<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3273585,"date":"2025-08-01T23:13:00","date_gmt":"2025-08-01T21:13:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3273585"},"modified":"2025-08-02T00:04:21","modified_gmt":"2025-08-01T22:04:21","slug":"ukraine-krieg-nach-zwist-mit-medwedew-trump-lasst-atom-u-boote-verlegen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2025\/08\/ukraine-krieg-nach-zwist-mit-medwedew-trump-lasst-atom-u-boote-verlegen\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: Nach Zwist mit Medwedew &#8211; Trump l\u00e4sst Atom-U-Boote verlegen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Durch einen schweren russischen Luftangriff sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens 16 Menschen get\u00f6tet worden. | TAG24<\/b><br \/>\nUkraine &#8211; Durch einen schweren russischen Luftangriff sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens 16 Menschen get\u00f6tet worden.<\/p>\n<p>Das teilte Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj im Netzwerk X mit. Zu den Toten z\u00e4hlten auch zwei Kinder und ein Polizist. <br \/>Mehr als 150 Menschen seien verletzt worden, darunter 16 Kinder. Nach Angaben von B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko war dies die h\u00f6chste Zahl verletzter Minderj\u00e4hriger in einer Nacht in Kiew seit Kriegsbeginn.<br \/>Bei der Attacke in der Nacht auf Donnerstag schlug eine Rakete in ein mehrst\u00f6ckiges Wohngeb\u00e4ude ein. Im Laufe des Tages wurden immer h\u00f6here Opferzahlen genannt, weil in den Tr\u00fcmmern weitere Leichen gefunden wurden.<br \/>&#8222;Leider haben sich die schlimmsten Bef\u00fcrchtungen bewahrheitet, wie viele Menschen noch versch\u00fcttet sein k\u00f6nnten&#8220;, schrieb der Chef der Kiewer Milit\u00e4rverwaltung, Tymur Tkatschenko, auf Telegram. <br \/>Alle relevanten Informationen zum aktuellen Geschehen in der Ukraine und Russland gibt es hier im TAG24-Newsticker.<br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat wegen der Auseinandersetzung mit dem fr\u00fcheren russischen Staatschef Dmitri Medwedew die Verlegung zweier Atom-U-Boote angeordnet. <br \/>Dies geschehe &#8222;nur f\u00fcr den Fall, dass diese t\u00f6richten und provokativen \u00c4u\u00dferungen mehr als nur das sind&#8220;, schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Wohin die U-Boote genau verlegt werden, war zun\u00e4chst unklar. Trump schrieb lediglich von &#8222;geeigneten Regionen&#8220;.<br \/>Weiter schrieb der US-Pr\u00e4sident: &#8222;Worte sind sehr bedeutend und k\u00f6nnen oft zu unbeabsichtigten Folgen f\u00fchren.&#8220; Er hoffe, dass das nicht einer dieser F\u00e4lle sein werde.<br \/>Trump und Medwedew streiten sich bereits seit Tagen \u00f6ffentlich. Ausgangspunkt war Trumps neues Ultimatum, bei dem er die Frist f\u00fcr eine Waffenruhe oder einen Frieden zwischen Russland und der von Moskau angegriffenen Ukraine auf zehn Tage verk\u00fcrzte &#8211; und mit Sanktionen drohte. <br \/>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin versucht, der Ukraine die Schuld an stockenden Gespr\u00e4chen \u00fcber eine Friedensl\u00f6sung zu geben. <br \/>Gespr\u00e4che seien immer n\u00fctzlich, sagte Putin bei einem Treffen mit dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko auf der nordrussischen Klosterinsel Walaam. Sie sollten aber nicht mit Erwartungen \u00fcberfrachtet werden und besser im Verborgenen laufen.<br \/>&#8222;Wenn die F\u00fchrung der Ukraine meint, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt sei, sondern man warten m\u00fcsse, bitte sch\u00f6n, dann sind wir bereit, zu warten&#8220;, sagte der Kremlchef nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass. Er bezog dies auf \u00c4u\u00dferungen des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj, dass sinnvolle Gespr\u00e4che eigentlich erst nach einem Machtwechsel in Moskau m\u00f6glich seien.<br \/>Die Lieferung zweier Patriot-Luftverteidigungssysteme an die Ukraine kann nach Angaben der Bundesregierung anlaufen.<br \/>Voraussetzung sei gewesen, dass der US-Hersteller im Gegenzug schnellstm\u00f6glich neue Systeme liefern werde, damit Deutschland seinen Nato-Verpflichtungen auch weiterhin gerecht werden k\u00f6nne, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). &#8222;Diese Zusage von US-Seite ist da.&#8220; Daher k\u00f6nne Deutschland die Ukraine zun\u00e4chst mit Startger\u00e4ten und dann mit weiteren Systemanteilen unterst\u00fctzen.<br \/>Konkret soll die Bundeswehr in den kommenden Tagen in einem ersten Schritt weitere Patriot-Startger\u00e4te (&#8222;Launcher&#8220;) an die Ukraine liefern, wie das Ministerium mitteilte. In einem zweiten Schritt werde sie innerhalb der n\u00e4chsten zwei bis drei Monate weitere Systemanteile \u00fcbergeben, um damit die Luftverteidigung der Ukraine mit zus\u00e4tzlichen Patriot-Batterien zu st\u00e4rken.<br \/>Nach dem massiven russischen Angriff auf Kiew in der Nacht zum Donnerstag haben Einsatzkr\u00e4fte weitere Tote aus den Tr\u00fcmmern geborgen.<br \/>Damit wurden nach Angaben des Zivilschutzes insgesamt 28 Menschen get\u00f6tet, am Vorabend hatte die Zahl der gemeldeten Opfer noch bei 16 gelegen. Unter den Toten sind demnach zwei Kinder im Alter von zwei und sechs Jahren sowie ein Jugendlicher im Alter von 17 Jahren. Verletzt wurden nach offiziellen Angaben rund 160 Menschen.