<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":410922,"date":"2017-01-18T06:04:31","date_gmt":"2017-01-18T04:04:31","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=410922"},"modified":"2017-01-18T06:04:31","modified_gmt":"2017-01-18T04:04:31","slug":"pannen-flughafen-ber-keine-eroffnung-2017-weil-die-turen-klemmen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/pannen-flughafen-ber-keine-eroffnung-2017-weil-die-turen-klemmen\/","title":{"rendered":"Pannen-Flughafen BER | Keine Er\u00f6ffnung 2017 \u2013 weil die T\u00fcren klemmen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/bilder.bild.de\/fotos\/eroeffnung-2017-unmoeglich-weil-tueren-klemmen-200248148-49818756\/Bild\/2.bild.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Da kriegste die T\u00fcr nicht zu: Am BER gehen die T\u00fcren gar nicht erst auf! <br \/>Ende Dezember hatte es BILD bereits exklusiv berichtet, jetzt steht es endg\u00fcltig fest: Eine Er\u00f6ffnung des BER in diesem Jahr ist nicht m\u00f6glich. BER-Chef Karsten M\u00fchlenfeld (53) hat die Gesellschafter \u00fcber Elektrotechnik-Probleme am Airport informiert. <br \/>\u25ba Hauptgrund f\u00fcr die Verschiebung: Die T\u00fcren funktionieren nicht richtig \u2026 <br \/>BILD zeigt die Verantwortlichen des Pannenflughafens <br \/>und verr\u00e4t, was die BER-Versager heute tun. <br \/>Konkret l\u00e4uft nach BILD-Informationen ihre elektronische Ansteuerung im Terminal nicht einwandfrei. 80 Prozent der T\u00fcren \u00f6ffnen nicht richtig oder gar nicht, wie sie beispielsweise im Brandfall zur Entrauchung des Terminals sollen. <br \/>Verantwortlich f\u00fcr die T\u00fcrsteuerung: die Firma Bosch. Trotz Aufforderungen der Flughafengesellschaft zu Nachbesserungen bereits im M\u00e4rz 2016 wurde das Problem nicht gel\u00f6st. <br \/>Dabei war eigentlich die bauliche Fertigstellung des BER bis Ende Januar geplant. Doch das klappt jetzt nicht mehr. <br \/>Denn: Zus\u00e4tzlich zu den T\u00fcr-Problemen hakt es auch bei der Sprinkler-Anlage im S\u00fcdpier. Bei Funktionstests kam jetzt heraus, dass offenbar notwendige Berechnungen zu Wassermengen vergessen wurden. <br \/>Die 22-j\u00e4hrige Julia Eff, Radio-Journalistin aus Mitte, hatte die Idee. Jetzt gibt es das gro\u00dfe BER-Pannen-Quartett! <br \/>Nach dem Baustopp im Terminal wegen hoher Deckenlasten in der letzten Woche, platzte jetzt die n\u00e4chste Baupfusch-Bombe. <br \/>Nach BILD-Informationen verschiebt sich der Terminplan voraussichtlich um etwa vier bis f\u00fcnf Monate. <br \/>Die Opposition kritisiert, dass der Regierende M\u00fcller (52, SPD) an einer m\u00f6glichen Er\u00f6ffnung 2017 festhielt, obwohl es schon l\u00e4nger Anzeichen gegeben habe, dass das nicht klappen werde. <br \/>Wann die Verschiebung offiziell bekannt gegeben wird, ist offen. Eine f\u00fcr kommenden Montag geplante Sondersitzung des Aufsichtsrats wurde um 14 Tage verschoben. <br \/>Dies geschehe auf Bitten der Arbeitnehmervertreter, so Senatssprecherin Claudia S\u00fcnder, und habe nichts mit den neuen Problemen zu tun. <br \/>Die