<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3389284,"date":"2025-11-24T13:48:00","date_gmt":"2025-11-24T11:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3389284"},"modified":"2025-11-24T13:18:54","modified_gmt":"2025-11-24T11:18:54","slug":"ukraine-krieg-ukrainischer-parlamentsprasident-nennt-rote-linien-kreml-reagiert-auf-genf-treffen-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2025\/11\/ukraine-krieg-ukrainischer-parlamentsprasident-nennt-rote-linien-kreml-reagiert-auf-genf-treffen-liveticker\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ Ukrainischer Parlamentspr\u00e4sident nennt rote Linien \u2013 Kreml reagiert auf Genf-Treffen ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>In Genf haben die Gespr\u00e4che \u00fcber den Friedensplan von US-Pr\u00e4sident Trump zur Beendigung des russischen Angriffskriegs begonnen. Es wurde ein Gegenentwurf US-Au\u00dfenminister Rubio k\u00fcndigt mit der Ukraine abgestimmte \u00c4nderungen an. Mehr im Liveticker.<\/b><br \/>\nNach der Diskussion des von den USA vorgeschlagenen 28-Punkte-Friedensplans in Genf teilte das Wei\u00dfe Haus in einer separaten Erkl\u00e4rung nun mit, dass eine neue Version des Plans verst\u00e4rkte Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine enthalte.<br \/>Die USA und die Ukraine arbeiten in Genf eine neue Version des urspr\u00fcnglich viel kritisierten Friedensplans aus. Laut Kreml sind diese Woche keine Treffen zwischen russischen und US-Unterh\u00e4ndlern geplant. Mehr im Liveticker.<br \/>Die Ukraine schlie\u00dft laut Parlamentspr\u00e4sident Ruslan Stefantschuk bei Verhandlungen eine formale Anerkennung besetzter Gebiete, eine Begrenzung ihrer Verteidigungskr\u00e4fte und Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr k\u00fcnftige B\u00fcndnisse aus. Dies seien die roten Linien, sagte Stefantschuk auf dem Gipfeltreffen der Krim-Plattform in Schweden. Diese Positionen stehen im Widerspruch zum US-Friedensvorschlag in seiner ersten Version. Zudem m\u00fcssten die Mitgliedschaften in der EU und der Nato Elemente von Sicherheitsgarantien und eines jeden Friedensplans sein, erg\u00e4nzte Stefantschuk. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj zeigt sich offen f\u00fcr Kompromisse bei den US-Friedensvorschl\u00e4gen, um die Ukraine zu st\u00e4rken und nicht zu schw\u00e4chen. Die Regierung in Kiew werde mit ihren Partnern weiter daran arbeiten, sagte er per Videoschalte bei einem Gipfeltreffen der Krim-Plattform in Schweden. Zudem m\u00fcsse Russland f\u00fcr den Krieg bezahlen. Eine Entscheidung \u00fcber die Verwendung eingefrorener russischer Verm\u00f6genswerte sei von entscheidender Bedeutung. Der ungarische Au\u00dfenminister Peter Szijjarto bezeichnet den 28-Punkte-Friedensplan als gro\u00dfe Chance zur Beendigung des Krieges in der Ukraine. Jeder europ\u00e4ische Politiker habe die Pflicht, diesen Plan vollst\u00e4ndig und bedingungslos zu unterst\u00fctzen, schreibt Szijjarto auf der Online-Plattform X. Die Staats- und Regierungschefs der Europ\u00e4ischen Union kommen um 10.30 Uhr zu Sonderberatungen \u00fcber die Ukraine zusammen. Das Treffen finde am Rande eines Gipfels der EU und der Afrikanischen Union in Angolas Hauptstadt Luanda statt, teilte ein Sprecher von EU-Ratspr\u00e4sident Antonio Costa mit. Regierungschefs, die nicht an dem Gipfel teilnehmen, seien zur Teilnahme per Videoschalte eingeladen worden.