<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3443488,"date":"2026-01-20T23:42:19","date_gmt":"2026-01-20T21:42:19","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3443488"},"modified":"2026-01-21T01:13:43","modified_gmt":"2026-01-20T23:13:43","slug":"pension-fur-lehrkrafte-wirtschaftsweiser-entwirft-kontroversen-plan","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2026\/01\/pension-fur-lehrkrafte-wirtschaftsweiser-entwirft-kontroversen-plan\/","title":{"rendered":"Pension f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte: Wirtschaftsweiser entwirft kontroversen Plan"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Ein Teil der CDU will, dass Lehrkr\u00e4fte nicht mehr verbeamtet werden. Was w\u00fcrde das bedeuten? Wir fragen Wirtschaftsexperten und Lehrerinnen.<\/b><br \/>\nStand: 20.01.2026, 20:42 Uhr<br \/>Von: Jana St\u00e4bener<br \/>KommentareDruckenTeilen<br \/>Ein Teil der CDU will, dass Lehrkr\u00e4fte nicht mehr verbeamtet werden. Was w\u00fcrde das bedeuten? Wir fragen Wirtschaftsexperten und Lehrerinnen.<br \/>Frankfurt \u2013 Ein laut Lehrerverband \u201ev\u00f6llig unangebrachter\u201c Antrag aus der CDU-Mittelstandsunion (MIT) f\u00fcr den CDU-Bundesparteitag sorgt f\u00fcr Aufsehen. In ihm hei\u00dft es, Staatsangestellte sollen in Zukunft \u201enur noch in Ausnahmef\u00e4llen\u201c verbeamtet werden. Polizisten, Staatsanw\u00e4lte und Vollstreckungsbeamte, die klar definierte hoheitliche Kernaufgaben haben sollen weiterhin generell verbeamtet werden, andere Berufe, wie beispielsweise Lehrer und Lehrerinnen nicht mehr. Hintergrund seien die stark steigenden Pensionslasten.<br \/>Auf die hatte der Sachverst\u00e4ndigenrat Wirtschaft (SVR) schon vor zwei Jahren hingewiesen und empfohlen, Verbeamtungen auf Personen zu begrenzen, die hoheitliche Aufgaben erf\u00fcllen. \u201eEine geringere Zahl von Beamtinnen und Beamten stellt den st\u00e4rksten Hebel zur Begrenzung zuk\u00fcnftiger Ausgaben f\u00fcr die Beamtenversorgung dar\u201c, sagt Martin Werding aus dem SVR der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media. \u201eAllerdings bringt das erst langfristig Einsparungen. Kurz- bis mittelfristig steigen die Personalkosten f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst sogar\u201c, sagt der Professor f\u00fcr Sozialpolitik und \u00f6ffentliche Finanzen.<br \/>Dass f\u00fcr aktive Beamte und Beamtinnen keine Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge anfielen, mache Verbeamtungen f\u00fcr den Staat zwar attraktiv, sei aber \u201eeffektiv ein Fehlanreiz. Die Versorgungslasten werden damit einfach in die Zukunft verschoben\u201c, warnt der Wirtschaftsweise. Au\u00dferdem w\u00fcrde dasselbe Rentensystem f\u00fcr alle Reformen leichter machen. <br \/>In vielen Bereichen \u201emuss der Staat aufpassen\u201c, dass er f\u00fcr Angestellte gegen\u00fcber privaten Arbeitgebern konkurrenzf\u00e4hig bleibe. \u201eBei Lehrerinnen und Lehrern ist diese Konkurrenz nicht so wichtig\u201c, sagt Werding. Hier stehen seiner Meinung nach eher die Bundesl\u00e4nder in Konkurrenz miteinander. Einige L\u00e4nder h\u00e4tten schon mal aufgeh\u00f6rt, Lehrerinnen und Lehrer zu verbeamten, dann aber wieder damit angefangen, um Abwanderungen in Nachbarl\u00e4nder zu vermeiden. \u201eGemeinsam m\u00fcssten die L\u00e4nder darauf achten, dass es ausreichend attraktiv bleibt, \u00fcberhaupt den Lehramtsberuf zu ergreifen\u201c, sagt er. \u201eSie m\u00fcssten sich bei einem Ausstieg aus der Verbeamtung von Lehrern daher verbindlich abstimmen.\u201c<br \/>\u201eJetzt eine Diskussion um Verbeamtung vom Zaun zu brechen halte ich f\u00fcr eine reine Pseudodebatte\u201c, sagt Denise Ney, Lehrerin aus Berlin, der Frankfurter Rundschau. Sie sieht den Versuch, eine weitere Polarisierung zu befeuern: diesmal angestellte gegen verbeamtete Lehrkr\u00e4fte. \u201eSolche Spaltungsnarrative helfen uns weder in den Schulen noch als Gesellschaft insgesamt\u201c, kritisiert Ney. \u201eUm die Herausforderungen zu l\u00f6sen brauchen wir Zusammenhalt und eine Union, der gute, vielf\u00e4ltige und demokratische Bildung Milliardeninvestitionen wert ist.\u201c<br \/>Simone Fleischmann, Pr\u00e4sidentin des Bayerischen Lehrerverbands, sieht es \u00e4hnlich: \u201eWenn Lehrer keine hoheitlichen Aufgaben mehr f\u00fcr den Staat \u00fcbernehmen, wird es gef\u00e4hrlich\u201c, sagt Fleischmann der Frankfurter Rundschau. Denn dann bek\u00e4me nicht nur Bildung einen niedrigeren Stellenwert und damit auch indirekt die Demokratie und der Fortschritt, sondern auch der Beruf werde unattraktiver. \u201eDie Sicherheit des Lehrerberufs ist es, was viele junge Leute heute suchen. Wenn Lehrer keine Beamten mehr sind, dann verliert der Beruf an Attraktivit\u00e4t\u201c, warnt die Grund- und Hauptschullehrerin. \u201eDa sehe ich eine gro\u00dfe Gefahr\u201c. (Quellen: eigene Recherche)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Teil der CDU will, dass Lehrkr\u00e4fte nicht mehr verbeamtet werden. Was w\u00fcrde das bedeuten? Wir fragen Wirtschaftsexperten und Lehrerinnen. Stand: 20.01.2026, 20:42 UhrVon: Jana St\u00e4benerKommentareDruckenTeilenEin Teil der CDU will, dass Lehrkr\u00e4fte nicht mehr verbeamtet werden. Was w\u00fcrde das bedeuten? 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