Hauptsch\u00e4chte f\u00fcr die Stromversorgung im Terminal und im Nordfl\u00fcgel drohen die n\u00e4chsten Terminkiller am BER zu werden. Die Kan\u00e4le (ca. 150 mal 80 Zentimeter) sind so \u00fcberf\u00fcllt, dass man nur schwer neue Kabel verlegen und alte Kabel herausziehen kann. Der Verdacht besteht allerdings, dass gro\u00dfe Teile der Stromversorgung falsch dimensioniert wurden. \u201eEs k\u00f6nnte eine Bombe werden\u201c, hei\u00dft es im Krisenstab. <br \/>Widrige Umst\u00e4nde auch im Krisenzentrum auf der Baustelle. Eine Verbindungst\u00fcr im SPRINT-B\u00fcro lie\u00df sich nicht \u00f6ffnen, weil eine Decken-Uhr die T\u00fcr blockiert. <br \/>In gro\u00dfen Bereichen des Terminals wurde offenbar vergessen, Feuer- bzw. Brandmelder zu installieren. In einem Pr\u00fcfbericht hei\u00dft es dazu, dass eine Alarmierung im Brandfall nicht fl\u00e4chendeckend gegeben ist. <br \/>Bei automatisch \u00f6ffnenden T\u00fcren wurde die Stromversorgung vergessen. Folge: W\u00e4nde wieder aufrei\u00dfen. <br \/>Der Flughafen hat mit dem Konsortium THBG einen Errichtungs- und Nutzervertrag f\u00fcr die Unterflurbetankungsanlage. Darin hei\u00dft es, der Nutzer sei unabh\u00e4ngig davon zum R\u00fccktritt berechtigt, \u201ewenn der Flughafen nicht bis sp\u00e4testens 1.11.2013 in Betrieb genommen ist\u201c. Sollte THBG aussteigen, rechnet man mit einem Schaden f\u00fcr den BER von rund 30 Millionen Euro. Zudem sei dann \u201edie Flugbetriebsstoffversorgung nicht mehr gesichert\u201c. <br \/>Die Decken der drei Parkh\u00e4user weisen nach einem Gutachten Statik-Probleme auf. Angeblich wurde zu wenig Stahl im Beton verbaut. Zudem seien die Tr\u00e4ger f\u00fcr die Deckenst\u00e4rke zu weit auseinander gesetzt worden. Folge: Die Decken h\u00e4ngen durch und haben Risse. Problemstellen m\u00fcssen nun regelm\u00e4\u00dfig mit Kunstharz ausgebessert werden. <br \/>Laut T\u00dcV wurde die Beleuchtung von Rettungszeichen systematisch nicht umgesetzt. Sie fehle beispielsweise an Zug\u00e4ngen zu Fluchttreppenh\u00e4usern. Auch der Weg zu Sammelpl\u00e4tzen sei nicht ausreichend gekennzeichnet. Zudem w\u00e4ren Fluchtwegspiktogramme kaum lesbar. <br \/>Die n\u00f6tige Verankerungstiefe f\u00fcr Videokameras fehlt in einigen Deckenbereichen des Terminals. In Treppenh\u00e4usern verhindern zudem Wartungsklappen den Einbau von Kameras. <br \/>Die Rolltreppen aus dem unterirdischen Bahnhof hoch auf den Willy-Brandt-Platz vor dem Terminal sind zu kurz. Hintergrund: Nach der Bestellung der Treppen plante der Flughafen noch um. Die fehlenden drei bis vier Stufen lie\u00df der Flughafen nun mauern. Schriftlich beschwerte sich die Deutsche Bahn beim Flughafen-Chef f\u00fcr diese \u201ePeinlichkeit\u201c. <br \/>Nein, das Terminal versinkt nicht vollst\u00e4ndig im m\u00e4rkischen Sand. Aber Zentimeter f\u00fcr Zentimeter setzt sich der Bau. Das f\u00fchrt allerdings dazu, dass weiterhin Dutzende Fassadenscheiben bersten oder Betonw\u00e4nde aufrei\u00dfen. Ein normaler Prozess, hei\u00dft es. Zudem w\u00fcrden aber auch V\u00f6gel laufend