<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3413452,"date":"2025-12-21T22:08:20","date_gmt":"2025-12-21T20:08:20","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3413452"},"modified":"2025-12-22T01:03:54","modified_gmt":"2025-12-21T23:03:54","slug":"wenn-die-krankenkasse-2026-teurer-wird-so-konnen-versicherte-darauf-reagieren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2025\/12\/wenn-die-krankenkasse-2026-teurer-wird-so-konnen-versicherte-darauf-reagieren\/","title":{"rendered":"Wenn die Krankenkasse 2026 teurer wird: So k\u00f6nnen Versicherte darauf reagieren"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>F\u00fcr 2026 sind erneut steigende Beitr\u00e4ge der Krankenkassen zu erwarten, einige Kassen haben dies bereits best\u00e4tigt. Versicherte haben jedoch verschiedene Optionen, um darauf zu reagieren.<\/b><br \/>\nStand: 21.12.2025, 19:08 Uhr<br \/>Von: Theresa Breitsching<br \/>KommentareDruckenTeilen<br \/>2026 d\u00fcrften die Krankenkassenbeitr\u00e4ge erneut steigen \u2013 manche Kassen haben bereits Erh\u00f6hungen angek\u00fcndigt. F\u00fcr Versicherte gibt es jedoch M\u00f6glichkeiten, darauf zu reagieren.<br \/>Berlin \u2013 Im neuen Jahr wird vieles teurer: Heizen, Tanken, Bahnfahren \u2013 und auch die Beitr\u00e4ge zur Krankenkasse. Sowohl die gesetzlichen als auch die privaten Krankenversicherungsbeitr\u00e4ge werden voraussichtlich ansteigen. Einige Krankenkassen haben eine Erh\u00f6hung ihrer Beitr\u00e4ge bereits bekannt gegeben. Was k\u00f6nnen Versicherte tun, wenn die Beitr\u00e4ge teurer werden?<br \/>\u201eDas Gesundheitssystem steht seit langem vor erheblichen finanziellen Herausforderungen, weshalb zahlreiche Krankenkassen ihre Zusatzbeitragss\u00e4tze anheben m\u00fcssen. Auch wir kommen nicht umhin, diesen Schritt zu gehen\u201c, schreibt die Energie-BKK in einer Unternehmensmitteilung. Die Krankenkasse wird den Zusatzbeitragssatz zum 1. Januar 2026 auf 3,98 Prozent anpassen. Laut Stiftung Warentest haben bereits weitere Krankenkassen eine Erh\u00f6hung angek\u00fcndigt. So werden auch die Beitr\u00e4ge der Viactiv Krankenkasse und voraussichtlich der Bosch BKK teurer. \u00dcberraschend ist, dass die derzeit teuerste Kasse, die Knapp\u00adschaft, ihre Beitr\u00e4ge minimal senken wird.<br \/>Schon in diesem Jahr stiegen die Beitr\u00e4ge bei mehreren Krankenkassen. So erh\u00f6hte im Oktober die BKK Herkules ihren Satz um 0,9 Prozentpunkte auf 18,98 Prozent und liegt damit nur knapp unter den beiden teuersten Kassen im Vergleich der Stiftung Warentest, der BKK24 (18,99 Prozent) und der Knappschaft (19 Prozent). Bereits im August hatten zuvor die BKK Linde und die SBK ihre Beitr\u00e4ge angehoben.<br \/>Wieso wird es teurer? Laut Energie-BKK sind die steigenden Zusatzbeitragss\u00e4tze \u201ceine Reaktion auf die anhaltenden finanziellen Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem\u201c: Steigende Ausgaben f\u00fcr Arzt- und Krankenhauskosten, teurere Medikamente, h\u00f6here Pflegekosten und der wachsende Versorgungsbedarf einer alternden Bev\u00f6lkerung treiben die Kosten nach oben. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag, in der H\u00f6he von 2,9 Prozent, sei von der Politik viel zu niedrig bemessen worden und \u201edeckt die tats\u00e4chlichen Kosten l\u00e4ngst nicht mehr.\u201c Das Ergebnis: Die Kassen m\u00fcssen ihre Beitr\u00e4ge erh\u00f6hen, um eine die Versorgung sicherzustellen, hei\u00dft es.