<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":308310,"date":"2017-04-20T11:30:00","date_gmt":"2017-04-20T09:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=308310"},"modified":"2017-04-20T11:07:38","modified_gmt":"2017-04-20T09:07:38","slug":"cnn-trennt-sich-wegen-wikileaks-enthullungen-von-demokraten-chefin","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/04\/cnn-trennt-sich-wegen-wikileaks-enthullungen-von-demokraten-chefin\/","title":{"rendered":"Facebook will Menschen direkt mit dem Gehirn schreiben lassen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float:left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/bilder.augsburger-allgemeine.de\/img\/incoming\/crop38807527\/6034782812-ctopTeaser-w1200\/Donald-Trump-Clinton.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\"><br \/>\nDie \u00dcbergangs-Parteichefin der US-Demokraten, Donna Brazile, ist wegen Enth\u00fcllungen durch Wikileaks ihren Job als Expertin beim Nachrichtensender CNN los. Die Enth\u00fcllungsplattform ver\u00f6ffentlichte am Montag weitere gehackte E-Mails, darunter eine, bei der es sich um eine Nachricht von Brazile an das Wahlkampfteam der Pr\u00e4sidentschaftskandidatin Hillary Clinton handeln soll. Darin verr\u00e4t Brazile eine Frage, die Clinton sp\u00e4ter bei einer Debatte gegen Bernie Sanders im parteiinternen Vorwahlkampf gestellt wurde. CNN teilte am Montag mit, der Sender habe bereits am 14. Oktober den R\u00fccktritt Braziles angenommen, wie US-Medien berichteten. <br \/>FBI-Ermittler haben die neuen E-Mails, die jetzt im Mittelpunkt des Wahlkampf-Wirbels um US-Pr\u00e4sidentschaftskandidatin Hillary Clinton stehen, schon vor Wochen entdeckt. Das berichteten die \u00abWashington Post\u00bb und der Sender CNN am Sonntag unter Berufung auf Justizkreise. Der Chef der Bundespolizei, James Comey, hatte den Fund und geplante neue Ermittlungen erst am vergangenen Freitag in einem Brief an Kongressmitglieder publik gemacht &#8211; elf Tage vor der Wahl. <br \/>Im Mittelpunkt der E-Mail-Aff\u00e4re steht die Frage, ob Clinton durch die Nutzung ihres privaten Servers &#8211; weitaus hackeranf\u00e4lliger als das gesicherte System des Au\u00dfenministeriums &#8211; die Sicherheit der Nation gef\u00e4hrdet und sich damit strafbar gemacht hat. Im Sommer hatte Comey zum Abschluss seiner Ermittlungen Clinton nur extreme Sorglosigkeit bescheinigt und kein kriminelles Verhalten. <br \/>Der \u00abWashington Post\u00bb zufolge wurde Comey selbst erst am vergangenen Donnerstag \u00fcber die neue Entwicklung unterrichtet, wie er auch in seinem Schreiben betonte. CNN zufolge war er aber bereits Mitte Oktober vage \u00fcber die neue Entdeckung von E-Mails informiert, die zum oder vom privaten Server in Clintons Haus in Chappaqua geschickt wurden. <br \/>Das FBI will weitere E-Mails der demokratischen Pr\u00e4sidentschaftskandidatin Hillary Clinton untersuchen. Das teilte die Beh\u00f6rde in einem Brief an Abgeordnete mit, den mehrere Medien sowie der Republikaner Jason Chaffetz am Freitag ver\u00f6ffentlichten. Eine m\u00f6gliche Neuaufnahme der Ermittlungen k\u00f6nnte auch Einfluss auf den Wahlkampf und das Ergebnis am 8. November haben.\u00a0 <br \/>In dem Brief von FBI-Chef James Comey hei\u00dft es, es seien im Zuge einer anderen Ermittlung weitere E-Mails von Clinton aufgetaucht, die vertrauliche Inhalte enthalten k\u00f6nnten. Es werde gepr\u00fcft, ob dies f\u00fcr Clintons Fall eine ma\u00dfgebliche Rolle spiele. Wie lange das dauern k\u00f6nne, sei unklar.\u00a0 <br \/>Clinton hatte in ihrer Zeit als Au\u00dfenministerin E-Mails auch \u00fcber einen privaten und nicht gesicherten Server verschickt. Dies kann strafbar sein. Das FBI hatte seine Ermittlungen im Juli abgeschlossen und empfohlen, keine Anklage gegen Clinton zu erheben.\u00a0 <br \/>Mit der Einstellung der Ermittlungen durch Justizministerin Loretta Lynch galt die Aff\u00e4re als juristisch beendet, war aber politisch immer wieder ein Thema. Der republikanische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Donald Trump drohte seiner Konkurrentin, im Fall seines Wahlsieges einen Sonderermittler einzusetzen und den Fall neu aufzurollen. <br \/>Das Enth\u00fcllungsportal Wikileaks hat bislang unbekannte Emails ver\u00f6ffentlicht, die neues Licht auf das Gesch\u00e4ftsgebaren der Clinton-Familie werfen. Die offenbar von Hackern geknackten privaten Emails legen den Schluss nahe, dass Bill Clinton, Ex-Pr\u00e4sident und Ehemann der jetzigen Kandidatin Hillary Clinton, als Vorsitzender der wohlt\u00e4tigen Clinton-Stiftung Millionensummen aus lukrativen profitorientierten T\u00e4tigkeiten einnahm. <br \/>Im Kern der Enth\u00fcllungen, die am Donnerstag bekannt wurden, steht eine Email des Bill-Clinton-Beraters Douglas Band aus dem Jahr 2011. Band schreibt darin, er habe dem fr\u00fcheren Pr\u00e4sidenten \u00bbprofitorientierte T\u00e4tigkeiten f\u00fcr mehr als 50 Millionen Dollar\u00bb (heute 45,8 Millionen Euro) vermittelt. Zudem gehe es um \u00bbk\u00fcnftige Vertragsabschl\u00fcsse\u00bb im Wert von 66 Millionen Dollar, \u00bbfalls er mit diesen Engagements weitermachen will\u00bb. <br \/>In der Email erl\u00e4utert Band detailliert seine T\u00e4tigkeiten zum Eintreiben von Finanzmitteln &#8211; sowohl f\u00fcr die gemeinn\u00fctzige Clinton-Stiftung als auch f\u00fcr den Ex-Pr\u00e4sidenten pers\u00f6nlich. Das Geflecht seiner \u00fcberschneidenden Aktivit\u00e4ten f\u00fcr die Stiftung und den Privatmann Clinton bezeichnete der Berater in der Email selbst als \u00bbBill Clinton AG\u00bb. <br \/>Die Polizei in Hollywood hat nach der Besch\u00e4digung von Donald Trumps Stern auf dem \u00abWalk of Fame\u00bb einen Tatverd\u00e4chtigen festgenommen. Wie die Polizeiwache in Hollywood auf Twitter mitteilte, sollten weitere Einzelheiten sp\u00e4ter bekannt gegeben werden. Ein Mann in Bauarbeiterkluft hatte die Plakette auf dem ber\u00fchmten B\u00fcrgersteig gestern mit einem Vorschlaghammer zertr\u00fcmmert. Der republikanische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Trump war 2007 f\u00fcr seine Fernsehsendungen ausgezeichnet worden. Der \u00abWalk of Fame\u00bb ehrt Verdienste im Showgesch\u00e4ft. <br \/>Der republikanische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Donald Trump hat seiner Konkurrentin Hillary Clinton vorgeworfen, mit ihrer Syrien-Politik direkt auf einen Dritten Weltkrieg zuzusteuern. \u00abSie hat keinen Plan f\u00fcr Syrien. Mit ihr werden wir in einem Dritten\u00a0Weltkrieg enden\u00bb, sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur Reuters. <br \/>Pornodarstellerin Jessica Drake ist mit Bel\u00e4stigungsvorw\u00fcrfen gegen den republikanischen US-Pr\u00e4sidentschaftskandidaten Donald Trump an die \u00d6ffentlichkeit gegangen. Mit der prominenten Rechtsanw\u00e4ltin Gloria Allred an ihrer Seite berichtete sie am Samstag in Los Angeles von einer Begegnung mit Trump am Rande eines Golfwettbewerbs vor zehn Jahren in Lake Tahoe. Dabei habe er sie und zwei Begleiterinnen in seiner Suite gepackt und ohne ihre Einwilligung gek\u00fcsst. In den vergangenen Tagen hatten bereits zehn Frauen den Unternehmer beschuldigt, ihnen gegen\u00fcber \u00fcbergriffig geworden zu sein. <br \/>In der letzten und dritten Fernsehdebatte gegen Hillary Clinton vor der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl am 8. November hat Donald Trump einige wichtige Punkte f\u00fcr konservative W\u00e4hler unterbringen k\u00f6nnen: Nein zu Abtreibung, Einwanderungsstopp, Steuersenkungen f\u00fcr die Wirtschaft. <br \/>Amtsinhaber Barack Obama hat den republikanischen Pr\u00e4sidentschaftskandidaten Donald Trump aufgefordert, er solle &#8222;aufh\u00f6ren herumzujammern&#8220;. Es sei absolut beispiellos in der modernen Politikgeschichte, dass ein Kandidat eine Wahl, die noch gar nicht stattgefunden hat, schon vor dem Wahltag als &#8222;manipuliert&#8220; bezeichne. &#8222;Er jammert schon, bevor das Spiel \u00fcberhaupt zu Ende ist&#8220;, sagte Obama am Dienstag in Washington.\u00a0 <br \/>&#8222;Es gibt keinen ernsthaften Menschen, der glaubt, dass dies \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist&#8220;, sagte Obama zu den zuletzt h\u00e4ufig wiederholten Vorw\u00fcrfen Trumps, die Pr\u00e4sidentschaftswahl werde manipuliert. Das amerikanische Wahlsystem sei daf\u00fcr viel zu dezentral organisiert. &#8222;Er sollte seine Argumente ausspielen und versuchen, die Wahl zu gewinnen. &#8220; <br \/>Melania Trump hat ihren Mann Donald f\u00fcr die sexistischen Aussagen aus einem Video in Schutz genommen. Er sei von dem Moderator Billy Bush dazu angestachelt worden, \u00abdreckige und schlimme Sachen zu sagen\u00bb, sagte die Frau des republikanischen US-Pr\u00e4sidentschaftskandidaten in einem Interview des Senders CNN, von dem am Montag zun\u00e4chst ein Ausschnitt ver\u00f6ffentlicht wurde.\u00a0 <br \/>Sie habe ihrem Mann gesagt, dass die Bemerkungen nicht hinnehmbar seien. \u00abIch war \u00fcberrascht, denn das ist nicht der Mann, den ich kenne.\u00bb\u00a0 <br \/>In dem Video, das vor zehn Tagen ver\u00f6ffentlicht wurde, h\u00f6rt man ein Gespr\u00e4ch zwischen Trump und Bush, das beide im Jahr 2005 w\u00e4hrend einer Busfahrt gef\u00fchrt hatten. Trump br\u00fcstet sich damit, dass er sich gegen\u00fcber Frauen alles erlauben k\u00f6nne, weil er ber\u00fchmt sei. Er k\u00f6nne ihnen sogar zwischen die Beine grapschen. Bush war damals Moderator der Fernsehsendung \u00abAccess Hollywood\u00bb. <br \/>Zwei Frauen beschuldigen Donald Trump, gegen sie sexuell \u00fcbergriffig geworden zu sein. In einem am Mittwochabend ver\u00f6ffentlichten Interview mit der New York Times wirft ihm die heute 74-j\u00e4hrige Jessica Leeds vor, sie vor mehr als 35 Jahren w\u00e4hrend eines Fluges betatscht zu haben, als sie zuf\u00e4llig neben ihm gesessen habe. Trump habe sie an die Br\u00fcste gefasst und auch versucht, ihr unter den Rock zu greifen. Sie sei daraufhin aufgestanden und zu einem anderen Platz gefl\u00fcchtet. Trump sei &#8222;wie eine Krake&#8220; gewesen, sagte Leeds. &#8222;Seine H\u00e4nde waren \u00fcberall. &#8220; <br \/>Die zweite Frau wurde nach eigener Schilderung als damals 22-J\u00e4hrige im Jahr 2005 im New Yorker Trump Tower von dem Gesch\u00e4ftsmann bel\u00e4stigt. Sie sei ihm zuf\u00e4llig vor einem Fahrstuhl begegnet, und nach der gegenseitigen Vorstellung habe er angefangen sie k\u00fcssen, zun\u00e4chst auf die Wagen und dann \u00bbdirekt auf den Mund\u00bb, sagte Rachel Crooks. <br \/>In einem hitzig gef\u00fchrten zweiten TV-Duell haben sich Hillary Clinton und Donald Trump gegenseitig mit herben Vorw\u00fcrfen \u00fcberzogen. Der Republikaner Trump, zuletzt wegen sexistischer \u00c4u\u00dferungen aus dem Jahr 2005 in die Defensive geraten, forderte sogar eine Haftstrafe f\u00fcr seine Gegnerin wegen ihres Umgangs mit ihren dienstlichen E-Mails als US-Au\u00dfenministerin.\u00a0 <br \/>Die Demokratin Clinton bezichtigte Trump ihrerseits mehrmals, falsche Angaben zu machen. &#8222;Was Sie von Donald h\u00f6ren, ist wieder nicht wahr. Er lebt in einer parallelen Realit\u00e4t&#8220;, sagte Clinton. (Lesen Sie dazu auch: Nach diesem TV-Duell m\u00f6gen sich Trump und Clinton endg\u00fcltig nicht mehr ) <br \/>Der Schauspieler Robert De Niro erkl\u00e4rte, er w\u00fcrde dem Milliard\u00e4r \u00bbgern eine reinhauen\u00bb. Auch der Schauspieler und Politiker Arnold Schwarzenegger erkl\u00e4rte, zum ersten Mal, seit er 1983 US-B\u00fcrger geworden sei, werde er nicht den republikanischen Kandidaten w\u00e4hlen. <br \/>Unterst\u00fctzung kam von dem fr\u00fcheren New Yorker B\u00fcrgermeister Rudy Giuliani. Es gebe nichts, was einen R\u00fcckzug rechtfertige, erkl\u00e4rte er. Das sei ein \u00bbWunschdenken der Clinton-Kampagne\u00bb, f\u00fcgte er mit Blick auf Trumps Herausforderin Hillary Clinton hinzu. <br \/>Die Demokratin d\u00fcrfte das Thema beim zweiten TV-Duell gegen Trump in der Nacht zum Montag ausschlachten. Zu den \u00c4u\u00dferungen Trumps erkl\u00e4rte sie: \u00bbDas ist schrecklich. Wir k\u00f6nnen es nicht zulassen, dass dieser Mann Pr\u00e4sident wird.\u00bb <br \/>Das Video, das die \u00abWashington Post\u00bb am Freitag ver\u00f6ffentlicht hatte, stammt aus dem Jahr 2005. Trump \u00e4u\u00dfert sich darin vulg\u00e4r \u00fcber Frauen und br\u00fcstet sich mit sexuellen \u00dcbergriffen. Die Ver\u00f6ffentlichung schlug so hohe Wellen, dass sich der Republikaner mitten in der Nacht zum Samstag zu einer \u00f6ffentlichen Entschuldigung gezwungen sah. <br \/>Die Ver\u00f6ffentlichung ist f\u00fcr ihn nicht nur wegen ihres Inhalts, sondern auch wegen des Timings \u00e4u\u00dfert heikel. Bereits am Sonntagabend trifft er in St. Louis in der zweiten Fernsehdebatte auf seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton. <br \/>US-Medien sprachen von einer \u00abBombenexplosion\u00bb im Wahlkampf, von der sich Trump m\u00f6glicherweise nicht mehr erholen k\u00f6nne. <br \/>Wenn die beiden Pr\u00e4sidentschaftskandidaten am Sonntagabend in der Washington University in St. Louis im Bundesstaat Missouri aufeinandertreffen, ist die Ausgangslage des Republikaners Donald Trump denkbar schlecht. Im ersten TV-Duell hatte Clinton ihn vorgef\u00fchrt. Ein ums andere Mal griff die Demokratin sein Ego an; ein ums andere Mal reagierte er ungeschickt. Er fuhr aus der Haut, wurde beleidigend, unterbrach sie st\u00e4ndig. Sie blieb ruhig.