<br \/>Auch in der Nacht zum Freitag attackierte Russland sein Nachbarland weiter. In der Region Saporischschja wurde nach Angaben des Milit\u00e4rgouverneurs Iwan Fedorow ein 63-j\u00e4hriger Mann get\u00f6tet. Sein Haus sei getroffen worden. Au\u00dferdem seien vier Menschen in der Region verletzt worden.<br \/>In der Region Dnipropetrowsk wurden ebenfalls vier Menschen bei Drohnenangriffen verletzt, wie Gouverneur Serjih Lyssak mitteilte. Darunter seien ein vier Jahre alter Junge und eine 14-J\u00e4hrige. Zwei Bauernh\u00f6fe, ein Gymnasium und eine Post brannten demnach, auch auf dem Gel\u00e4nde eines Privathauses sei Feuer ausgebrochen.<br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat die erneuten Angriffe Russlands in der Ukraine als &#8222;widerw\u00e4rtig&#8220; bezeichnet und neue Sanktionen gegen Moskau angek\u00fcndigt.<br \/>&#8222;Russland \u2013 ich finde es widerw\u00e4rtig, was sie tun&#8220;, sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) vor Journalisten. &#8222;Wir werden Sanktionen verh\u00e4ngen. Ich wei\u00df nicht, ob ihn Sanktionen st\u00f6ren&#8220;, f\u00fcgte der US-Pr\u00e4sident mit Blick auf seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin hinzu.<br \/>Erst am Dienstag hatte Trump Moskau eine Frist von zehn Tagen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs gesetzt und andernfalls mit Sanktionen gedroht. Der Kreml zeigte sich davon unbeeindruckt und griff die Ukraine weiterhin an.<br \/>In der Nacht zum Donnerstag wurden bei russischen Angriffen auf Kiew nach Angaben von Rettungskr\u00e4ften mindestens 16 Menschen get\u00f6tet. Unter den Todesopfern war mindestens ein Kind.<br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj (47) fordert von seinen westlichen Partnern ein strikteres Vorgehen gegen den Verkauf verbotener Elektronikbauteile an Russland. <br \/>Selenskyj berichtete, er habe in Kiew mit den Botschaftern der EU-Staaten gesprochen. Ihnen seien Teile gefundener russischer Kampfdrohnen und Raketen gezeigt worden.<br \/>&#8222;Keine dieser Raketen, keine dieser Shahed-Drohnen fliegt ohne Bauteile aus anderen L\u00e4ndern, die auf verschiedenen Wegen nach Russland geliefert werden&#8220;, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. &#8222;Jeder dieser Wege muss blockiert werden, und das h\u00e4ngt von unseren Partnern ab.&#8220;<br \/>Polens k\u00fcnftiger rechtskonservativer Pr\u00e4sident Karol Nawrocki hat erstmals mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj telefoniert. <br \/>Dabei sagte Nawrocki dem von Russland angegriffenen Land weitere Unterst\u00fctzung zu. Zugleich k\u00fcndigte der promovierte Historiker an, die schwierige bilaterale Vergangenheit bei Kontakten mit Selenskyj anzusprechen.<br \/>Nawrocki nannte sich &#8222;die Stimme des Volkes, das einen ver\u00e4nderten Umgang der Ukraine mit wichtigen und noch ungel\u00f6sten historischen Fragen fordert&#8220;, wie ein Sprecher in Warschau sagte.<br \/>In der ostukrainischen Industriestadt Kramatorsk ist infolge eines russischen Angriffs mindestens ein Mensch get\u00f6tet worden. <br \/>Elf weitere seien verletzt worden, teilte der Gouverneur des Gebiets, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Ein f\u00fcnfst\u00f6ckiges Wohnhaus sei gezielt angegriffen worden. Rettungskr\u00e4fte suchten in den Tr\u00fcmmern nach weiteren Opfern. <br \/>Nach einem schweren Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist die Zahl der Toten auf 15 gestiegen. <br \/>Darunter sind nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj auch ein sechsj\u00e4hriger Junge und dessen Mutter. Es gebe Berichte \u00fcber Dutzende Verletzte. Wohninfrastruktur sei besch\u00e4digt worden. <br \/>Die verbale Auseinandersetzung zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) und dem fr\u00fcheren russischen Staatschef Dmitri Medwedew (59) geht in die n\u00e4chste Runde. <br \/>&#8222;Wenn irgendwelche Worte eines russischen Ex-Pr\u00e4sidenten eine so nerv\u00f6se Reaktion beim sonst so m\u00e4chtigen US-Pr\u00e4sidenten hervorrufen, dann hei\u00dft das: Russland hat in allem recht und setzt seinen Weg fort&#8220;, schrieb Medwedew auf Telegram. Zwischen den beiden Politikern hat sich zuletzt ein reger verbaler Schlagabtausch entwickelt.<br \/>Nach einer Protestwelle hat das ukrainische Parlament ein Gesetz zur Wiederherstellung der Unabh\u00e4ngigkeit von zwei Beh\u00f6rden zur Korruptionsbek\u00e4mpfung verabschiedet. <br \/>Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hatte den Entwurf eingebracht, nachdem vor allem jungen Menschen in ukrainischen Gro\u00dfst\u00e4dten gegen ein zuvor verabschiedetes, umstrittenes Gesetz protestiert hatten. Ausschlaggebend f\u00fcr die Gesetzes\u00e4nderung war aber der Druck westlicher Staaten und der Europ\u00e4ischen Union auf Selenskyj gewesen. <br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj forderte am Donnerstag seine Verb\u00fcndeten auf, einen &#8222;Regimewechsel&#8220; in Russland herbeizuf\u00fchren.<br \/>In einer virtuellen Rede auf einer Konferenz zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Helsinki-Abkommen aus der Zeit des Kalten Krieges sagte Selenskyj, er glaube, dass man Russland dazu &#8222;dr\u00e4ngen&#8220; k\u00f6nne, den Krieg zu beenden.