<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":401175,"date":"2017-01-10T20:15:05","date_gmt":"2017-01-10T18:15:05","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=401175"},"modified":"2017-01-10T20:15:05","modified_gmt":"2017-01-10T18:15:05","slug":"fifa-beschliest-mammut-wm-mit-48-teams","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/fifa-beschliest-mammut-wm-mit-48-teams\/","title":{"rendered":"FIFA beschlie\u00dft Mammut-WM mit 48 Teams"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/media-cdn.sueddeutsche.de\/mediadb\/szcms\/dpaimage\/urn-newsml-dpa-com-20090101-170110-99-823114\/medium_4_3.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Z\u00fcrich (dpa) &#8211; Gro\u00df, gr\u00f6\u00dfer, Fu\u00dfball-WM. Nach der historischen Entscheidung f\u00fcr eine Weltmeisterschaft im XXL-Format wischte Gianni Infantino die harsche Kritik von Joachim L\u00f6w und Oliver Bierhoff an dem f\u00fcr 2026 beschlossenen 48-Nationen-Turnier mit einem lockeren Spruch beiseite. <br \/>&#8222;Auch bei einer WM mit nur zwei Teams w\u00e4re eines davon immer Deutschland. F\u00fcr viele andere L\u00e4nder ist diese WM aber die Chance, einmal dabei zu sein&#8220;, sagte der FIFA-Boss. Infantino gefiel sich in seiner Lieblingsrolle als vermeintlicher Heilsbringer der Fu\u00dfball-Welt. Das Council des Weltverbandes hatte seinen revolution\u00e4ren WM-Plan schnell und einstimmig durchgewunken. <br \/>Da passte die umgehende Kritik an der Ausweitung aus dem Land des amtierenden WM-Champions nicht zur positiven Grundstimmung auf dem Z\u00fcrichberg. &#8222;Ich finde das bisherige WM-Format mit 32 Mannschaften immer noch gut und kann aus rein sportlicher Sicht einer Aufstockung gar nichts abgewinnen&#8220;, sagte Bundestrainer L\u00f6w. Auch Bierhoff fand schnell kritische Worte. &#8222;Wir m\u00fcssen aufpassen, dass der Wert und der Kern des Fu\u00dfballs erhalten bleiben und die Fans weiterhin sp\u00fcren, dass es prim\u00e4r um den Fu\u00dfball auf dem Platz geht&#8220;, sagte der DFB-Teammanager. <br \/>\u00c4ndern wird das deutsche Mahnen aber nichts. In neun Jahren wird der Fu\u00dfball-Weltmeister erstmals bei einem Turnier mit 48 Mannschaften gek\u00fcrt, sehr wahrscheinlich in Nordamerika. Das erkannte auch Ligapr\u00e4sident Reinhard Rauball: &#8222;Solange sich die gro\u00dfen europ\u00e4ischen Fu\u00dfball-Nationen, ihre Verb\u00e4nde, Ligen und Clubs nicht auf eine gemeinsame Position verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen, ist auch die Meinung des Weltmeisters bedauerlicherweise nur eine unter vielen. &#8220; Auch die von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge angef\u00fchrte Vereinigung der europ\u00e4ischen Spitzenclubs reagierte emp\u00f6rt und beklagte, nicht ad\u00e4quat eingebunden gewesen zu sein. <br \/>Gro\u00dfen Diskussionsbedarf hatten die FIFA-Funktion\u00e4re nicht mehr. Nach etwas mehr als 90 Minuten wurde die Nachricht verk\u00fcndet. Das Mega-Turnier soll der FIFA Mehreinnahmen von rund einer Milliarde Dollar bringen. Politische und \u00f6konomische Gr\u00fcnde sprachen f\u00fcr die Aufbl\u00e4hung &#8211; sportlich ist das Format aber h\u00f6chst diskutabel. <br \/>Statt der bislang acht Gruppen mit jeweils vier Teams wird es in neun Jahren in der Vorrunde 16 Gruppen mit je drei Mannschaften geben. Vier Spiele pro Tag werden in der Gruppenphase zur Regel. Die Teams auf den Pl\u00e4tzen eins und zwei jeder Gruppe ziehen in die neue K.o.