<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3391908,"date":"2025-11-27T09:35:01","date_gmt":"2025-11-27T07:35:01","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3391908"},"modified":"2025-11-27T09:33:41","modified_gmt":"2025-11-27T07:33:41","slug":"karl-lauterbach-bekommt-in-ard-talk-beim-thema-rente-gegenwind-macht-einfach-keinen-sinn","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2025\/11\/karl-lauterbach-bekommt-in-ard-talk-beim-thema-rente-gegenwind-macht-einfach-keinen-sinn\/","title":{"rendered":"Karl Lauterbach bekommt in ARD-Talk beim Thema Rente Gegenwind: \u201eMacht einfach keinen Sinn\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Wenn es um die Rente geht, streiten Politiker seit 20 Jahren. Doch es geht auch anders, wie die G\u00e4ste am Mittwochabend bei Sandra Maischberger in der ARD beweisen.<\/b><br \/>\nStand: 27.11.2025, 06:35 Uhr<br \/>KommentareDruckenTeilen<br \/>Wenn es um die Rente geht, streiten Politiker seit 20 Jahren. Doch es geht auch anders, wie die G\u00e4ste am Mittwochabend bei Sandra Maischberger in der ARD beweisen.<br \/>Eigentlich ist bei Sandra Maischberger in der ARD am Mittwochabend ein handfester Streit geplant. Doch es geht auch anders, wie der SPD-Sozialpolitiker Karl Lauterbach und Monika Schnitzer, die Chefin der Wirtschaftsweisen, zeigen. Sie diskutieren \u00fcber das Rentenpaket, das gerade die Union zu spalten droht. Doch sie streiten nicht. Denn beide wollen das Gleiche: ein Problem l\u00f6sen. Das Problem: Wie kann das Rentensystem langfristig stabil bleiben.<br \/>Dazu m\u00fcsse der Zuschuss, mit dem der Bund die Renten finanziert, entschlackt und von unn\u00fctzen Leistungen befreit werden, verlangt Schnitzer. \u201eDavon wird zum Beispiel auch die Rente mit 63 bezahlt, und das ist nichts, was eigentlich zu vertreten ist. Das Gleiche gilt f\u00fcr die M\u00fctterrente. So viel Geld auszugeben, dar\u00fcber kann man sich streiten.\u201c Eigentlich sind sich die beiden G\u00e4ste nur in einem Punkt uneinig: Schnitzer setzt sich daf\u00fcr ein, dass das Rentenpaket jetzt noch nicht beschlossen wird. Das w\u00fcrde aber auch bedeuten, dass CDU und CSU zwei ihrer wichtigsten Wahlversprechen vorerst nicht halten k\u00f6nnten: die Einf\u00fchrung der Aktivrente und die M\u00fctterrente schon im kommenden Januar. Beides w\u00fcrde sp\u00e4ter kommen. Da wird die Union nicht mitmachen.<br \/>Auch Karl Lauterbach h\u00e4lt nichts davon. \u201eVerschieben Sie doch das Paket und gehen gleich in die Kommission. Wo ist das Problem?\u201c fragt Maischberger. \u201eWir sind jetzt an dem Punkt, wo wir vier Punkte beschlie\u00dfen k\u00f6nnen\u201c, antwortet Lauterbach. \u201eAber wenn wir dann in einer gro\u00dfen Reform zu \u00dcberzeugungen kommen, dass da noch einmal etwas ver\u00e4ndert werden muss, und wir haben dann tats\u00e4chlich eine Reform, die ehrlich auch dann die Ungerechtigkeiten benennt, dann w\u00fcrde ich jederzeit diskutieren.\u201c<br \/>Was Lauterbach eigentlich sagt ist: Man will jetzt etwas beschlie\u00dfen, und dann soll die geplante Rentenkommission pr\u00fcfen, ob das gut war. Dazu hat sie bis zum Sommer 2026 Zeit. \u201eDas macht einfach keinen Sinn\u201c, sagt Schnitzer, \u201eDenn das wird jetzt sehr viel Geld kosten, gerade die Haltelinie des Rentenniveaus bei 48 Prozent zu halten.\u201c Man k\u00f6nne viel Geld sparen, wenn man das Rentenniveau so ver\u00e4ndere, dass Menschen mit weniger Geld ein h\u00f6heres Rentenniveau bek\u00e4men als Menschen, die mehr verdienten. Ein unerwarteter Vorschlag. Da kann auch Lauterbach nicht nein sagen.<br \/>Beide setzen sich zudem daf\u00fcr ein, dass auch Beamte in das System einzahlen. Doch sie wissen nat\u00fcrlich, dass diese Schritte alleine nicht reichen werden. Man m\u00fcsse schon viel fr\u00fcher anfangen, zum Beispiel bei der Bildung. Bessere Schul- und Berufsausbildungen w\u00fcrden dazu beitragen, dass weniger Menschen von Jobs mit niedrigen Verdienstm\u00f6glichkeiten leben m\u00fcssten, verlangt Schnitzer.<br \/>Am 4. Dezember soll nun der Bundestag \u00fcber das von der Bundesregierung vorgelegte Rentenkonzept abstimmen. Lauterbach ist daf\u00fcr. Warum? \u201eDas ist so beschlossen worden\u201c, begr\u00fcndet er seine Entscheidung bei Sandra Maischberger. Man m\u00fcsse sich in der Politik aufeinander verlassen k\u00f6nnen. Aber: \u201eWenn wir das ganze Paket noch einmal aufgemacht h\u00e4tten, dann w\u00e4re ich pers\u00f6nlich da beweglich.\u201c Er stimmt Schnitzer zu: Man m\u00fcsse die \u00e4rmeren Menschen mehr unterst\u00fctzen. Aber erst sp\u00e4ter.<br \/>Lauterbach und Schnitzer tauschen an diesem Abend ihre Meinungen aus. Dabei stellt sich heraus: So unterschiedlich sind die gar nicht. Man diskutiert, ist aber um L\u00f6sungen bem\u00fcht. Es gab einmal eine Zeit, in der Koalitionsstreitigkeiten so gel\u00f6st wurden. Irgendwie w\u00fcnscht man sich diese Zeiten nach der Diskussion am Mittwochabend wieder zur\u00fcck. \u201eIch glaube, wir werden die Kurve bekommen. Das m\u00fcssen wir auch. Aber wir h\u00e4tten uns diesen gesamten Streit sparen m\u00fcssen\u201c, sagt Lauterbach am Ende der Diskussion. Sp\u00e4ter ist man eben immer schlauer. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es um die Rente geht, streiten Politiker seit 20 Jahren. Doch es geht auch anders, wie die G\u00e4ste am Mittwochabend bei Sandra Maischberger in der ARD beweisen. Stand: 27.11.2025, 06:35 UhrKommentareDruckenTeilenWenn es um die Rente geht, streiten Politiker seit 20 Jahren. 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