<br \/>&#8222;Wenn die Welt jedoch nicht versucht, das Regime in Russland zu \u00e4ndern, bedeutet das, dass Moskau auch nach dem Ende des Krieges weiterhin versuchen wird, die Nachbarl\u00e4nder zu destabilisieren&#8220;, f\u00fcgte der ukrainische Pr\u00e4sident hinzu.<br \/>Russland erkl\u00e4rte, es habe die Stadt Chasiv Yar eingenommen, die ein strategisch wichtiges milit\u00e4risches Zentrum f\u00fcr die ukrainischen Streitkr\u00e4fte im Osten ist.<br \/>Die Stadt sei &#8222;von russischen Streitkr\u00e4ften befreit worden&#8220;, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung des russischen Verteidigungsministeriums.<br \/>Sollte sich dies best\u00e4tigen, w\u00e4re die Einnahme der Stadt, die seit Monaten Schauplatz von K\u00e4mpfen ist, der j\u00fcngste Fall russischer Streitkr\u00e4fte, die seit Monaten schrittweise, aber stetig Gebietsgewinne verzeichnen.<br \/>Die proeurop\u00e4ische Pr\u00e4sidentin der Republik Moldau, Maia Sandu, warf Russland am Mittwoch vor, sich in die Parlamentswahlen im September einmischen zu wollen. <br \/>Sie warnte, Moskau plane &#8222;beispiellose&#8220; Ma\u00dfnahmen, um &#8222;seine Leute ins n\u00e4chste Parlament zu bringen&#8220;. <br \/>&#8222;Die Russische F\u00f6deration will Moldawien vom Herbst an kontrollieren und bereitet eine beispiellose Einmischung in die Wahlen im September vor&#8220;, unter anderem durch Stimmenkauf und illegale Finanzierung \u00fcber Kryptow\u00e4hrungen, f\u00fcr die &#8222;100 Millionen Euro\u201c vorgesehen seien, sagte Sandu am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.<br \/>Russland habe am fr\u00fchen Donnerstag Drohnen- und Raketenangriffe auf Kiew durchgef\u00fchrt, bei denen eine Person get\u00f6tet und \u00fcber 40 verletzt worden seien. Auch die Kinderstation eines Krankenhauses sowie eine Schule seien besch\u00e4digt worden, teilten Regierungsvertreter mit.<br \/>Die Angriffe richteten sich gegen mindestens zehn Orte in der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt, teilte die Milit\u00e4rverwaltung der Stadt auf Telegram mit.<br \/>&#8222;Die Zahl der Verletzten in Kiew ist auf 43 gestiegen. 26 von ihnen wurden in den medizinischen Einrichtungen der Hauptstadt hospitalisiert&#8220;, sagte der Kiewer B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko in einem Beitrag.<br \/>Beim Einschlag einer russischen Rakete in einer Ausbildungseinheit des ukrainischen Heeres sind nach offiziellen Angaben mindestens drei Soldaten ums Leben gekommen und 18 weitere verletzt worden. <br \/>&#8222;Ungeachtet der Sicherheitsma\u00dfnahmen ist es nicht gelungen, Verluste unter dem Personal vollst\u00e4ndig zu verhindern&#8220;, r\u00e4umten die Heeresstreitkr\u00e4fte auf Facebook ein.<br \/>Das Milit\u00e4r k\u00fcndigte eine gr\u00fcndliche \u00dcberpr\u00fcfung des Vorfalls und notfalls eine Bestrafung Verantwortlicher an, sollten die Verluste auf Fahrl\u00e4ssigkeit von Offizieren zur\u00fcckzuf\u00fchren sein.<br \/>Vor dem Hintergrund schwerer russischer Angriffe aus der Luft hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj eine weitere Partnerschaft f\u00fcr den Bau eigener Drohnen bekanntgegeben.<br \/>Der Finanzierungsvertrag mit den Niederlanden f\u00fcr die Drohnenproduktion in der Ukraine werde in dieser Woche abgeschlossen, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. &#8222;Noch einmal 400 Millionen Euro f\u00fcr unsere ukrainischen Firmen, f\u00fcr unsere ukrainischen Drohnenhersteller&#8220;, teilte er mit.<br \/>Die Ukraine baut derzeit mit westlicher Finanzierungshilfe stark die eigene Drohnenproduktion aus. Damit will Kiew das russische \u00dcbergewicht an der Front stoppen und sich &#8211; etwa mit Abfangdrohnen &#8211; auch gegen die russischen Angriffe aus der Luft wehren.<br \/>Der Kreml will neue Zolldrohungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump nicht weiter kommentieren. &#8222;Wir haben die gestrige \u00c4u\u00dferung von Pr\u00e4sident Trump zur Kenntnis genommen&#8220;, sagte Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. <br \/>Zuvor hatte Trump im Bem\u00fchen um einen Frieden f\u00fcr die Ukraine den Druck auf Russland deutlich erh\u00f6ht. Er werde die Frist von 50 Tagen f\u00fcr deutlich h\u00f6here Z\u00f6lle f\u00fcr Russlands Handelspartner auf nun noch &#8222;zehn oder zw\u00f6lf&#8220; Tage reduzieren, sagte Trump am Montag.<br \/>Die Z\u00f6lle treten demnach in Kraft, wenn es bis zu diesem Zeitpunkt keine Abmachung f\u00fcr eine Waffenruhe oder einen Frieden gibt. Trump begr\u00fcndete den Schritt damit, von Kremlchef Wladimir Putin entt\u00e4uscht zu sein, der kein Entgegenkommen gezeigt habe.<br \/>Durch einen russischen Luftangriff sind nach ukrainischen Beh\u00f6rdenangaben 16 H\u00e4ftlinge in einem Gef\u00e4ngnis bei Saporischschja get\u00f6tet worden. <br \/>35 H\u00e4ftlinge seien verletzt worden, teilte Milit\u00e4rgouverneur Iwan Fedorow auf Telegram mit.<br \/>Das neue Ultimatum von US-Pr\u00e4sident Donald Trump in seinen Bem\u00fchungen um Frieden in der Ukraine hat in Moskau und Kiew gegens\u00e4tzliche Reaktionen hervorgerufen. <br \/>Der ehemalige russische Pr\u00e4sident Dmitri Medwedew warnte vor einem Krieg zwischen Russland und den USA. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj wertete Trumps Ank\u00fcndigung hingegen als Schritt auf dem Weg zu Frieden, der nur aus einer Position der St\u00e4rke heraus erreichbar sei.<br \/>&#8222;Ich bin stolz, der Pr\u00e4sident des FRIEDENS zu sein!