<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":405422,"date":"2017-01-14T00:05:23","date_gmt":"2017-01-13T22:05:23","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=405422"},"modified":"2017-01-14T00:05:23","modified_gmt":"2017-01-13T22:05:23","slug":"whatsapp-keine-hintertur-fur-behorden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/whatsapp-keine-hintertur-fur-behorden\/","title":{"rendered":"WhatsApp: Keine \u00abHintert\u00fcr\u00bb f\u00fcr Beh\u00f6rden"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/media-cdn.sueddeutsche.de\/mediadb\/szcms\/dpaimage\/urn-newsml-dpa-com-20090101-170113-99-867826\/medium_4_3.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Mountain View (dpa) &#8211; Der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp hat den Vorwurf zur\u00fcckgewiesen, eine &#8222;Hintert\u00fcr&#8220; f\u00fcr \u00dcberwachung durch Beh\u00f6rden in seinem Verschl\u00fcsselungs-Verfahren offenzulassen. <br \/>Zuvor hatte ein deutscher IT-Sicherheitsforscher in der britischen Zeitung &#8222;The Guardian&#8220; erkl\u00e4rt, WhatsApp k\u00f6nne Krypto-Schl\u00fcssel austauschen, ohne dass Nutzer dies merkten und damit Unterhaltungen abfangen. Der zu Facebook geh\u00f6rende Dienst erkl\u00e4rte, es handele sich dabei um eine notwendige technische L\u00f6sung, damit Nutzer zum Beispiel beim Wechsel von Ger\u00e4ten oder Telefonnummern weiterhin miteinander kommunizieren k\u00f6nnten. <br \/>&#8222;WhatsApp gibt Regierungen keine &#8222;Hintert\u00fcr&#8220; zu seinen Systemen und w\u00fcrde gegen jede Forderung jeder Regierung k\u00e4mpfen, eine Hintert\u00fcr zu schaffen&#8220;, erkl\u00e4rte ein WhatsApp-Sprecher am Freitag. &#8222;Die Design-Entscheidung, auf die sich der &#8222;Guardian&#8220;-Artikel bezieht, verhindert, dass Millionen Nachrichten verloren gehen und WhatsApp bietet Benachrichtigungen an, um Nutzer auf potenzielle Sicherheitsrisiken hinzuweisen. &#8220; <br \/>Tobias Boelter, ein Kryptografie- und Sicherheitsforscher an der University of California in Berkeley, sagte der Zeitung zuvor: &#8222;Wenn WhatsApp von einer Regierungsbeh\u00f6rde aufgefordert wird, Nachrichten-Aufzeichnungen offenzulegen, kann es durch den Austausch der Schl\u00fcssel Zugang gew\u00e4hren. &#8220; Demnach kann WhatsApp neue Krypto-Schl\u00fcssel f\u00fcr Nutzer, die offline sind, erstellen &#8211; und noch nicht \u00fcbermittelte Nachrichten werden danach bei einer Internet-Verbindung \u00fcbermittelt. Dabei sei f\u00fcr die Nutzer der Austausch der Schl\u00fcssel nicht ersichtlich, wenn nicht entsprechende Warnmeldungen aktiviert worden seien. Der WhatsApp-Server k\u00f6nne dabei nachtr\u00e4glich komplette Unterhaltungen abrufen und nicht nur einzelne Nachrichten, erkl\u00e4rte Boelter. WhatsApp nahm zu solchen technischen Details zun\u00e4chst nicht Stellung. <br \/>Boelter machte WhatsApp und Facebook nach eigenen Angaben bereits im April 2016 auf seine Erkenntnisse aufmerksam. Ihm sei jedoch erkl\u00e4rt worden, dass diese Funktionalit\u00e4t so gew\u00fcnscht sei. Zuletzt beschrieb der Informatiker das Verfahren Ende Dezember auf der Konferenz 33C3 vom Chaos Computer Club (CCC) in Hamburg. Gro\u00dfe Aufmerksamkeit bekam der Vorwurf aber erst am Freitag mit dem Artikel im &#8222;Guardian&#8220;. <br \/>WhatsApp nutzt f\u00fcr seine Verschl\u00fcsselung das Krypto-Verfahren von Open Whisper Systems, auf dem unter anderem die vom NSA-Enth\u00fcller Edward Snowden favorisierte Kommunikations-App &#8222;Signal&#8220; aufbaut. Sie hat diese Besonderheit &#8211; die Boelter als Schwachstelle interpretiert und WhatsApp als n\u00fctzliche Funktion &#8211; nicht. WhatsApp selbst spricht von &#8222;Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung&#8220;, bei der Nachrichten nur f\u00fcr die Teilnehmer einer Unterhaltung, aber nicht f\u00fcr den Dienst selbst sichtbar seien.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 1.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/wirtschaft\/telekommunikation-whatsapp-keine-hintertuer-fuer-behoerden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170113-99-867824?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/wirtschaft\/telekommunikation-whatsapp-keine-hintertuer-fuer-behoerden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170113-99-867824?source=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mountain View (dpa) &#8211; Der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp hat den Vorwurf zur\u00fcckgewiesen, eine &#8222;Hintert\u00fcr&#8220; f\u00fcr \u00dcberwachung durch Beh\u00f6rden in seinem Verschl\u00fcsselungs-Verfahren offenzulassen. 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