<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":403002,"date":"2017-01-12T06:04:24","date_gmt":"2017-01-12T04:04:24","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=403002"},"modified":"2017-01-12T06:04:24","modified_gmt":"2017-01-12T04:04:24","slug":"trumps-streitbare-rede-vor-journalisten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/trumps-streitbare-rede-vor-journalisten\/","title":{"rendered":"Trumps streitbare Rede vor Journalisten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/diepresse.com\/images\/uploads\/e\/c\/5\/5152453\/5A2EE63D-3B34-4AEB-9FE9-0D288210A375_1484154154163662_v0_h.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Die erste Pressekonferenz des k\u00fcnftigen US-Pr\u00e4sidenten seit einem halben Jahr wurde eine laute Veranstaltung, bei dem Trump die &#8222;Russland-Aff\u00e4re&#8220; dementierte &#8211; und sonst eher wirr sprach. <br \/>11.01.2017 | 18:48 | <br \/>( DiePresse.com )<br \/>Mit Spannung war sie erwartet worden, die erste Pressekonferenz des designierten US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump am Mittwoch in Washington. Er wird in wenigen Tagen das Amt von Barack Obama \u00fcbernehmen. Die Pressekonferenz war die erste solche Veranstaltung seit gut einem halben Jahr, Trump (70) ist nicht eben f\u00fcr eine herzliche Beziehung zu den (meisten) Medien bekannt, was &#8211; zugegebenerma\u00dfer &#8211; h\u00e4ufig auch auf die umgekehrte Richtung zutrifft: So kam es bald durchaus zu Redegefechten zwischen Trump und einzelnen Reportern, unter anderem mit einem Vertreter von CNN, der in forderndem Ton verlangt hatte, eine Frage anbringen zu d\u00fcrfen. Trump sagte, nein, er d\u00fcrfe das nicht, und warf dem Journalisten &#8222;fake news&#8220; &#8211; Fehlinformationen- vor. <br \/>Trump sprach, da waren sich die meisten Beobachter einig, vor allem in der ersten H\u00e4lfte der Veranstaltung in eher unstrukturierten, unklaren und inhaltsarmen Worten, lie\u00df konkrete Pl\u00e4ne und die Angabe von Absichten meist aus und verbrachte viel Zeit damit, seine Mitarbeiter bis hin zu den Ministern zu loben und &#8222;gro\u00dfartig&#8220; zu nennen, sie h\u00e4tten &#8222;viel Talent&#8220;. &#8222;Ich bin sehr stolz auf das Kabinett&#8220;, sagte er, und der Antritt seiner Pr\u00e4sidentschaft werde &#8222;ein gro\u00dfer Tag&#8220; sein. Das Amt des US-Pr\u00e4sidenten sei das &#8222;Beste, das Gott je geschaffen hat&#8220;. <br \/>Er begann, von Erfolgen bei der R\u00fcckverlagerung amerikanischer Autoproduktion in die USA bzw. der Neuansiedlung fremder Firmen zu sprechen. Er wechselte j\u00e4h zum Thema der eklatanten Kosten\u00fcberschreitung beim F-35-&#8222;Lightning II&#8220;-Kampfflugzeugprogramm, weswegen er &#8222;gro\u00dfe und tolle Gespr\u00e4che mit gro\u00dfartigen Gener\u00e4len und Admir\u00e4len gef\u00fchrt habe&#8220;. Mit was f\u00fcr einem Resultat, sagte er nicht. <br \/>\u00dcber Ger\u00fcchte, Russland habe sich in US-Geheimdienste, Wahlbeh\u00f6rden und Parteicomputersysteme gehackt, reagierte er massiv ablehnend, er d\u00fcrfe auch aus Geheimhaltungsgr\u00fcnden nicht dar\u00fcber reden. &#8222;Kranke Leute&#8220; steckten dahinter und vielleicht auch solche aus Russland, aber es gebe auch &#8222;andere Verd\u00e4chtige&#8220;, worauf er China erw\u00e4hnte. <br \/>&#8222;Wir werden sehen, was ich f\u00fcr ein Verh\u00e4ltnis zu Russland haben werde&#8220;, sagte er. Es sei nicht sicher, wie das aussehen werde. Er hoffe, dass er mit Pr\u00e4sident Wladimir Putin auskommen werde, aber das k\u00f6nne auch nicht so sein. Das aber seinerseits Putin offenbar ihn, Trump, m\u00f6ge, betrachte er &#8222;als Vorteil, nicht als Belastung&#8220;. Er selbst habe jedenfalls ein gutes Verh\u00e4ltnis zu Putin, und: &#8222;Es ist ein Asset, wenn Putin mich mag. &#8220; <br \/>Das Problem aber sei, dass Russland nat\u00fcrlich, jeder wisse das, massiv &#8222;verwanzt&#8220; sei, in jedem Hotelzimmer dort gebe es Kameras, die so klein seien, dass man sie nicht finden k\u00f6nne &#8211; &#8222;und wollen sie, dass Bilder von ihnen in den russischen Abendnachrichten