<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3458160,"date":"2026-02-05T04:47:57","date_gmt":"2026-02-05T02:47:57","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3458160"},"modified":"2026-02-05T06:35:52","modified_gmt":"2026-02-05T04:35:52","slug":"us-behorde-ermittelt-gegen-nike-wegen-angeblicher-diskriminierung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2026\/02\/us-behorde-ermittelt-gegen-nike-wegen-angeblicher-diskriminierung\/","title":{"rendered":"US-Beh\u00f6rde ermittelt gegen Nike wegen angeblicher Diskriminierung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die US-Antidiskriminierungsbeh\u00f6rde EEOC ermittelt gegen Nike. Dem Sportartikelkonzern wird vorgeworfen, mit Diversit\u00e4tsma\u00dfnahmen wei\u00dfe Mitarbeiter zu benachteiligen.<\/b><br \/>\nDie US-Antidiskriminierungsbeh\u00f6rde EEOC hat Ermittlungen gegen \u200cden Sportartikelhersteller Nike wegen mutma\u00dflicher Benachteiligung wei\u00dfer Mitarbeiter eingeleitet. In einem am Mittwoch eingereichten Gerichtsdokument wirft die Beh\u00f6rde dem Konzern vor, die Herausgabe von Daten zu verweigern. Die &#8222;Equal Employment Opportunity Commission&#8220; (EEOC) untersucht, ob Nike durch seine Programme \u200df\u00fcr Diversit\u00e4t, Gleichstellung und Inklusion (DEI) gezielt wei\u00dfe Angestellte  und Bewerber diskriminiert hat. Dabei geht es unter \u200canderem um die Frage, ob diese Gruppe von Entlassungen \u00fcberproportional betroffen war.<br \/>Die Vorw\u00fcrfe wurden nicht von Nike-Mitarbeitern erhoben, die sich ungerecht behandelt f\u00fchlten, wie es bei Untersuchungen durch die EEOC \u00fcblicherweise der Fall ist. Die Ermittlungen gehen auf eine sogenannte &#8222;Commissioner&#8217;s Charge&#8220; zur\u00fcck, die die EEOC-Chefin Andrea Lucas im Mai 2024 eigenst\u00e4ndig initiiert hatte. Die vom Trump-Vertrauten Stephen Miller gegr\u00fcndete \u2060Organisation America First Legal hatte bereits w\u00e4hrend der Amtszeit von Biden Beschwerden gegen mehrere Gro\u00dfkonzerne, darunter \u200dNike, bei der EEOC eingereicht. Laut Axios hatte Lucas im Dezember wei\u00dfe M\u00e4nner, die Diskriminierung ausgesetzt seien, in einem Video auf X aufgefordert, sich an die Beh\u00f6rde zu wenden.<br \/>Trumps Politik gegen Diversit\u00e4ts- und Inklusionsprogramme<br \/>Mit der Untersuchung versch\u00e4rft die Regierung von Pr\u00e4sident Donald Trump ihr Vorgehen gegen DEI-Initiativen in der Wirtschaft. Die DEI-Standards f\u00fcr Diversit\u00e4t, Gerechtigkeit und Inklusion (Diversity, Equity, Inclusion \u2013 DEI) waren ma\u00dfgeblich auf \u2060Betreiben des damaligen Pr\u00e4sidenten Barack Obama in  die US-Bundesverwaltung eingef\u00fchrt worden. Unter Pr\u00e4sident Joe Biden wurden sie ab 2021 stark ausgeweitet. Auch viele Unternehmen bekannten sich zu DEI und \u2060passten firmeninterne Abl\u00e4ufe entsprechend an. Wichtigstes erkl\u00e4rtes Ziel der DEI-Politik ist die Chancengleichheit gesellschaftlicher Minderheiten durch Integration und Gleichberechtigung.<br \/>Kritiker solcher Programme argumentieren, \u2060sie untergr\u00fcben das Leistungsprinzip und f\u00fchrten zu einer &#8222;umgekehrten Diskriminierung&#8220; von Wei\u00dfen \u2060und M\u00e4nnern. EEOC-Chefin Andrea Lucas hatte bereits erkl\u00e4rt, viele g\u00e4ngige DEI-Programme k\u00f6nnten rechtswidrig sein. US-Medienberichten zufolge ist diese nun eine der ersten gro\u00dfen Untersuchungen zu dem Thema, die von der Beh\u00f6rde angek\u00fcndigt wurden. <br \/>An seinem ersten Tag im Amt hatte US-Pr\u00e4sident Donald Trump eine Verordnung unterzeichnet, die Bundesbeh\u00f6rden anwies, alle &#8222;gleichstellungsbezogenen&#8220; Zusch\u00fcsse oder Vertr\u00e4ge zu k\u00fcndigen. Die Regierung hatte auch Universit\u00e4ten aufgefordert, Diversit\u00e4tsinitiativen zu streichen, da ihnen sonst der Verlust von Bundesmitteln droht.<br \/>Nike spricht von &#8222;\u00fcberraschender Eskalation&#8220;<br \/>Nike habe sich bislang geweigert, einer umfassenden Anordnung nachzukommen und Informationen \u00fcber die ethnische Zusammensetzung der Belegschaft sowie Teilnehmerlisten von F\u00f6rderprogrammen herauszugeben, hie\u00df es in dem Antrag an ein Bundesgericht in St. Louis.  Die Beh\u00f6rde ben\u00f6tige diese Daten, um festzustellen, ob Gesetzesverst\u00f6\u00dfe vorl\u00e4gen.<br \/>Nike bezeichnete die Eingabe als &#8222;\u00fcberraschende und ungew\u00f6hnliche Eskalation&#8220;. Das \u200dUnternehmen kooperiere mit der EEOC und habe ihr Tausende Seiten an Unterlagen zur Verf\u00fcgung gestellt, teilte der Sportartikelhersteller mit. Man setze sich f\u00fcr faire und rechtm\u00e4\u00dfige Besch\u00e4ftigungspraktiken ein und befolge alle geltenden Gesetze, auch solche gegen Diskriminierung. Die eigenen Programme \u2060und Praktiken st\u00fcnden im Einklang mit diesen Verpflichtungen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die US-Antidiskriminierungsbeh\u00f6rde EEOC ermittelt gegen Nike. Dem Sportartikelkonzern wird vorgeworfen, mit Diversit\u00e4tsma\u00dfnahmen wei\u00dfe Mitarbeiter zu benachteiligen. Die US-Antidiskriminierungsbeh\u00f6rde EEOC hat Ermittlungen gegen \u200cden Sportartikelhersteller Nike wegen mutma\u00dflicher Benachteiligung wei\u00dfer Mitarbeiter eingeleitet. In einem am Mittwoch eingereichten Gerichtsdokument wirft die Beh\u00f6rde dem Konzern vor, die Herausgabe von Daten zu verweigern. 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