<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3442063,"date":"2026-01-19T13:29:13","date_gmt":"2026-01-19T11:29:13","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3442063"},"modified":"2026-01-19T13:38:06","modified_gmt":"2026-01-19T11:38:06","slug":"strafzolle-fur-gronland-kritiker-baerbock-warnt-usa-vor-schuss-ins-eigene-knie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2026\/01\/strafzolle-fur-gronland-kritiker-baerbock-warnt-usa-vor-schuss-ins-eigene-knie\/","title":{"rendered":"Strafz\u00f6lle f\u00fcr Gr\u00f6nland-Kritiker: Baerbock warnt USA vor Schuss ins eigene Knie"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Nach der Ank\u00fcndigung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Strafz\u00f6lle f\u00fcr Kritiker seiner Gr\u00f6nland-Pl\u00e4ne zu erheben, spitzt sich der Streit um Gr\u00f6nland zu. Alle Entwicklungen im News-Blog vom 19. Januar 2026.<\/b><br \/>\nHier Live-Blog zum Gr\u00f6nland-Konflikt aktualisieren<br \/>Mit ihrer Zollpolitik schaden sich die USA aus Sicht der Pr\u00e4sidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, auch selbst. Was US-Pr\u00e4sident Donald Trump gerade tue, sei &#8222;auch ein absoluter Schuss ins eigene wirtschaftliche Knie&#8220;, sagte die fr\u00fchere deutsche Au\u00dfenministerin im Deutschlandfunk. &#8222;Die USA sind heftigst verschuldet, haben ein absolutes Interesse daran, weiteren Handel zu treiben.&#8220;<br \/>Baerbock griff eine Trump-Parole auf und sagte: &#8222;&#8220;America first&#8220; bedeutet &#8222;America alone&#8220;&#8220;. Sie verwies darauf, dass auch die Charta der Vereinten Nationen Wirtschafts- und Finanzsanktionen erm\u00f6gliche. &#8222;Die Europ\u00e4er sind der gr\u00f6\u00dfte Binnenmarkt der Welt. Wenn die Europ\u00e4er gemeinsam mit anderen Staaten auf dieser Welt diese Dinge beschlie\u00dfen, dann hat das nat\u00fcrlich einen massiven Effekt.&#8220;<br \/>Mit Blick auch auf Russlands Krieg in der Ukraine sagte Baerbock, wenn Trump in Gr\u00f6nland Erfolg habe, &#8222;dann k\u00f6nnte in Zukunft kein Land auf dieser Welt mehr ruhig und in Frieden schlafen&#8220;. Die internationale Ordnung sei unter Attacke. <br \/>Die Gr\u00fcnen-Politikerin erkl\u00e4rte, Russland und China h\u00e4tten als st\u00e4ndige Mitglieder des Sicherheitsrats die Aufgabe, den Weltfrieden zu sichern. &#8222;Wenn ausgerechnet diese beiden die Regeln des Weltfriedens nicht ernst nehmen, dann ist es an allen, jetzt sehr klarzumachen, dass sie geschlossen zusammenstehen.&#8220; (dpa\/bearbeitet von skr)<br \/>Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat die Zolldrohungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump als Erpressung kritisiert und eine harte Reaktion der EU angek\u00fcndigt. Bei einem Treffen mit seinem franz\u00f6sischen Kollegen Roland Lescure am Montag in Berlin sagte der Vizekanzler: &#8222;Deutschland und Frankreich sind sich einig: Wir lassen uns nicht erpressen.&#8220; Es werde eine &#8222;geschlossene und deutliche Antwort Europas geben&#8220;, falls Trump seine Zolldrohungen aufrecht erhalte. Diese Antwort werde bereits vorbereitet.<br \/>Klingbeil warnte davor, dass eine Eskalation des Zollstreits im Zusammenhang mit der Gr\u00f6nland-Krise auf beiden Seiten des Atlantiks Schaden anrichten w\u00fcrde. &#8222;Wir erleben ein st\u00e4ndiges Gegeneinander, das Pr\u00e4sident Trump sucht&#8220;, kritisierte Klingbeil. &#8222;Wir m\u00fcssen als Europ\u00e4er deutlich machen: Die Grenze ist erreicht.&#8220;<br \/>Der Bundesfinanzminister nannte drei Gegenma\u00dfnahmen, die derzeit in der EU vorbereitet w\u00fcrden. Die von EU und den USA erarbeitete Zollvereinbarung liege nun &#8222;auf Eis&#8220;, sagte Klingbeil. Die bis 6. Februar ausgesetzten europ\u00e4ischen Z\u00f6lle auf Importe aus den USA k\u00f6nnten in Kraft treten. Drittens verwies Klingbeil auf den &#8222;europ\u00e4ischen Instrumentenkasten&#8220;, mit dem die EU &#8222;auf wirtschaftliche Erpressung&#8220; reagieren k\u00f6nne. &#8222;Wir sollten den Einsatz dieser Ma\u00dfnahmen pr\u00fcfen.&#8220;<br \/>Der Minister wollte sich nicht dazu \u00e4u\u00dfern, wann solche Gegenma\u00dfnahmen greifen k\u00f6nnten. Wichtig sei ihm aber, diese Ma\u00dfnahmen jetzt schon vorzubereiten.