<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":410928,"date":"2017-01-18T06:04:56","date_gmt":"2017-01-18T04:04:56","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=410928"},"modified":"2017-01-18T06:04:56","modified_gmt":"2017-01-18T04:04:56","slug":"groses-medien-echo-die-ganze-welt-berichtet-uber-das-bild-interview-mit-donald-trump","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/groses-medien-echo-die-ganze-welt-berichtet-uber-das-bild-interview-mit-donald-trump\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfes Medien-Echo | Die ganze Welt berichtet \u00fcber das BILD-Interview mit Donald Trump"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/bilder.bild.de\/fotos\/auch-einen-tag-nach-der-veroeffentlichung-dominiert-das-interview-mit-donald-trump-die-medien-200248169-49819054\/Bild\/2.bild.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Das BILD-Interview mit dem zuk\u00fcnftigen Pr\u00e4sidenten der USA Donald Trump dominiert immer noch die Schlagzeilen. <br \/>Besonders Trumps Aussagen \u00fcber die Nato und \u00fcber die Europ\u00e4ischen Union sorgten f\u00fcr heftige Reaktionen in den Medien. <br \/>\u25ba Trump hatte im BILD-Interview der Europ\u00e4ischen Union nach dem Brexit schwere Zeiten vorausgesagt. \u201eWenn Sie mich fragen, es werden weitere L\u00e4nder austreten.\u201c <br \/>\u25ba Die Nato bewertete der k\u00fcnftige US-Pr\u00e4sident als veraltetes Modell. Die Nato sei \u201eobsolet\u201c, weil sie vor vielen, vielen Jahren entstanden sei. Auch sei die Nato \u201eobsolet, weil sie sich nicht um den Terrorismus gek\u00fcmmert hat\u201c. Zudem w\u00fcrden nicht alle L\u00e4nder angemessen in ihre Verteidigung investieren. \u201eWir sollen diese L\u00e4nder sch\u00fctzen, aber viele dieser L\u00e4nder zahlen nicht, was sie zahlen m\u00fcssten. Das ist sehr unfair gegen\u00fcber den Vereinigten Staaten. Abgesehen davon ist mir die Nato aber sehr wichtig.\u201c <br \/>Wirtschaftsminister Gabriel warnt den designierten US-Pr\u00e4sidenten davor, Strafz\u00f6lle von 35 Prozent auf importierte Autos einzuf\u00fchren. <br \/>Die \u00c4u\u00dferungen des k\u00fcnftigen US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump haben bei der Nato f\u00fcr Irritationen gesorgt. <br \/>\u25ba Die ARD-Tagesschau berichtete fast die H\u00e4lfte ihrer Sendezeit \u00fcber das Interview, die Auswirkungen und Reaktionen. In den sieben Minuten sprachen sowohl der ARD-Korrespondent aus Berlin, seine Kollegin aus Br\u00fcssel so wie Gr\u00fcnen-Chef Cem \u00d6zdemir und Vizekanzler Sigmar Gabriel. <br \/>\u25ba Im ZDF \u201eheute journal\u201c sprach Finanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble (CDU). Er sieht Deutschland und Europa angesichts der Pr\u00e4sidentschaft Trumps vor gro\u00dfen Herausforderungen. \u201eDem m\u00fcssen wir uns stellen\u201c, sagte er. Von Trumps Drohungen mit Schutzz\u00f6llen h\u00e4lt er nichts: \u201eWer auf wirtschaftliches Wachstum setzt, muss auch auf freien Handel und nicht auf Protektionismus setzen.