<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":409377,"date":"2017-01-17T00:04:26","date_gmt":"2017-01-16T22:04:26","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=409377"},"modified":"2017-01-17T00:04:26","modified_gmt":"2017-01-16T22:04:26","slug":"gabriel-usa-mussen-bessere-autos-bauen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/gabriel-usa-mussen-bessere-autos-bauen\/","title":{"rendered":"Gabriel: &quot;USA m\u00fcssen bessere Autos bauen&quot;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/diepresse.com\/images\/uploads\/8\/8\/d\/5154957\/Republican-presidential-nominee-Trump-stands-on-the-running-board-of-an-SUV-and-waves-at-an-overflow-crowd-at-a-campaign-rally-in-Minneapolis_1484564117874391_v0_h.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>In seinem ersten Interview nach seiner Wahl zum US-Pr\u00e4sidenten holte Donald Trump in einem Rundumschlag gegen die Nato, die EU und Deutschland aus. So hatte Trump beklagt, dass zu viele deutsche und zu wenige US-Autos in New York zu sehen seien. Zugleich kauften Deutsche kaum Autos aus den USA. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel reagierte am Montag prompt: Die USA m\u00fcssten einfach bessere Autos bauen, meinte er in einem Interview mit der &#8222;Bild&#8220;. <br \/>Gabriel warnte die USA auch vor einer Abschottung durch Strafsteuern etwa f\u00fcr im Ausland produzierte Autos. &#8222;Die amerikanische Autoindustrie wird dadurch schlechter, schw\u00e4cher und teurer&#8220;, sagte er. Zudem w\u00fcrden sich amerikanische Autobauer umsehen, wenn auch Zulieferteile, die nicht in den USA produziert w\u00fcrden, mit Strafz\u00f6llen belegt w\u00fcrden, konterte Gabriel den k\u00fcnftigen US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump. <br \/>Er \u00e4u\u00dferte au\u00dferdem Zweifel daran, ob Trump seine Pl\u00e4ne etwa f\u00fcr Strafsteuern auf aus Mexiko importierte Autos \u00fcberhaupt umsetzen k\u00f6nne: &#8222;Ich w\u00fcrde mal abwarten, was dazu der von Republikanern dominierte Kongress sagt. Das sind eigentlich Politiker, die das Gegenteil von Herrn Trump wollen. &#8220; Zur Forderung Trumps, BMW solle ein neues Werk in den USA und nicht in Mexiko bauen, verwies Gabriel auf die Fabrik in Spartanburg. Dort hat BMW seit vielen Jahre ein gro\u00dfes Werk, das f\u00fcr den US- und Weltmarkt produziert. <br \/>Harte Worte gab es vom Transatlantik-Koordinator der deutschen Bundesregierung, J\u00fcrgen Hardt. Er warnte den k\u00fcnftigen US-Pr\u00e4sidenten &#8222;eine weltweite Protektionismus-Spirale loszutreten&#8220;. Schon jetzt produzierten deutsche Autohersteller in den USA und exportierten von dort in die ganze Welt. <br \/>Au\u00dfer Deutschland attackierte Trump in seinem Interview auch die EU: Er gehe davon aus, dass die Union im Folge des Brexit weitere Mitglieder verlieren werde. Au\u00dfenminister Sebastian Kurz warnte davor, die EU zu diskreditieren. &#8222;Der Brexit hat zu einer gro\u00dfen Ver\u00e4nderung im Selbstwertgef\u00fchl der Europ\u00e4ische Union gef\u00fchrt&#8220;, sagte Kurz am Montag vor einem Treffen mit EU-Kollegen in Br\u00fcssel. &#8222;Aber man sollte das jetzt nicht dazu verwenden, um die Europ\u00e4ische Union schlechtzureden. &#8220; <br \/>In der EU seien nach den schwierigen Jahren 2015 und 2016 Ver\u00e4nderungen n\u00f6tig. &#8222;Man sollte die Stimmung, die da ist, als Ansporn nehmen, um etwas zu ver\u00e4ndern&#8220;, so Kurz. &#8222;Wir wissen genau, wo es krankt. Es gibt keine funktionierenden Au\u00dfengrenzen. Wir haben es nicht geschafft, die Migrationsfrage als Europ\u00e4ische Union zu l\u00f6sen. Das muss alles geschehen. Das waren auch die Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr das Brexitvotum. &#8220; <br \/>Kurz warnte davor, das von Trump Gesagte zu \u00fcberinterpretieren. Stattdessen sollte die EU den Start der neuen US-Administration abwarten. In den Hearings h\u00e4tten die k\u00fcnftigen US-Minister manchmal Aussagen gemacht, die voll und ganz zu unterst\u00fctzen seien, und manchmal auch im Widerspruch zu Trumps Aussagen st\u00fcnden. Trump und sein Team seien an ihren Taten, nicht an Wahlkampfank\u00fcndigungen oder Tweets zu messen. Wenn die neue Positionierung Trumps zu dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin zu einem bessern Verh\u00e4ltnis zwischen den USA und Russland beitrage, sollte man dies nicht mit Sorge sehen. &#8222;Davon k\u00f6nnen wir in Europa und insbesondere wir in \u00d6sterreich unmittelbar profitieren&#8220;, so Kurz. <br \/>Die EU-Kommission hat betont schmallippig auf Trumps Aussagen reagiert. &#8222;Wir haben dieses Interview mit Interesse gelesen&#8220;, sagte EU-Kommissionssprecher Margaritis Schinas am Montag in Br\u00fcssel. Man reagiere mit diesem Statement, nachdem oft beklagt werde, dass die EU-Kommission \u00fcblicherweise keine Kommentare von anderen kommentiere. Auf weitere Fragen ging der EU-Kommissionssprecher nicht ein. <br \/>Auch bei der Nato sorgten die \u00c4u\u00dferungen des k\u00fcnftigen US-Pr\u00e4sidenten f\u00fcr Irritationen. Die Organisation habe die Erkl\u00e4rung, dass sie &#8222;obsolet&#8220; sei, &#8222;mit Besorgnis aufgenommen&#8220;, sagte der deutsche Au\u00dfenminister Frank-Walter Steinmeier am Montag nach einem Treffen mit Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg in Br\u00fcssel. Generell h\u00e4tten Trumps Interview-Aussagen zu EU und Nato nicht nur in Br\u00fcssel &#8222;f\u00fcr Verwunderung und Aufregung gesorgt&#8220;. Steinmeier ging davon aus, dass Trumps Interview den Tag in Br\u00fcssel &#8222;vermutlich beeinflusst, wenn nicht bestimmt&#8220;. <br \/>(APA\/Reuters)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 1.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/economist\/5154957\/TrumpInterview_Gabriel_USA-muessen-bessere-Autos-bauen?from=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/economist\/5154957\/TrumpInterview_Gabriel_USA-muessen-bessere-Autos-bauen?from=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seinem ersten Interview nach seiner Wahl zum US-Pr\u00e4sidenten holte Donald Trump in einem Rundumschlag gegen die Nato, die EU und Deutschland aus. 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