<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3423404,"date":"2025-12-31T21:03:00","date_gmt":"2025-12-31T19:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3423404"},"modified":"2025-12-31T21:52:44","modified_gmt":"2025-12-31T19:52:44","slug":"ratselhafte-attacke-auf-putin-villa-russland-veroffentlicht-angeblichen-video-beweis-kiew-reagiert","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2025\/12\/ratselhafte-attacke-auf-putin-villa-russland-veroffentlicht-angeblichen-video-beweis-kiew-reagiert\/","title":{"rendered":"R\u00e4tselhafte Attacke auf Putin-Villa: Russland ver\u00f6ffentlicht angeblichen Video-Beweis \u2013 Kiew reagiert"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Hat die Ukraine die Putin-Residenz mit Drohnen angegriffen? Russland hat jetzt ein Video als angeblichen Beweis ver\u00f6ffentlicht. Doch Fragen bleiben.<\/b><br \/>\nStand: 31.12.2025, 19:03 Uhr<br \/>Von: Jens Kiffmeier<br \/>KommentareDruckenTeilen<br \/>Hat die Ukraine die Putin-Residenz mit Drohnen angegriffen? Russland hat jetzt ein Video als angeblichen Beweis ver\u00f6ffentlicht. Doch Fragen bleiben.<br \/>Update, 17:16 Uhr: Kiew reagiert auf Russlands angebliche Beweise f\u00fcr die Behauptung, die Ukraine habe vor wenigen Tagen Putins Residenz angegriffen. Der ukrainische Auslandsgeheimdienst sprach von gef\u00e4lschten Karten und Fakes der russischen Seite. Nach ukrainischen Medienberichten sah der Geheimdienst in Kiew darin den Beginn einer russischen Kampagne, um die Bem\u00fchungen der Ukraine und der USA f\u00fcr einen Friedensplan zu torpedieren. <br \/>Erstmeldung: Moskau \u2013 Nach tagelangen ukrainischen Forderungen nach Belegen hat Russland erstmals angebliche Beweise f\u00fcr den umstrittenen Drohnenangriff im Ukraine-Krieg auf eine Putin-Residenz pr\u00e4sentiert. Das Verteidigungsministerium in Moskau ver\u00f6ffentlichte ein Video mit Drohnenfragmenten und detaillierten Flugrouten, um die Vorw\u00fcrfe gegen Kiew zu untermauern. Doch die Ukraine weist die Darstellungen kategorisch als L\u00fcge zur\u00fcck. Was ist dran an den Vorw\u00fcrfen?<br \/>Russland bleibt jedenfalls bei seiner Darstellung zum umstrittenen Drohnenangriff auf die Putin-Villa. In einem vom Verteidigungsministerium ver\u00f6ffentlichten Video listete Generalmajor Alexander Romanenkow, Chef der Luftabwehrraketentruppen, detaillierte Angaben zu Orten, Uhrzeiten und Flugrouten einzelner Drohnen in der Nacht auf den 29. Dezember auf. \u201eDer Terroranschlag des Kiewer Regimes war zielgerichtet, sorgf\u00e4ltig geplant und erfolgte in mehreren Stufen\u201c, erkl\u00e4rte Romanenkow laut der Nachrichtenagentur AFP in Moskau.<br \/>Das Ministerium ver\u00f6ffentlichte im Streit um den Angriff auf die Putin-Residenz \u00fcber die staatliche Nachrichtenagentur Tass zus\u00e4tzlich Videoaufnahmen, die einen Uniformierten in einem Wald sowie Fragmente einer angeblich ukrainischen Drohne zeigen. Der Mann mit verdecktem Gesicht beschreibt einen sechs Kilogramm schweren Sprengsatz an der Drohne vom Typ \u201eTschaklun-B\u201c: \u201eEs ist ein seltener Fall, dass wir einen nicht detonierten Kampfsatz haben.\u201c Ein weiteres, nicht \u00fcberpr\u00fcfbares Video zeigt einen angeblichen Augenzeugen, der von Explosionsger\u00e4uschen beim Abschuss der Drohnen berichtet.<br \/>Nach Romanenkows Darstellung wurden die ukrainischen Drohnen aus den Regionen Tschernihiw und Sumy abgeschossen und zielten auf Putins Residenz im Gebiet Nowgorod. Der Offizier wiederholte fr\u00fchere Angaben der russischen Staatsf\u00fchrung, wonach die Flugabwehr alle Drohnen abgeschossen habe und keine Sch\u00e4den an der Waldai-Residenz entstanden seien. Putin verbringt dort nach Medienberichten bisweilen Wochenenden mit seiner Familie.