\u201c Zudem verwies Sch\u00e4uble auf internationale Vereinbarungen f\u00fcr den Welthandel. \u201eDiese Regeln und Vereinbarungen werden nicht in Frage gestellt. Auch nicht von einer neuen amerikanischen Administration.\u201c <br \/>\u25ba Der TV-Sender N24 berichtet am Dienstag live vom Weltwirtschaftsgipfel, dass das Interview mit Donald Trump die Themen am ersten Tag des Gipfels klar dominiert. <br \/>Auch in der gedruckten Presse spielte das BILD-Interview mit Trump die Hauptrolle: <br \/>\u25ba Die \u201eNew York Times\u201c nimmt auf ihrer Seite Bezug zum Interview. Sie schreibt unter der \u00dcberschrift: \u201eF\u00fcr eine misstrauische Welt bleiben Trumps Ziele unklar\u201c: <br \/>\u201eDie Deutschen sind w\u00fctend. Die Chinesen sind ausgesprochen sauer. Die Anf\u00fchrer der Nato sind nerv\u00f6s, w\u00e4hrend ihre Kollegen in der Europ\u00e4ischen Union alarmiert sind. Nur Tage vor seiner Amtseinf\u00fchrung hat der gew\u00e4hlte Pr\u00e4sident Donald J. Trump seinen Hang f\u00fcr unvorhersehbare St\u00f6rungen des Rests der Welt ausgelebt. \u201c <br \/>\u25ba Die \u201eWashington Post\u201c aus den USA hat das Trump-Interview mit der BILD auf ihrer Titelseite. Sie schreiben unter der \u00dcberschrift \u201eTrump sch\u00fcrt \u00c4ngste vor Bruch mit Europa\u201c: Trumps Haltung l\u00e4sst Alarmglocken in Europa schrillen, wo in diesem Jahr eine Welle von Wahlen stattfinden, bei denen Anti-Einwanderungskampagnen und europaskeptische Politiker Macht gewinnen k\u00f6nnten. Die meisten europ\u00e4ischen Mainstream-F\u00fchrer haben sich bereiterkl\u00e4rt, mit Trump nach seiner Amtseinf\u00fchrung am Freitag zusammenzuarbeiten, auch wenn sie ihrer Hoffnung, dass er sich m\u00e4\u00dfigen werde, Ausdruck verliehen haben. Seine kontinuierlich harte Linie hat die schmerzhafte Erkenntnis in Europa ausgel\u00f6st, dass sie jetzt ohne die volle R\u00fcckendeckung ihres \u00e4ltesten und st\u00e4rksten Partners leben m\u00fcssen.\u201c <br \/>\u25ba Die konservative franz\u00f6sische Zeitung \u201eLe Figaro\u201c kommentiert am Dienstag das aufsehenerregende Interview europ\u00e4ischer Zeitungen mit Donald Trump: <br \/>\u201eDie &#8218;Bedrohung Trump&#8216; f\u00fcr Europa ist nur das Spiegelbild unserer eigenen Machtlosigkeit. Statt lauthals zu protestieren, w\u00e4re ein Weckruf angebracht. Wir m\u00fcssen unser Schicksal tats\u00e4chlich selbst in die Hand nehmen. Gemeinsam auf die gro\u00dfen Themen antworten, statt sich in Mikro-Reglementierungen zu verlieren: Migrationskrise, Kontrolle der Grenzen, Sicherheit. Wenn Europa das Vertrauen seiner V\u00f6lker wiedergefunden hat, und damit das Vertrauen in sich selbst, kann es mit Trump reden. Wird es der neue Pr\u00e4sidenten unwillentlich schaffen, die Europ\u00e4er zur Einheit zu dr\u00e4ngen? Leider ist (der in wenigen Monate aus dem Amt scheidende franz\u00f6sische Staatschef) Fran\u00e7ois Hollande schon woanders und Angela Merkel hat Wahlen vor sich. Die Chef-Trompeter sind heiser.