<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":390462,"date":"2017-01-02T12:05:50","date_gmt":"2017-01-02T10:05:50","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=390462"},"modified":"2017-01-02T12:05:50","modified_gmt":"2017-01-02T10:05:50","slug":"terror-in-istanbul-is-beansprucht-anschlag-in-der-turkei-fur-sich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/terror-in-istanbul-is-beansprucht-anschlag-in-der-turkei-fur-sich\/","title":{"rendered":"Terror in Istanbul: IS beansprucht Anschlag in der T\u00fcrkei f\u00fcr sich"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/img.zeit.de\/gesellschaft\/2017-01\/tuerkei-istanbul-nachtclub-angriff-3\/wide__1300x731\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Noch immer ist der T\u00e4ter, der an Silvester 39 Menschen im Istanbuler Nachtclub Reina t\u00f6tete, auf der Flucht. Ermittler vermuten Zeitungsberichten zufolge den sogenannten &#8222;Islamischen Staat&#8220; (IS) hinter dem Angriff. Der hat sich jetzt auch dazu bekannt. Ein &#8222;Soldat des Kalifats&#8220; sei f\u00fcr die Tat verantwortlich, hei\u00dft es in einer am Montag im Internet verbreiteten Erkl\u00e4rung des IS. <br \/>Nach Ansicht der Polizei stamme der T\u00e4ter aus den ehemaligen Sowjetrepubliken Usbekistan oder Kirgistan, schreiben die Zeitungen H\u00fcrriyet und Karar. Die Ermittler schlie\u00dfen demzufolge nicht aus, dass der Mann Kontakt hatte mit der mutma\u00dflichen IS-Zelle, die im vergangenen Juni den dreifachen Selbstmordanschlag auf den Istanbuler Atat\u00fcrk-Flughafen mit 45 Toten ver\u00fcbt haben soll.<br \/>H\u00fcrriyet zufolge hatten Polizei und Geheimdienste in der T\u00fcrkei vor Silvester Informationen \u00fcber m\u00f6glicherweise zum Jahreswechsel bevorstehende Anschl\u00e4ge in verschiedenen St\u00e4dten erhalten. Im Dezember habe es in diesem Zusammenhang Razzien und Festnahmen gegeben. Am 30. Dezember sei dann eine Geheimdienstwarnung aus den USA \u00fcber die Gefahr von IS-Anschl\u00e4gen in Istanbul oder Ankara am kommenden Tag eingegangen.<br \/>Die t\u00fcrkische Armee ist seit vier Monaten im Norden Syriens an einer Offensive gegen die IS-Miliz und kurdische K\u00e4mpfer beteiligt. Istanbul, Ankara und andere t\u00fcrkische St\u00e4dte waren im vergangenen Jahr das Ziel von Anschl\u00e4gen, die dem IS oder bewaffneten kurdischen Gruppen zugeschrieben wurden. Dabei wurden Hunderte Menschen get\u00f6tet.<br \/>In den vergangenen zwei Jahren ist die T\u00fcrkei immer wieder von schweren Anschl\u00e4gen ersch\u00fcttert worden. Verantwortlich f\u00fcr die Attentate waren meist die Terrorgruppe &#8222;Islamischer Staat&#8220; (IS) oder die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und ihre radikale Splittergruppe Freiheitsfalken Kurdistans (TAK). <br \/>1. Januar 2017: W\u00e4hrend eines Anschlags auf den Istanbuler Nachtclub Reina werden mindestens 39 Menschen get\u00f6tet, darunter 16 Ausl\u00e4nder.<br \/>19. Dezember 2016: Der russische Botschafter Andrej Karlow wird in Ankara von einem t\u00fcrkischen Polizisten niedergeschossen. Die Regierung verd\u00e4chtigt die G\u00fclen-Bewegung, hinter dem Attentat zu stecken.<br \/>17. Dezember 2016: In der zentralt\u00fcrkischen Stadt Kayseri sterben durch einen Selbstmordanschlag mindestens 13 Soldaten. Der Attent\u00e4ter hatte eine Autobombe neben einem Bus mit Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen gez\u00fcndet. Auch hierzu bekennt sich die TAK.<br \/>10. Dezember 2016: Nach einem Fu\u00dfballspiel im zentralen Istanbuler Stadtteil Be\u015fikta\u015f t\u00f6ten zwei Selbstmordattent\u00e4ter der TAK 45 Menschen, die meisten von ihnen Polizisten.<br \/>4. November 2016: Vor dem Polizeihauptquartier in Diyarbak\u0131r werden neun Menschen get\u00f6tet. Die Regierung macht die PKK verantwortlich, doch es bekennt sich der IS. Auch die TAK reklamiert die Tat f\u00fcr sich. Zu der Explosion war es kurz nach den Festnahmen von zw\u00f6lf Abgeordneten der prokurdischen HDP gekommen.