<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3460463,"date":"2026-02-07T13:32:38","date_gmt":"2026-02-07T11:32:38","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3460463"},"modified":"2026-02-07T14:00:41","modified_gmt":"2026-02-07T12:00:41","slug":"italien-hat-keine-muhen-gescheut-seine-spiele-zu-bewerben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2026\/02\/italien-hat-keine-muhen-gescheut-seine-spiele-zu-bewerben\/","title":{"rendered":"&quot;Italien hat keine M\u00fchen gescheut, seine Spiele zu bewerben&quot;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Glanz, Kultur, Mode: Die internationale Presse reagiert weitgehend positiv auf die Er\u00f6ffnungsfeier der Olympischen Spiele. Doch auch die politische Dimension besch\u00e4ftigt.<\/b><br \/>\nDie Er\u00f6ffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina hat bei den italienischen Medien ein \u00fcberwiegend positives Echo erzeugt. &#8222;F\u00fcr Italien ist<br \/> die Er\u00f6ffnungsfeier bereits die erste Medaille&#8220;, kommentiert die italienische Gazzetta dello Sport die dreist\u00fcndige Show. &#8222;Eleganz, Kultur und <br \/>Geschichte: Bei der Er\u00f6ffnungsfeier in Mailand zeigt Italien seine beste<br \/> Seite&#8220;, schreibt auch der italienische Corriere dello Sport. Die Show habe in drei Stunden das Sch\u00f6nste der italienischen <br \/>Kultur und Tradition vorgestellt. <br \/>La Repubblica zeigt sich zudem begeistert von den anwesenden Sportlern: &#8222;Besonders <br \/>bewegend ist der Auftritt der italienischen Skilegende Gustav Th\u00f6ni mit <br \/>der olympischen Fackel in der Hand.&#8220; Die Zeitung macht jedoch auch die politische Dimension des Ganzen auf und verwies auf &#8222;Pfiffe f\u00fcr Vance und Israel&#8220;. Il Messaggero nennt die Show &#8222;eine Mischung aus Innovation und Tradition&#8220;.<br \/>Auch Frankreichs Medien zeigen sich begeistert. In dem Land hatte die Er\u00f6ffnungsfeier der Sommerspiele in Paris f\u00fcr Aufsehen gesorgt, die Feier war extravaganter angelegt gewesen als in Mailand. &#8222;Glanz, Oper und alpines Spektakel pr\u00e4gen die Er\u00f6ffnung der Olympischen Spiele in Mailand-Cortina&#8220;, schreibt Le Monde. &#8222;Italien hat keine M\u00fchen gescheut, <br \/>seine Spiele zu bewerben. Die ersten dezentralen Spiele boten eine <br \/>einzigartige, vielf\u00e4ltige Zeremonie&#8220;, findet auch Le Figaro.<br \/>Die spanische Marca schlie\u00dft sich dem Lob an. &#8222;Herausforderung erfolgreich gemeistert.<br \/> Eine bewegende Zeremonie. Mit Ehrungen. Mit Geschichte. Mit <br \/>B\u00fchnenpr\u00e4senz. Mit Rhythmus, selbst an verschiedenen Orten. Die <br \/>Winterspiele begannen spektakul\u00e4r&#8220;, hie\u00df es hier.<br \/>Politik war nicht auszublenden<br \/>In Gro\u00dfbritannien zeigt sich die Presse weniger wohlwollend. &#8222;Trotz Bedenken hinsichtlich der Logistik <br \/>einer Zeremonie an mehreren Orten war es eine beeindruckende Produktion,<br \/> die reibungslos verlief&#8220;, kommentiert zwar die britische BBC. Der Boulevard aber zeigt sich entt\u00e4uscht von Mariah Carey und der L\u00e4nge der Show.<br \/>The Times verweist vor allem auf die politische Dimension des Abends: &#8222;JD Vance wird ausgebuht, die Spiele<br \/> starten feurig. Im Mittelpunkt standen Glanz und Glamour im San Siro <br \/>mit Auftritten von Mariah Carey und Andrea Bocelli \u2013 doch die <br \/>politischen Auseinandersetzungen lie\u00dfen sich nicht ausblenden, auch das <br \/>israelische Team wurde ausgebuht&#8220;, hei\u00dft es hier. Die Daily Mail nennt den Abend f\u00fcr US-Vizepr\u00e4sident Vance einen &#8222;eisigen Empfang&#8220;.