<br \/>Die Pr\u00e4sentation der angeblichen Beweise erfolgte als Reaktion auf Forderungen aus Kiew. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hatte die Moskauer Vorw\u00fcrfe kategorisch als L\u00fcge zur\u00fcckgewiesen. Er bezeichnete sie als Versuch Russlands, die Friedensverhandlungen zu st\u00f6ren und neue Angriffe auf Regierungsgeb\u00e4ude in Kiew zu rechtfertigen.<br \/>Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte noch einen Tag zuvor die Rhetorik versch\u00e4rft und von einem \u201eterroristischen Akt\u201c gesprochen, \u201eder auf einen Abbruch des Gespr\u00e4chsprozesses zielt\u201c. Der Angriff richte sich nicht nur gegen Putin, sondern auch gegen Trumps Friedensbem\u00fchungen. Moskau drohte mit einer h\u00e4rteren Haltung bei den laufenden Gespr\u00e4chen \u00fcber ein Kriegsende, betonte aber, den Dialog fortsetzen zu wollen. Einen Beweis f\u00fcr seine Behauptungen legte Peskow aber zun\u00e4chst nicht vor. Stattdessen stie\u00df der fr\u00fchere russische Staatschef Dmitri Medwedew Todesdrohungen gegen Selenskyj aus.<br \/>Der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha widersprach zun\u00e4chst den russischen Darstellungen: \u201eRussland hat seit Montag keine Belege f\u00fcr den angeblichen Angriff vorgelegt. Denn es gibt sie nicht. Es gab keinen solchen Angriff.\u201c Er kritisierte, dass sich mehrere Staaten wegen der angeblichen Attacke besorgt gezeigt h\u00e4tten. Auch die deutsche Bundesregierung schloss laut einem Reuters-Bericht nicht aus, dass es sich bei der Darstellung des Vorfalls um Fake News aus Moskau handeln k\u00f6nnte, um einen Vorwand f\u00fcr weitere Ukraine-Attacken zu haben. <br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump best\u00e4tigte bislang ein Telefonat mit Putin zu dem Vorfall. \u201eDas ist nicht gut\u201c, kommentierte Trump die angebliche Attacke. Putin hatte Trump bereits am Sonntag vor dessen Treffen mit Selenskyj kontaktiert und am Montag erneut angerufen, wobei der angebliche Drohnenangriff Hauptthema war. Die Moskauer Informationskampagne folgte zeitlich auf intensive Verhandlungen zwischen USA und Ukraine \u00fcber Kriegsbeendigung und Sicherheitsgarantien.<br \/>Experten \u00e4u\u00dferten ebenfalls Zweifel an der russischen Darstellung. Das US-Institut f\u00fcr Kriegsstudien verwies darauf, dass die \u00fcblichen Beweise f\u00fcr Drohnenangriffe im Ukraine-Krieg fehlten: \u201eDie Umst\u00e4nde dieses angeblichen Angriffs entsprechen nicht dem beobachteten Muster von Beweisen, wenn ukrainische Streitkr\u00e4fte Angriffe auf Russland durchf\u00fchren.\u201c Die russische Internetplattform \u201eSota\u201c berichtete, dass Bewohner der Region kein Flugabwehrfeuer geh\u00f6rt h\u00e4tten.<br \/>Vierzehn Anwohner berichteten dem unabh\u00e4ngigen Nachrichtenportal Mozhem Obyasnit, dass sie keine SMS-Warnungen vor einer Drohnenbedrohung erhalten und auch keine summenden Ger\u00e4usche oder Explosionen geh\u00f6rt h\u00e4tten, die typisch f\u00fcr einen Drohnenangriff seien. \u201eEs gab in jener Nacht keinen L\u00e4rm, keine Explosionen, nichts\u201c, wurde ein Anwohner von der Moscow Times zitiert. \u201eWenn so etwas passiert w\u00e4re, h\u00e4tte die ganze Stadt dar\u00fcber gesprochen.\u201c (Quellen: AFP, dpa, Moscow Times, Tass) (jek)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hat die Ukraine die Putin-Residenz mit Drohnen angegriffen? 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