<br \/>9. Oktober 2016: In der s\u00fcdostt\u00fcrkischen Provinz Hakk\u00e2ri bringt ein Attent\u00e4ter einen mit Sprengstoff beladenen Kleinlaster vor einem Kontrollposten der Gendarmerie zur Explosion. Bei dem Selbstmordanschlag der PKK sterben 16 Menschen.<br \/>12. September 2016: Eine Autobombe explodiert vor der Zentrale der Regierungspartei AKP in Van. 48 Menschen werden verletzt. Die Regierung macht die PKK verantwortlich.<br \/>26. August 2016: Ein PKK-Attent\u00e4ter sprengt sich vor dem Polizeipr\u00e4sidium in Cizre im kurdischen S\u00fcdosten der T\u00fcrkei in die Luft und rei\u00dft elf Polizisten in der Tod.<br \/>20. Juli 2016: Ein IS-Attent\u00e4ter t\u00f6tet auf einer kurdischen Hochzeitsgesellschaft in Gaziantep im S\u00fcdosten der T\u00fcrkei 57 Menschen, darunter 34 Kinder.<br \/>18. Juli 2016: Durch eine Anschlagserie der PKK auf Sicherheitskr\u00e4fte im S\u00fcdosten des Landes werden 14 Menschen get\u00f6tet und 300 weitere verletzt.<br \/>28. Juni 2016: Durch einen dreifachen Selbstmordanschlag auf den Istanbuler Atat\u00fcrk-Flughafen werden 47 Menschen get\u00f6tet und mehr als 200 Menschen verletzt. Die Regierung macht den IS verantwortlich.<br \/>8. Juni 2016: Die Explosion einer Autobombe t\u00f6tet sechs Menschen vor einem Polizeirevier in Midyat im S\u00fcdosten der T\u00fcrkei. Zu der Tat bekennt sich die PKK.<br \/>7. Juni 2016: Durch einen Bombenanschlag werden im historischen Zentrum Istanbuls elf Menschen get\u00f6tet, darunter sieben Polizisten. Zu dem Anschlag bekennt sich die TAK.<br \/>19. M\u00e4rz 2016: Auf der beliebten \u0130stikl\u00e2l -Einkaufsstra\u00dfe im Zentrum von Istanbul rei\u00dft ein Selbstmordattent\u00e4ter vier ausl\u00e4ndische Touristen \u2013 drei Israelis und einen Iraner \u2013 mit in den Tod. Die Beh\u00f6rden vermuten den IS hinter der Tat.<br \/>13. M\u00e4rz 2016: Mindestens 34 Menschen werden bei der Explosion einer Autobombe im Zentrum von Ankara get\u00f6tet, Dutzende verletzt. Auch dazu bekennt sich die TAK.<br \/>17. Februar 2016: Bei einem Anschlag mit einer Autobombe auf einen Milit\u00e4rkonvoi in der Hauptstadt Ankara werden 28 Menschen get\u00f6tet. Die TAK bekennt sich zu dem Anschlag.<br \/>12. Januar 2016: Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Touristengruppe im Zentrum Istanbuls werden zw\u00f6lf Deutsche get\u00f6tet. Die Regierung gibt dem IS die Schuld f\u00fcr den Anschlag vor der Blauen Moschee.<br \/>10. Oktober 2015: W\u00e4hrend einer prokurdischen Friedenskundgebung vor dem Hauptbahnhof in Ankara rei\u00dfen zwei Selbstmordattent\u00e4ter des IS 103 Menschen in den Tod. Mehr als 500 Menschen werden verletzt.<br \/>20. Juli 2015: 34 Menschen werden bei einem Anschlag auf junge kurdische Aktivisten in Suru\u00e7 an der Grenze zu Syrien get\u00f6tet. Die Regierung macht die Terrorgruppe &#8222;Islamischer Staat&#8220; f\u00fcr die Tat verantwortlich.<br \/>Der Attent\u00e4ter aus dem Nachtclub hatte laut t\u00fcrkischen Beh\u00f6rden am Neujahrstag zun\u00e4chst einen Polizisten und einen Zivilisten erschossen, dann t\u00f6tete er wahllos Partyg\u00e4ste im Club Reina. Die meisten Toten stammten aus dem Nahen Osten.<br \/>In dem auf der europ\u00e4ischen Seite von Istanbul gelegenen Club mit mehreren Restaurants und Tanzfl\u00e4chen hielten sich zur Silvesterfeier sch\u00e4tzungsweise 800 Menschen auf. Die t\u00fcrkischen Sicherheitsbeh\u00f6rden fahnden mit einem Gro\u00dfaufgebot nach dem T\u00e4ter.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 4.3\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2017-01\/terror-istanbul-tuerkei-is-anschlag\" target=\"_blank\">http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2017-01\/terror-istanbul-tuerkei-is-anschlag<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch immer ist der T\u00e4ter, der an Silvester 39 Menschen im Istanbuler Nachtclub Reina t\u00f6tete, auf der Flucht. 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