<br \/>Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul sieht in den Fortschritten bei den Genfer Verhandlungen auch einen Erfolg der Europ\u00e4er. Alle Fragen, die Europa und die Nato betr\u00e4fen, seien aus dem urspr\u00fcnglichen US-Plan entfernt worden, sagte Wadephul im Deutschlandfunk. Das sei ein entscheidender Erfolg. Es d\u00fcrfe sich nicht \u00fcber die K\u00f6pfe der Europ\u00e4er und der Ukrainer hinweg geeinigt werden. Es m\u00fcsse sichergestellt werden, dass die Souver\u00e4nit\u00e4t der Ukraine gewahrt werde und sie selbst entscheide, welche Zugest\u00e4ndnisse sie mache. Gut sei auch, dass US-Au\u00dfenminister Marco Rubio etwas den Zeitdruck aus dieser Woche herausgenommen habe. \u201eDas ist schon eine entscheidende Voraussetzung daf\u00fcr, dass man zu einer belastbaren Einigung kommen kann\u201c, sagt Wadephul. Neben der strittigen Frage von Gebietsabtretungen geh\u00f6rten Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine zu den zentralen Punkten. Diese m\u00fcssten eine besondere Qualit\u00e4t haben. Er ist zuversichtlich, dass sich auch die USA hier eindeutig zur Ukraine bekennen. 06:55 Uhr \u2013 Rubio weicht Frist f\u00fcr Zusage von Ukraine auf US-Au\u00dfenminister Marco Rubio weicht die Frist f\u00fcr die Ukraine zur Zustimmung zum US-Friedensplan. Zwar w\u00fcnsche er sich einen Abschluss bis Donnerstag \u2013 doch \u201eob Donnerstag, Freitag, Mittwoch oder Montag kommende Woche\u201c sei angesichts des Sterbens in der Ukraine nachrangig. \u201eWir wollen, dass es bald passiert\u201c, sagte er nach Beratungen mit Vertretern der Ukraine und europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten. \u201eUnser Ziel ist es, den Krieg so schnell wie m\u00f6glich zu beenden, aber wir ben\u00f6tigen ein wenig mehr Zeit.\u201c 06:54 Uhr \u2013 Wei\u00dfes Haus: Neue Version enth\u00e4lt mehr Sicherheitsgarantien f\u00fcr Ukraine Nach der Diskussion des von den USA vorgeschlagenen 28-Punkte-Friedensplans in Genf teilte das Wei\u00dfe Haus in einer separaten Erkl\u00e4rung nun mit, dass eine neue Version des Plans verst\u00e4rkte Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine enthalte. Die ukrainische Delegation habe erkl\u00e4rt, der Plan spiegele ihre nationalen Interessen wider, hie\u00df es aus dem US-Pr\u00e4sidialamt.<br \/>Vertreter der USA und der Ukraine haben bei Gespr\u00e4chen in Genf gemeinsam einen \u00fcberarbeiteten und verbesserten Entwurf erstellt. Beide Seiten seien sich einig, die intensive Arbeit an dem Vorschlag \u201ein den kommenden Tagen\u201c fortzusetzen und sich dabei weiter eng mit den europ\u00e4ischen Partnern abzustimmen, hie\u00df es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung, die in Kiew und Washington verbreitet wurde. US-Au\u00dfenminister Marco Rubio sprach in Genf von \u201eenormen Fortschritten\u201c. Die noch offenen Punkte seien \u201enicht un\u00fcberwindbar\u201c, sagte er \u2013 ohne Details zu den strittigen Themen zu nennen. \u201eIch