gegen die Scheiben fliegen und sie besch\u00e4digen. <br \/>Im Notfall soll die Brandmeldeanlage (BMA) eigentlich Menschenleben retten, doch am BER kann man der Sicherheitsstromversorgung einfach den Stecker ziehen. Lediglich ein kleines Pappschild warnt davor \u2013 mit dickem Ausrufezeichen. \u201eHier handelte die Baufirma fast kriminell\u201c, sagt ein Pr\u00fcfer. \u201eDer Anschluss muss dauerhaft sein, eine Steckdose f\u00fcr so einen sensiblen Bereich ist nat\u00fcrlich nicht erlaubt.\u201c <br \/>Planer und Firmen haben R\u00e4ume und Bauteile falsch nummeriert. Die Vorgaben des Brandschutzgutachters wurden schlicht missachtet. Ein Beispiel: Statt auf \u201eE0_.1217\u201c taufte der Flughafen einen Raum auf \u201eE0-1217\u201c. Nach ersten Sch\u00e4tzungen des Projektsteuerers WSP\/CBP soll die Strich-Punkt-Panne bis zu 80 Millionen Euro kosten und die Korrektur 16 Monate dauern. Mittlerweile werden die Verbesserung der Raumnummern und die des Brandschutzmanagementsystems auf 13,7 Millionen Euro beziffert. <br \/>Mangel 78-003: \u201eDie Reinigung und Reparatur der Au\u00dfenfassade ist wegen der Statik nicht m\u00f6glich.\u201c Um die Scheiben des Terminals zu polieren, muss demnach eine Fassadenbefahranlage nachger\u00fcstet werden \u2013 f\u00fcr drei Millionen Euro. <br \/>Um einen Brand im Willy-Brandt-Airport zu l\u00f6schen, muss die Feuerwehr wohl einbrechen. Die Schlie\u00dfanlage f\u00fcr das Terminal entspricht n\u00e4mlich nicht der Baugenehmigung. Statt eines Schl\u00fcssels braucht man eine Codekarte. \u201eDer gewaltfreie Zugang durch die Feuerwehr ist nicht gegeben\u201c, hei\u00dft es in dem M\u00e4ngelbericht. <br \/>F\u00fcr die Klopapier-Halter in den BER-WCs wurden keine Hohlraumd\u00fcbel verwendet. Jetzt fallen sie aus den W\u00e4nden. <br \/>Ob das vom Bauordnungsamt abgenommen wird? Statt Entrauchungskan\u00e4le hat die zust\u00e4ndige Firma g\u00fcnstigere L\u00fcftungskan\u00e4le verbaut. Die Hitze- und Druckbest\u00e4ndigkeit unterscheidet sich aber massiv. Laut Flughafen wurden die minderwertigen Blechkan\u00e4le in einem Labor getestet und f\u00fcr ausreichend befunden. Nach Informationen der \u201eBZ am Sonntag\u201c zweifeln aber renommierte Gutachter daran, da nur einzelne Teile und kein System untersucht wurde. Ein Austausch der Kan\u00e4le w\u00fcrde Millionen und Monate kosten. <br \/>Beim Abfallwirtschaftsgeb\u00e4ude auf dem BER-Gel\u00e4nde wurde die Baugenehmigung hinsichtlich des Explosionsschutzes nicht beachtet. <br \/>Hunderte Risse ziehen sich durch die Natursteinfliesen im Terminalgeb\u00e4ude. Die Ursache ist laut M\u00e4ngelbericht noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt. Vermutet wird allerdings, dass der falsche Unterboden (Estrich) verwendet wurde. Zudem seien zu d\u00fcnne Fliesen bestellt worden, hei\u00dft es von Beteiligten. Aufgrund des anhaltenden Baustellenbetriebs werden Fliesen auch permanent besch\u00e4digt. <br \/>Am BER m\u00fcssen die VIPs wohl Zwerge sein, denn die Decken in den Lounges wurden zu niedrig geplant. Dem Vernehmen