aufscheinen? &#8220; Jedenfalls mache er derzeit, und auch seit l\u00e4ngerer Zeit, keine Gesch\u00e4fte in Russland, es gebe also insgesamt nichts, weshalb man ihn dort erpressen k\u00f6nnte. <br \/>Es werde auch keine Unvereinbarkeiten zwischen seinem Amt als Pr\u00e4sident und seiner T\u00e4tigkeit im Immobilienunternehmen &#8222;Trump Corporation&#8220; geben. Vielmehr w\u00fcrden seine zwei \u00e4ltesten S\u00f6hne Donald und Eric fortan die Gesch\u00e4fte f\u00fchren. Sheri Dillon, eine von Trumps Anw\u00e4lten, wies bei einem j\u00e4hen zwischenzeitlichen Auftritt in umst\u00e4ndlichen juristischen Satzdrechseleien darauf hin, dass sich Trump von seinen Gesch\u00e4ftsinteressen &#8222;komplett isolieren&#8220; werde. So etwas habe bei Nelson Rockefeller aus dem gleichnamigen Unternehmerclan, Vizepr\u00e4sident von 1974 bis 1977 unter Gerald Ford, juristisch ja auch funktioniert. <br \/>Das Unternehmen werde fortan von den S\u00f6hnen als Trust gef\u00fchrt und sich Gesch\u00e4ften mit Auslandsbezug enthalten. <br \/>Im \u00dcbrigen sei die Gesundheitsreform von Obama, &#8222;Obamacare&#8220;, &#8222;gro\u00dfartig gescheitert&#8220; und man solle sie am besten &#8222;implodieren&#8220; lassen. Daf\u00fcr werde er zeigen, wie man im Inland wieder Jobs schaffe, in North Carolina und South Carolina, Michigan oder Maryland. Die ber\u00fchmte &#8222;Mauer&#8220; gegen Mexiko werde gebaut, und man werde sicher nicht ein oder eineinhalb Jahre zuwarten damit. Ja, er m\u00f6ge die Regierung Mexikos und die Leute dort, Mexiko sei gro\u00dfartig. Doch werde man den illegalen Zustrom von dort nicht mehr dulden. Mexiko werde f\u00fcr die Mauer auch zahlen, wenngleich Trump sagte, die USA w\u00fcrden das Land auf welche Weise auch immer daf\u00fcr entsch\u00e4digen. <br \/>Trumps Pressesprecher hatte die Pressekonferenz \u00fcbrigens sofort mit einem Rundumschlag auch gegen die anwesenden Medien begonnen, im Zuge dessen er &#8222;linksgerichteten Medienkreisen&#8220; vor allem im Internet vorwarf, L\u00fcgen und falsche Behauptungen bez\u00fcglich der &#8222;Russland-Aff\u00e4re&#8220; zu streuen. Dabei geht es um angebliche Verstrickungen und Fehltritte Trumps in Russland inklusive sexueller Aff\u00e4ren, aus denen Russlands Geheimdienst eine &#8222;Trump-Akte&#8220; angelegt habe, um den neuen Pr\u00e4sidenten erpressen zu k\u00f6nnen. <br \/>Die tats\u00e4chlich seit Monaten vorliegenden, aber erst seit kurzem &#8222;hochkochenden&#8220; Informationen nannte Trump zuvor &#8222;Falschinformationen&#8220;, sprach von &#8222;Hexenjagd&#8220; und twitterte: &#8222;Leben wir eigentlich in Nazi-Deutschland? &#8222;. Trump kritisierte die US-Geheimdienste daf\u00fcr, dass die Informationen publik wurden. Er sprach zudem von &#8222;betr\u00fcgerischen Gegnern&#8220; in den USA. <br \/>Wie Trump hatte auch Moskau zuvor die Berichte dementiert. &#8222;Das ist vollkommen ausgedacht, ist eine Ente&#8220;, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge. Russland sammle weder Material \u00fcber Trump noch \u00fcber dessen demokratische Gegenkandidatin bei der Pr\u00e4sidentenwahl, Hillary Clinton. &#8222;Das ist eindeutig ein Versuch, die bilateralen Beziehungen zu st\u00f6ren&#8220;, sagte Peskow in Moskau. <br \/>(red.\/cnn)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 2.2\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/politik\/aussenpolitik\/5152453\/Trumps-streitbare-Rede-vor-Journalisten?from=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/diepresse.com\/home\/politik\/aussenpolitik\/5152453\/Trumps-streitbare-Rede-vor-Journalisten?from=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Pressekonferenz des k\u00fcnftigen US-Pr\u00e4sidenten seit einem halben Jahr wurde eine laute Veranstaltung, bei dem Trump die &#8222;Russland-Aff\u00e4re&#8220; dementierte &#8211; und sonst eher wirr sprach. 11.01.2017 | 18:48 | ( DiePresse.com )Mit Spannung war sie erwartet worden, die erste Pressekonferenz des designierten US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump am Mittwoch in Washington. 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