&#8220;: Mit diesen Worten kommentiert US-Pr\u00e4sident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social, dass zwischen Thailand und Kambodscha eine Waffenruhe vereinbart wurde &#8211; ihm zufolge, nachdem er eingegriffen hat. <br \/>Er habe nun viele Kriege in nur sechs Monaten beendet. &#8222;Gl\u00fcckwunsch an alle!&#8220;, schreibt der Republikaner dazu.<br \/>Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat den von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit einem neuen Zollultimatum versch\u00e4rften Druck auf Russland als wichtigen Schritt zum Frieden gelobt. <br \/>Russland tue alles, um den Krieg zu verl\u00e4ngern und der Ukraine zu schaden, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. &#8222;Wir haben wiederholt betont \u2013 und alle Partner wissen das \u2013, dass Sanktionen ein Schl\u00fcsselelement sind.&#8220; Frieden durch St\u00e4rke sei m\u00f6glich, weil Russland die Sanktionen und die daraus entstehenden Verluste sp\u00fcre, zeigte sich Selenskyj optimistisch.<br \/>Russlands fr\u00fcherer Staatschef Dmitri Medwedew hat die Zollank\u00fcndigungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump in scharfen Worten zur\u00fcckgewiesen. <br \/>Wenn Trump mit der Verk\u00fcrzung von Fristen drohe, um Russland zum Einlenken im Konflikt gegen die Ukraine zu bewegen, m\u00fcsse er bedenken, dass jedes Ultimatum ein Schritt auf dem Weg zum Krieg sei, schrieb Medwedew auf der Plattform X. <br \/>&#8222;Nicht zwischen Russland und der Ukraine, sondern mit seinem eigenen Land&#8220;, drohte Medwedew. Trump d\u00fcrfe nicht den Weg seines Vorg\u00e4ngers gehen. Medwedew hat als Chef des nationalen Sicherheitsrates weiterhin viel Einfluss in Moskau.<br \/>In den Bem\u00fchungen um ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine will US-Pr\u00e4sident Donald Trump den Druck auf Russland erh\u00f6hen. <br \/>Er werde die Frist von 50 Tagen f\u00fcr deutlich h\u00f6here Z\u00f6lle f\u00fcr Russlands Handelspartner auf &#8222;zehn oder zw\u00f6lf&#8220; Tage reduzieren, sagte Trump vor einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer.<br \/>Die neue Frist gelte &#8222;ab heute&#8220; (Montag), sagte Trump. Es gebe keinen Grund, zu warten. Er habe gro\u00dfz\u00fcgig sein wollen, &#8222;aber wir sehen einfach keine Fortschritte&#8220;, sagte Trump.<br \/>Der US-Pr\u00e4sident hatte Russland vor zwei Wochen mit Z\u00f6llen f\u00fcr die Handelspartner in H\u00f6he von rund 100 Prozent gedroht, sollte es vor Ablauf der genannten Frist keinen Deal f\u00fcr eine Waffenruhe oder eine Friedensvereinbarung geben. Statt Anfang September endet die Frist Trump zufolge nun in nicht einmal zwei Wochen.<br \/>Angesichts herannahender russischer Drohnen hat das ukrainische Milit\u00e4r am Abend f\u00fcr gro\u00dfe Teile des Landes Luftalarm ausgel\u00f6st. <br \/>Wie die Flugabwehr mitteilte, galt der Alarm f\u00fcr den gesamten Osten des Landes sowie die Region um die Hauptstadt Kiew. Die B\u00fcrger wurden aufgefordert, Schutzr\u00e4ume aufzusuchen oder sich m\u00f6glichst in Sicherheit zu bringen. Kiews B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko teilte auf Telegram mit, dass die Flugabwehr bereits im Einsatz sei. &#8222;Bleiben Sie in den Schutzr\u00e4umen&#8220;, schrieb er.<br \/>Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin (72) hat bei der Abnahme eines gro\u00dfen Flottenman\u00f6vers den Umbau und eine weitere Aufr\u00fcstung der Marinestreitkr\u00e4fte angek\u00fcndigt. <br \/>Bereits bis Jahresende w\u00fcrden zwei Marineinfanteriebrigaden in Divisionen umgewandelt, weitere drei in K\u00fcrze, sagte Putin. &#8222;Dadurch steigen Schlagkraft und Kampfm\u00f6glichkeiten der Flotte enorm&#8220;, sagte er. <br \/>In den ukrainischen Gebieten Donezk und Dnipropetrowsk sind mindestens zwei Zivilisten durch russische Angriffe get\u00f6tet worden.<br \/>Ein Mann sei durch Artilleriebeschuss im Landkreis Nikopol ums Leben gekommen, teilte der Gouverneur des Gebietes Dnipropetrowsk, Serhij Lyssak, bei Telegram mit. Zudem seien drei weitere Menschen im Landkreis Synelnykowe durch ferngesteuerte Drohnen verletzt worden.<br \/>In der \u00f6stlichen Region Donezk wurde bei einem Drohnenangriff in der Stadt Kostjantyniwka ein weiterer Zivilist get\u00f6tet. Das teilte der Milit\u00e4rverwaltungschef der Industriestadt, Serhij Horbunow, auf Facebook mit. Er forderte die verbliebenen Einwohner auf, die Stadt zu verlassen und in sichere Gebiete umzuziehen. Die Frontlinie verl\u00e4uft nur wenige Kilometer von der Stadtgrenze entfernt.<br \/>In der westrussischen Grenzregion Kursk ist ein Zivilist nach Beh\u00f6rdenangaben durch eine ukrainische Drohne get\u00f6tet worden.<br \/>Der Angriff habe im Dorf Obesta etwa f\u00fcnf Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt stattgefunden, teilte Gebietsgouverneur Alexander Chinschtein bei Telegram mit.<br \/>Den Angaben nach sei eine ferngesteuerte Drohne neben dem Dorfclub eingeschlagen. Unabh\u00e4ngige Best\u00e4tigungen lagen daf\u00fcr nicht vor.<br \/>Bei n\u00e4chtlichen Angriffen sind nach Beh\u00f6rdenangaben mehrere Menschen in der Ukraine und in Russland get\u00f6tet worden.<br \/>Russland habe in der Nacht einen kombinierten Angriff mit Raketen und Drohnen gestartet, schrieb der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj auf der Plattform X. Attackiert wurden demnach die Regionen um die St\u00e4dte Sumy, Charkiw und Dnipro.