\u00a0 <br \/>Clinton konnte ihren Vorsprung in Umfragen anschlie\u00dfend deutlich ausbauen. Das Portal RealClearPolitics sieht sie derzeit im Schnitt aller j\u00fcngeren Erhebungen um 4,1 Prozentpunkte vor Trump. In den meisten der wahlentscheidenden Swing States liegt sie vorn. Das sind die Staaten, die nicht schon von vornherein auf eine Partei als Wahlsieger festgelegt sind. So f\u00fchrt sie etwa in Florida, dem gr\u00f6\u00dften und wichtigsten Swing State, mit durchschnittlich 3,2 Prozentpunkten. <br \/>Clintons Wahlkampfmanager Robby Mook sagte Journalisten aber, man erwarte, dass Trump bei der zweiten Debatte besser vorbereitet sei und dass er nicht beleidigend sein werde.\u00a0 <br \/>Bei den Deutschen h\u00e4tte Donald Trump keine Chance: Wenn sich die Bundesb\u00fcrger an der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl beteiligen k\u00f6nnten, w\u00fcrden sich 86 Prozent f\u00fcr die Demokratin Hillary Clinton entscheiden, der Republikaner Trump k\u00e4me nur auf vier Prozent. Das hat der j\u00fcngste ARD-Deutschlandtrend im Auftrag der\u00a0 ARD-\u00abTagesthemen\u00bb ergeben.\u00a0 <br \/>Zum Vergleich: Im Oktober 2012, kurz vor der letzten US-Wahl, hatten sich 91 Prozent der Deutschen f\u00fcr den Demokraten Barack Obama und drei Prozent f\u00fcr den Republikaner Mitt Romney ausgesprochen. F\u00fcr den neuen Deutschlandtrend hatte das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap am Dienstag und Mittwoch dieser Woche 1003 B\u00fcrger befragt. <br \/>Der republikanische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Donald Trump hat nach eigenen Worten die US-Steuergesetze \u00abauf brillante Art\u00bb ausgenutzt. \u00abAls Gesch\u00e4ftsmann und Immobilienentwickler habe ich die Steuergesetze auf legale Weise zu meinem eigenen Nutzen und zum Nutzen meiner Firma, meiner Investoren und meiner Angestellten genutzt\u00bb, sagte Trump am Montag (Ortszeit) bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Colorado. Er habe die treuh\u00e4nderische Verantwortung, so geringe Steuern zu zahlen wie gesetzlich m\u00f6glich. <br \/>Die Zeitung \u00abNew York Times\u00bb hatte am Wochenende eine alte Steuererkl\u00e4rung Trumps ver\u00f6ffentlicht. Demnach machte er im Jahr 1995 Verluste von knapp 916 Millionen US-Dollar (etwa 815 Millionen Euro) geltend. Das k\u00f6nnte es ihm der Zeitung zufolge 18 Jahre lang erspart haben, Einkommensteuer an die Bundessteuerbeh\u00f6rde abzuf\u00fchren. <br \/>Bereits vor dieser Enth\u00fcllung, bei der ersten TV-Debatte mit seiner Kontrahentin Hillary Clinton am vergangenen Montag, hatte Trump mit seinem Nichtzahlen von Steuern angegeben. Die Demokratin Clinton hatte spekuliert, Trump habe seine Steuererkl\u00e4rungen wom\u00f6glich deshalb nicht ver\u00f6ffentlicht, weil er keine Bundessteuern gezahlt habe. In den einzigen Jahren, f\u00fcr die es Belege gebe, sei es jedenfalls so gewesen. \u00abDas bedeutet, dass ich schlau bin\u00bb, unterbrach Trump. <br \/>Der milliardenschwere republikanische Pr\u00e4sidentschaftsbewerber Donald Trump hat nach einem Bericht der \u00abNew York Times\u00bb mit der Abschreibung hoher gesch\u00e4ftlicher Verluste m\u00f6glicherweise 18 Jahre lang massiv Steuern gespart. Die Zeitung berief sich dabei auf ihr zugespielte Steuerunterlagen, die sie von Experten analysieren lie\u00df. Mehr dazu lesen Sie hier. <br \/>Seit Jahrzehnten streitet Donald Trump mit \u00abForbes\u00bb um die H\u00f6he seines Verm\u00f6gens. Die neueste Sch\u00e4tzung des US-Magazins d\u00fcrfte dem US-Pr\u00e4sidentschaftskandidaten nicht gefallen. Denn Trumps Reichtum schrumpfte dem Magazin zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 800 Millionen auf 3,7 Milliarden Dollar (3,3 Mrd Euro), damit rutschte der Immobilien-Tycoon in der \u00abForbes\u00bb-Liste deutlich ab und stand am Donnerstag nur noch auf Platz 505 des weltweiten Milliard\u00e4rs-Rankings. Im M\u00e4rz 2016 hatte der 70-J\u00e4hrige, der sein Verm\u00f6gen selbst mit mehr als zehn Milliarden Dollar angibt, noch Rang 324 belegt. <br \/>Laut \u00abForbes\u00bb zehrt vor allem der Abschwung am New Yorker Immobilienmarkt am Reichtum von Trump, der viel Geld in Geb\u00e4ude wie den pomp\u00f6sen \u00abTrump Tower\u00bb in Manhattan investiert hat. Trumps Verm\u00f6gen spielt im US-Wahlkampf eine wichtige Rolle, da er damit wirbt, dass sein enormer Reichtum ihn unabh\u00e4ngig mache. Da der Kandidat der Republikaner sich weigert, seine Steuern offenzulegen, bleibt sein Verm\u00f6gen letztlich ein R\u00e4tsel. Auch die Zahlen von \u00abForbes\u00bb sind nur Sch\u00e4tzungen, die auf Informationen aus \u00f6ffentlichen Quellen basieren und keinen Anspruch auf volle Genauigkeit erheben. <br \/>Donald Trump hat sich \u00fcber sein Mikrofon beschwert, dass ihm die Organisatoren des TV-Duells mit seiner Kontrahentin Hillary Clinton zur Verf\u00fcgung gestellt hatten. Gut h\u00f6rbar f\u00fcr weit \u00fcber 80 Millionen Fernsehzuschauer atmete der 70-J\u00e4hrige schwer, stie\u00df Seufzer aus und zog die Nase hoch. An Verschw\u00f6rungstheorien wolle er sich nicht beteiligen, sagte Trump. Viele seine Anh\u00e4nger argw\u00f6hnten, Trump sei bewusst ein schlechtes Mikrofon untergejubelt worden, durch das er in ein schlechtes Licht ger\u00fcckt werden k\u00f6nne.\u00a0 <br \/>Es war ein historisches Duell, und es hatte einen \u00fcberraschend klaren Sieger: Hillary Clinton (68) hat die erste TV-Debatte der Pr\u00e4sidentschaftskandidaten in den USA gegen ihren Konkurrenten Donald Trump (70) f\u00fcr sich entschieden. Nach einer teils hitzig gef\u00fchrten, mehr als 90 Minuten langen Debatte wirkte Clinton f\u00fcr die meisten Beobachter abgekl\u00e4rter und inhaltlich besser vorbereitet. Eine erste Blitzumfrage des Senders CNN sah Clinton mit 62 Prozent vorn, Trump sahen nur 27 Prozent der Befragten als Gewinner. Trumps Lager beanspruchte den Sieg f\u00fcr sich und verwies dabei auf eine informelle Internet-Umfrage des Senders CNBC. <br \/>Zum Nachlesen: Wie die TV-Debatte zwischen Clinton und Trump verlaufen ist <br \/>Die demokratische US-Pr\u00e4sidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat dem israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu ihre Unterst\u00fctzung zugesichert. Ein starkes und sicheres Israel sei f\u00fcr die Vereinigten Staaten essenziell, sagte sie laut einem Bericht der Zeitung \u00abHaaretz\u00bb nach einem Treffen mit Netanjahu am Sonntagabend in New York. Sie wandte sich zugleich gegen jeden Versuch, eine L\u00f6sung des israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikts von au\u00dfen zu erzwingen. Dies gelte auch f\u00fcr den UN-Sicherheitsrat, zitierte \u00abHaaretz\u00bb aus einer Mitteilung der Clinton-Kampagne. <br \/>Zuvor hatte der republikanische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Donald