nach w\u00e4ren sie am Ende nur knapp \u00fcber zwei Meter gewesen. Ein Konzept soll nun die \u201eHerstellung von genehmigungsf\u00e4higen Deckenh\u00f6hen\u201c gew\u00e4hrleisten. <br \/>In einem T\u00dcV-M\u00e4ngelbericht hei\u00dft es, dass Kabel der Sicherheitsstromversorgung unzul\u00e4ssig \u00fcberstrichen wurden. \u201eEs ist nachzuweisen, dass die physikalischen Eigenschaften der Kabel nicht negativ beeinflusst werden\u201c, hei\u00dft es. Sonst muss alles ausgetauscht werden. <br \/>Der Favorit des Architekten! In seinem Projekttagebuch schreibt der GMP-Planer Hans-Joachim Paap: \u201eLiebster Mangel, wenn man im Fahrstuhl des Parkhauses den Nottaster dr\u00fcckt, geht das Licht an.\u201c <br \/>Die desastr\u00f6se Planung und Verlegung der Kabel verursachte alleine rund 8000 M\u00e4ngel. Starkstromkabel wurden einfach mit Datenkabeln verknotet. Kosten f\u00fcr die Sanierung: 15 bis 20 Millionen Euro. <br \/>Ein Sturm hat Bleche von der Dachrandbeleuchtung abgerissen. Damit kein Bauarbeiter verletzt wird, wurden die Bleche demontiert. Nun gibt es einen \u201eunerw\u00fcnschten Lichtaustritt\u201c. <br \/>Das passende Bild zum Irrweg des Flughafens: Ein Wegweiser f\u00fcr den Notausgang zeigt in die falsche Richtung. Wer dem Flughafen vertrauen w\u00fcrde, rennt gegen eine Glaswand oder st\u00fcrzt sechs Meter in die Tiefe. Ein Bauarbeiter: \u201eDieser Fehler wurde zwar mittlerweile behoben, aber es gibt noch Dutzende falscher Wegweiser.\u201c <br \/>Die Umschaltzeit von der allgemeinen Stromversorgung zur Sicherheitsstromversorgung dauert zu lange. Zudem ist das \u201eelektroakustische Notwarnsystem\u201c erst gar nicht an die Sicherheitsstromversorgung angeschlossen worden. <br \/>Laut M\u00e4ngelbericht 140-020 fehlt noch immer eine \u201eVogelvergr\u00e4mung\u201c (Schreckschuss-Anlage) an der neuen BER-S\u00fcdbahn. Die bauliche Umsetzung w\u00fcrde aber bis Ende 2013 erfolgen. Eine sch\u00f6ne Begr\u00fcnung drumherum dauert allerdings noch bis Mai 2014. <br \/>Am BER k\u00f6nnten Koffer auf Gep\u00e4ckb\u00e4ndern zum Problem werden \u2013 wenn sie brennen. Daher muss der Flughafen bei einem \u201ewandernden Brand\u201c nachweisen, dass er die B\u00e4nder sicher stoppen kann. Das Bauordnungsamt hat offenbar noch nicht zugestimmt. <br \/>Nach einem Flughafen-Gutachten ist der BER bei seiner Er\u00f6ffnung zu klein. Die Anzahl an Gep\u00e4ckb\u00e4ndern w\u00e4re selbst \u201ef\u00fcr die Verkehrslast der Wintersaison 2013 nur eingeschr\u00e4nkt ausreichend\u201c, hei\u00dft es in dem Bericht. Es drohe sogar der \u201eSystemausfall\u201c. Fazit im M\u00e4ngelbericht: Notwendige Erweiterung nur, \u201ewenn Inbetriebnahme BER nicht beeinflusst wird\u201c. <br \/>Beim Verlegen ignorierte die Baufirma Biege-Radien von Hochspannungskabeln. Anschlie\u00dfende Faserrisse lie\u00dfen die Leitungen durchschmoren. Kaputt. <br \/>Sachverst\u00e4ndige und Brandschutzgutachter stellten systematische Fehler bei der Bauausf\u00fchrung von Automatik-T\u00fcren fest. Demnach haben sich Schrauben gel\u00f6st. Probleme