<br \/>&#8222;Solche Angriffe k\u00f6nnen sicherlich nicht ohne Antwort bleiben, und ukrainische weitreichende Drohnen stellen eine sicher&#8220;, schrieb er. Russische Milit\u00e4runternehmen, Logistik und Flugpl\u00e4tze m\u00fcssten erkennen, dass Russlands eigener Krieg echte Folgen f\u00fcr sie habe.<br \/>Um die st\u00e4ndigen russischen Drohnenangriffe abzuwehren, will die Ukraine die eigene Produktion von Abfangdrohnen deutlich steigern. <br \/>&#8222;Es gibt einen best\u00e4tigten Plan &#8211; auf eine Zahl von 500 bis 1000 Abfangdrohnen pro Tag zu kommen, das wird nicht einfach&#8220;, sagte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Daf\u00fcr sei eine bestimmte Frist gesetzt und die entsprechenden Beamten seien auch pers\u00f6nlich f\u00fcr die Umsetzung verantwortlich. <br \/>In den Gebieten Donezk und Saporischschja sind durch russische Angriffe mindestens drei Zivilisten get\u00f6tet worden. <br \/>In den St\u00e4dten Pokrowsk und Myrnohrad seien zwei M\u00e4nner russischen Drohnenangriffen zum Opfer gefallen, teilte der Gouverneur der ostukrainischen Region Donezk, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Eine Person sei zudem in Pokrowsk verletzt worden. <br \/>In der ostukrainischen Gro\u00dfstadt Charkiw sind infolge eines russischen Bombenangriffs mindestens 14 Menschen verletzt worden. <br \/>Der Angriff habe einer medizinischen Einrichtung gegolten, teilte der Gouverneur des Gebiets, Oleh Synjehubow, bei Telegram mit. Vier \u00dcberlebende konnten aus den Tr\u00fcmmern geborgen werden. Nach zwei weiteren werde gesucht. <br \/>Das ukrainische Parlament wird am kommenden Donnerstag (31. Juli) \u00fcber ein von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj eingereichtes Gesetz zur Arbeit der Anti-Korruptionsorgane abstimmen. <br \/>Die Novelle solle sofort in Eilform angenommen werden, schrieb Parlamentspr\u00e4sident Ruslan Stefantschuk bei Facebook. Zudem bef\u00fcrworte er eine unverz\u00fcgliche Unterzeichnung des Gesetzes.<br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat den Finanzbedarf seines von Russland angegriffenen Landes auf umgerechnet \u00fcber 55 Milliarden Euro j\u00e4hrlich beziffert. <br \/>&#8222;Die Ukraine muss ein Defizit von 40 Milliarden (US-Dollar) schlie\u00dfen. Die ukrainische Drohnenproduktion ben\u00f6tigt heute 25 Milliarden (US-Dollar) im Jahr. Das sind bereits 65, um das alles abzudecken&#8220;, sagte der Staatschef Journalisten gem\u00e4\u00df einer Meldung von Interfax-Ukraine. <br \/>Deutschland hat der Ukraine bereits \u00fcber 60 Flugabwehrpanzer des Typs Gepard geliefert. <br \/>&#8222;Das hei\u00dft, die Mehrzahl der Geparden, die man in den W\u00e4ldern der gesamten Welt fangen kann, wurden eingefangen und sie weiden auf ukrainischem Grasland&#8220;, sagte der ukrainische Botschafter in Deutschland Oleksii Makeiev Journalisten in Kiew, meldete die Agentur Interfax-Ukraine. Der Diplomat lobte das System f\u00fcr seine Effektivit\u00e4t bei der Bek\u00e4mpfung russischer Drohnen. <br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident verurteilte in seiner Abendbotschaft einmal mehr die andauernden russischen Angriffe \u2013 ungeachtet der direkten Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau am Mittwoch in Istanbul. <br \/>Russland zeige mit den Attacken \u2013 wie auf den Markt in Odessa und auf die Stadt Charkiw, wo es mehr als 40 Verletzte gab -, dass es kein Interesse an einem Frieden habe. Auch viele andere St\u00e4dte waren einmal mehr Ziele russischer Drohnen- und Bombenangriffen, es gab Tote und Verletzte.<br \/>&#8222;Nat\u00fcrlich werden wir Russland auf all das antworten&#8220;, k\u00fcndigte Selenskyj an. Die Ukraine greift in ihrem Abwehrkampf gegen den seit mehr als drei Jahren andauernden Moskauer Angriffskrieg immer wieder auch russisches Staatsgebiet an. <br \/>Selenskyj informierte nach eigenen Angaben auch Kanzler Friedrich Merz (69, CDU) \u00fcber die jetzigen \u00c4nderungen. Er habe &#8222;Deutschland eingeladen, sich an der Begutachtung des Gesetzentwurfs durch Experten zu beteiligen. Friedrich hat mir seine Bereitschaft zur Unterst\u00fctzung zugesichert.&#8220; <br \/>Geplant sei auch eine Einbeziehung anderer europ\u00e4ischer Partner wie Gro\u00dfbritannien und die EU.<br \/>&#8222;Wir waren uns alle einig, dass es keine Einmischung oder Einflussnahme Russlands auf die Funktionsweise unserer Antikorruptionsinfrastruktur geben darf&#8220;, teilte Selenskyj nach einem Treffen mit den Beh\u00f6rdenvertretern mit. &#8222;Jeder, der Zugang zu Staatsgeheimnissen hat \u2013 und das gilt nicht nur f\u00fcr das NABU und die SAP, sondern auch f\u00fcr das Staatliche B\u00fcro f\u00fcr Ermittlungen, unsere nationale Polizei \u2013 muss sich einem L\u00fcgendetektortest unterziehen. Und das m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen sein&#8220;, sagte Selenskyj.