bin fest davon \u00fcberzeugt, dass wir es schaffen werden\u201c, sagte Rubio. Aus dem Wei\u00dfen Haus hie\u00df es unterdessen, die Ukraine sei mit der gemeinsam \u00fcberarbeiteten Version des Friedensplans zufrieden und sieht die wichtigsten Interessen des Landes darin widergespiegelt. Der Entwurf umfasse den Vertretern aus Kiew zufolge \u201ekurz- und langfristige, glaubw\u00fcrdige und durchsetzbare Mechanismen zum Schutz der ukrainischen Sicherheit\u201c, teilte das Wei\u00dfe Haus mit. Die Ukraine \u00e4u\u00dferte sich zun\u00e4chst nicht dazu. In der US-Mitteilung hie\u00df es, alle Hauptanliegen der Ukraine seien w\u00e4hrend des Treffens umfassend behandelt worden. Diese beinhalten Sicherheitsgarantien, langfristige wirtschaftliche Zukunftsperspektiven, Schutz der Infrastruktur, freie Schifffahrt und politische Souver\u00e4nit\u00e4t. US-Au\u00dfenminister Marco Rubio hatte sich in Genf gemeinsam mit Pr\u00e4sident Donald Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Daniel Driscoll, einem Staatssekret\u00e4r im Pentagon, mit der ukrainischen Delegation getroffen. 00:30 Uhr \u2013 Vier Tote bei Einschl\u00e4gen in Charkiw Bei einem russischen Drohnenangriff auf die ukrainische Stadt Charkiw sind Beh\u00f6rdenangaben zufolge vier Menschen get\u00f6tet worden. Nach Angaben des B\u00fcrgermeisters der Stadt, Ihor Terechow, sowie des Regionalgouverneurs Oleh Synjehubow wurden mindestens zw\u00f6lf weitere Personen verletzt, darunter zwei Kinder. In sechs Stadtteilen der im Nordosten der Ukraine gelegenen Stadt wurden insgesamt 15 Einschl\u00e4ge registriert. 23:36 Uhr \u2013 EU: Wahlen nur noch \u201eso schnell wie m\u00f6glich\u201c Immer deutlicher werden die europ\u00e4ischen \u00c4nderungsvorschl\u00e4ge zum US-Plan f\u00fcr ein Ende des Ukraine-Krieges. Demnach soll die Regierung in Kiew keine Gebiete an Russland abgeben m\u00fcssen, die sie bislang noch selbst kontrolliert. Zudem ist auch keine de facto Anerkennung der von Russland eingenommen Gebiete vorgesehen. Die bereits bekannte \u00c4nderung der Gr\u00f6\u00dfe der ukrainischen Streitkr\u00e4fte auf 800.000 statt 600.000 Soldaten. Eingefrorenes russisches Staatsverm\u00f6gen soll nur dann freigegeben werden, wenn Russland Ausgleichszahlungen f\u00fcr die Kriegssch\u00e4den leistet. Ein Nato-Beitritt der Ukraine wird nicht mehr explizit ausgeschlossen, es soll auch keine allgemeine Amnestie f\u00fcr Kriegsverbrechen gew\u00e4hrt werden. Die im US-Plan genannte Frist f\u00fcr Wahlen in der Ukraine innerhalb von 100 Tagen wird auf so \u201eschnell wie m\u00f6glich\u201c umgedeutet. Russland soll allerdings weiterhin, wie im US-Plan vorgesehen, eine Wiederbelebung der G8-Gruppe der gro\u00dfen Industrienationen in Aussicht gestellt worden. Inwieweit die \u00c4nderungsvorschl\u00e4ge bei den laufenden Verhandlungen zwischen den USA und der Ukraine Geh\u00f6r finden, blieb zun\u00e4chst unklar. 22:30 Uhr \u2013 Selenskyj sieht Signale, dass das Team von Trump zuh\u00f6rt Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bewertet die laufenden Gespr\u00e4che von Vertretern seines Landes und der USA in Genf als positiv. \u201eEs gibt Signale, dass das Team von Pr\u00e4sident Trump uns erh\u00f6rt\u201c, sagt Selenskyj in seiner allabendlichen Videoansprache. Die Verhandlungen in der Schweiz w\u00fcrden bis in die Nacht fortgesetzt. Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan bringt sein Land erneut als Vermittler ins Spiel und k\u00fcndigt ein Telefonat mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin an. Schon in der Vergangenheit habe die T\u00fcrkei etwa das Getreideabkommen zwischen den beiden Kriegsparteien vermittelt, das als Ausgangspunkt f\u00fcr Friedensverhandlungen gedacht war, sagt Erdogan am Rande des G20-Gipfels in Johannesburg. Es w\u00e4re gut, wenn dieser Prozess wieder aufgenommen werde. An diesem Montag werde er mit Putin in einem Telefonat dar\u00fcber sprechen. Auch Kremlsprecher Dmitri Peskow best\u00e4tigt der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge, dass ein Telefonat zwischen Putin und Erdogan geplant sei. 20:13 Uhr \u2013 Medienbericht: Weitere Details \u00fcber europ\u00e4ischen Gegenvorschlag Der \u201eSpiegel\u201c berichtet von weiteren Details aus dem europ\u00e4ischen Gegenvorschlag zum US-Friedensplan im Ukraine-Krieg. Gestrichen sei demnach die Formulierung, dass die Ukraine in ihrer Verfassung einen Nato-Beitritt ebenso ausschlie\u00dfen m\u00fcsse wie das Verteidigungsb\u00fcndnis. Stattdessen sei folgender Vorschlag eingef\u00fcgt: \u201eDer Nato-Beitritt der Ukraine h\u00e4ngt vom Konsens der Nato-Mitglieder ab, der nicht besteht\u201c. Auch gestrichen seien unter anderem die Festlegungen in Punkt 14 zu den eingefrorenen russischen Staatsverm\u00f6gen. Eingef\u00fcgt sei folgende Formulierung, berichtet der \u201eSpiegel\u201c: \u201eDie Ukraine wird vollst\u00e4ndig wiederaufgebaut und finanziell entsch\u00e4digt werden, unter anderem durch russische Staatsverm\u00f6gen, die so lange eingefroren bleiben, bis Russland den der Ukraine entstandenen Schaden ersetzt hat\u201c. Auch solle Russland nicht umgehend, sondern erst nach und nach wieder in die Weltwirtschaft integriert werden. US-Au\u00dfenminister Marco Rubio k\u00fcndigt nach Verhandlungen mit der Ukraine und ihren europ\u00e4ischen Unterst\u00fctzern \u00c4nderungen des Friedensplans an. Man habe ein \u201esehr gutes Arbeitsergebnis erzielt, das auf den Beitr\u00e4gen aller beteiligten Parteien\u201c basiere, sagt er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Verhandlungsf\u00fchrer Andrij Jermak. Rubio zeigt sich zuversichtlich, dass Trump am Ende sein Einverst\u00e4ndnis f\u00fcr den neuen Plan geben werde.<br \/>Jermak spricht von einem \u201esehr produktiven\u201c ersten Treffen, bei dem gute Fortschritte erzielt worden seien. Man bewege sich auf einen gerechten und dauerhaften Frieden zu. Endg\u00fcltige Entscheidungen werden seinen Angaben nach \u201eunsere Pr\u00e4sidenten\u201c treffen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump wirft der Ukraine erneut Undankbarkeit vor und gibt Europa eine Mitschuld am Fortbestehen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. \u201eDie ukrainische \u201aF\u00fchrung\u2018 hat keinerlei Dankbarkeit f\u00fcr unsere Bem\u00fchungen gezeigt, und Europa kauft weiterhin \u00d6l aus Russland\u201c, schrieb er in Gro\u00dfbuchstaben auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social. Zudem gab er Ex-Pr\u00e4sident Joe Biden die Schuld am Kriegsausbruch. Der Nachrichtenagentur Reuters liegt ein europ\u00e4ischer Gegenvorschlag zum amerikanischen Friedensplan f\u00fcr die Ukraine vor. Demnach soll die ukrainische Armee in Friedenszeiten auf 800.000 Soldaten begrenzt werden und nicht pauschal auf 600.000, wie es der US-Plan vorsieht. Zudem sollen Verhandlungen \u00fcber einen Gebietsaustausch an der derzeitigen milit\u00e4rischen Kontaktlinie beginnen. Damit wird die US-Forderung zur\u00fcckgewiesen, bestimmte Gebiete als \u201efaktisch russisch\u201c anzuerkennen. Ein Nato-Beitritt der Ukraine h\u00e4nge von einem Konsens der Mitglieder ab, der nicht bestehe, hei\u00dft es in dem Dokument. Die Allianz solle sich verpflichten, in Friedenszeiten keine Truppen unter ihrem Kommando dauerhaft in der Ukraine zu stationieren. Nato-Kampfjets sollen ihre St\u00fctzpunkte in Polen unterhalten. Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach eigenen Angaben einen Vorsto\u00df unternommen, um Frieden in der Ukraine bis Donnerstag zumindest einen Schritt n\u00e4herzukommen. Er habe \u201eunterhalb des umfassenden Vorschlages dieser 28 Punkte\u201c aus dem US-Friedensplan einen Vorschlag gemacht, sagte Merz beim G20-Gipfel in Johannesburg. Diesen wolle er aber nicht im Detail darlegen. Dar\u00fcber werde in Genf beraten. Es gehe darum, \u201ewenigstens einen ersten Schritt am Donnerstag zu tun\u201c. Dann l\u00e4uft eine Frist von US-Pr\u00e4sident Donald Trump an die Ukraine aus. \u201eWenn das alles, was da an 28 Punkten aufgez\u00e4hlt ist, zu viel ist f\u00fcr f\u00fcnf Tage, dann m\u00f6chte ich wenigstens den Versuch unternehmen, dass es einen Punkt gibt, \u00fcber den man sich verst\u00e4ndigt mit Russland, auf der ukrainischen Seite und mit Zustimmung der Amerikaner und mit Zustimmung der Europ\u00e4er.\u201c<br \/>Mit Blick auf kurze Fristen f\u00fcr eine Friedensl\u00f6sung \u00e4u\u00dferte Merz sich skeptisch. \u201eVielleicht k\u00f6nnen wir weiterkommen, aber ich bin unver\u00e4ndert skeptisch, dass das in der K\u00fcrze der Zeit kommt.\u201c Merz bekr\u00e4ftigte die Forderung nach belastbaren Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine. Er habe US-Pr\u00e4sident Donald Trump in einem Telefonat am Freitag an von Russland gebrochene Zusagen erinnert, die das Land im Rahmen des Budapester Memorandums gegeben habe. Unter hohem Zeitdruck dr\u00e4ngt Europa die USA, den Plan f\u00fcr ein Ende des Ukraine-Krieges zugunsten Kiews nachzubessern. In Genf begannen am Vormittag Gespr\u00e4che von Vertretern Deutschlands, Frankreichs, Gro\u00dfbritanniens, Italiens, der EU, der Ukraine und der Vereinigten Staaten. Donald Trump hat seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj eine Frist bis Donnerstag gesetzt, dem Plan grunds\u00e4tzlich zuzustimmen. Angesichts der Kritik deutete der US-Pr\u00e4sident an, einzulenken. Die Frage einer Journalistin, ob der Friedensplan ein letztes Angebot sei, verneinte er in Washington und f\u00fcgte hinzu: \u201eWir versuchen, die Sache auf die eine oder andere Weise zu beenden.