<br \/>Laut Berechnungen der Bundesregierung werden die Zusatzbeitr\u00e4ge der Krankenkassen 2026 bei 2,9 Prozent liegen, nach 2,5 Prozent in diesem Jahr. Um den Kostendruck der Krankenkassen abzufedern und damit auch die Beitragss\u00e4tze f\u00fcr 2026 stabil zu halten, hatte das Bundesgesundheitsministerium im Oktober kurzfristige Ma\u00dfnahmen beschlossen. Der GKV-Spitzenverband, die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Krankenkassen, fordert jedoch zus\u00e4tzliche Sparma\u00dfnahmen. Nach seinen Berechnungen werden die Kassen 2026 rund 370 Milliarden Euro ausgeben \u2013 mehr als eine Milliarde Euro pro Tag.<br \/>\u201eUm Beitragssatzerh\u00f6hung im kommenden Jahr auszuschlie\u00dfen, brauchen wir Sofortma\u00dfnahmen ab dem 1. Januar in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von mindestens vier Milliarden Euro\u201c, wendet sich Oliver Blatt, der Vorstandsvorsitzende des GKV- Spitzenverbands im Gespr\u00e4ch mit der Funke Mediengruppe an die Politik. Die Ausgaben im Gesundheitswesen steigen in diesem Jahr deutlich: Insgesamt um acht Prozent, bei den Kliniken sogar um rund zehn Prozent. \u201eDie gesetzliche Krankenversicherung hat kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem\u201c, so Blatt. <br \/>Wenn die Krankenkasse teurer wird, k\u00f6nnen Versicherte pr\u00fcfen, welche Kasse g\u00fcnstiger ist, und wechseln \u2013 ihnen steht ein Sonderk\u00fcndigungsrecht zu. Dieses greift insbesondere, wenn eine Kasse ihren Zusatzbeitrag erh\u00f6ht: Versicherte k\u00f6nnen innerhalb von zwei Monaten zum Monatsende k\u00fcndigen und ab dem \u00fcbern\u00e4chsten Monat zu einer g\u00fcnstigeren Kasse wechseln. F\u00fcr Mitglieder, die l\u00e4nger als 12 Monate bei ihrer Kasse sind, gilt das regul\u00e4re Wechselrecht mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende. Wichtig zu wissen: Eine Ersparnis beim Krankenkassenbeitrag erh\u00f6ht gleichzeitig das zu versteuernde Einkommen. Je nach Einkommen kann die tats\u00e4chliche Ersparnis dadurch um bis zu 30 Prozent oder mehr reduziert werden.<br \/>F\u00fcr 2026 d\u00fcrften die Beitragserh\u00f6hungen noch moderat ausfallen, zeigen aktuelle Einsch\u00e4tzungen. Langfristig k\u00f6nnten die Kosten jedoch deutlich steigen: Jens Baas, Chef der Techniker Krankenkasse, rechnet noch vor 2030 mit durchschnittlichen Beitr\u00e4gen von \u00fcber 20 Prozent. Hinzu kommen steigende Kosten f\u00fcr die Pflegeversicherung, berichtet der Spiegel. Prognosen f\u00fcr 2040 gehen sogar von rund 30 Prozent aus, was einer Verdoppelung seit 2010 entspricht. \u201eUns fehlen zehn Milliarden Euro\u201c, sagte Baas zudem k\u00fcrzlich im ZDF. Im vergangenen Jahr gaben die Krankenkassen 326,9 Milliarden Euro aus, in diesem Jahr werden es voraussichtlich rund 331 Milliarden Euro sein, und 2026 steigen die Ausgaben weiter. Kurzfristig l\u00e4sst sich diese L\u00fccke wohl nur durch h\u00f6here Zusatzbeitr\u00e4ge schlie\u00dfen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr 2026 sind erneut steigende Beitr\u00e4ge der Krankenkassen zu erwarten, einige Kassen haben dies bereits best\u00e4tigt. Versicherte haben jedoch verschiedene Optionen, um darauf zu reagieren. Stand: 21.12.2025, 19:08 UhrVon: Theresa BreitschingKommentareDruckenTeilen2026 d\u00fcrften die Krankenkassenbeitr\u00e4ge erneut steigen \u2013 manche Kassen haben bereits Erh\u00f6hungen angek\u00fcndigt. 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