-Zwischenrunde ein. Danach geht es wie beim bislang \u00fcblichen 32er-Format mit dem Achtelfinale weiter. Der Weltmeister muss bis zum Titel weiter sieben Spiele absolvieren. Auch die Turnierdauer von 32 Tagen bleibt bestehen. Darauf hatten die Kritiker aus Europa massiv gedr\u00e4ngt. Aber die Gesamtzahl der WM-Spiele steigt von 64 auf 80 Partien. Es werden 1104 Spieler dabei sein, statt bislang 736. <br \/>2018 und 2022 findet die WM noch mit 32 Teams statt, da f\u00fcr die Turniere schon entsprechende Marketing-Deals abgeschlossen sind. Den FIFA-Funktion\u00e4ren lagen vier Reformmodelle vor, darunter zwei mit 40 Teams, die durch andere Vorrundenkonstellationen noch mehr WM-Spiele bedeutet h\u00e4tten. Diese Varianten wurden abgelehnt, wie auch das Format mit einer Playoffrunde vor dem eigentlichen Turnierstart. <br \/>Ob es wie von Infantino angeregt bei der XXL-WM keine Unentschieden mehr geben und jede Partie auch in der Vorrunde bei Gleichstand mit einem Elfmeterschie\u00dfen entschieden werden wird, steht allerdings noch nicht fest. Sinnvoll ist diese historische Regel\u00e4nderung wegen des krummen Modus, weil sonst Mauscheleien im letzten Gruppenspiel recht einfach w\u00e4ren. &#8222;Es gibt verschiedene Modelle, \u00fcber die entschieden werden kann&#8220;, sagte Infantino. So k\u00f6nne man beispielsweise die Weltrangliste heranziehen, um bei Punkt- und Torgleichheit die endg\u00fcltige Tabelle zu bestimmen. <br \/>Auch droht die Gefahr, dass nach nur drei Partien alle Teams punkt- und torgleich sind. Drei Teams pro Gruppe hatte es bei einer WM letztmals 1982 in Spanien in einer Zwischenrunde gegeben. Deutschland kam damals auch ins Halbfinale, weil die schon ausgeschiedenen Gastgeber sich im letzten Spiel gegen England nicht h\u00e4ngen lie\u00dfen. <br \/>Auch die Verteilung der Startpl\u00e4tze pro Konf\u00f6deration wurde noch nicht beschlossen. Voraussichtlich soll die sportpolitisch brisante Frage der Quotenpl\u00e4tze bis zum FIFA-Kongress im Mai in Bahrain gekl\u00e4rt werden. Europa hat derzeit mit 13 Startern das gr\u00f6\u00dfte Kontingent. Infantino hatte besonders Afrika und Asien mehr WM-Teilnehmer versprochen. Nun sagte der Schweizer: &#8222;Es gibt keine Garantien. Sicher ist nur, dass alle mehr bekommen, manche viel mehr, manche ein bisschen mehr. &#8220; <br \/>DFB-Chef Reinhard Grindel forderte die Europ\u00e4er auf, gemeinsam f\u00fcr m\u00f6glichst viele WM-Starter zu k\u00e4mpfen. &#8222;Bei den offenen Fragen, beispielsweise der Zahl der Startpl\u00e4tze f\u00fcr die einzelnen Kontinentalverb\u00e4nde, m\u00fcssen wir nun in der UEFA zusammenfinden und eine gute, gemeinsame L\u00f6sung entwickeln&#8220;, sagte er. Im FIFA-Council hat der DFB derzeit keine Stimme. <br \/>Auch die aktuellen Weltmeister sehen die Aufstockung kritisch. &#8222;Grunds\u00e4tzlich war ich schon immer ein Freund davon, gegen gro\u00dfe Namen zu spielen und gegen gro\u00dfe Mannschaften&#8220;, sagte Welttorwart Manuel Neuer. &#8222;Ich mag einfach Highlight-Spiele. Wir werden sehen, wo das hinf\u00fchrt&#8220;, betonte der Bayern-Schlussmann am Montagabend, als sich die Entscheidung bei der FIFA-Weltfu\u00dfballer-Gala abzeichnete.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 6.7\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/sport\/fussball-fifa-beschliesst-mammut-wm-mit-48-teams-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170110-99-817581?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/sport\/fussball-fifa-beschliesst-mammut-wm-mit-48-teams-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170110-99-817581?source=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Z\u00fcrich (dpa) &#8211; Gro\u00df, gr\u00f6\u00dfer, Fu\u00dfball-WM. 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