machte auch die elektromagnetische Vertr\u00e4glichkeit \u2013 z. B. um den Krafteinsatz zu begrenzen, der n\u00f6tig ist, um eine Au\u00dfent\u00fcr zu \u00f6ffnen. <br \/>Der Fu\u00dfboden in der WC-Anlage des Krisenzentrums vertr\u00e4gt die verwendeten Reinigungsmittel nicht. Die \u201eRutschfestigkeit\u201c habe sich \u201enegativ entwickelt\u201c, hei\u00dft es. Au\u00dferdem bilden sich h\u00e4ssliche Streifen. Das neue Pflegekonzept wurde angeblich ignoriert, steht in einem Protokoll. <br \/>Mit einem Neubau hat das nichts mehr zu tun. Plastikfolien sch\u00fctzen Starkstromkabel vor dem Wasser, das von der Decke tropft. Die Last ist so gro\u00df, dass sich bereits Wasserbeutel gebildet haben. <br \/>Laut Flughafen-Anwalt sind die Planungsm\u00e4ngel der Entrauchungsanlage f\u00fcr die st\u00e4ndigen Verz\u00f6gerungen verantwortlich. In einem Schreiben an die Architekten hei\u00dft es: \u201eDie geplante Anlagen, insbesondere die sogenannte Anlage 14, hat sich als unbrauchbar erwiesen. Die Anlage konnte die Funktionstests nie bestehen.\u201c Inzwischen h\u00e4tten auch die Planer selbst eingestanden, dass das Planungskonzept von vornherein ungeeignet war, so die Juristen. Ein Gutachten der Projektsteuerers WSP\/CBP attestiert dem Entrauchungs-\u201eMonster\u201c zu hohe \u201eKomplexit\u00e4t\u201c und \u201eUnbeherrschbarkeit\u201c. Durch den Druckverlust in den extrem langen Kanalwege sei ein \u201egeplantes Str\u00f6mungsverhalten\u201c bei kleiner Brandszenarien nicht steuerbar. Die Kosten f\u00fcr die Umplanung beziffert WSP\/CBP auf 15 bis 20 Millionen Euro. <br \/>Die Flughafengesellschaft (FBB) hat keine Kontrolle \u00fcber Kosten und Leistungen von Beratern. Dies geht aus einem internen Revisionsbericht hervor, der Staatsanwaltschaft Cottbus vorliegt. Darin hei\u00dft es, seitens der FBB sei \u201edie Vorlage von (&#8230;) Dokumenten zum Nachweis f\u00fcr die geleistete T\u00e4tigkeit (&#8230;) vertraglich nicht vereinbart worden\u201c. Das Eingest\u00e4ndnis des Flughafens: \u201eHier besteht eine grunds\u00e4tzliche Regelungsl\u00fccke und Verbesserungsbedarf f\u00fcr k\u00fcnftige Vertragswerke.\u201c Derzeit pr\u00fcft die Staatsanwaltschaft, ob Ermittlungen gegen zwei ehemalige Dienstleister eingeleitet werden k\u00f6nnen, da die Revision \u201eAuff\u00e4lligkeiten\u201c in ihren Abrechnungen entdeckt hat. <br \/>Laut Hygiene-Richtlinie VDI 6022 m\u00fcssen L\u00fcftungskan\u00e4le stets blitzblank gehalten werden. Doch die Klimaanlage am BER ist total verdreckt mit Staub, Plastikfolien oder Fr\u00fchst\u00fccksresten. Staub gilt sogar als ein ernstes Brandrisiko (Ungl\u00fcck am Flughafen D\u00fcsseldorf 1996). Eine Reinigung der Kan\u00e4le war aber lange schwierig, da Wartungsklappen fehlten oder zugebaut waren. Gespr\u00e4che mit der Firma laufen. <br \/>Beim Rohbau der Feuerwache West und der Spezial- und Winterdiensthalle wurden erhebliche Konstruktionsm\u00e4ngel festgestellt: \u201estarke Rissbildung in den Filigrandecken\u201c und \u201eAbplatzungen bei den St\u00fctzen\u201c. <br \/>Im n\u00e4chsten Jahr soll ein Mini-Testbetrieb im BER-Nordfl\u00fcgel starten. Doch das Bauordnungsamt lehnt eine Bearbeitung des Antrags bislang ab. Weiterhin w\u00fcrden Unterlagen fehlen. Schriftlich warnt die Beh\u00f6rde davor, dass sich der Flughafen verzettelt. <br \/>Der Flughafen hat die falsche Steuerungssoftware f\u00fcr die Frischluftzufuhr im Brandfall bestellt. Sie ist zu \u201edumm\u201c f\u00fcr die unz\u00e4hligen Brand-Szenarien im Terminal. Nun wird das System aufwendig ausgetauscht. Das dauert 18 Monate und sorgt daf\u00fcr, dass der BER fr\u00fchestens Ende 2015 er\u00f6ffnen kann. <br \/>Vor dem Terminal wurden 1036 B\u00e4ume gepflanzt. Leider die falschen. Der Flughafen wollte weit ausladende Kronen, geliefert wurden aber schmale, hoch wachsende B\u00e4ume. Damit es nicht zu peinlich wird, hat man sich entschieden, nur 600 B\u00e4ume wieder rauszurei\u00dfen. <br \/>Eine gebrochene Lampenleiste dient als letzte St\u00fctze f\u00fcr Dutzende Starkstromkabel. \u201eIch bin fassungslos\u201c, sagt ein Sachverst\u00e4ndiger. \u201eDa waren Wahnsinnige am Werk. Kein Pr\u00fcfer kann das genehmigen.\u201c Eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Verkabelung auf Trassen ist die Ausnahme. <br \/>Bei der Verlegung von Kabeln wurden die hitzeresistenten Promatkan\u00e4le f\u00fcr die Entrauchung besch\u00e4digt. Pikant: Laut M\u00e4ngelbericht 070-012 ist die G\u00fcltigkeit der Promatzulassungen wegen der langen Bauzeit abgelaufen. Gespr\u00e4che laufen. <br \/>Um die Brandschutzbestimmungen einzuhalten, verbaute der Flughafen \u00fcberall Sprinkler-K\u00f6pfe. Insgesamt schon 70 000. Aber es gibt nur eine Zentrale. Jetzt m\u00fcssen zwei zus\u00e4tzliche irgendwie in die Geb\u00e4ude gepresst werden, damit eine Ausfallsicherheit gew\u00e4hrleistet werden kann. <br \/>Die K\u00fchlung der zentralen Computeranlage wurde offenbar falsch dimensioniert. Laut Controllingbericht der Flughafengesellschaft droht die \u00dcberhitzung und Notabschaltung der K\u00e4ltemaschinen. Die \u201eAnlagenstruktur\u201c erf\u00fclle \u201enicht die erforderlichen Versorgungsbedingungen\u201c, hei\u00dft es. Nach einem M\u00e4ngelbericht soll eine zus\u00e4tzliche K\u00e4lteversorgung von 6 Grad Celsius geplant und eingebaut werden. Die Zertifizierung erfolge durch den T\u00dcV. <br \/>Das Grundwasser dr\u00fcckt von unten in die Kabelsch\u00e4chte f\u00fcr die Befeuerungsanlage der Landebahn. Bei Frost zerst\u00f6rt das gefrorene Wasser die Elektronik. Der Flughafen denkt \u00fcber Umbau nach. <br \/>Auch die neuen Plattenbel\u00e4ge in der Airport City vor dem Terminal sind kaputt. F\u00fcr die Ausbesserung der besch\u00e4digten Platten muss der Bereich wieder gesperrt werden. <br \/>Die \u00d6ffnung f\u00fcr einen Entrauchungskanal wurde nicht geschottet, also fachgerecht geschlossen. Dabei handelt es sich um eine Brandschutzwand, die ein Feuer f\u00fcr 90 Minuten aufhalten soll. <br \/>In Zwischendecken wurden offenbar etliche Rauchmelder nicht fachgerecht installiert. Bei der M\u00e4ngelsuche stellen