<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3034709,"date":"2024-10-07T17:03:11","date_gmt":"2024-10-07T15:03:11","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3034709"},"modified":"2024-10-07T16:06:52","modified_gmt":"2024-10-07T14:06:52","slug":"lagebild-zeigt-ausnahmezustand-in-judischen-gemeinden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2024\/10\/lagebild-zeigt-ausnahmezustand-in-judischen-gemeinden\/","title":{"rendered":"Lagebild zeigt &quot;Ausnahmezustand&quot; in j\u00fcdischen Gemeinden"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Eine Umfrage des Zentralrats der\u00a0Juden\u00a0in Deutschland zeigt laut Ratspr\u00e4sident Josef Schuster eine &#8222;Gew\u00f6hnung an einen Ausnahmezustand&#8220;. Mehr als jede dritte j\u00fcdische Gemeinde meldet Antisemitismus. Zudem berichten viele von abnehmendem R\u00fcckhalt in der Zivilbev\u00f6lkerung.<\/b><br \/>\nEine Umfrage des Zentralrats der Juden in Deutschland zeigt laut Ratspr\u00e4sident Josef Schuster eine &#8222;Gew\u00f6hnung an einen Ausnahmezustand&#8220;. Mehr als jede dritte j\u00fcdische Gemeinde meldet Antisemitismus. Zudem berichten viele von abnehmendem R\u00fcckhalt in der Zivilbev\u00f6lkerung.<br \/>Ein Jahr nach dem Gro\u00dfangriff der Hamas in Israel berichtet ein Gro\u00dfteil der j\u00fcdischen Gemeinden in Deutschland von gro\u00dfen Sorgen ihrer Mitglieder um die eigene Sicherheit. In einem Lagebild des Zentralrats der Juden in Deutschland gaben 82 Prozent der befragten F\u00fchrungskr\u00e4fte von j\u00fcdischen Gemeinden an, dass es unsicherer geworden sei, in Deutschland offen als J\u00fcdin oder Jude sichtbar zu sein. Im Vergleich zu einer Erhebung von Ende 2023 nach dem Hamas-Angriff sind das vier Prozentpunkte mehr.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, nannte die aktuelle Lage eine &#8222;Gew\u00f6hnung an einen Ausnahmezustand&#8220;. Dieser d\u00fcrfe niemals Normalit\u00e4t werden. &#8222;Unsere Gesellschaft darf nicht zulassen, dass j\u00fcdisches Leben weniger sichtbar wird; J\u00fcdinnen und Juden weniger sichtbar werden&#8220;, mahnte Schuster bei der Vorstellung des Lagebilds. &#8222;Wir sollten uns daran erinnern, wo die Verteidigung unserer offenen Gesellschaft anf\u00e4ngt.&#8220;<br \/>Insgesamt berichteten 70 Prozent der befragten F\u00fchrungskr\u00e4fte der Gemeinden in diesem Jahr, dass sich ihr Leben als J\u00fcdin oder Jude in Deutschland ver\u00e4ndert habe. Am h\u00e4ufigsten wurden neben Sorgen um die Zukunft und die Sicherheit ein gesteigertes Misstrauen und ein R\u00fcckzug ins Private genannt.<br \/>Von negativen Auswirkungen auf ihre Gemeindearbeit berichten demnach 63 Prozent der Gemeinden. Hier spielten demnach Besucherr\u00fcckg\u00e4nge, die Angst vor Angriffen und ein sp\u00fcrbarer Anstieg von Antisemitismus eine Rolle. Beide Zahlen sind im Vergleich zu Ende 2023 etwas gesunken.<\/p>\n<p>42 Prozent der Gemeinden sind laut der Umfrage im Verlauf dieses Jahres von antisemitischen Vorf\u00e4llen betroffen gewesen, ebenso viele Gemeinden verzeichnen eine geringere Teilnahme der Mitglieder am Gemeindeleben. Ende vergangenen Jahres waren dies noch 69 Prozent. Auch die Zahl der Gemeinden, in denen Veranstaltungen aufgrund von Sicherheitsbedenken abgesagt wurden, ist gesunken: Im laufenden Jahr waren es 15 Prozent &#8211; Ende 2023 noch 43 Prozent.<br \/>Zudem berichten viele Gemeinden von weniger R\u00fcckhalt in der Zivilbev\u00f6lkerung. Nur noch 39 Prozent gaben an, Solidarit\u00e4t und Unterst\u00fctzung in der Gesellschaft zu erfahren &#8211; im Vorjahr lag der Wert noch bei 62 Prozent. Eine Mehrheit von 61 Prozent sagte aber auch, dass das Gemeinschaftsgef\u00fchl der Mitglieder in Folge des 7. Oktober st\u00e4rker geworden ist. An der Umfrage teilgenommen haben F\u00fchrungskr\u00e4fte von 98 j\u00fcdischen Gemeinden.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Umfrage des Zentralrats der\u00a0Juden\u00a0in Deutschland zeigt laut Ratspr\u00e4sident Josef Schuster eine &#8222;Gew\u00f6hnung an einen Ausnahmezustand&#8220;. Mehr als jede dritte j\u00fcdische Gemeinde meldet Antisemitismus. Zudem berichten viele von abnehmendem R\u00fcckhalt in der Zivilbev\u00f6lkerung. Eine Umfrage des Zentralrats der Juden in Deutschland zeigt laut Ratspr\u00e4sident Josef Schuster eine &#8222;Gew\u00f6hnung an einen Ausnahmezustand&#8220;. 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