<br \/>Klingbeil sprach sich daf\u00fcr aus, eine Eskalation zu vermeiden und eine Einigung zwischen der EU und den USA auszuhandeln. &#8222;Unsere Hand ist ausgestreckt &#8211; aber wir sind nicht bereit, uns erpressen zu lassen&#8220;, sagte der Minister. Mit den USA k\u00f6nne \u00fcber Sicherheitsinteressen gesprochen werden und \u00fcber strategische Rohstoffe in Gr\u00f6nland. &#8222;Aber es ist auch wichtig, Pr\u00e4sident Trump die Grenze aufzuzeigen.&#8220; (afp\/bearbeitet von skr)<br \/>+++<br \/>Im Streit um Gr\u00f6nland hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump D\u00e4nemark erneut vorgeworfen, nicht genug gegen die Bedrohung der arktischen Insel durch Russland zu tun. Seit zwei Jahrzehnten warne die Nato D\u00e4nemark vor der &#8222;russischen Bedrohung&#8220;, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. &#8222;Leider war D\u00e4nemark bisher nicht in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen. Jetzt ist es an der Zeit, und es wird erledigt werden!!!&#8220; Trump lie\u00df offen, welche konkreten Schritte er meint.<br \/>Der US-Pr\u00e4sident hat wiederholt deutlich gemacht, dass sich die USA die Insel einverleiben wollen \u2013 was die europ\u00e4ischen Nato-Partner vehement ablehnen. Bereits zuvor hatte Trump gewarnt, dass ansonsten Russland oder China das strategisch wichtige Territorium in der Arktis \u00fcbernehmen w\u00fcrden. Gr\u00f6nland ist weitgehend autonom und geh\u00f6rt zum Staatsgebiet des Nato-Mitglieds D\u00e4nemark. (dpa\/bearbeitet von skr)<br \/>+++<br \/>Vor dem Hintergrund des andauernden Konflikts um Gr\u00f6nland treffen der d\u00e4nische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen und die gr\u00f6nl\u00e4ndische Au\u00dfenministern Vivian Motzfeldt am Montag Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte zu Gespr\u00e4chen in Br\u00fcssel. Bei dem Treffen d\u00fcrfte es um die US-Drohungen gegen Gr\u00f6nland und die n\u00e4chsten Schritte der Nato hinsichtlich der Sicherheit in der Arktis gehen. (afp\/bearbeitet von skr)<br \/>+++<br \/>EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen zeigt sich auch nach den neuen Zolldrohungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump im Gr\u00f6nland-Streit solidarisch mit D\u00e4nemark und Gr\u00f6nland. &#8222;Zusammen stehen wir fest zu unserem Engagement, die Souver\u00e4nit\u00e4t Gr\u00f6nlands und des K\u00f6nigreichs D\u00e4nemark zu wahren&#8220;, schrieb sie am Abend auf der Plattform X. &#8222;Wir werden stets unsere strategischen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen sch\u00fctzen.&#8220; Man werde &#8222;diesen Herausforderungen f\u00fcr unsere europ\u00e4ische Solidarit\u00e4t mit Standhaftigkeit und Entschlossenheit begegnen&#8220;. <br \/>Zuvor hatte EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa einen Sondergipfel einberufen, der voraussichtlich am Donnerstag stattfinden soll. Trump hatte am Samstag unter Verweis auf den Konflikt um Gr\u00f6nland ab Februar zus\u00e4tzliche Z\u00f6lle gegen Deutschland und sieben weitere europ\u00e4ische Staaten angek\u00fcndigt \u2013 alle von ihnen Nato-L\u00e4nder. Die gestaffelten Z\u00f6lle sollen so lange gelten, bis ein Abkommen \u00fcber den vollst\u00e4ndigen Kauf der Arktisinsel erzielt werde.<br \/>Der US-Pr\u00e4sident hat wiederholt deutlich gemacht, dass sich die USA die Insel einverleiben wollen \u2013 was die europ\u00e4ischen Nato-Partner vehement ablehnen. Trump zufolge w\u00fcrden ansonsten Russland oder China die Insel \u00fcbernehmen. Gr\u00f6nland ist weitgehend autonom und geh\u00f6rt zum Staatsgebiet des Nato-Mitglieds D\u00e4nemark. Aktuell gilt seit Sommer f\u00fcr die meisten EU-Exporte nach Amerika ein Zollsatz von 15 Prozent. (dpa)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Ank\u00fcndigung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Strafz\u00f6lle f\u00fcr Kritiker seiner Gr\u00f6nland-Pl\u00e4ne zu erheben, spitzt sich der Streit um Gr\u00f6nland zu. Alle Entwicklungen im News-Blog vom 19. Januar 2026. Hier Live-Blog zum Gr\u00f6nland-Konflikt aktualisierenMit ihrer Zollpolitik schaden sich die USA aus Sicht der Pr\u00e4sidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, auch selbst. 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