<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3432833,"date":"2026-01-10T08:58:00","date_gmt":"2026-01-10T06:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3432833"},"modified":"2026-01-10T09:46:17","modified_gmt":"2026-01-10T07:46:17","slug":"zeitenwende-im-klassenzimmer-bundeswehr-verdoppelt-besuche-an-schulen-seit-2021","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2026\/01\/zeitenwende-im-klassenzimmer-bundeswehr-verdoppelt-besuche-an-schulen-seit-2021\/","title":{"rendered":"Zeitenwende im Klassenzimmer \u2013 Bundeswehr verdoppelt Besuche an Schulen seit 2021"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Bundeswehr verst\u00e4rkt ihre Pr\u00e4senz an Schulen deutlich. Zustimmung f\u00fcr den Besuch der Jugendoffiziere kommt aus der Union \u2013 Kritik von den Linken.<\/b><br \/>\nStand: 10.01.2026, 06:58 Uhr<br \/>Von: Felix Durach<br \/>KommentareDruckenTeilen<br \/>Die Bundeswehr verst\u00e4rkt ihre Pr\u00e4senz an Schulen deutlich. Zustimmung f\u00fcr den Besuch der Jugendoffiziere kommt aus der Union \u2013 Kritik von den Linken.<br \/>Berlin \u2013 Die von Altkanzler Olaf Scholz (SPD) ausgerufene Zeitenwende nimmt im Jahr 2026 weiter Form an. Erstmals seit Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 soll die Wehrerfassung f\u00fcr junge M\u00e4nner wieder anlaufen. Im Rahmen des neuen Wehrdienstes, auf den sich die Merz-Regierung Ende 2025 geeinigt hat, wirbt die Bundeswehr um Freiwillige. Daf\u00fcr sollen alle 18-J\u00e4hrigen in diesem Jahr auch verpflichtend einen Fragebogen ausf\u00fcllen. Zeitgleich hat die Bundeswehr in den vergangenen Jahren auch ihre Pr\u00e4senz an Schulen deutlich erh\u00f6ht. W\u00e4hrend die Union den Schritt unterst\u00fctzt, warnt die Linke vor einer \u201eMilitarisierung der Bildung\u201c.<br \/>Seit 2021 hat sich die Anzahl der Besuche von Bundeswehr-Soldaten an Schulen mehr als verdoppelt. Das geht aus einer kleinen Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag hervor, die dem Spiegel vorliegt. Von 2558 Auftritten im Jahr 2021 auf 5527 im vergangenen Jahr. F\u00fcr die Union ist die steigende Zahl die logische Konsequenz aus der ver\u00e4nderten sicherheitspolitischen Lage seit dem Ukraine-Krieg.<br \/>\u201eDie hochdynamische sicherheitspolitische Lage hat sicherlich auch zu mehr Erkenntnisinteresse bei den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern und Lehrk\u00f6rpern gef\u00fchrt\u201c, sagte Thomas Erndl, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion, auf Anfrage des M\u00fcnchner Merkurs von Ippen.Media. \u201eDie Einladung der Bundeswehr an die Schulen ist vor diesem Hintergrund ausdr\u00fccklich zu begr\u00fc\u00dfen. Das zeigt auch, welches Vertrauen unsere Bundeswehr in der Gesellschaft zu Recht genie\u00dft.\u201c<br \/>Die Schulbesuche der Bundeswehr werden von sogenannten Jugendoffizieren ausgef\u00fchrt. Auf ihrer Website teilt die Bundeswehr mit, die Aufgabe von Jugendoffizieren sei es, \u201eals erfahrene und praxisnahe Referentinnen und Referenten deutschlandweit die Herausforderungen einer b\u00fcndnisorientierten Sicherheitspolitik\u201c zu vermitteln. Werbung f\u00fcr den Dienst bei der Bundeswehr d\u00fcrfen die Jugendoffiziere nicht machen. Das Angebot richte sich demnach vorwiegend an Lehrerinnen und Lehrer, die in den Jahrgangsstufen 9\u201313 unterrichten. Kritiker bem\u00e4ngeln dennoch, dass die Schulbesuche zu einseitig \u00fcber das Thema informieren w\u00fcrden und zumindest indirekt in einem Schutzraum um Minderj\u00e4hrige geworben werden k\u00f6nnte.<br \/>Nicole Gohlke, bildungspolitische Sprecherin der Linken-Fraktion im Bundestag, warnte deswegen vor einer \u201eMilitarisierung der Bildung\u201c. \u201eMinderj\u00e4hrige werden aggressiv von der Bundeswehr umworben, dabei br\u00e4uchte es statt Druck in Richtung Uniform und Kriegslogik endlich massive Investitionen in gute Schulen, soziale Sicherheit und eine Politik, die Jugendlichen echte Zukunftschancen statt Kasernenh\u00f6fe bietet\u201c, kritisierte Gohlke im Gespr\u00e4ch mit dem Spiegel.<br \/>Die Einladung von Jugendoffizieren erfolgt in der Regel durch Lehrerinnen und Lehrer oder die Schulen selbst. Die rechtlichen Grundlagen f\u00fcr die Auftritte liefern jedoch die L\u00e4nder. Neun L\u00e4nder haben daf\u00fcr derzeit eine Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr zur Arbeit der Jugendoffiziere. Das Wehrdienstgesetz der Bundesregierung hat an der geltenden Regelung nichts ge\u00e4ndert.<br \/>CDU-Abgeordneter Erndl teilte auf Nachfrage unserer Redaktion mit, dass man auch weiterhin keinen rechtlichen Handlungsbedarf sehe. \u201eWir halten die gegenw\u00e4rtige Praxis der Einladung von Jugendoffizieren der Bundeswehr an die Schulen zur sicherheitspolitischen Weiterbildung f\u00fcr zielf\u00fchrend, um die komplexen Fragestellungen der Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik zu diskutieren.\u201c Der Verzicht auf die Wahrnehmung dieses Angebotes der Bundeswehr durch manche Schulen w\u00fcrde wiederum einen Teil der Wirklichkeit ausblenden und den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern die M\u00f6glichkeit zum Diskurs nehmen, f\u00fchrte Erndl weiter aus. Die Zeitenwende scheint auch in deutschen Klassenzimmern angekommen zu sein. (Quellen: Spiegel, Bundeswehr, eigene Recherchen) (fdu)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundeswehr verst\u00e4rkt ihre Pr\u00e4senz an Schulen deutlich. Zustimmung f\u00fcr den Besuch der Jugendoffiziere kommt aus der Union \u2013 Kritik von den Linken. Stand: 10.01.2026, 06:58 UhrVon: Felix DurachKommentareDruckenTeilenDie Bundeswehr verst\u00e4rkt ihre Pr\u00e4senz an Schulen deutlich. 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