<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3448112,"date":"2026-01-25T21:50:05","date_gmt":"2026-01-25T19:50:05","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3448112"},"modified":"2026-01-25T22:07:25","modified_gmt":"2026-01-25T20:07:25","slug":"nordsee-gipfel-in-hamburg-merz-will-weichenstellung-bei-windkraft-und-wasserstoff","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2026\/01\/nordsee-gipfel-in-hamburg-merz-will-weichenstellung-bei-windkraft-und-wasserstoff\/","title":{"rendered":"Nordsee-Gipfel in Hamburg: Merz will Weichenstellung bei Windkraft und Wasserstoff"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>In Hamburg findet der Nordsee-Gipfel statt. Laut IG Metall droht ohne echte Auftr\u00e4ge f\u00fcr Offshore-Wind der \u201eOffshore-Zug radikal an uns vorbei\u201c zu fahren.<\/b><br \/>\nStand: 25.01.2026, 18:50 Uhr<br \/>Von: Felix Busjaeger<br \/>KommentareDruckenTeilen<br \/>In Hamburg findet der Nordsee-Gipfel statt. Laut IG Metall droht ohne echte Auftr\u00e4ge f\u00fcr Offshore-Wind der \u201eOffshore-Zug radikal an uns vorbei\u201c zu fahren. <br \/>Hamburg \u2013 Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)hat am Montag zum dritten Nordsee-Gipfel nach Hamburg geladen, um die Energie-Partnerschaft der Anrainerstaaten zu intensivieren. Im Rathaus versammeln sich Staats- und Regierungschefs sowie Energieminister aus neun Nordsee-L\u00e4ndern, um \u00fcber die Zukunft der maritimen Energiegewinnung zu beraten.<br \/>Das ambitionierte Ziel von Friedrich Merz ist klar definiert: Die Nordsee soll zum \u201egr\u00f6\u00dften Reservoir f\u00fcr saubere Energie weltweit\u201c werden. Der Gipfel fokussiert sich auf den grenz\u00fcberschreitenden Ausbau der Offshore-Windenergie, die Entwicklung des Wasserstoffmarkts und den Aufbau einer leistungsf\u00e4higen, vernetzten Offshore-Infrastruktur im gesamten Nordseeraum, die \u201eambitioniert\u201c vorangetrieben werden soll.<br \/>Den Windparks auf See kommt eine zentrale Rolle beim Erreichen der Klimaziele zu, ebenso wie dem Einsatz von Wasserstoff als Ersatz f\u00fcr fossile Energien. Zus\u00e4tzlich steht die Vernetzung von Windparks f\u00fcr einen verst\u00e4rkten internationalen Stromhandel auf der Agenda. Dem Kanzler zufolge sollen in Hamburg die Weichen gestellt werden, um grenz\u00fcberschreitende Energieerzeugung und \u2013transport zu erm\u00f6glichen.<br \/>Hamburg pr\u00e4sentiert sich als idealer Gastgeber f\u00fcr das hochkar\u00e4tige Treffen. Der Senat begr\u00fcndet die Standortwahl damit, dass Hamburg \u201eals einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Europas sowie als Zentrum f\u00fcr die Windenergie- und Wasserstoffwirtschaft der richtige Standort f\u00fcr den Nordsee-Gipfel\u201c sei. Zwei Drittel der deutschen Offshore-Windprojekte werden aus der Hansestadt gesteuert. Zudem ist Hamburg mit Leuchtturmprojekten wie dem geplanten Wasserstoff-Gro\u00df-Elektrolyseur in Moorfleet Vorreiter in der Wasserstoffwirtschaft.<br \/>Zu den prominenten Teilnehmern z\u00e4hlen der belgische Premier Bart De Wever, die d\u00e4nische Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen sowie die Regierungschefs von Irland, Luxemburg, Norwegen und den Niederlanden \u2013 Miche\u00e1l Martin, Luc Frieden, Jonas Gahr St\u00f8re und Dick Schoof. Nicht dabei sind Gro\u00dfbritanniens Premier Keir Starmer und der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron, jedoch werden die Energieminister aller neun Nordsee-Anrainerstaaten erwartet.