<br \/>In den Vereinigten Staaten selbst wird die Reaktion auf ihren Vizepr\u00e4sidenten ebenfalls bemerkt. &#8222;Die Italiener demonstrieren Einigkeit \u2013 au\u00dfer mit JD Vance \u2013 bei der Er\u00f6ffnungsfeier der Olympischen Spiele&#8220;, schreibt die Los Angeles Times. Die Sports Illustrated verweist darauf, dass die offen ausgetragene Abneigung gegen die Vereinigten Staaten das Motto &#8222;Harmonie&#8220; unterlaufe. \u00dcberhaupt sieht das Medium den Beginn der Spiele torpediert: &#8222;Die weitverbreitetsten Meldungen vor den Olympischen<br \/> Spielen 2026 in Mailand-Cortina handelten nicht von Begeisterung oder <br \/>Vorfreude, sondern von unfertigen Arenen und der Ankunft von ICE.&#8220;<br \/>Die Washington Post zeigt sich dagegen mitgerissen: &#8222;Mariah Carey sang <br \/>&#8218;Volare&#8216;, doch der toskanische Tenor Andrea Bocelli sorgte f\u00fcr tosenden <br \/>Applaus. Es gab farbenfrohe r\u00f6mische Legionen, Espressokannen und <br \/>Pinocchios, Opern und Euro-Pop&#8220;, hei\u00dft es hier.<br \/>Keine Harmonie zu sehen<br \/>Auch in deutschen Medien bleibt die politische Dimension nicht aus. <br \/>&#8222;Wie wenig belastbar ein Motto wie &#8218;Armonia&#8216; am Ende ist, erwies sich in<br \/> verschiedenen Momenten der Zeremonie&#8220;, hei\u00dft es in der S\u00fcddeutschen Zeitung. &#8222;Die Buhrufe, jedenfalls im San Siro, gegen das israelische Team. Der <br \/>warme, umarmende Applaus f\u00fcr die Ukrainer. Und schlie\u00dflich \u2013 tats\u00e4chlich<br \/> war das der Augenblick, auf den im eiskalten Mailand viele hingefiebert<br \/> hatten \u2013 das Pfeifkonzert beim Erscheinen von Team USA&#8220;, hei\u00dft es da. <br \/>Die FAZ sieht in der Er\u00f6ffnungsfeier ebenfalls wenig Harmonie \u2013 au\u00dfer f\u00fcr einen. &#8222;Auch in der W\u00e4rme, dem Beifall, die der Star des Abends zu sp\u00fcren bekam,<br \/> spiegelte sich etwas: 84 Jahre alt ist Sergio Mattarella, der Pr\u00e4sident<br \/> der italienischen Republik&#8220;, hei\u00dft es hier. &#8222;Mattarella ist beliebt, weil er wie das Gegenteil von Trump erscheint.&#8220; Die Zeitung verweist jedoch zudem darauf, dass etliche Pl\u00e4tze leer blieben, obwohl Mailand zuletzt an Menschen unter 26 Jahren billigere Karten verkauft hatte. <br \/>Und dann auch noch die Outfits der Deutschen<br \/>Ein eigener Kommentar ist manchen internationalen Medien auch das deutsche Outfit wert. In einer Bilderstrecke der <br \/>&#8222;auff\u00e4lligsten Looks&#8220; bei der Er\u00f6ffnungsfeier von USA Today war Team D <br \/>an erster Stelle zu sehen. &#8222;Die volumin\u00f6sen Jacken reichen bis zum Knie <br \/>und sind wasserdicht \u2013 perfekt, um den Elementen in den Dolomiten zu <br \/>trotzen oder die Niagaraf\u00e4lle zu besuchen. Zusammen mit den Fischerh\u00fcten<br \/> wirken die Top-Athleten, als w\u00e4ren sie bereit f\u00fcr den Urlaub&#8220;, schrieb <br \/>das US-amerikanische Boulevardmedium The Daily Beast.<br \/>Der Team-Ausr\u00fcster Adidas hatte sich das Outfit ausgedacht und damit schon vor Beginn der Spiele f\u00fcr Diskussionen gesorgt. Manche sehen darin Fischerhut und Poncho in \u00dcbergr\u00f6\u00dfe.<br \/>Alles zu den Winterspielen lesen Sie in unserem Liveblog.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Glanz, Kultur, Mode: Die internationale Presse reagiert weitgehend positiv auf die Er\u00f6ffnungsfeier der Olympischen Spiele. Doch auch die politische Dimension besch\u00e4ftigt. 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