\u201c Nach den Beratungen, bei denen auch Japan und Kanada vertreten waren, sagte Kanzler Friedrich Merz (CDU): \u201eKriege k\u00f6nnen nicht beendet werden durch Gro\u00dfm\u00e4chte \u00fcber die K\u00f6pfe der beteiligten L\u00e4nder hinweg.\u201c Ein Ende des Krieges k\u00f6nne es nur geben, wenn die Ukraine und auch die Europ\u00e4er zustimmten. 13:05 Uhr \u2013 Von der Leyen pocht auf EU-Rolle und unver\u00e4nderte Ukraine-Grenzen EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hat Bedingungen f\u00fcr einen Friedensschluss in der Ukraine genannt. Vor dem Hintergrund von Gespr\u00e4chen \u00fcber einen US-Friedensplan in Genf erkl\u00e4rt sie, die Grenzen der Ukraine k\u00f6nnten nicht mit Gewalt ver\u00e4ndert werden. Zudem d\u00fcrfe die ukrainische Armee nicht so verkleinert werden, dass das Land f\u00fcr k\u00fcnftige Angriffe anf\u00e4llig werde.<br \/>08:57 Uhr \u2013 Carney will noch heute mit Selenskyj sprechen Der kanadische Ministerpr\u00e4sident Mark Carney will noch heute mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj \u00fcber den von den USA vorgeschlagenen Friedensplan sprechen. Westliche Staats- und Regierungschefs h\u00e4tten sich bereits am Samstag am Rande des G20-Treffens in S\u00fcdafrika auf eine gemeinsame Position zu dem 28-Punkte-Plan verst\u00e4ndigt, die nach Washington \u00fcbermittelt worden sei, sagt Carney vor Reportern. Die weitere Abstimmung w\u00fcrden die nationalen Sicherheitsberater bei Beratungen in Genf \u00fcbernehmen. Er selbst werde sp\u00e4ter am Tag mit Selenskyj sprechen, um einige Punkte zu kl\u00e4ren. Der erste Punkt des Plans, der die Ukraine als souver\u00e4ne Nation best\u00e4tige, sei \u201eein guter Anfang\u201c. Es w\u00fcrden jedoch noch eine Reihe weiterer Themen diskutiert, deren Ergebnisse ebenfalls nach Washington weitergeleitet w\u00fcrden. Am Rande des G20-Gipfels waren die sogenannten E3-Staaten Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien mit einer Reihe weiterer EU-Staaten sowie Japan und Kanada \u00fcbereingekommen, dass sie den 28-Punkte-Plan von US-Pr\u00e4sident Donald Trump so nicht akzeptieren. Der US-Regierung wurde daraufhin eine stark \u00fcberarbeitete Version vorgelegt. Die Ukraine hat russischen Angaben zufolge mit Drohnen ein gro\u00dfes Heizkraftwerk in der Region Moskau angegriffen. Dadurch sei ein Feuer ausgebrochen, und die Notversorgung habe aktiviert werden m\u00fcssen, teilt Regionalgouverneur Andrej Worobjow mit. Ziel des Angriffs war demnach das Kraftwerk Schatura rund 120 Kilometer \u00f6stlich der Hauptstadt Moskau. Einige Drohnen seien von der Luftabwehr zerst\u00f6rt worden, mehrere Drohnen seien jedoch auf das Kraftwerksgel\u00e4nde gest\u00fcrzt. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten ihre Drohnenangriffe auf Ziele tief in Russland verst\u00e4rkt und dabei wiederholt Energieinfrastruktur wie \u00d6lraffinerien und Kraftwerke ins Visier genommen. Russland wiederum attackiert seit Beginn seiner Invasion im Februar 2022 immer wieder die Energieversorgung in der Ukraine an. 05:00 Uhr \u2013 Spitzentreffen in Genf ringt um US-Friedensplan f\u00fcr die Ukraine Spitzenvertreter der USA, der Ukraine sowie Deutschlands, Frankreichs und Gro\u00dfbritanniens beraten ab heute in Genf \u00fcber einen US-Friedensplan. \u201eWir hoffen, die letzten Details zu kl\u00e4ren, um eine Einigung zu erzielen, die im Interesse der Ukraine ist\u201c, sagt ein US-Regierungsvertreter. \u201eEinig wird man sich erst, wenn die beiden Pr\u00e4sidenten zusammenkommen\u201c, f\u00fcgt er mit Blick auf Trump und Selenskyj hinzu. 