<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3449916,"date":"2026-01-27T17:50:39","date_gmt":"2026-01-27T15:50:39","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3449916"},"modified":"2026-01-27T17:22:17","modified_gmt":"2026-01-27T15:22:17","slug":"die-linken-machen-sowas-nicht-experte-entlarvt-doppelmoral-nach-stromanschlag-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2026\/01\/die-linken-machen-sowas-nicht-experte-entlarvt-doppelmoral-nach-stromanschlag-in-berlin\/","title":{"rendered":"\u201eDie Linken machen sowas nicht\u201c \u2013 Experte entlarvt Doppelmoral nach Stromanschlag in Berlin"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Innenminister Dobrindt lobt eine Riesenbelohnung f\u00fcr Hinweise auf Linksextremisten aus. Experten sehen enormen Erfolgsdruck bei den Ermittlern.<\/b><br \/>\nStand: 27.01.2026, 14:50 Uhr<br \/>Von: Peter Sieben<br \/>KommentareDruckenTeilen<br \/>Innenminister Dobrindt lobt eine Riesenbelohnung f\u00fcr Hinweise auf die \u201eVulkangrupe\u201c aus. Experten sehen enormen Erfolgsdruck bei den Ermittlern. Eine Analyse. <br \/>Berlin \u2013 Ausgerechnet mitten in einem der k\u00e4ltesten Winter seit Jahren: Anfang Januar hatten 45.000 Haushalte im S\u00fcdwesten Berlins tagelang keinen Strom. Bislang Unbekannte hatten zuvor mehrere Starkstromkabel in der Hauptstadt besch\u00e4digt. Eine der linksextremistischen sogenannten \u201eVulkangruppen\u201c hatte den Anschlag sp\u00e4ter in einem Bekennerschreiben f\u00fcr sich reklamiert. Am Dienstag (27. Januar) hat Innenminister Alexander Dobrindt in Berlin h\u00e4rtere Ma\u00dfnahmen gegen Linksextremisten angek\u00fcndigt \u2013 und eine immense Belohnung f\u00fcr Hinweise ausgelobt.<br \/>Konkret: Wer der Polizei bis zum 24. Februar entscheidende Informationen f\u00fcr die Aufkl\u00e4rung des Brandanschlags liefert, kann mit einer Belohnung von bis zu einer Million Euro rechnen. Dobrindt sagte, er werde daf\u00fcr sorgen, dass die Beobachtung des linksextremistischen und linksterroristischen Spektrums durch das Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz gest\u00e4rkt werde. Das bedeute aber nicht, dass die Beobachtung von Rechtsextremisten oder islamistischen Terroristen nachlasse.<br \/>Tats\u00e4chlich versp\u00fcren die Ermittler durchaus einen gewissen Erfolgsdruck, glaubt Extremismus-Experte Hans-Jakob Schindler, Direktor beim Counter Extremism Project in Berlin. \u201eDie Beh\u00f6rden wollen Ergebnisse liefern, nach dem Motto: Wir brauchen jetzt mal eine Verhaftung\u201c, so Schindler im Gespr\u00e4ch mit dem M\u00fcnchner Merkur von Ippen.Media. <br \/>Quellen im linksextremen Spektrum zu finden, sei schwieriger als etwa bei Rechtsextremisten oder Islamisten, so Schindler: \u201eIntern sind die linksextremen Gruppierungen zwar hochzerstritten. Aber in einer Sache sind sich alle einig: Keiner redet mit dem Staat.\u201c Die \u201ebeeindruckend hohe Summe\u201c von einer Million Euro solle wom\u00f6glich daf\u00fcr sorgen, \u201edoch mal jemanden hinterm Schrank hervorzulocken\u201c, so Schindler.<br \/>Innenminister Dobrindt k\u00fcndigte derweil an, dass die Fahndung von einer breit angelegten Informationskampagne mit Plakaten und Anzeigen auf Infoscreens begleitet werde. \u201eDas ist ein Zeichen der Ernsthaftigkeit\u201c, so Dobrindt. Die \u201eVulkangruppe\u201c ist keine homogene Organisation, mehrere Gruppen aus dem Spektrum bezeichnen sich selbst so. Erstmals tauchte der Name 2011 auf. \u201eEs gab immer wieder Dutzende von Bekennerschreiben zu Anschl\u00e4gen auf die Infrastruktur, die sich vom Duktus her \u00e4hneln\u201c, erkl\u00e4rt Schindler. Jetzt zeichneten sich interne Grabenk\u00e4mpfe ab.<br \/>F\u00fcr linksextremistische Gewalt gebe es bisweilen eine gr\u00f6\u00dfere Akzeptanz als f\u00fcr Taten anderer Gruppen. Nach dem Berliner Anschlag habe es gar eine \u201ebizarre Debatte\u201c dar\u00fcber gegeben, ob es eine False-Flag-Aktion anderer Gruppen oder von russischen Akteuren gewesen sein k\u00f6nnte, so Schindler. \u201eNach dem Motto: Die Linken machen sowas doch nicht.\u201c Zwischenzeitlich war eine schriftliche Entschuldigung einer \u201eVulkangruppe\u201c aufgetaucht. Der Stromausfall sei in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung nicht geplant gewesen, hei\u00dft es darin. Der Anschlag habe viele ganz normale Menschen getroffen, sagt Schindler. \u201ePropagandistisch ging das ziemlich nach hinten los. Jetzt will jede der Gruppen f\u00fcr sich in Anspruch nehmen: Wir sind die wahren Revolution\u00e4re.\u201c <br \/>In Bezug auf Linksextremisten galt in Ermittlerkreisen lange: Taten richten sich \u2013 anders als bei rechtem oder islamistischem Terror \u2013 eher gegen Dinge als gegen Personen. Der Anschlag in Berlin aber zeige: \u201eWenn kritische Infrastruktur derart getroffen wird, ist das eine massive Gefahr\u201c, so Schindler. Die Sicherheitsbeh\u00f6rden h\u00e4tten bislang schlicht nicht gen\u00fcgend Ressourcen zu Verf\u00fcgung gehabt, s\u00e4mtlichen Extremismusformen die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken \u2013 zumal der Linksextremismus im Vergleich zu anderen Extremismusformen einen geringeren Anteil an Straftaten habe. Dabei sei die Gefahr mit Blick auf kritische Infrastruktur durchaus gegeben. \u201eExtremistische Gruppen haben bereits weitere Aktionen dieser Art angek\u00fcndigt\u201c, so Schindler. (Quellen: Bundesinnenministerium, Counter Extremism Project, Extremismusexperte Hans-Jakob Schindler, dpa)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Innenminister Dobrindt lobt eine Riesenbelohnung f\u00fcr Hinweise auf Linksextremisten aus. Experten sehen enormen Erfolgsdruck bei den Ermittlern. Stand: 27.01.2026, 14:50 UhrVon: Peter SiebenKommentareDruckenTeilenInnenminister Dobrindt lobt eine Riesenbelohnung f\u00fcr Hinweise auf die \u201eVulkangrupe\u201c aus. Experten sehen enormen Erfolgsdruck bei den Ermittlern. Eine Analyse. 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