Pr\u00fcfer fest, dass die Ger\u00e4te teilweise so stark mit Baustaub oder M\u00f6rtel verschmutzt waren, dass sie bei einem Feuer kein Alarmsignal gesendet h\u00e4tten. <br \/>Fieberhaft testet der US-Hersteller des Flughafen-Netzwerks (BER-Lan) an einem Modell in Kalifornien, warum die Anlage in Sch\u00f6nefeld nicht funktioniert. Bislang kann die ungeeignete Software die Daten-Flut nicht bew\u00e4ltigen. Und ohne Lan kein Flughafen. Nicht einmal die gesamte Lichtanlage l\u00e4sst sich derzeit steuern. Auch bei Sonnenschein brennen unter dem Terminal-Dach die Lampen. Der j\u00e4hrliche Stromverbrauch auf der Baustelle entspricht den aktiven Flugh\u00e4fen Tegel und Sch\u00f6nefeld. K\u00fcrzlich bewilligte der Aufsichtsrat weitere zehn Millionen Euro f\u00fcr das BER-Lan. <br \/>Mangel 012-005: Notwendige Unterlagen zur Betriebsf\u00fchrung fehlen. Es bestehe daher die Gefahr unvorhergesehener Planungs\u00e4nderungen. Seit der K\u00fcndigung der Planungsgemeinschaft pg bbi im Sommer 2012 g\u00e4be es keine Bautageb\u00fccher und Baumonatsberichte. Die mangelnde Dokumentation w\u00fcrde f\u00fcr den sp\u00e4teren Betrieb Mehrkosten verursachen. <br \/>Der Platzmeister hat Ende August zwei BER-Aschenbecher als gestohlen gemeldet. Recherchen haben ergeben, dass sie vor das Verwaltungsgeb\u00e4ude gestellt wurden \u2013 weil die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung das verlangt hatte. 2012 und 2013 wurden auf der \u201eKlaustelle\u201c jeweils mehr als 200 Eigentumsdelikte angezeigt. <br \/>All die peinlichen BER-M\u00e4ngel liegen im sogenannten Projekt Management Office (PMO) auf dem Tisch. F\u00fcr das Beschleunigungsprogramm \u201eSPRINT\u201c hatte Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn (71) im Fr\u00fchjahr die Krisenzentrale mitten in der Terminal-Baustelle er\u00f6ffnet. <br \/>Doch wie l\u00f6sen die Experten die Probleme? Der \u201eBZ am Sonntag\u201c liegen exklusiv Projekttageb\u00fccher von SPRINT-Mitarbeitern vor. Protokoll-Ausz\u00fcge aus dem Alltag am BER. <br \/>SIND SIE AUF FACEBOOK? WERDEN SIE FAN VON BILD BERLIN! <br \/>Mehr News aus Berlin und Umgebung lesen Sie hier auf berlin.bild.de <br \/>Ihr pers\u00f6nliches BILD.de: Folgen Sie diesem Thema und verpassen Sie keinen neuen Artikel. So funktioniert&#8217;s!<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 2.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/regional\/berlin\/flughafen-berlin-brandenburg-international\/eroeffnung-nicht-moeglich-weil-tueren-klemmen-49817228.bild.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.bild.de\/regional\/berlin\/flughafen-berlin-brandenburg-international\/eroeffnung-nicht-moeglich-weil-tueren-klemmen-49817228.bild.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da kriegste die T\u00fcr nicht zu: Am BER gehen die T\u00fcren gar nicht erst auf! Ende Dezember hatte es BILD bereits exklusiv berichtet, jetzt steht es endg\u00fcltig fest: Eine Er\u00f6ffnung des BER in diesem Jahr ist nicht m\u00f6glich. 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