Trump bei einem Treffen mit Netanjahu laut \u00abHaaretz\u00bb gesagt, er w\u00fcrde Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels anerkennen. Trump stimmte zugleich zu, dass milit\u00e4rische Hilfe f\u00fcr Israel und eine Kooperation bei der Raketenabwehr \u00abeine ausgezeichnete Investition f\u00fcr Amerika\u00bb seien. <br \/>Hollywood-Star Kevin Spacey (\u00abHouse of Cards\u00bb) glaubt nicht an einen US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump. <br \/>Der Countdown l\u00e4uft, die Aufregung steigt. Wenn Hillary Clinton am Montag in der ersten TV-Debatte auf Donald Trump trifft, werden Millionen Menschen vor den Bildschirmen sitzen. Beide Pr\u00e4sidentschaftskandidaten spielen mit h\u00f6chstem Einsatz. Die wichtigsten Fragen im \u00dcberblick lesen Sie hier. <br \/>Ein Facebook-Post wurde millionenfach geliked: Es zeigt vermeintlich den Chat zwischen einem Nutzer und Mark Zuckerberg. Es geht um die L\u00f6schung von Donald Trumps Facebook-Profil. Mehr dazu lesen Sie hier. <br \/>Die demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidatin Hillary Clinton sieht die USA im Kampf gegen Terrorismus im eigenen Land gut ger\u00fcstet. \u00abDie Bedrohung ist echt, ebenso wie unsere Entschlossenheit\u00bb, sagte Clinton am Montag vor Medien in White Plains nahe New York. Die Amerikaner w\u00fcrden sich nicht wegducken. Die Sicherheitsbeh\u00f6rden seien auf Herausforderungen wie diese vorbereitet. <br \/>Nach einer Bombenexplosion in New York und dem Fund mehrerer selbst gebastelter Sprengs\u00e4tze in New Jersey am Wochenende sagte Clinton: \u00abLasst uns wachsam sein, aber nicht furchtsam.\u00bb Sie sei die einzige Kandidatin im Rennen, die Erfahrung damit habe, Terroristen niederzuringen. <br \/>Auf die afghanische Herkunft eines Hauptverd\u00e4chtigen angesprochen, sagte Clinton, in den USA lebten Millionen friedlicher eingeb\u00fcrgerter Einwanderer und Millionen friedliebender Muslime. Trump, dem sie Demagogie vorwarf, suche einen Krieg mit dem Islam. Seine Rhetorik spiele den Feinden der USA in die H\u00e4nde; Terroristen nutzten seine Reden zur Rekrutierung. <br \/>US-Pr\u00e4sidentschaftskandidat Donald Trump setzt im Wahlkampf erneut auf scharfe T\u00f6ne gegen Einwanderer und die angeblich zu laxe Einwanderungspolitik seiner Rivalin Hillary Clinton. Als Pr\u00e4sidentin werde Clinton eine \u00bbAmnestie\u00bb f\u00fcr illegale Einwanderer einf\u00fchren und das Land damit \u00bbin gro\u00dfe Gefahr bringen\u00bb, sagte Trump am Samstag bei einem Wahlkampfauftritt im texanischen Houston. <br \/>Zu Trumps zentralen Wahlank\u00fcndigungen z\u00e4hlen der Bau einer Grenzmauer zu Mexiko und die Bek\u00e4mpfung der illegalen Einwanderung. Im Vorwahlkampf sorgte er f\u00fcr Emp\u00f6rung, als er mexikanische Einwanderer pauschal als \u00bbDrogendealer\u00bb und \u00bbVergewaltiger\u00bb schm\u00e4hte. <br \/>Clinton will dagegen die Bem\u00fchungen von Pr\u00e4sident Barack Obama um eine Einwanderungsreform fortsetzen, die Eltern von Kindern mit US-Staatsb\u00fcrgerschaft oder legalem Aufenthaltsstatus unter bestimmten Voraussetzungen eine befristete Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung verschaffen soll. Sie hat au\u00dferdem angek\u00fcndigt, nur noch Gewaltt\u00e4ter und Terroristen ausweisen zu wollen. Eine \u00bbAmnestie\u00bb f\u00fcr alle illegalen Einwanderer wird auf ihrer Website allerdings nicht erw\u00e4hnt. <br \/>Trump erneuerte bei dem Auftritt auch seine \u00c4u\u00dferung, dass viele Verbrechen in den USA von illegalen Einwanderern ver\u00fcbt w\u00fcrden &#8211; obwohl sich dies durch Statistiken nicht belegen l\u00e4sst. \u00bbAn jedem Tag, an dem unsere Grenze offen bleibt, werden unschuldige Amerikaner schikaniert und get\u00f6tet\u00bb, sagte Trump vor Familien, die Angeh\u00f6rige durch Straftaten illegal eingereister Einwanderer verloren haben. \u00bbAn jedem Tag, an dem wir unsere Gesetze nicht durchsetzen, sind liebende Eltern dem Risiko ausgesetzt, ihr Kind zu verlieren.\u00bb <br \/>Im US-Wahlkampf hat der republikanische Kandidat Donald Trump erneut mehrdeutige \u00c4u\u00dferungen gemacht, die als Aufruf zur Gewalt gegen seine Rivalin Hillary Clinton gedeutet werden k\u00f6nnten. \u00abIch denke, ihre Leibw\u00e4chter sollten alle Waffen niederlegen, sich sofort entwaffnen\u00bb, sagte Trump am sp\u00e4ten Freitagabend (Ortszeit) bei einer Veranstaltung in Miami im Bundesstaat Florida. <br \/>\u00abNehmt ihnen die Waffen weg. Sie will ja keine Waffen. Lasst uns sehen, was mit ihr passiert. Nehmt ihnen die Waffen weg, ok? Es wird sehr gef\u00e4hrlich sein\u00bb, f\u00fcgte er hinzu. <br \/>Trump warf der demokratischen Bewerberin Clinton in seiner Rede erneut vor, den zweiten Verfassungszusatz abschaffen zu wollen. Dieser garantiert das Recht auf Waffenbesitz. Dabei werde sie selbst in gro\u00dfem Stil von bewaffneten Leibw\u00e4chtern besch\u00fctzt. Er meinte damit wohl Agenten des Secret Service. Dieser sorgt auch f\u00fcr Trumps Sicherheit, wie US-Medien schrieben. <br \/>Clintons Wahlkampfmanager Robby Mook verurteilte Trumps \u00c4u\u00dferungen als inakzeptabel. Bei dem Republikaner gebe es ein Muster, Menschen zur Gewalt anzustacheln. \u00abSo etwas sollte f\u00fcr einen Pr\u00e4sidentschaftskandidaten verboten sein.\u00bb Bereits im August hatte Trump bei einem Auftritt in Wilmington (North Carolina) mit \u00e4hnlichen Bemerkungen zu Clinton f\u00fcr heftige Kritiken gesorgt. <br \/>Per\u00fccke oder echt? Die eigenartige Gelbstich-Frisur des republikanischen US-Pr\u00e4sidentschaftskandidaten Donald Trump stand am Donnerstag im Mittelpunkt der popul\u00e4ren Late-Night-Show des Starmoderators Jimmy Fallon. \u00bbDarf ich einmal durch Ihr Haar wuscheln?\u00bb fragte Fallon pl\u00f6tzlich, nachdem er Trump als Gast in seiner Sendung begr\u00fc\u00dft hatte. Der Kandidat grinste und lie\u00df Fallon gew\u00e4hren. Dieser griff daraufhin beherzt in den Haarschopf des 70-J\u00e4hrigen und r\u00fcttelte kr\u00e4ftig daran &#8211; ohne dass etwas herunterfiel. Trumps stets sorgsam gek\u00e4mmte Frisur war danach zerzaust, und lange Str\u00e4hnen zeigten in verschiedene Richtungen. Der Kandidat behielt aber die Fassung und richtete die Frisur anschlie\u00dfend wieder. Spekulationen um die Echtheit seines Haares d\u00fcrften nun verstummen. <br \/>EU-Parlamentspr\u00e4sident Martin Schulz (SPD) hat vor einem m\u00f6glichen US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump gewarnt. \u00abTrump ist nicht nur f\u00fcr die EU ein Problem, sondern f\u00fcr die ganze Welt\u00bb, sagte der Politiker dem Nachrichtenmagazin \u00abDer Spiegel\u00bb. \u00abWenn im Wei\u00dfen Haus ein Mann sitzt, der damit kokettiert, dass er keine Ahnung hat und Fachwissen als elit\u00e4ren Quatsch bezeichnet, ist ein kritischer Punkt erreicht. Dann sitzt an einer Stelle, an der es ein H\u00f6chstma\u00df an Verantwortungsbewusstsein braucht, ein offenbar verantwortungsloser Mann\u00bb, sagte Schulz. \u00abMeine Sorge ist, dass er Nachahmer auch in Europa befl\u00fcgeln k\u00f6nnte.