\u201c <br \/>\u25ba Zur Haltung von Donald Trump gegen\u00fcber Europa meint die Londoner \u201eFinancial Times\u201c am Dienstag: <br \/>\u201eWesteuropa erfreute sich einer langen Phase des Friedens, weil die St\u00e4rke eines geeinten Europas f\u00fcr die USA Priorit\u00e4t hatte, w\u00e4hrend Russland mit dem Misstrauen behandelt wurde, das es weitgehend verdient. Warum Donald Trump diese strategische Position aufgegeben hat, ist nicht klar. Er k\u00f6nnte Europa als hoffnungslos im Niedergang befindlich und daher als Partner von geringem Wert ansehen. Vielleicht will er Russland st\u00e4rker einbinden, damit sich das globale Gleichgewicht zu Ungunsten Chinas neigt. Vielleicht handelt er nur aus dem Bauch heraus. Was immer der Fall ist, es gibt zwei Gr\u00fcnde f\u00fcr die Annahme, dass Trumps Position zu Europa sich bald \u00e4ndern k\u00f6nnte. Erstens sind mehrere wichtige Mitglieder seiner Administration \u2013 etwa der k\u00fcnftige Verteidigungsminister und der CIA-Chef \u2013 f\u00fcr eine harte Linie gegen\u00fcber Russland. Und zweitens wird Trump n\u00e4chste Woche Pr\u00e4sident sein. Er wird dann wohl nicht mehr von der Seitenlinie rhetorische Rauchbomben gegen eine etablierte Ordnung abfeuern. Er wird mit der Realit\u00e4t konfrontiert. Daf\u00fcr wird er Freunde brauchen. Und die USA haben keine besseren Freunde als die Europ\u00e4er.\u201c <br \/>\u25ba Zu den Interview-\u00c4u\u00dferungen des k\u00fcnftigen US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump hei\u00dft es am Dienstag in der \u201eNeuen Z\u00fcrcher Zeitung\u201c aus der Schweiz: <br \/>\u201eDer deutsche Au\u00dfenminister Frank-Walter Steinmeier zeigte sich zwar tief besorgt, betonte aber, er gehe davon aus, dass die USA auch k\u00fcnftig an einer Partnerschaft mit Europa interessiert seien. Doch Trumps Aussagen zeigen, dass der k\u00fcnftige US-Pr\u00e4sident eine Zeitenwende einleitet, weil er mit einem ganz neuen Weltbild \u00fcber den Atlantik blickt. (&#8230;) <br \/>Selbst wenn Pragmatiker in der Regierung m\u00e4\u00dfigend auf Trump einwirken, ist m\u00f6glich, dass der Exzentriker die im Rahmen der Nato eben nach Polen entsandten US-Truppen aus einer Laune heraus wieder abzieht. Ein Br\u00fcsseler Insider bezeichnet diese Unsicherheit geradezu als Einladung an Putin, an der Ostflanke der Nato die Grenzen des Erlaubten milit\u00e4risch auszuloten. Europa kann sich nur noch sehr bedingt auf die USA verlassen. Die beste Antwort sei Europas Einigkeit, sagte der franz\u00f6sische Au\u00dfenminister Ayrault. Denkbar ist, dass sich die Europ\u00e4er zu einer EU-Verteidigungsunion \u00fcberwinden. Doch ob sie daf\u00fcr die Kraft aufbringen, ist angesichts des Zustands der EU fraglich.\u201c <br \/>\u25ba Die niederl\u00e4ndische Zeitung \u201eDe Telegraaf\u201c kommentiert am Dienstag die j\u00fcngsten Interview-\u00c4u\u00dferungen Donald Trumps zu Europa: <br \/>\u201eMit seiner Vorhersage, dass nach Gro\u00dfbritannien auch andere Staaten die EU verlassen werden und dass der Brexit den Briten keineswegs schaden wird, trifft Trump einen offenen Nerv. Und dann f\u00fcgt er auch noch hinzu, dass es ihm wenig ausmacht, ob die EU zerstritten oder geeint ist. Man darf bezweifeln, dass der gew\u00e4hlte Pr\u00e4sident tiefgr\u00fcndig \u00fcber seine \u00c4u\u00dferungen