<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3445241,"date":"2026-01-23T00:32:30","date_gmt":"2026-01-22T22:32:30","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3445241"},"modified":"2026-01-23T02:03:05","modified_gmt":"2026-01-23T00:03:05","slug":"musk-vs-ryanair-bizarrer-milliardarsstreit-um-wlan-und-idioten-angebot","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2026\/01\/musk-vs-ryanair-bizarrer-milliardarsstreit-um-wlan-und-idioten-angebot\/","title":{"rendered":"Musk vs Ryanair: Bizarrer Milliard\u00e4rsstreit um WLAN und \u201eIdioten-Angebot\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Elon Musk und Ryanair-Chef Michael O\u2018Leary liefern sich ein \u00f6ffentliches Duell. Es geht um Starlink, Luftwiderstand \u2013 und zwei Egos.<\/b><br \/>\nStand: 22.01.2026, 21:32 Uhr<br \/>Von: Christoph Elzer<br \/>KommentareDruckenTeilen<br \/>Elon Musk und Ryanair-Chef Michael O\u2018Leary liefern sich ein \u00f6ffentliches Duell. Es geht um Starlink, Luftwiderstand \u2013 und zwei Egos.<br \/>Dublin \u2013 Wenn zwei Alphatiere aufeinandertreffen, fliegen die Fetzen. Elon Musk, reichster Mann der Welt, und Michael O\u2018Leary, Chef von Europas gr\u00f6\u00dfter Billigfluggesellschaft Ryanair, beschimpfen sich \u00f6ffentlich als Idioten. Der Grund: O\u2018Leary will Musks Satelliten-Internet Starlink nicht in seinen Flugzeugen installieren. Zu teuer, zu viel Luftwiderstand. Musk sieht das anders \u2013 und droht kurzerhand mit der \u00dcbernahme der Airline.<br \/>Begonnen hatte der Streit am 14. Januar. O\u2018Leary erkl\u00e4rte, er werde Starlink nicht in der Ryanair-Flotte einbauen. Die Antennen w\u00fcrden den Luftwiderstand erh\u00f6hen, der Kerosinverbrauch steige um zwei Prozent. Bei mehr als 600 Flugzeugen bedeute das 200 bis 250 Millionen Dollar Mehrkosten pro Jahr. F\u00fcr Kurzstreckenfl\u00fcge, die oft nur eine Stunde dauern, lohne sich das nicht. Die Passagiere w\u00fcrden f\u00fcr WLAN ohnehin nicht zahlen wollen.<br \/>Musk reagierte prompt. O\u2018Leary sei \u201efalsch informiert\u201c, schrieb er auf X. Der Ryanair-Chef habe keine Ahnung, wie Treibstoffverbrauch berechnet werde. Starlinks Technikchef Michael Nicolls legte nach: Die flacheren Starlink-Terminals w\u00fcrden den Verbrauch nur um 0,3 Prozent erh\u00f6hen, nicht um zwei Prozent.<br \/>O\u2018Leary lie\u00df sich das nicht gefallen. In einem Radiointerview bezeichnete er Musk als \u201eIdiot\u201c mit \u201enull Ahnung von Luftfahrt\u201c. Musks Plattform X nannte er eine \u201eJauchegrube\u201c. Der Ire legte nach: \u201eEr ist sehr reich, aber ein Idiot.\u201c<br \/>Musk schlug im selben Ton zur\u00fcck. Er nannte O\u2018Leary einen \u201eabsoluten Idioten\u201c und einen \u201ezur\u00fcckgebliebenen Trottel\u201c. Auf X forderte er, Ryanair solle den Chef feuern. Als ein Nutzer vorschlug, Musk k\u00f6nne die Airline doch einfach kaufen, antwortete der Milliard\u00e4r knapp: \u201eGute Idee.\u201c<br \/>Doch so einfach ist das nicht. In der EU gilt eine klare Regel: Fluggesellschaften m\u00fcssen zu mindestens 50 Prozent plus einer Aktie in europ\u00e4ischer Hand sein. Sonst verlieren sie ihre Verkehrsrechte. Die Flugzeuge d\u00fcrften nicht mehr abheben, bis neue Rechte ausgehandelt sind \u2013 ein langer, teurer Prozess. Wie weitreichend diese Regel ist, zeigte sich beim Brexit. Die britische Airline Easyjet musste ihre Aktion\u00e4rsstruktur anpassen, um die Rechte zu behalten.<br \/>Musk k\u00f6nnte zwar bis zu 49 Prozent der Ryanair-Anteile kaufen und dann Druck auf O\u2018Leary aus\u00fcben. Doch auch das w\u00e4re riskant. Investoren d\u00fcrften Widerstand leisten. O\u2018Leary hat Ryanair zu einer der profitabelsten Airlines Europas gemacht. Der B\u00f6rsenwert liegt bei rund 30 Milliarden Euro \u2013 zum Vergleich: Die Lufthansa ist derzeit gut zehn Milliarden Euro wert.<br \/>Am Mittwoch trat O\u2018Leary in Dublin vor die Presse. Die Pressekonferenz war eigens zu \u201eElon Musks Twitter-Wutanfall\u201c angesetzt worden. O\u2018Leary zeigte sich vers\u00f6hnlich \u2013 auf seine Art. Wenn Musk in Ryanair investieren wolle, sei das \u201eein sehr gutes Investment\u201c. Das stehe ihm jederzeit frei. Allerdings k\u00f6nnten Nicht-Europ\u00e4er eben keine Mehrheit erlangen.<br \/>Der Ryanair-Chef nutzte den Streit geschickt f\u00fcr Marketing. \u201eEs ist sehr gut f\u00fcr unsere Buchungen\u201c, sagte er. Ryanair startete eine \u201eBig Idiot Seat Sale\u201c-Aktion. \u201eWir lieben diese PR-Scharm\u00fctzel, die die Buchungen antreiben\u201c, so O\u2018Leary. Musk werde ein kostenloses Ticket angeboten.<br \/>Hinter den Kulissen laufen die Gespr\u00e4che weiter. Ryanair sei seit einem Jahr mit Starlink im Gespr\u00e4ch, offenbarte O\u2018Leary. \u201eWir m\u00f6gen das System\u201c, sagte er. Doch die Kosten seien zu hoch. Starlink argumentiere, die meisten Passagiere seien bereit, f\u00fcr schnelles Internet zu zahlen. Ryanair teile diese Einsch\u00e4tzung aus Erfahrung nicht. Die Airline suche einen Betreiber, der die Installation selbst bezahle.<br \/>Auf X scherzte O\u2018Leary, Musk wisse noch weniger \u00fcber EU-Eigentumsregeln f\u00fcr Airlines als \u00fcber die Aerodynamik von Flugzeugen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elon Musk und Ryanair-Chef Michael O\u2018Leary liefern sich ein \u00f6ffentliches Duell. Es geht um Starlink, Luftwiderstand \u2013 und zwei Egos. Stand: 22.01.2026, 21:32 UhrVon: Christoph ElzerKommentareDruckenTeilenElon Musk und Ryanair-Chef Michael O\u2018Leary liefern sich ein \u00f6ffentliches Duell. 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