden d\u00fcrfen oder sich nicht in der Weise entwickeln d\u00fcrfen, wie es letztlich geschah. Es habe in verschiedenen Bereichen von Downing Street Number 10 und dem angegliederten Cabinet Office, der zentralen Regierungsbeh\u00f6rde, ein deutliches F\u00fchrungsversagen gegeben. &#8222;Zumindest einige der fraglichen Zusammenk\u00fcnfte stellen ein ernsthaftes Vers\u00e4umnis dar, nicht nur im Bezug auf die hohen Standards, die von denjenigen erwartet werden, die in der Regierung arbeiten, sondern auch auf die Standards, die von der gesamten britischen Bev\u00f6lkerung zu dieser Zeit erwartet wurden&#8220;, schreibt Gray. Au\u00dferdem sei offensichtlich zu wenig dar\u00fcber nachgedacht worden, welches Gesundheitsrisiko einige Treffen bedeutet h\u00e4tten und wie sie in der \u00d6ffentlichkeit vor dem Hintergrund der landesweiten Notlage erscheinen mochten. &#8222;Manchmal scheint es, dass zu wenig dar\u00fcber nachgedacht wurde, was im ganzen Land passiert, wenn man die Angemessenheit einiger dieser Versammlungen, die Risiken, die sie f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit darstellen, und wie sie in der \u00d6ffentlichkeit erscheinen k\u00f6nnten, in Betracht zieht&#8220;, hei\u00dft es in dem Bericht. Das &#8222;F\u00fchrungsversagen&#8220; und die &#8222;falsche Beurteilungen&#8220; der Situation habe es mehrmals &#8222;zu verschiedenen Zeiten&#8220; gegeben, stellt Gray in ihrem zw\u00f6lfseitigen Bericht fest. Sie hatte daf\u00fcr insgesamt 16 verschiedene Zusammenk\u00fcnfte \u00fcberpr\u00fcft, bei denen es teilweise &#8222;exzessiven Alkoholkonsum&#8220; gegeben habe. &#8222;Einige der Veranstaltungen h\u00e4tten von vornherein nicht erlaubt werden d\u00fcrfen. Bei anderen Veranstaltungen h\u00e4tte nicht zugelassen werden d\u00fcrfen, dass sie sich so entwickelten, wie sie es taten&#8220;, schrieb Gray. In den vergangenen Wochen waren in britischen Medien immer neue Berichte \u00fcber Partys im Amtssitz von Premierminister Johnson in der Corona-Zeit erschienen. Diese fanden teilweise statt, obwohl im ganzen Land strikte Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr das Zusammenkommen von Menschen galten. Der stark unter Druck stehende britische Premier Johnson wird an keiner Stelle des Berichts direkt kritisiert. Die Opposition fordert dennoch mit Nachdruck seinen R\u00fccktritt. Scotland Yard f\u00fchrt parallel eigene Ermittlungen zu Zusammenk\u00fcnften in der Downing Street durch &#8211; Gray zufolge zu zw\u00f6lf der insgesamt 16 untersuchten Events. Deshalb hatte die Beh\u00f6rde die Beamtin gebeten, in ihrem Bericht auf diese Partys nur minimal Bezug zu nehmen. Daher gilt der Report als abgeschw\u00e4cht gegen\u00fcber seiner urspr\u00fcnglichen Version &#8211; worauf die Beamtin auch selbst Bezug nimmt. Was sie \u00fcber einige Veranstaltungen sagen k\u00f6nne, sei &#8222;extrem eingeschr\u00e4nkt&#8220; und es sei daher aktuell unm\u00f6glich, eine aussagekr\u00e4ftige Zusammenfassung all ihrer Informationen bereitzustellen. Stattdessen nennt Gray konkrete Punkte, die sich ihrer Meinung in dem britischen Regierungssitz \u00e4ndern sollten. &#8222;Exzessiver Konsum von Alkohol ist in einem professionellen Arbeitsumfeld zu keiner Zeit angemessen&#8220;, schreibt sie. Au\u00dferdem sei die Zahl der Mitarbeiter in der Downing Street stark gewachsen, allerdings gebe es keine klaren Zust\u00e4ndigkeiten, was reibungslosen Abl\u00e4ufen entgegen stehe.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend des Lockdowns in Gro\u00dfbritannien wurde in der Downing Street getrunken und gefeiert. Nun ist der lang erwartete Untersuchungsbericht ver\u00f6ffentlicht worden &#8211; und wirft den Verantwortlichen schwere Vers\u00e4umnisse vor. W\u00e4hrend des Lockdowns in Gro\u00dfbritannien wurde in der Downing Street getrunken und gefeiert. 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