<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3459261,"date":"2026-02-06T09:52:43","date_gmt":"2026-02-06T07:52:43","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3459261"},"modified":"2026-02-06T10:10:39","modified_gmt":"2026-02-06T08:10:39","slug":"das-licht-ausgeschaltet-hunderte-protestieren-gegen-massenentlassungen-bei-der-washington-post","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2026\/02\/das-licht-ausgeschaltet-hunderte-protestieren-gegen-massenentlassungen-bei-der-washington-post\/","title":{"rendered":"\u201eDas Licht ausgeschaltet\u201c: Hunderte protestieren gegen Massenentlassungen bei der \u201eWashington Post\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Rund 300 Journalisten verlieren ihren Job bei der Traditionszeitung \u201eWashington Post\u201c. Entlassene Mitarbeiter und Unterst\u00fctzer protestieren vor dem Geb\u00e4ude.<\/b><br \/>\n\u00a9 REUTERS\/Ken Cedeno <br \/>Rund 300 Journalisten verlieren ihren Job bei der Traditionszeitung \u201eWashington Post\u201c. Entlassene Mitarbeiter und Unterst\u00fctzer protestieren vor dem Geb\u00e4ude.<br \/> Stand: heute, 06:52 Uhr<br \/>Hunderte Menschen haben am Donnerstag vor dem Geb\u00e4ude der \u201eWashington Post\u201c in der US-Hauptstadt gegen die Entlassung zahlreicher Journalisten der traditionsreichen US-Zeitung protestiert. \u201eDemokratie stirbt in der Finsternis. Und Sie, Jeff Bezos, haben das Licht ausgeschaltet\u201c, stand auf einem der Plakate bei der Demonstration mit Blick auf den Amazon-Gr\u00fcnder und milliardenschweren Eigent\u00fcmer der Zeitung.<br \/>Mehrere entlassene Mitarbeiter, die an der Protestaktion teilnahmen, verurteilten die Personalk\u00fcrzungen. In einer Zeit \u201ebeispielloser Angriffe auf die Presse\u201c sei es \u201egef\u00e4hrlich, Personal auf diese Weise abzubauen\u201c, sagte Michael Brice-Saddler, der f\u00fcr die Post aus der US-Hauptstadt berichtet hatte. \u201eDiese K\u00fcrzungen sind nicht die Schuld unserer Belegschaft, und doch sind sie es, die die Hauptlast der Kosten tragen\u201c, klagte Brice-Saddler.<br \/> Donald Trump will die USA umkrempeln. Verpassen Sie keine Neuigkeit mehr. Kostenlos jeden Donnerstag per E-Mail \u2013 vom US-Team der Tagesspiegel-Redaktion. <br \/> Ich bin damit einverstanden, dass mir per E-Mail interessante Angebote des Tagesspiegels unterbreitet werden. Meine Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen. <br \/>Am Mittwoch war ein Kahlschlag bei der \u201eWashington Post\u201c bekannt gegeben worden. Der US-Sender NBC berichtete, rund ein Drittel der Belegschaft der Zeitung m\u00fcsse gehen. Nach Angaben der \u201eNew York Times\u201c sind 300 Mitarbeiter betroffen.<br \/>Nach AFP-Informationen m\u00fcssen die meisten Auslandskorrespondenten der Zeitung gehen. Betroffen ist unter anderem die Ukraine-Berichterstatterin Lizzie Johnson. Auch die Berichterstattung \u00fcber den Nahen Osten werde drastisch eingeschr\u00e4nkt, sagte ein Korrespondent, der nicht namentlich genannt werden wollte. Die Lokalnachrichten der \u201eWashington Post\u201c, die Sportseiten sowie die Buchbeilage sind ebenfalls massiv betroffen, wie aus der Redaktion verlautete.<br \/> \u00a9 Getty Images via AFP\/HEATHER DIEHL <br \/>Das volle Ausma\u00df des Kahlschlags ist der entlassenen Investigativreporterin Marissa J. Lang zufolge bislang nicht absehbar. \u201eDie Auswirkungen, 300 Journalistinnen und Journalisten zu verlieren, die Machthaber zur Rechenschaft ziehen, Korruption aufdecken, Ihnen sagen, was in Kriegsgebieten im Ausland geschieht, und ob die Schulen Ihrer Kinder wegen Schneefalls \u00f6ffnen, sind nicht zu beziffern\u201c, sagte Lang.<br \/>Die Tageszeitung, die 1972 den Watergate-Skandal unter Pr\u00e4sident Richard Nixon aufdeckte und deren Reporter zahlreiche Pulitzer-Preise erhielten, schreibt laut Medienberichten seit Jahren rote Zahlen. Ein Grund sind Abo-K\u00fcndigungen im Zusammenhang mit Bezos&#8216; Zuwendung zu US-Pr\u00e4sident Donald Trump.<br \/>Der Amazon-Gr\u00fcnder hatte mit zahlreichen anderen Tech-Milliard\u00e4ren vor gut einem Jahr an Trumps erneuter Amtseinf\u00fchrung teilgenommen. Zudem finanzierte er den soeben angelaufenen Dokumentarfilm \u201eMelania\u201c \u00fcber die First Lady mit der hohen Summe von 75 Millionen Dollar. Dies l\u00f6ste eine Debatte dar\u00fcber aus, ob sich Amazon die Gunst Trumps erkaufen wollte.<br \/>Unter Bezos hatte die \u201eWashington Post\u201c bereits im Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf 2024 entgegen ihrer Tradition darauf verzichtet, die demokratische Bewerberin Kamala Harris mit einem Leitartikel zu unterst\u00fctzen. Im Jahr 2024 sorgte zudem eine erste Umstrukturierung der Redaktion f\u00fcr Unruhe. Viele Journalisten wechselten daraufhin zu anderen Medien. (AFP)<br \/>Zur Startseite<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 300 Journalisten verlieren ihren Job bei der Traditionszeitung \u201eWashington Post\u201c. 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