\u00bb Er w\u00fcnsche sich, dass Hillary Clinton gewinnt. <br \/>Die demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidatin Hillary Clinton ist nach Einsch\u00e4tzung ihrer \u00c4rztin gesundheitlich fit f\u00fcr das h\u00f6chste Amt im Staat. Das geht aus einer Stellungnahme der Medizinerin Lisa Bardack hervor, die Clintons Kampagne am Mittwoch ver\u00f6ffentlichte. Die Demokratin musste ihren Wahlkampf in den vergangenen Tagen unterbrechen, weil sie an einer Lungenentz\u00fcndung erkrankt war.\u00a0 <br \/>Die 68-J\u00e4hrige hatte am Sonntag eine Gedenkfeier zum 15. Jahrestag der Anschl\u00e4ge vom 11. September in New York vorzeitig verlassen. Beim Einsteigen in ein Auto wurde sie gest\u00fctzt. Kurz danach teilte ihre \u00c4rztin mit, bei Clinton sei bereits zwei Tage vorher eine Lungenentz\u00fcndung festgestellt worden. Ihr Team hatte zun\u00e4chst von einer \u00ab\u00dcberhitzung\u00bb der Politikerin gesprochen. Clinton sah sich deswegen Vorw\u00fcrfen ausgesetzt, sie habe nicht transparent genug gehandelt.\u00a0 <br \/>Der Vorfall heizte zudem Spekulationen um ihre k\u00f6rperliche Fitness an. Ihr republikanischer Konkurrent Donald Trump und andere Republikaner streuen seit Wochen, dass Clinton auch aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden ungeeignet sei, die Pr\u00e4sidentschaft zu \u00fcbernehmen, ohne dies aber zu belegen.\u00a0 <br \/>In einer zweiseitigen Erkl\u00e4rung bescheinigte ihre \u00c4rztin Clinton nun, gesund zu sein. Bei mehreren Routineuntersuchungen in diesem Jahr seien ihre Blutwerte stabil gewesen. Clinton hatte zuletzt im Juli 2015 Informationen zu ihrem Gesundheitszustand ver\u00f6ffentlicht.\u00a0 <br \/>Die Lungenentz\u00fcndung war am vergangenen Freitag diagnostiziert worden. Clinton erhole sich gut von der Erkrankung, erkl\u00e4rte Bardack. Sie nehme deswegen noch Antibiotika und ruhe sich aus. Die Demokratin wollte am Donnerstag wieder in den Wahlkampf einsteigen.\u00a0 <br \/>Mit der Ver\u00f6ffentlichung der Informationen setzte sie Trump unter Zugzwang. Der hatte nach dem Wirbel um Clintons Lungenentz\u00fcndung rasch \u00absehr, sehr detaillierte\u00bb Angaben zu seiner Gesundheit angek\u00fcndigt. Urspr\u00fcnglich wollte er das in der \u00abDr. Oz Show\u00bb im Sender Fox tun, die am Mittwoch aufgezeichnet wurde und am Donnerstag gesendet werden sollte. Laut US-Medienberichten \u00fcberreichte Trump dem Moderator aber lediglich einen einseitigen Bericht, Details blieben offen. <br \/>Der US-Bundesstaat New York hat Ermittlungen gegen die Stiftung des Pr\u00e4sidentschaftskandidaten Donald Trump aufgenommen. Es bestehe der Verdacht, dass die \u00abDonald J. Trump Foundation\u00bb gegen Gesetze zur Regulierung von Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen versto\u00dfen habe, sagte der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman am Dienstag (Ortszeit) dem Nachrichtensender CNN. <br \/>Zuletzt war die Stiftung des Republikaners und Immobilienmilliard\u00e4rs in die Kritik geraten, weil sie im Jahr 2013 25.000 US-Dollar (rund 22.300 Euro) f\u00fcr den Wahlkampf der Generalstaatsanw\u00e4ltin von Florida, Pam Bondi, gespendet hatte. Zu der Zeit hatte Bondi zu entscheiden, ob sich Florida an Ermittlungen anderer Bundesstaaten wegen Betrugs gegen die Trump-Universit\u00e4t anschlie\u00dft. Sie entschied sich letztlich dagegen. Am Dienstag forderten alle 16 demokratischen Mitglieder des Rechtsausschusses im US-Repr\u00e4sentantenhaus in einem Brief die Justizministerin Loretta Lynch auf, in dem Fall Ermittlungen wegen Bestechung aufzunehmen. <br \/>Die Zeitung \u00abWashington Post\u00bb hatte zudem berichtet, Trump habe offenbar nicht ann\u00e4hernd soviel eigenes Geld an gemeinn\u00fctzige Zwecke gespendet wie behauptet. Au\u00dferdem habe er pers\u00f6nliche Ausgaben aus dem Verm\u00f6gen seiner Stiftung finanziert, darunter ein 1,8 Meter gro\u00dfes Gem\u00e4lde seiner selbst f\u00fcr 20.000 Dollar. <br \/>Hillary Clinton musste wegen einer Lungenentz\u00fcndung eine Pause im Wahlkampf einlegen. Ihr Sprecher teilte nun aber mit, dass sie am Donnerstag zur\u00fcckkehre. Die Kandidatin habe den Tag mit der Lekt\u00fcre von Akten und mit Telefonanrufen verbracht, f\u00fcgte er hinzu. Zudem habe sie den Wahlkampfauftritt verfolgt, den Pr\u00e4sident Barack Obama f\u00fcr sie in Philadelphia absolviert hatte. W\u00e4hrenddessen nutzen Trump und die Republikaner die Krankheit weiter, um Clintons allgemeinen Gesundheitszustand infragezustellen. <br \/>Begleitet von kritischen Fragen nach ihrem Gesundheitszustand will Hillary Clinton Mitte der Woche wieder in den US-Wahlkampf einsteigen. Das teilte ihr Sprecher Brian Fallon mit. Sie selbst sagte am Montagabend (Ortszeit) in einem Interview des Senders CNN, sie f\u00fchle sich schon sehr viel besser und wolle so bald wie m\u00f6glich wieder Wahlkampfauftritte absolvieren. <br \/>Clinton erkl\u00e4rte, sie habe sich bei der Gedenkfeier schwindelig gef\u00fchlt und kurzzeitig das Gleichgewicht verloren. Bewusstlos sei sie aber nicht gewesen. Zugleich wies sie Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck, ihre Erkrankung verschwiegen und nicht transparent gehandelt zu haben. \u00abIch habe nicht geglaubt, dass es eine gro\u00dfe Sache ist.\u00bb Clintons Sprecher hatte zuvor gesagt: \u00abIch glaube, wir h\u00e4tten besser mit der Situation umgehen k\u00f6nnen. Wir h\u00e4tten schneller mehr Informationen herausgeben k\u00f6nnen.\u00bb Man sei aber so mit Clintons Wohl besch\u00e4ftigt gewesen, dass die \u00d6ffentlichkeit zu kurz gekommen sei. <br \/>Fallon k\u00fcndigte an, in K\u00fcrze w\u00fcrden zus\u00e4tzliche medizinische Informationen \u00fcber Clinton ver\u00f6ffentlicht. Man wolle das auch tun, um allen Fragen in Bezug auf die Ereignisse vom Sonntag zu begegnen. Was in New York geschehen sei, habe nicht das Geringste mit Clintons Erkrankung von 2012 zu tun. Auch das werde das zu ver\u00f6ffentlichende Material belegen. 