<br \/>Schon bisher gab es solche Tests, aber nicht in der nun geplanten Dichte. Das NABU teilte allerdings am Abend erleichtert mit, dass laut dem Gesetzentwurf nicht der Geheimdienst SBU die Tests f\u00fchre, sondern eine verwaltungsinterne Kontrollstelle. <br \/>Die Gesetzes\u00e4nderung am Dienstag hatte nicht nur Proteste in verschiedenen St\u00e4dten ausgel\u00f6st. Auch in der EU stie\u00df die Entscheidung auf Unverst\u00e4ndnis. Der NABU und SAP waren 2015 mit westlicher Hilfe gegr\u00fcndet worden, um die notorische Korruption vor allem bei hochrangigen Politikern und in der Verwaltung zu bek\u00e4mpfen. <br \/>Das in die EU strebende Land gilt der Nichtregierungsorganisation Transparency International nach trotz aller Reformen als eines der korruptesten L\u00e4nder Europas.<br \/>Kritiker warfen Selenskyj autorit\u00e4re Tendenzen vor, indem er sich die lange Zeit unabh\u00e4ngige Beh\u00f6rden unterwerfen wollte. Dass er nun scheiterte, bezeichneten Kommentatoren als eine herbe politische Niederlage, die den Pr\u00e4sidenten angeschlagen zur\u00fccklasse.<br \/>Die Protestierenden forderten die Verabschiedung des neuen Gesetzes, dass den Anti-Korruptionsk\u00e4mpfern ihre bisherigen Vollmachten wieder zubilligt. <br \/>In Kiew versammelten sich die Demonstranten den dritten Tag infolge in Sichtweite des Pr\u00e4sidentensitzes, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur vor Ort berichtete. Die Zahl der Versammelten blieb aber mit einigen Hundert hinter den Zahlen des Vortags zur\u00fcck.<br \/>&#8222;Der Gesetzentwurf stellt alle prozessualen Vollmachten wieder her und garantiert die Unabh\u00e4ngigkeit vom Nationalen Antikorruptionsb\u00fcro (NABU) und der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP)&#8220;, schrieben die beiden Beh\u00f6rden nach Bekanntwerden von Selenskyj neuem Gesetzestextes auf ihren Telegramkan\u00e4len. NABU und SAP waren demnach an der Ausarbeitung des Gesetzentwurfs beteiligt.<br \/>Nach einer gro\u00dfen Protestwelle hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj (47) ein neues Gesetz zur Wiederherstellung der Vollmachten und der Unabh\u00e4ngigkeit von Antikorruptionsbeh\u00f6rden im Parlament eingereicht. <br \/>&#8222;Der Gesetzentwurf stellt alle prozessualen Vollmachten wieder her und garantiert die Unabh\u00e4ngigkeit vom Nationalen Antikorruptionsb\u00fcro (NABU) und der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP)&#8220;, schrieben die beiden Beh\u00f6rden nach Bekanntwerden des Gesetzestextes auf ihren Telegramkan\u00e4len. NABU und SAP waren demnach an der Ausarbeitung des Gesetzentwurfs beteiligt.<br \/>Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un (41) die Armee nach Berichten staatlicher Medien dazu aufgerufen, &#8222;jederzeit&#8220; f\u00fcr einen &#8222;echten Krieg&#8220; bereit zu sein. <br \/>Die Soldaten sollten in der Lage sein, &#8222;den Feind in jedem Kampf zu zerst\u00f6ren&#8220;, forderte Kim am Donnerstag bei einer Milit\u00e4r\u00fcbung nach Berichten der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA. Aufnahmen des staatlichen Fernsehens zeigten, wie Soldaten bei einer Milit\u00e4r\u00fcbung Granaten in Richtung Meer abfeuerten. Kim verfolgte die \u00dcbung demnach mit einem Fernglas auf einem Beobachtungspunkt.<br \/>Bei russischen Angriffen auf die ostukrainische Stadt Charkiw sind nach Beh\u00f6rdenangaben mindestens 33 Menschen verletzt worden. Moskaus Milit\u00e4r habe am Vormittag mit zwei Schl\u00e4gen mit Gleitbomben das Stadtzentrum attackiert, schrieb B\u00fcrgermeister Ihor Terechow bei Telegram.<br \/>Demnach schlug eine Bombe neben einem mehrst\u00f6ckigen Wohngeb\u00e4ude ein und 15 Autos gerieten in Brand. Zuvor hatte Terechow von einem weiteren Treffer auf ein ziviles Unternehmen geschrieben.<br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj schrieb auf der Plattform X: &#8222;Das sind v\u00f6llig sinnlose Angriffe ohne jeglichen milit\u00e4rischen Zweck.&#8220; Russlands einzige Absicht sei, die Aggression und das T\u00f6ten fortzusetzen. Deswegen brauche die Ukraine Unterst\u00fctzung bei der Verteidigung, starke Flugabwehrsysteme und eine ausgeweitete Waffenproduktion. Dazu ver\u00f6ffentlichte er Fotos und ein Video, die Zerst\u00f6rungen und Rettungseins\u00e4tze zeigen.<br \/>Medienberichten zufolge gingen auch die zuletzt intensivierten, massiven russischen Angriffe auf die Ukraine unvermindert weiter. Die ukrainische Nachrichtenagentur RBK-Ukraine berichtete unter Berufung auf Beh\u00f6rdenangaben von n\u00e4chtlichen Drohnenangriffen auf die Hafenstadt Odessa die s\u00fcdliche Stadt Mykolajiw. <br \/>In Odessa seien laut dem Gouverneur Oleh Kiper Sehensw\u00fcrdigkeiten in der Altstadt, die zum Unesco-Weltkulturerbe geh\u00f6rt, besch\u00e4digt. RBK-Ukraine zufolge war auch die zentralukrainische Stadt Tscherkassy Ziel von Luftangriffen. <br \/>Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als drei Jahren gegen eine russische Invasion. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift sie auch immer wieder Ziele in Russland an. Die Sch\u00e4den und Opfer stehen in keinem Verh\u00e4ltnis zu den verheerenden Folgen des russischen Angriffskrieges auf ukrainischer Seite.<br \/>Bei einem n\u00e4chtlichen ukrainischen Drohnenangriff in Russland im Badeort Sotschi am Schwarzen Meer wurde russischen Angaben nach eine Frau get\u00f6tet.<br \/>Die Zivilistin sei durch herabfallende Tr\u00fcmmerteile umgekommen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das regionale Krisenzentrum. Eine weitere Frau sei schwer verletzt worden, hie\u00df es. <br \/>Tass meldete zudem den Tod eines Zivilisten im russisch besetzten Gebiet Donezk im Osten der Ukraine. Dieser sei bei einem ukrainischen Angriff auf eine Wohnsiedlung in Horliwka get\u00f6tet worden, hie\u00df es unter Berufung auf die russische Besatzungsverwaltung.