nachgedacht hat. Doch die Reaktionen sagen viel dar\u00fcber, wie in Br\u00fcssel mit dem Brexit gerungen wird. (&#8230;) <br \/>Die Erweiterung der EU und der damit einhergehende Strom von Einwanderern in das Vereinigte K\u00f6nigreich waren ein bedeutender Grund f\u00fcr den Brexit. Dar\u00fcber sollte in Br\u00fcssel diskutiert werden statt der Kritik an der EU mit der ewigen Wiederholung des hohlen Mantras \u201eDie EU ist gut f\u00fcr euch\u201c zu begegnen.\u201c <br \/>\u25ba Die liberale schwedische Tageszeitung \u201eSydsvenskan\u201c (Malm\u00f6) schreibt am Dienstag zu den Interviews des kommenden US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump mit BILD und \u201eTimes\u201c: <br \/>\u201eTrump hat die Entscheidung der Briten, die (Europ\u00e4ische) Union zu verlassen, als ziemlich klug gelobt und vorausgesagt, dass mehr L\u00e4nder dem Beispiel folgen werden. Der Unterschied zum scheidenden Pr\u00e4sidenten Barack Obama, der erkl\u00e4rt hat, dass er am liebsten gesehen h\u00e4tte, dass die EU zusammenh\u00e4lt, ist deutlich. Dazu kommt, dass Trump Bundeskanzlerin Angela Merkels Entscheidung, gro\u00dfe Verantwortung bei der Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen zu \u00fcbernehmen, einen katastrophalen Fehler nennt und behauptet, dass die EU vor allem ein Werkzeug f\u00fcr Deutschland ist. Sicherlich hat Trump gleichzeitig seine Bewunderung f\u00fcr Merkel ausgedr\u00fcckt, die er die wichtigste europ\u00e4ische Regierungschefin nennt. Aber es herrscht kein Zweifel daran, dass der Machtwechsel im Wei\u00dfen Haus politische Folgen f\u00fcr die EU haben wird. Die Frage ist nur, wie umfassend sie sein werden.\u201c <br \/>\u25ba Die rechtsliberale d\u00e4nische Tageszeitung \u201eJyllands-Posten\u201c (Aarhus) schreibt am Dienstag zu den Aussagen des k\u00fcnftigen US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump \u00fcber die Nato: <br \/>\u201eTrump sagt auch, dass es sehr unfair gegen\u00fcber den Vereinigten Staaten sei, dass die meisten Mitglieder nicht ihren gerechten Anteil zahlen. Da hat er recht, und das haben die meisten amerikanischen Pr\u00e4sidenten in den vergangenen fast 70 Jahren versucht zu \u00e4ndern, leider ohne gro\u00dfen Erfolg. Dass Washington trotzdem weitergemacht hat, liegt nicht so sehr daran, dass es eine Schw\u00e4che f\u00fcr Europa hat. Sondern weil es f\u00fcr die USA von Vorteil gewesen ist, dass ein m\u00f6glichst gro\u00dfer Teil des Kontinents frei und demokratisch ist. (&#8230;) <br \/>Stabile Regime sind in Amerikas Interesse, und es ist einfacher, vor Ort zu sein und einen gewissen Preis daf\u00fcr zu bezahlen, als zu warten, bis Konflikte explodieren. Das ist bei den beiden Weltkriegen passiert, und Amerika hat, trotz gelegentlich aufflammendem Isolationismus, daraus gelernt. Lasst uns hoffen, dass seine (Trumps) vern\u00fcnftiger wirkenden Minister ihm das erz\u00e4hlen k\u00f6nnen. Ansonsten sieht es d\u00fcster aus.