<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3268820,"date":"2025-07-28T05:33:29","date_gmt":"2025-07-28T03:33:29","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3268820"},"modified":"2025-07-28T04:18:31","modified_gmt":"2025-07-28T02:18:31","slug":"zollstreit-beigelegt-groster-deal-oder-fatales-signal","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2025\/07\/zollstreit-beigelegt-groster-deal-oder-fatales-signal\/","title":{"rendered":"Zollstreit beigelegt: &quot;Gr\u00f6\u00dfter Deal&quot; oder &quot;fatales Signal&quot;?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Gefahr eines Handelskriegs zwischen den USA und der EU ist vorerst abgewendet.<\/b><br \/>\nTurnberry\/Berlin &#8211; Der laut US-Pr\u00e4sident Donald Trump &#8222;gr\u00f6\u00dfte aller Deals&#8220; im Zollstreit mit der Europ\u00e4ischen Union hat in Deutschland zun\u00e4chst nur verhaltene Begeisterung ausgel\u00f6st. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begr\u00fc\u00dfte zwar die Einigung, mit der es gelungen sei, &#8222;einen Handelskonflikt abzuwenden&#8220;. Die deutsche Industrie reagierte aber deutlich zur\u00fcckhaltender. <br \/>&#8222;Das \u00dcbereinkommen ist ein unzureichender Kompromiss und sendet ein fatales Signal an die eng verflochtene Wirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks&#8220;, teilte der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) in Berlin mit. Die EU nehme schmerzhafte Z\u00f6lle in Kauf. <br \/>Trump und EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hatten sich auf einen Basiszollsatz in H\u00f6he von 15 Prozent auf die meisten EU-Importe in die USA geeinigt. Das gilt laut von der Leyen auch f\u00fcr die Autos, Halbleiter und Pharmaprodukte. Die Einigung schaffe zudem einen Rahmen f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Senkung der Z\u00f6lle auf weitere Produkte.<br \/>&#8222;Das einzig Positive an dieser Einigung ist, dass eine weitere Eskalationsspirale zun\u00e4chst abgewendet werden konnte&#8220;, hie\u00df es vom BDI. Entscheidend sei jetzt, dass das \u00dcbereinkommen verbindlich werde. Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks br\u00e4uchten Planungssicherheit f\u00fcr Lieferketten und Investitionen.<br \/>Trump, der heute in Schottland mit dem britischen Premierminister Keir Starmer \u00fcber das Handelsabkommen zwischen den USA und Gro\u00dfbritannien sprechen wird, hatte die Einigung als &#8222;riesigen Deal mit vielen L\u00e4ndern&#8220; bezeichnet. Der US-Pr\u00e4sident will mit den Zolleinnahmen unter anderem sein teures Wahlversprechen gro\u00dfer Steuersenkungen zumindest teilweise gegenfinanzieren.<br \/>Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagte, dass eine Verhandlungsl\u00f6sung erreicht worden sei, sei &#8222;erstmal gut&#8220;. Das Verhandlungsergebnis und die Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitspl\u00e4tze in Deutschland w\u00fcrden nun in der Bundesregierung ausgewertet, sagte der Vizekanzler. Es sei wichtig, dass Europa seine Interessen verteidigt habe.<br \/>Klingbeil betonte aber auch: &#8222;Grunds\u00e4tzlich bleibt meine \u00dcberzeugung: Z\u00f6lle schaden der Wirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks. Wir brauchen niedrige Z\u00f6lle und offene M\u00e4rkte. Wir setzen weiter auf gute Handelsbeziehungen. Daf\u00fcr werden wir neben den USA auch neue weltweite Partnerschaften aufbauen.&#8220;<br \/>Trump hatte den weltweiten Zollkonflikt mit seinen Extraz\u00f6llen begonnen, die von Land zu Land variieren. Die Abgaben, die Importeure zahlen m\u00fcssen, sind trotz abgeschlossener Deals h\u00f6her als noch vor dem Beginn der zweiten Amtszeit von Trump. Auf die Einfuhr von Autos beispielsweise kamen Zusatzz\u00f6lle in H\u00f6he von 25 Prozent auf insgesamt 27,5 Prozent hinzu.<br \/>Die jetzt vereinbarte Reduzierung auf 15 Prozent ist laut von der Leyen der bestm\u00f6gliche Deal. &#8222;Wir sollten nicht vergessen, wo wir herkommen&#8220;, sagte sie. 15 Prozent seien nicht zu untersch\u00e4tzen, aber auch das Beste, was m\u00f6glich gewesen sei.<br \/>Merz betonte, die &#8222;Einigkeit der Europ\u00e4ischen Union und die harte Arbeit der Verhandler haben sich ausgezahlt.&#8220; Der Kanzler dankte von der Leyen und Handelskommissar Maros Sefcovic. &#8222;In den nun anstehenden Verhandlungen \u00fcber die Details der Einigung hat die Europ\u00e4ische Kommission meine volle Unterst\u00fctzung.&#8220; Es gelte weiter daran zu arbeiten, die Handelsbeziehungen mit den USA zu st\u00e4rken.<br \/>Merz f\u00fcgte hinzu, Europa habe seine Kerninteressen wahren k\u00f6nnen, auch wenn er sich durchaus weitere Erleichterungen im transatlantischen Handel gew\u00fcnscht h\u00e4tte. &#8222;Von stabilen und planbaren Handelsbeziehungen mit Marktzugang f\u00fcr beide Seiten profitieren alle &#8211; diesseits wie jenseits des Atlantiks, Unternehmen wie Verbraucher.&#8220;<br \/>Im Zollkonflikt zwischen den USA und China gehen die Verhandlungsgespr\u00e4che indes heute und morgen weiter. US-Finanzminister Scott Bessent und hochrangige chinesische Vertreter treffen sich hierzu in Stockholm. Dabei soll unter anderem \u00fcber eine Verl\u00e4ngerung der aktuell noch bis zum 12. August geltenden Zoll-Pause verhandelt werden. Die chinesische Seite wird von Vizepremier He Lifeng angef\u00fchrt. <br \/>\u00a9 Deutsche Presse-Agentur<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gefahr eines Handelskriegs zwischen den USA und der EU ist vorerst abgewendet. 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