<br \/>Allein in der Hauptstadt Kiew versammelten sich am Mittwoch wieder in H\u00f6rweite des Pr\u00e4sidentensitzes und trotz geltendem Kriegsrecht nach Medienberichten mindestens 1500 Menschen. <br \/>Auch in \u00fcber einem Dutzend weiteren Gro\u00dfst\u00e4dten wie Lwiw, Charkiw und Odessa kam es zu Demonstrationen. Die Teilnehmerzahlen \u00fcberstiegen die Werte des Vortages deutlich, als es zu ersten spontanen Versammlungen gekommen war.<br \/>Denn Tags zuvor hatte das Parlament in Kiew im Eiltempo Gesetznormen beschlossen, die das 2015 geschaffene Nationale Antikorruptionsb\u00fcro (NABU) und die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) weitgehend der Generalstaatsanwaltschaft unterstellen. Spontan protestierten in mehreren Gro\u00dfst\u00e4dten Tausende vor allem junge Menschen gegen die Novelle und forderten ein Veto des Pr\u00e4sidenten.<br \/>Mit Blick auf das nun neu angek\u00fcndigte Gesetz zur Korruptionsbek\u00e4mpfung versprach Selenskyj in seiner am Abend ver\u00f6ffentlichten Videobotschaft, es werde die Antwort auf alle Sorgen der Demonstranten sein und die Unabh\u00e4ngigkeit der Beh\u00f6rden zur Korruptionsbek\u00e4mpfung gew\u00e4hrleisten.<br \/>Er warf den Instituten erneut &#8222;russischen Einfluss&#8220; vor. Das neue Gesetz werde das verhindern. Details nannte Selenskyj allerdings nicht.<br \/>Auch Ministerpr\u00e4sidentin Julia Swyrydenko warb bei einem Treffen mit den Botschaftern der G7-Staaten f\u00fcr die kommende Novelle. &#8222;Die Regierung der Ukraine ist auf Nulltoleranz gegen\u00fcber der Korruption eingestellt&#8220;, schrieb die Regierungschefin bei Telegram. <br \/>Am Mittwochabend wurde bekannt, dass der letzte Austausch Gefangener, der bei Verhandlungen im Juni vereinbart worden war, vollzogen worden sei. <br \/>&#8222;Zurzeit befinden sich die russischen Soldaten auf dem Territorium der Republik Belarus&#8220;, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau bei Telegram mit. Nach Angaben Medinskis wurden jeweils 250 Kriegsgefangene ausgetauscht. Insgesamt belaufe sich die Zahl der Ausgetauschten auf gut 2400. <br \/>Wenig sp\u00e4ter best\u00e4tigte Selenskyj den aktuellen Austausch. &#8222;Heute fand bereits die neunte in Istanbul vereinbarte Austauschrunde statt&#8220;, schrieb er bei Telegram. Mehr als 1000 Ukrainer seien von den Russen zur\u00fcckgegeben worden.<br \/>Es sollen jeweils 1200 Gefangene beider Seiten \u00fcbergeben werden, wie der russische Chefunterh\u00e4ndler Wladimir Medinski nach den Gespr\u00e4chen vor Journalisten in Istanbul sagte.<br \/>Seinen Angaben zufolge sollen zudem entlang der Front im seit mehr als drei Jahre w\u00e4hrenden Ukraine-Krieg weiter Schwerverletzte ausgetauscht werden. Kiew best\u00e4tigte die geplante Fortsetzung der Austausche, nannte aber keine konkreten Zahlen. Medinski sagte weiter, Russland habe zudem die R\u00fcckgabe von 3000 weiteren ukrainischen Gefallenen angeboten.<br \/>Der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Hakan Fidan sagte vor Beginn der Verhandlungen, das ultimative Ziel sei ein Waffenstillstand, der den Weg zum Frieden ebne. Ein Durchbruch daf\u00fcr bei dieser dritten Verhandlungsrunde galt jedoch bereits vorher als unwahrscheinlich. <br \/>Russland und die Ukraine haben bei ihren Verhandlungen in der T\u00fcrkei nach russischen Angaben einen weiteren Gefangenenaustausch vereinbart. <br \/>Es sollen jeweils 1200 Gefangene beider Seiten \u00fcbergeben werden, wie der russische Chefunterh\u00e4ndler Wladimir Medinski nach den Gespr\u00e4chen vor Journalisten in Istanbul sagte. Zudem sollen entlang der Front weiter Schwerverletzte ausgetauscht werden. Kiew best\u00e4tigte das Vorhaben.<br \/>Vor Beginn der dritten Runde direkter Gespr\u00e4che zwischen der Ukraine und Russland am Mittwochabend in Istanbul hat Moskau erneut die Erwartungen ged\u00e4mpft. <br \/>Die Gespr\u00e4che w\u00fcrden &#8222;sehr schwierig&#8220;, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Die beiden vorherigen Gespr\u00e4chsrunden hatten keine Ann\u00e4herung in Richtung einer Waffenruhe in dem seit mehr als drei Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gebracht.<br \/>Die Ukraine hat am Dienstagabend ihren ersten von Frankreich gelieferten Mirage-2000-Jet verloren.<br \/>Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe kam es bei einem Einsatz zu einem technischen Defekt, woraufhin sich der Pilot gezwungen sah, die Maschine zu verlassen und den Schleudersitz bet\u00e4tigte. Am Boden sei durch den Absturz der Maschine niemand verletzt worden. &#8222;Das Such- und Rettungsteam fand den Piloten, sein Zustand ist stabil&#8220;, hie\u00df es weiter. Eine Sonderkommission soll die genauen Umst\u00e4nde nun ermitteln.<br \/>Im Februar hatte Kiew die ersten drei Maschinen vom Typ Mirage 2000-5F erhalten. Zuvor hatte Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron (47) im Juni vergangenen Jahres angek\u00fcndigt, der Ukraine eine nicht n\u00e4her genannte Zahl der Kampfjets zu liefern und die Piloten und Mechaniker daf\u00fcr in Frankreich ausbilden zu wollen.