\u201c <br \/>In wenigen Tagen ist er der m\u00e4chtigste Mann der Welt: Donald Trump empfing BILD zum Interview. So war es in seinem B\u00fcro. <br \/>\u00dcber Donald Trump l\u00e4sst sich nur eines ganz sicher sagen: Nichts ist vor ihm sicher. Keine politische Regel, keine diplomatische Gepflogenheit. <br \/>\u25ba Die \u201eFrankfurter Allgemeine Zeitung\u201c schreibt in einem Kommentar von Herausgeber Berthold Kohler mit der \u00dcberschrift \u201eRisiko Trump\u201c: \u201eWenn der neue amerikanische Pr\u00e4sident tats\u00e4chlich das tut, was er sagt, dann wird der Westen in eine Krise st\u00fcrzen. Schon seine blo\u00dfen \u00c4u\u00dferungen zur Nato verringern die Sicherheit und die Stabilit\u00e4t in Europa.\u201c <br \/>Und weiter: \u201eTrump erf\u00fcllt wenige Tage vor seinem Amtsantritt mit seinem Bekenntnis, wie er die Welt sieht, h\u00f6chste Erwartungen und h\u00f6chste Bef\u00fcrchtungen: dass er auch als Pr\u00e4sident so bleibt, wie er nicht nur als Wahlk\u00e4mpfer war, sondern schon immer \u2013 konfliktbereit, gro\u00dfsprecherisch, ohne Angst vor Widerst\u00e4nden und Widerspr\u00fcchen. Den Amerikanern, die ihn w\u00e4hlten, sagt er damit, dass sie sich auf ihn und seine Versprechen verlassen k\u00f6nnen. Dem Rest der Welt aber signalisiert er, dass f\u00fcr ihn alles in Frage steht, woran sich Amerika bisher \u00fcber Pr\u00e4sidentschaften unterschiedlichster Art hinweg gebunden f\u00fchlte, von politischen Leitbildern \u00fcber Vertr\u00e4ge bis hin zu ganzen B\u00fcndnissen.\u201c <br \/>\u25ba Die \u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c aus M\u00fcnchen zeigt auf ihrer Titelseite Donald Trump und fasst zusammen: \u201eTrump stellt Nachkriegsordnung in Frage\u201c. <br \/>In einem Kommentar mit der \u00dcberschrift \u201eWarum Trump so gef\u00e4hrlich f\u00fcr Europa ist\u201c schreibt Nico Fried: \u201eAngela Merkel war Amerikas treueste politische Freundin. Doch der k\u00fcnftige US-Pr\u00e4sident will Europa spalten. Reagiert die Kanzlerin auf Trump falsch, dann ist die Europ\u00e4ische Union erledigt.\u201c <br \/>Und weiter: \u201eAus dem Interview, das Trump jetzt der \u201eBild&#8220;-Zeitung\u201c gegeben hat, ist ersichtlich, dass Merkel ein gelinde gesagt verengtes Bild des k\u00fcnftigen Pr\u00e4sidenten zu bearbeiten haben wird. Es ist ein Neuanfang auch in dem Sinne, dass manches von Grund auf erkl\u00e4rt werden muss. Trumps wichtigstes politisches Kriterium ist die Kosten-Nutzen-Rechnung. Sie bezieht sich auf die Gegenwart und nicht auf historische Zusammenh\u00e4nge. Deshalb beurteilt er die EU danach, wer wie viel finanziellen Profit daraus zieht und nicht danach, ob sie ein geschichtlich einmaliges Friedensprojekt ist. Deshalb befasst er sich nicht mit der Begr\u00fcndung von Sanktionen gegen Russland, sondern mit den Chancen auf Deals, die darin stecken. Deshalb besch\u00e4ftigt ihn nicht, ob Sicherheitszonen f\u00fcr die Menschen in Syrien politisch machbar, sondern nur, dass sie billiger gewesen w\u00e4ren, als die Versorgung von Fl\u00fcchtlingen in Europa.\u201c <br \/>\u25ba Die \u201eWelt\u201c aus Berlin zeigt eine Karikatur von einem aggressiv wirkenden Trump mit F\u00f6nfrisur. Und titelt: \u201eEin Interview \u2013 und die Folgen\u201c. <br \/>Der Kommentar von Ulf Poschardt hat die \u00dcberschrift \u201eSoll er doch. Er kann uns mal!