2012 war bei Clinton ein Blutgerinnsel infolge einer Gehirnersch\u00fctterung festgestellt worden. <br \/>Trump hat zu seinem eigenen Gesundheitszustand bisher nur das d\u00fcrre Statement eines Arztes ver\u00f6ffentlicht, das dieser nach eigenem Bekunden binnen f\u00fcnf Minuten aufschrieb, w\u00e4hrend vor der T\u00fcr eine Limousine wartete. Die Reaktionen der US-Medien auf dieses Attest waren belustigt, aber nicht kritisch. Trump k\u00fcndigte nun an, er werde sehr bald umfassende Untersuchungsberichte vorlegen. <br \/>Die US-Pr\u00e4sidentschaftskandidatin der Demokraten Hillary Clinton unterbricht ihren Wahlkampf, um sich von einer Lungenentz\u00fcndung auszukurieren. Am Sonntag erlitt sie auf einer 9\/11-Gedenkfeier einen Schw\u00e4cheanfall. Auf einem im Internet ver\u00f6ffentlichten Amateurvideo von dem Vorfall am Ground Zero ist zu sehen, wie Clinton schwankend vor dem Fahrzeug steht, das sie wegfahren soll. Sie scheint zu stolpern, wird jedoch von Mitarbeitern gest\u00fctzt. Danach wurde bekannt, dass Clinton bereits am Freitag von \u00c4rzten eine Lungenentz\u00fcndung diagnostiziert bekam. Direkt nach dem Erhalt der Diagnose habe sie noch mehrere Wahlkampftermine absolviert. <br \/>Mehrere Stunden nach dm Schw\u00e4cheanfall trat Clinton winkend vor die \u00d6ffentlichkeit: \u00bbIch f\u00fchle mich gro\u00dfartig\u00bb, sagte sie. \u00bbEs ist ein wundersch\u00f6ner Tag in New York.\u00bb <br \/>Ihrem Kontrahenten Donald Trump kommt der Zwischenfall wohl gelegen. Seit einiger Zeit bereits versucht die Parteispitze, Ger\u00fcchte \u00fcber Clintons angeblich fragilen Gesundheitszustand zu streuen. Zu Clintons Schw\u00e4cheanfall hie\u00df es aus Trumps Wahlkampfb\u00fcro zun\u00e4chst, man wolle sich nicht zu dem Thema \u00e4u\u00dfern. \u00abIrgendwas geht vor sich &#8211; ich hoffe, dass sie bald wieder auf den Beinen und zur\u00fcck im Rennen ist\u00bb, sagte Trump dann doch im Sender FOX. \u00abNat\u00fcrlich ist das ganze ein Problem. Aber was auch immer passiert, ich bin bereit.\u00bb <br \/>Gary Johnson, Kandidat der libert\u00e4ren Partei, hat mit einer Antwort zu Syrien seine frappierende au\u00dfenpolitische Unkenntnis \u00fcber das B\u00fcrgerkriegsland unter Beweis gestellt. Als er in einem MSNBC-Interview gefragt wurde, was er im Fall eines Wahlsieges angesichts der Situation in Aleppo tun w\u00fcrde, antwortete Johnson: \u00abUnd was ist Aleppo?\u00bb Als der Journalist Mike Barnicle ihn daraufhin leicht fassungslos fragte, ob das ein Scherz sei, verneinte Johnson. Barnicle darauf: \u00abAleppo liegt in Syrien. Es ist das Epizentrum der Fl\u00fcchtlingskrise.\u00bb <br \/>Unterdessen bleibt Donald Trump bei seinen falschen Aussagen zum Irakkrieg. Er behauptet weiter, er sei von Anfang an gegen den Einmarsch in den Irak gewesen. Die Medien sagten die Unwahrheit, wenn sie das Gegenteil behaupteten. Allerdings gibt es dokumentierte Aussagen, die genau das beweisen. So hatte ein Radiomoderator Trump im Jahr 2002 gefragt, ob er den Einsatz bef\u00fcrworte. Trump sagte damals: \u00abIch denke, ja.\u00bb Bei einer Wahlkampfveranstaltung an einer Schule in Cleveland sagte Trump am Donnerstag, er h\u00e4tte damals im Kongress dagegen gestimmt, w\u00e4re er Abgeordneter gewesen. <br \/>Der republikanische US-Pr\u00e4sidentschaftskandidat Donald Trump will im Falle eines Wahlsieges die Milit\u00e4rausgaben und Truppenst\u00e4rke erh\u00f6hen. In einem ersten Fernsehduell mit seiner demokratischen Herausforderin Hillary Clinton am Mittwochabend (Ortszeit) in New York ging Trump hart mit US-Gener\u00e4len ins Gericht. Diese seien \u00abzu Schutt reduziert\u00bb. Der politische Quereinsteiger lobte wieder den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin. Der sei eher ein Anf\u00fchrer als US-Pr\u00e4sident Barack Obama. Ein angebliches Lob von Putin kommentierte Trump: \u00abIch denke, wenn er mich brillant nennt, nehme ich das Kompliment an.\u00bb <br \/>Drei Wochen vor dem ersten offiziellen Fernsehduell absolvierten Clinton und Trump eine Art Testlauf. Beide beantworteten bei einem Forum des Senders NBC nacheinander jeweils eine halbe Stunde lang Fragen eines Moderators sowie aus dem Publikum. Sie standen aber nicht gleichzeitig auf der B\u00fchne, wie es beim ersten Rededuell Ende September sein wird.\u00a0 <br \/>Ein Thema war der Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Clinton schloss aus, dass unter ihrer F\u00fchrung US-Bodentruppen in einen Einsatz in den Irak und nach Syrien geschickt werden. Derzeit sind dort Spezialeinheiten stationiert. Den IS zu besiegen, sei ihr h\u00f6chstes Ziel im Kampf gegen den Terrorismus, sagte sie.\u00a0 <br \/>Trump k\u00fcndigte an, beim Amtsantritt als Pr\u00e4sident das Milit\u00e4r aufzufordern, innerhalb von 30 Tagen eine Strategie f\u00fcr einen Sieg gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorzulegen. Er habe auch einen eigenen Plan, sagte Trump, blieb aber wieder Details schuldig. \u00abIch will nicht gegen\u00fcber dem Feind ausposaunen, was genau mein Plan ist\u00bb, gab Trump erneut als Grund an.\u00a0 <br \/>Vor dem Fernsehauftritt hatte Trump am Mittwoch bei einer Rede in Philadelphia unter dem Motto \u00abFrieden durch St\u00e4rke\u00bb angek\u00fcndigt, die Ausgaben f\u00fcr das Milit\u00e4r zu erh\u00f6hen. Er schlug au\u00dferdem ein neues Raketenabwehrsystem vor. Die R\u00fcstungsausgaben der USA sind trotz eines R\u00fcckgangs zuletzt mit Abstand weltweit die h\u00f6chsten. <br \/>Trump wurde auch auf eine Twitter-Nachricht angesprochen, in der er vor drei Jahren erkl\u00e4rt hatte, das gemeinsame Dienen von M\u00e4nnern und Frauen beim Milit\u00e4r f\u00fchre zu sexuellen \u00dcbergriffen. Diese Haltung verteidigte Trump. \u00abDas ist ein korrekter Tweet\u00bb, sagte er. \u00abEs gibt viele Leute, die denken, dass das absolut richtig ist.\u00bb Seit der Ver\u00f6ffentlichung der Nachricht sei das Problem sexueller \u00dcbergriffe bei den Streitkr\u00e4ften noch schlimmer geworden. <br \/>26,000 unreported sexual assults in the military-only 238 convictions. What did these geniuses expect when they put men &#038; women together? <br \/>Wikileaks-Gr\u00fcnder Julian Assange hat nach wochenlangen Ank\u00fcndigungen angeblich sensibler Dokumente \u00fcber Hillary Clinton nun eine Ver\u00f6ffentlichung f\u00fcr n\u00e4chste Woche in Aussicht gestellt. Assange sagte bei Fox-News, dies werde gro\u00dfe Auswirkungen auf den US-Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf haben. Details nannte er nicht, die Dokumente werden sich aber voraussichtlich um die E-Mail-Aff\u00e4re Clintons drehen. <br \/>Clinton hat in ihrer Zeit als Au\u00dfenministerin vorschriftswidrig einen privaten E-Mail-Server f\u00fcr ihre Kommunikation benutzt. Das FBI schloss seine Ermittlungen mit der Bewertung \u00abgrob fahrl\u00e4ssig ab\u00bb, sah aber keine strafbare Handlung oder Absicht. <br \/>Assange hat mehrfach betont, wie wenig er Clinton und ihre Politik leiden konnte und kann. Bei Fox sagte er, eine Pr\u00e4sidentschaft Clintons sei gef\u00e4hrlich. Zu Donald Trump \u00e4u\u00dferte sich Assange nicht. <br \/>Die \u00abNew York Times\u00bb hatte k\u00fcrzlich nachgewiesen, dass