<br \/>Laut Milit\u00e4ranalysten waren die Maschinen zuvor modernisiert worden und sollen dadurch unter anderem verbesserte F\u00e4higkeiten erhalten haben, Bodenziele zu attackieren. Zum Einsatz kommen k\u00f6nnte dabei beispielsweise der von Frankreich gelieferte Marschflugk\u00f6rper vom Typ Scalp-EG.<br \/>Eine bedingungslose Waffenruhe, wie von US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) bereits im M\u00e4rz vorgeschlagen, hat Wladimir Putin (72) &#8211; im Gegensatz zu Wolodymyr Selenskyj (47) &#8211; abgelehnt. <br \/>Er begr\u00fcndete dies mit Sorgen \u00fcber eine Wiederaufr\u00fcstung und Neuaufstellung der ukrainischen Truppen. Stattdessen plant Russland, seinen Vormarsch fortzusetzen, bis es eine endg\u00fcltige Friedensl\u00f6sung gibt.<br \/>Die russische F\u00fchrung beharrt darauf, dass die Positionspapiere \u00fcber m\u00f6gliche Wege zu einem Frieden, die sich die Kriegsparteien \u00fcbergeben hatten, bei der dritten Verhandlungsrunde besprochen werden sollten. Die Vorstellungen auf beiden Seiten liegen weit auseinander.<br \/>Russland und die Ukraine wollen in dem seit mehr als drei Jahren andauernden Moskauer Angriffskrieg in Istanbul ihre im Fr\u00fchjahr aufgenommenen Verhandlungen fortsetzen. <br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hatte die Erwartungen an die neue Verhandlungsrunde aber ged\u00e4mpft. Seinen Angaben nach wird es auch diesmal nicht um einen Waffenstillstand und eine Beendigung des Krieges gehen. <br \/>Vorrangig f\u00fcr Kiew sei die Ausweitung des Gefangenenaustausches und die R\u00fcckholung von Kindern, die Russland aus den besetzten Gebieten verschleppt habe, sagte Selenskyj.<br \/>Zudem will er, dass \u00fcber ein Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin gesprochen wird. Der Kreml hatte das nicht ausgeschlossen, fordert allerdings vorab eine Einigung auf einen Friedensplan. <br \/>Die T\u00f6ne zwischen Russland und der benachbarten Kaukasusrepublik Aserbaidschan werden vor dem Hintergrund des von Moskau begonnenen Ukraine-Kriegs zunehmend sch\u00e4rfer. <br \/>Kremlsprecher Dmitri Peskow (57) warnte Baku davor, das Verh\u00e4ltnis beider L\u00e4nder wegen des Kriegs aufs Spiel zu setzen. Moskau setze darauf, &#8222;die hoffentlich kurze Phase der Abk\u00fchlung der bilateralen Beziehungen zu durchschreiten&#8220;, sagte er russischen Nachrichtenagenturen zufolge.<br \/>Ausl\u00f6ser des Moskauer Tadels waren \u00c4u\u00dferungen des aserbaidschanischen Pr\u00e4sidenten Ilham Aliyev (63), der in einem Interview mit ukrainischen Journalisten seine Solidarit\u00e4t mit dem angegriffenen Land bekundete. Er rief Kiew dazu auf, sich nicht mit der russischen Besetzung einzelner Landesteile abzufinden und diese so zur\u00fcckzuerobern, wie es Aserbaidschan mit Berg-Karabach getan habe. 2020 eroberte Baku die von Armeniern bewohnte Konfliktregion in einem kurzen Krieg gegen seinen Nachbarn.<br \/>Bei erneut schweren russischen Angriffen aus der Luft ist in der Ukraine in der Nacht ein Kind ums Leben gekommen. <br \/>Der zehnj\u00e4hrige Junge sei durch den Einschlag von gelenkten Gleitbomben in einem Wohnhaus in Kramatorsk get\u00f6tet worden, schrieb der B\u00fcrgermeister der Gro\u00dfstadt im Gebiet Donezk, Olexander Hontscharenko, auf Facebook. F\u00fcnf weitere Personen wurden demnach verletzt.<br \/>Kramatorsk geh\u00f6rt zu einem Ballungsgebiet in Donezk, das die Ukrainer auch drei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs noch kontrollieren. Inzwischen ist die Front aber so nahe ger\u00fcckt, dass das russische Milit\u00e4r die Stadt mit schweren Gleitbomben attackieren kann, die eine Reichweite von bis zu 40 Kilometer haben. <br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj (47) hat neue Angriffe auf Ziele in Russland angek\u00fcndigt.<br \/>&#8222;Wenn (der russische Pr\u00e4sident Wladimir) Putin so verr\u00fcckt nach den Shahed-Drohnen und Terror ist, dann muss man ihm die Logistik nehmen&#8220;, sagte der 47-J\u00e4hrige.<br \/>Dazu ben\u00f6tige die Ukraine auch mehr Flugabwehrsysteme, um gr\u00f6\u00dfere Teile des Landes vor russischen Drohnen und Raketen sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen.<br \/>\u00c4ltere Meldungen sind im Ticker &#8222;Ukraine-Krieg: Deutschland und Norwegen wollen gemeinsam Unterst\u00fctzung leisten&#8220; zu finden.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch einen schweren russischen Luftangriff sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens 16 Menschen get\u00f6tet worden. | TAG24 Ukraine &#8211; Durch einen schweren russischen Luftangriff sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens 16 Menschen get\u00f6tet worden. Das teilte Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj im Netzwerk X mit. Zu den Toten z\u00e4hlten auch zwei Kinder und ein Polizist. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3273584,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3273585"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3273585"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3273585\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3273586,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3273585\/revisions\/3273586"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3273584"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3273585"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3273585"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3273585"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}