03:25 Uhr \u2013 Marco Rubio spricht von \u201eAnregungen der russischen Seite\u201c US-Au\u00dfenminister Marco Rubio widerspricht US-Senatoren, die unter Berufung auf ein Gespr\u00e4ch mit ihm erkl\u00e4rt hatten, dass es sich bei dem umstrittenen Friedensplan nicht um einen amerikanischen Vorschlag handle, sondern eher um eine russische Wunschliste. Rubio erkl\u00e4rt auf der Plattform X \u00fcber seinen Sprecher Tommy Pigott, der Plan diene \u201eals solider Rahmen f\u00fcr die laufenden Verhandlungen\u201c. Er sei von den USA erstellt worden und basiere auf \u201eAnregungen der russischen Seite, aber auch auf fr\u00fcheren und aktuellen Beitr\u00e4gen der Ukraine\u201c. Rubio reist nach genf, um dort mit Spitzenvertretern der Ukraine sowie Deutschlands, Frankreichs und Gro\u00dfbritanniens \u00fcber einen Friedensplan zu diskutieren. \u201eWir hoffen, die letzten Details zu kl\u00e4ren, um eine Einigung zu erzielen, die im Interesse der Ukraine ist\u201c, sagt ein US-Regierungsvertreter. \u201eEinig wird man sich erst, wenn die beiden Pr\u00e4sidenten zusammenkommen\u201c, f\u00fcgt er mit Blick auf Trump und Selenskyj hinzu.<br \/>Der seit Tagen kursierende Friedensplan f\u00fcr den Ukraine-Krieg soll nach Angaben von zwei US-Senatoren \u00fcberhaupt nicht von den USA ausgearbeitet worden sein. \u201eEs handelt sich nicht um unsere Empfehlung, es ist nicht unser Friedensplan\u201c, sagte der republikanische Senator Mike Rounds auf einem Sicherheitsforum im kanadischen Halifax unter Berufung auf ein Telefonat mit US-Au\u00dfenminister Marco Rubio. Laut Senator Angus King ist der 28-Punkte-Plan \u201eim Wesentlichen die Wunschliste der Russen\u201c und kein Ergebnis von Verhandlungen. Den Senatoren zufolge rief Rubio sie an und habe deutlich gemacht, dass die USA \u201eEmpf\u00e4nger eines Vorschlags\u201c gewesen seien. Dieser Wunschzettel sei einem US-Vermittler \u00fcbergeben worden. Rounds bezeichnete den Entwurf als \u201eVorschlag\u201c, den die USA nie ver\u00f6ffentlicht h\u00e4tten. \u201eEr wurde geleakt\u201c, sagte der Senator aus dem US-Bundesstaat South Dakota. Senator King aus Maine bezeichnete den Entwurf als \u201eLeitfaden, um die Streitpunkte zwischen der Ukraine und Russland einzugrenzen\u201c. Nun solle auf einen Frieden hingearbeitet werden, \u201eder die Integrit\u00e4t und Souver\u00e4nit\u00e4t der Ukraine respektiert, Aggressionen nicht belohnt und angemessene Sicherheitsgarantien bietet.\u201c<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Genf haben die Gespr\u00e4che \u00fcber den Friedensplan von US-Pr\u00e4sident Trump zur Beendigung des russischen Angriffskriegs begonnen. Es wurde ein Gegenentwurf US-Au\u00dfenminister Rubio k\u00fcndigt mit der Ukraine abgestimmte \u00c4nderungen an. Mehr im Liveticker. 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