<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":390609,"date":"2017-01-02T18:05:15","date_gmt":"2017-01-02T16:05:15","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=390609"},"modified":"2017-01-02T18:05:15","modified_gmt":"2017-01-02T16:05:15","slug":"is-reklamiert-terrorangriff-in-istanbul-fur-sich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/is-reklamiert-terrorangriff-in-istanbul-fur-sich\/","title":{"rendered":"IS reklamiert Terrorangriff in Istanbul f\u00fcr sich"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/media-cdn.sueddeutsche.de\/mediadb\/szcms\/dpaimage\/urn-newsml-dpa-com-20090101-170102-99-721427\/medium_4_3.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Istanbul (dpa) &#8211; Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat die Verantwortung f\u00fcr den verheerenden Angriff auf eine Silvesterfeier in einem Nachtclub in Istanbul \u00fcbernommen. Ein &#8222;Soldat des Kalifats&#8220; sei f\u00fcr die Tat in der t\u00fcrkischen Millionenmetropole verantwortlich, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung des IS. <br \/>Zwei der 39 Get\u00f6teten kamen nach Angaben des Ausw\u00e4rtigen Amtes aus Bayern. Einer davon habe die deutsche und die t\u00fcrkische, der zweite nur die t\u00fcrkische Staatsangeh\u00f6rigkeit besessen, sagte ein Sprecher. Drei Deutsche seien bei dem Terrorangriff verletzt worden. <br \/>Die Echtheit des IS-Bekennerschreibens lie\u00df sich zun\u00e4chst nicht \u00fcberpr\u00fcfen. Der IS hat in Teilen des Iraks und Syriens ein Kalifat ausgerufen. Bei dem Terrorangriff auf eine Silvesterparty in dem bekannten Club Reina waren 39 Menschen get\u00f6tet worden, darunter mindestens 26 Ausl\u00e4nder. Die meisten der get\u00f6teten Ausl\u00e4nder stammten aus arabischen L\u00e4ndern. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete, auch unter den 69 Verletzten seien mehrere Ausl\u00e4nder. <br \/>Mindestens ein bewaffneter Angreifer war kurz nach Anbruch des neuen Jahres in den exklusiven Club am Bosporusufer eingedrungen und hatte <br \/>wahllos das Feuer auf Hunderte Feiernde er\u00f6ffnet. Dem T\u00e4ter gelang die Flucht. Anti-Terror-Polizisten nahmen am Montag in Istanbul im Zusammenhang mit dem Angriff acht Verd\u00e4chtige fest, wie Anadolu berichtete. Der Angreifer sei aber nicht darunter.<br \/>In dem Bekennerschreiben hie\u00df es: &#8222;In Fortsetzung der gesegneten Operationen des Islamischen Staates gegen die Besch\u00fctzerin des Kreuzes, die T\u00fcrkei, hat einer der heldenhaften Soldaten des Kalifats gegen den ber\u00fchmten Nachtclub zugeschlagen, wo die Nazarener (Christen) ihr polytheistisches Fest feiern. Er hat sie mit Handgranaten und seiner automatischen Waffe angegriffen und ihre Feiern in Trauer umgewandelt. &#8220; <br \/>Der Angreifer hatte das Feuer mit einer automatischen Waffe er\u00f6ffnet. Von einem Einsatz von Handgranaten bei dem Angriff ist von offizieller Seite bislang nichts bekannt. Die Zeitung &#8222;H\u00fcrriyet Daily News&#8220; berichtete unter Berufung auf die Ermittlungen, der Angreifer habe mehr als 180 Kugeln aus sechs Magazinen abgefeuert. <br \/>Augenzeugen h\u00e4tten angegeben, er habe auf dem Boden liegenden Menschen gezielt in den Kopf geschossen. Er habe sich dann umgezogen und seine Waffe gereinigt. Der Mann habe dann inmitten der Panik den Club verlassen und sei mit einem Taxi vom Tatort weggefahren. <br \/>Nach dem t\u00fcrkischen Einmarsch im August in Syrien hatte der IS-Anf\u00fchrer Abu Bakr al-Bagdadi Anfang November zu Anschl\u00e4gen in der T\u00fcrkei aufgerufen. T\u00fcrkische Truppen liefern sich in der nordsyrischen Region um die Stadt Al-Bab seit einiger Zeit heftige und verlustreiche Gefechte mit IS-K\u00e4mpfern. Der IS beherrscht Al-Bab. <br \/>Die Zeitung &#8222;H\u00fcrriyet&#8220; berichtete am Montag unter Berufung auf Geheimdienstinformationen, es gebe Hinweise darauf, dass der Angriff auf den Club von derselben IS-Zelle ausgef\u00fchrt worden sei wie der Anschlag auf den Istanbuler Atat\u00fcrk-Flughafen. <br \/>Bei dem Angriff auf den gr\u00f6\u00dften Flughafen des Landes hatten im Juni mehrere Selbstmordattent\u00e4ter 45 Menschen mit in den Tod gerissen. Die t\u00fcrkische Regierung machte den IS daf\u00fcr verantwortlich, der sich nicht dazu bekannte. Die drei Angreifer am Flughafen waren nach Angaben der Regierung aus Usbekisten, Kirgistan und Russland. Die Zeitung &#8222;H\u00fcrriyet&#8220; berichtete, auch bei dem Angreifer aus der Silvesternacht werde untersucht, ob er aus einem der beiden zentralasiatischen L\u00e4nder Usbekisten oder Kirgistan stamme. <br \/>Dem IS wurden seit Sommer 2015 <br \/>mehrere Anschl\u00e4ge in der T\u00fcrkei zur Last gelegt. Die Terrormiliz hat vor dem Angriff in der Silvesternacht aber nur ein einziges Mal die Verantwortung f\u00fcr einen Anschlag in der T\u00fcrkei \u00fcbernommen. Dabei handelte es sich um einen <br \/>Autobombenanschlag in der s\u00fcdostt\u00fcrkischen Kurdenmetropole Diyarbakir im November, bei dem elf Menschen get\u00f6tet wurden. Allerdings hatte auch die TAK &#8211; eine Splittergruppe der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK &#8211; diese Tat f\u00fcr sich reklamiert.<br \/>Staatspr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan k\u00fcndigte nach dem Anschlag in der Silversternacht an, weiter entschlossen gegen den Terrorismus zu k\u00e4mpfen. Die T\u00fcrkei werde alles tun, um &#8222;die Sicherheit und den Frieden ihrer B\u00fcrger zu gew\u00e4hrleisten&#8220;. International wurde die Bluttat scharf verurteilt. Bereits 2016 hatte die T\u00fcrkei eine ganze Reihe verheerender Anschl\u00e4ge erlebt.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 3.3\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/panorama\/terrorismus-is-reklamiert-terrorangriff-in-istanbul-fuer-sich-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170101-99-711372?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/panorama\/terrorismus-is-reklamiert-terrorangriff-in-istanbul-fuer-sich-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170101-99-711372?source=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Istanbul (dpa) &#8211; Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat die Verantwortung f\u00fcr den verheerenden Angriff auf eine Silvesterfeier in einem Nachtclub in Istanbul \u00fcbernommen. 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