Ver\u00f6ffentlichungen von Wikileaks oft russischen Interessen in die H\u00e4nde spielen. Auch gibt es in einigen US-Medien eine Debatte dar\u00fcber, ob \u00fcber Clintons E-Mails unangemessen intensiv berichtet wird und Trump mehr und mehr so etwas wie Narrenfreiheit hat. <br \/>Assange lebt seit \u00fcber vier Jahren in der ekuadorianischen Botschaft in London, um sich einer Auslieferung nach Schweden zu entziehen. <br \/>Der rechtspopulistische US-Pr\u00e4sidentschaftskandidat Donald Trump hat seine Rivalin Hillary Clinton in einer neuen Meinungsumfrage \u00fcberholt: In einer am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Erhebung des Senders CNN und des Meinungsforschungsinstituts ORC sprachen sich 45 Prozent der Befragten f\u00fcr Trump als Pr\u00e4sident aus, w\u00e4hrend 43 Prozent Clinton bevorzugten. Bislang hatte die Demokratin Clinton in den meisten Umfragen vor dem Republikaner Trump gelegen, doch war der Abstand zuletzt geschmolzen. <br \/>Wie die neue Umfrage zeigte, gibt es zwischen den Bev\u00f6lkerungsgruppen deutliche Unterschiede. Bei den M\u00e4nnern sprachen sich 54 Prozent f\u00fcr Trump aus und 32 Prozent f\u00fcr Clinton, w\u00e4hrend bei den Frauen 53 Prozent f\u00fcr Clinton waren und 38 Prozent f\u00fcr Trump. <br \/>Auch die W\u00e4hler unter 45 Jahre bevorzugten demnach Clinton: Sie bekam in dieser Gruppe 54 Prozent Zustimmung, w\u00e4hrend Trump nur 29 Prozent der J\u00fcngeren begeisterte. Bei den nicht-wei\u00dfen Bev\u00f6lkerungsgruppen sprachen sich fast vier Mal mehr Befragte f\u00fcr Clinton aus als f\u00fcr Trump waren am Montag in die hei\u00dfe Wahlkampfphase gestartet. Beide gingen im Schl\u00fcsselstaat Ohio auf Stimmenfang. <br \/>Nach dem umstrittenen Besuch des republikanischen US-Pr\u00e4sidentschaftskandidaten Donald Trump in Mexiko hat seine Konkurrentin Hillary Clinton eine Einladung in das Nachbarland ausgeschlagen. Sie werde vor den US-Wahlen nicht nach Mexiko reisen, sagte die demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidatin in am Montag vorab ver\u00f6ffentlichten Interview-Ausz\u00fcgen des Fernsehsenders ABC. <br \/>Die mexikanische Regierung hatte beide Pr\u00e4sidentschaftskandidaten eingeladen. Trump traf in der vergangenen Woche Pr\u00e4sident Enrique Pe\u00f1a Nieto. Er hatte mexikanische Einwanderer in den USA mehrfach diffamiert. F\u00fcr den Fall seines Wahlsiegs k\u00fcndigte Trump an, eine Mauer an der Grenze bauen und die Mexikaner daf\u00fcr zahlen zu lassen. <br \/>Nach dem Treffen sagte Trump, er habe mit Pe\u00f1a Nieto \u00fcber die Mauer, nicht aber \u00fcber deren Finanzierung gesprochen. Wenig sp\u00e4ter widersprach der mexikanische Pr\u00e4sident dann Trump und erkl\u00e4rte, er habe unmissverst\u00e4ndlich klar gemacht, dass Mexiko nicht f\u00fcr die Mauer zahlen werde. <br \/>Trump habe einen diplomatischen Zwischenfall ausgel\u00f6st, sagte Clinton. \u00abEr wusste noch nicht mal, wie man sich effektiv mit einem Staatschef unterh\u00e4lt &#8211; das ist das Ergebnis dieser Reise.\u00bb <br \/>Nach dem umstrittenen Besuch des republikanischen US-Pr\u00e4sidentschaftskandidaten Donald Trump in Mexiko hat Pr\u00e4sident Enrique Pe\u00f1a Nieto seinem Kollegen Barack Obama f\u00fcr die gute Zusammenarbeit gedankt. Mexiko und die USA h\u00e4tten zuletzt in den Bereichen Sicherheit, Bildung, Umweltschutz und Infrastruktur erfolgreich kooperiert, sagte Pe\u00f1a Nieto am Montag nach einem Treffen mit Obama beim G20-Gipfel in China. <br \/>Pe\u00f1a Nieto hatte sich in der vergangenen Woche mit Trump getroffen. In Mexiko war die Einladung an den Pr\u00e4sidentschaftsbewerber auf gro\u00dfes Unverst\u00e4ndnis getroffen. Trump hatte mexikanische Einwanderer in den USA mehrfach diffamiert und f\u00fcr den Fall seines Wahlsiegs den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko angek\u00fcndigt. <br \/>Pe\u00f1a Nieto hatte die Einladung an Trump mit den engen Beziehungen zwischen Mexiko und den USA begr\u00fcndet. Er wolle unabh\u00e4ngig vom Ausgang der Wahl mit der k\u00fcnftigen US-Regierung konstruktiv zusammenarbeiten. \u00abDie mexikanische Regierung hat gro\u00dfen Respekt vor dem demokratischen Prozess in den Vereinigten Staate\u00bb, sagte der mexikanische Pr\u00e4sident. <br \/>Donald Trump hat am Samstag in einer Schwarzenkirche in Detroit (US-Staat Michigan) um Unterst\u00fctzung geworben. Nicht im \u00fcblichen Wahlkampfton, sondern mit dem\u00fctiger Stimme sagte der republikanische Pr\u00e4sidentschaftskandidat vor den Gl\u00e4ubigen, die Nation sei zu gespalten, \u00abwir reden gegeneinander, nicht miteinander\u00bb. Er sei gekommen, \u00abum zuzuh\u00f6ren und zu lernen\u00bb.\u00a0\u00a0 <br \/>\u00abWir sind alle Br\u00fcder und Schwestern\u00bb, erkl\u00e4rte Trump. \u00abWir m\u00fcssen einander lieben. Wir sind alle in einem Boot.\u00bb Die afroamerikanische Gemeinschaft nannte er eines \u00abder gr\u00f6\u00dfte Geschenke Gottes f\u00fcr uns\u00bb. <br \/>Mit einer \u00c4u\u00dferung zu einer angeblichen neuen Bedrohung f\u00fcr die USA hat der Anf\u00fchrer einer Unterst\u00fctzergruppe f\u00fcr den republikanischen US-Pr\u00e4sidentschaftskandidaten Donald Trump Spott im Internet ausgel\u00f6st. Sollten die USA die Einwanderung nicht st\u00e4rker bek\u00e4mpfen, drohe schlimmes Ungemach, schilderte Marco Gutierrez von der Gruppe Latinos for Trump dem Sender MSNBC &#8211; eine Invasion mexikanischer Imbisswagen. <br \/>\u00bbMeine Kultur ist eine sehr dominante Kultur. Sie setzt sich durch, und das schafft Probleme. Wenn man nichts dagegen tut, wird es an jeder Ecke Taco-Imbisswagen geben\u00bb, sagte Gutierrez mit Blick auf das beliebte mexikanische Gericht. In den sozialen Netzwerken im Internet stie\u00df seine ernst gemeinte Warnung am Freitag auf Heiterkeit. \u00bbEin H\u00fchnchen in jedem Kochtopf, ein Auto in jeder Garage &#038; #TacoTrucksOnEveryCorner\u00bb schrieb der Komiker und Schauspieler Orlando Jones. <br \/>Ein anderer Internet-Nutzer ver\u00f6ffentlichte ein Foto von einem Taco: \u00bbWenn das hier schlecht ist, dann will ich nicht gut sein. #ImWithHer\u00bb, schrieb er unter Verwendung des Wahlkampfslogans von Trumps demokratischer Rivalin Hillary Clinton. <br \/>Die Ehefrau von US-Pr\u00e4sidentschaftskandidat Donald Trump hat mehrere Medien auf 150 Millionen Dollar Schmerzensgeld verklagt, weil diese ihr eine Vergangenheit als Escort-Begleiterin unterstellt hatten. Die Berichte seien \u00bbzu hundert Prozent falsch und f\u00fcr ihre pers\u00f6nliche und berufliche Reputation enorm sch\u00e4dlich\u00bb, begr\u00fcndete Melania Trumps Anwalt Charles Harder am Donnerstag die Klage. Die hohe Klagesumme sei gerechtfertigt, weil die Beklagten \u00bbungeheuerlich, b\u00f6sartig und