<br \/>Das Programm beim Nordsee-Gipfel in Hamburg ist dicht getaktet: Die Energieministerinnen und -minister kommen bereits am Sonntagabend zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen. Die Staats- und Regierungschefs werden vom Bundeskanzler am Montag zun\u00e4chst im Baakenhafen empfangen, wo eine Besichtigung des Mehrzweckschiffs \u201eNeuwerk\u201c auf dem Programm steht. Anschlie\u00dfend folgt eine Arbeitssitzung im Rathaus sowie eine gemeinsame Stakeholderkonferenz mit \u00fcber 100 Wirtschaftsvertretern.<br \/>Doch die Erwartungen an konkrete Ergebnisse sind hoch. Die IG Metall K\u00fcste \u00fcbt bereits im Vorfeld Druck auf die Bundesregierung aus. \u201eDa d\u00fcrfen der Bundeskanzler und die Wirtschaftsministerin auf dem Gipfel nicht sch\u00f6ne Ank\u00fcndigungen oder gute Erkl\u00e4rungen mitbringen, sondern m\u00fcssen tats\u00e4chlich Auftr\u00e4ge liefern\u201c, fordert Daniel Friedrich, Chef der IG Metall K\u00fcste. Da m\u00fcsse es jetzt endlich einen Durchbruch geben, \u201eweil irgendwann f\u00e4hrt ansonsten dieser Offshore-Zug radikal an uns vorbei\u201c.<br \/>Friedrich sagte, im Moment nehme er viel Unruhe in der Branche wahr. Dazu beigetragen habe auch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), als sie erkl\u00e4rt hatte, dass k\u00fcnftig im Land nicht mehr so viel Strom gebraucht werde. \u201eIch finde, die Ministerin sollte eigentlich den Ansatz haben, dass sie in ganz Deutschland guten, g\u00fcnstigen, verl\u00e4sslichen Strom sicherstellen will \u2013 deswegen brauchen wir auch den Ausbau\u201c, sagte der Gewerkschafter.<br \/>Vor dem Nordsee-Gipfel in Hamburg haben die Umweltminister von Niedersachsen und Schleswig-Holstein auf ein klares Bekenntnis zu den Windkraft-Ausbauzielen in der Nordsee gedr\u00e4ngt. Deutschland m\u00fcsse zudem die Ausschreibungsregeln f\u00fcr Offshore-Windkraftanlagen dringend reformieren, damit die Windfl\u00e4chen f\u00fcr die Bieter wieder attraktiver werden, teilte das Ministerium in Kiel mit.<br \/>\u201eDie Bundesregierung hat die l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige \u00dcberarbeitung des Ausschreibungs-Designs bislang v\u00f6llig verschlafen\u201c, sagte Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt (Die Gr\u00fcnen). Der Stillstand im Bundeswirtschaftsministerium m\u00fcsse enden, sonst drohe ein kostspieliger R\u00fcckschlag beim Offshore-Ausbau. Er hoffe, der Gipfel in Hamburg werde ein \u201eWeckruf\u201c f\u00fcr die Energiewendepolitik. (Quellen: dpa, MOPO) (fbu)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Hamburg findet der Nordsee-Gipfel statt. Laut IG Metall droht ohne echte Auftr\u00e4ge f\u00fcr Offshore-Wind der \u201eOffshore-Zug radikal an uns vorbei\u201c zu fahren. Stand: 25.01.2026, 18:50 UhrVon: Felix BusjaegerKommentareDruckenTeilenIn Hamburg findet der Nordsee-Gipfel statt. Laut IG Metall droht ohne echte Auftr\u00e4ge f\u00fcr Offshore-Wind der \u201eOffshore-Zug radikal an uns vorbei\u201c zu fahren. 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