sch\u00e4dlich\u00bb vorgegangen seien. <br \/>Die Klage, die AFP vorliegt, wurde vor einem Gericht in Montgomery County nahe Washington eingereicht. Sie richtet sich gegen den Verlag Mail Media Inc und den Blogger Webster Tarpley. Melania Trump wirft ihnen vor, falsche Berichte \u00fcber eine fr\u00fchere Mitarbeit bei einem Escort-Service verbreitet zu haben. <br \/>Das aus Slowenien stammende Ex-Model Melania Trump ist die dritte Ehefrau des republikanischen Pr\u00e4sidentschaftskandidaten. Der von ihr beauftragte Anwalt Harder gilt als Spezialist f\u00fcr derartige Schmerzensgeldklagen: F\u00fcr den Wrestling-Star Hulk Hogan hatte er 140 Millionen Dollar erstritten, nachdem im Internet ein Sexvideo von Hogan ver\u00f6ffentlicht worden war. <br \/>Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin wirft den Pr\u00e4sidentschaftskandidaten der USA den Einsatz von Schocktaktiken im Wahlkampf vor. \u00abJeder macht das auf seine Weise\u00bb, sagte Putin in einem Interview der Agentur Bloomberg in Wladiwostok \u00fcber Donald Trump und Hillary Clinton am Freitag. \u00abIch glaube nicht, dass die beiden ein besonders gutes Beispiel abgeben.\u00bb Die Art der Attacken seien wohl Teil der politischen Kultur der USA.\u00a0 <br \/>Putin, der von Trump wiederholt gelobt worden war, zeigte wenig Begeisterung f\u00fcr beide Kandidaten. Moskau war mehrfach nachgesagt worden, die Kampagne Trumps zu unterst\u00fctzen. Putin sagte, er bevorzuge niemanden und arbeite mit jedem Sieger der Wahl zusammen. Er sagte, das Spielen einer anti-russischen Karte sei kurzsichtig. <br \/>Putin wies Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck, Russland sei in das folgenschwere Hacking von Servern der demokratischen Partei in den USA verwickelt. Das FBI nimmt entsprechende Vorw\u00fcrfe sehr ernst und untersucht sie.\u00a0 <br \/>\u00abSpielt es \u00fcberhaupt eine Rolle, wer diese Daten gehackt hat?\u00bb, fragte Putin. \u00abEntscheidend ist, dass der Inhalt \u00fcberhaupt an die \u00d6ffentlichkeit gelangt ist.\u00bb Putin sagte, er wiederhole, er wisse \u00fcber diese Vorf\u00e4lle nichts, und \u00abauf staatlicher Ebene\u00bb habe Russland damit nichts zu tun. <br \/>Donald Trump bleibt seiner harten Linie gegen Zuwanderer vor allem aus Lateinamerika treu. Wenige Stunden nach einem \u00dcberraschungsbesuch in Mexiko k\u00fcndigte der republikanische Pr\u00e4sidentschaftskandidat vor Anh\u00e4ngern in Phoenix (Arizona) \u00abNull Toleranz\u00bb f\u00fcr illegal in die USA eingereiste Zuwanderer an. Illegale Migration verursache den USA Kosten in H\u00f6he von 113 Milliarden Dollar pro Jahr. \u00abJeder, der sich illegal hier aufh\u00e4lt, muss mit Deportation rechnen\u00bb, sagte er in einer emotional gehaltenen Rede und k\u00fcndigte zugleich eine spezielle Deportations-Task-Force an. <br \/>In einem Zehn-Punkte-Plan wiederholte er zudem seine Forderung nach dem Bau einer Grenzmauer zu Mexiko. \u00abEin souver\u00e4nes Land hat das Recht, eine Mauer zu bauen\u00bb, sagte Trump. Im Zentrum aller \u00dcberlegungen m\u00fcssten die Interessen der US-Arbeiterschaft stehen. Illegale Zuwanderer aus Mexiko konkurrierten direkt mit amerikanischen Arbeitern. <br \/>In dem s\u00fcdlichen Nachbarland war Trump am Mittwoch \u00fcberraschend zu einem Besuch auf Einladung von Pr\u00e4sident Enrique Pe\u00f1a Nieto eingetroffen. Nach dem mehr als einst\u00fcndigen Gespr\u00e4ch in Mexiko-Stadt hatte sich der Republikaner-Kandidat um die Nachfolge von Barack Obama als US-Pr\u00e4sident zun\u00e4chst vers\u00f6hnlicher gegeben. Er wolle im Kampf gegen die Kriminalit\u00e4t an der mexikanisch-amerikanischen Grenze mit der Regierung Mexikos zusammenarbeiten, betonte er. Der Kampf gegen Drogen- und Schleuserbanden diene auch Mexiko. <br \/>Pe\u00f1a Nieto erkl\u00e4rte, er habe Trump klargemacht, dass sein Land nicht f\u00fcr den Bau einer Grenzmauer aufkommen werde. Trump behauptete in Arizona dennoch weiterhin, Mexiko werde seine Mauerpl\u00e4ne in H\u00f6he von mehreren Milliarden Dollar finanzieren. \u00abSie wissen es nur noch nicht.\u00bb Der fr\u00fchere mexikanische Staatschef Vincente Fox sagte dazu im US-Fernsehsender CNN lapidar: \u00abDer Typ ist total verr\u00fcckt.\u00bb\u00a0 <br \/>Von der ersten Stunde seiner Amtszeit an werde er damit beginnen, kriminelle Ausl\u00e4nder, die sich illegal in den USA aufhalten, zu deportieren, versprach Trump in Phoenix. Au\u00dferdem sollten die Zahl der Grenzbeamten um 5000 aufgestockt, die Zahl der Ausweisungsbeamten verdreifacht sowie Wacht\u00fcrme gebaut werden. Mit modernen Sensoren sollten Tunnelsystem aufgesp\u00fcrt werden. Den mehr als 300 US-St\u00e4dten, die Zuwanderern ohne Aufenthaltsstatus Zuflucht gew\u00e4hren, sollten die staatlichen Mittel entzogen.\u00a0 <br \/>Trump richtete in Arizona schwere Vorw\u00fcrfe gegen seine Kontrahentin Hillary Clinton und Amtsinhaber Barack Obama. Er habe 300 000 kriminellen Ausl\u00e4ndern die R\u00fcckkehr in die USA erlaubt, einige von ihnen h\u00e4tten Morde ver\u00fcbt. Auf der B\u00fchne in Phoenix erschienen Menschen, die Familienmitglieder durch Straftaten verloren haben, die Ausl\u00e4nder ohne Aufenthaltsstatus in den USA ver\u00fcbt haben sollen.<\/p>\n<p>\n\t<span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/CNN-trennt-sich-wegen-Wikileaks-Enthuellungen-von-Demokraten-Chefin-id39000102.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/CNN-trennt-sich-wegen-Wikileaks-Enthuellungen-von-Demokraten-Chefin-id39000102.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00dcbergangs-Parteichefin der US-Demokraten, Donna Brazile, ist wegen Enth\u00fcllungen durch Wikileaks ihren Job als Expertin beim Nachrichtensender CNN los. Die Enth\u00fcllungsplattform ver\u00f6ffentlichte am Montag weitere gehackte E-Mails, darunter eine, bei der es sich um eine Nachricht von Brazile an das Wahlkampfteam der Pr\u00e4sidentschaftskandidatin Hillary Clinton handeln soll. Darin verr\u00e4t Brazile eine Frage, die Clinton sp\u00e4ter [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":308309,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99,142],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/308310"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=308310"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/308310\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":510290,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/308310\/revisions\/510290"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/308309"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=308310"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=308310"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=308310"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}