\u201c: \u201eWas f\u00fcr ein Interview mit Donald Trump! Und was kommt da auf uns Deutsche zu? Klar ist: Der Wettbewerb wird h\u00e4rter und kompromissloser werden \u2013 und wir Deutschen m\u00fcssen konsequent unsere Interessen verfolgen.\u201c <br \/>Und weiter: \u201eWas f\u00fcr eine Kategorie Bedrohung Donald Trump ist, dar\u00fcber kann es nach dem aufschlussreichen \u201eBild\u201c-Interview zu Deutschland und Europa keinen Zweifel geben. Trump hat Europa aufgegeben und damit die Deutschen irgendwie auch. Er droht den Autobauern und damit pars pro toto allen anderen hidden und not so hidden champions aus unserem Land.\u201c <br \/>\u25ba Die \u201eRheinische Post\u201c aus D\u00fcsseldorf schreibt: <br \/>\u201eDie erste Erkenntnis aus dem Interview des designierten US-Pr\u00e4sidenten mit der \u201eBild\u201c-Zeitung ist zugleich die schmerzhafteste: Donald Trump bleibt Donald Trump. Er will die Vereinigten Staaten f\u00fchren wie seine Unternehmensgruppe. Hart, kompromisslos, gewinnmaximierend. Das Pr\u00e4sidiale bleibt ihm fern, das Internationale, das Diplomatische. Der Freihandel als Instrument des wirtschaftlichen Miteinanders zum Nutzen aller Beteiligten ist f\u00fcr ihn nur ein schlechter Deal. \u201eAmerica first\u201c, oder treffender: \u201eWir gegen den Rest der Welt\u201c &#8211; so l\u00e4sst sich das Weltbild des Donald Trump beschreiben. Darauf sollten die europ\u00e4ischen Staatschefs, allen voran die Regierungschefin des Exportweltmeisters Deutschland, nicht mit Wehklagen, sondern mit Geschlossenheit, Selbstbewusstsein und H\u00e4rte reagieren.\u201c <br \/>\u25ba Die \u201etaz\u201c aus Berlin kommentiert das Interview so: \u201eZumindest eines macht Donald Trump in seinem Bild-Interview ganz deutlich: Wenn es nach ihm geht, geben die Europ\u00e4er in Zukunft mehr Geld f\u00fcrs Milit\u00e4r aus. Wie schon im Wahlkampf klagte der designierte US-Pr\u00e4sident auch in seinem ersten Interview mit einer deutschen Zeitung dar\u00fcber, dass nur wenige Nato-Mitglieder die eigentlich vereinbarten zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts f\u00fcr die Verteidigung ausgeben. Auch Deutschland verfehlt diesen Richtwert, und dabei wird es hoffentlich bleiben \u2013 Trump hin oder her.\u201c <br \/>\u25ba Die Wirtschaftszeitung \u201eHandelsblatt\u201c aus D\u00fcsseldorf schreibt: \u201eDie Woche hatte mit einem Paukenschlag begonnen. Der k\u00fcnftige US-Pr\u00e4sident Donald Trump watschte in einem Interview mit der \u201eBild\u201c-Zeitung und der Londoner \u201eTimes\u201c in einem Rundumschlag die Europ\u00e4ische Union (\u201eMittel zum Zweck f\u00fcr Deutschland\u201c), Nato (\u201eobsolet\u201c) Bundeskanzlerin Angela Merkel (\u201ekatastrophaler Fehler\u201c) und griff deutsche Autobauer an (\u201eIch w\u00fcrde BMW sagen, wenn sie eine Fabrik in Mexiko bauen und Autos in die USA verkaufen wollen ohne eine 35-Prozent-Steuer, dann k\u00f6nnen sie das vergessen.\u201c).\u201c <br \/>\u25ba Der Berliner \u201eTagesspiegel\u201c kommentiert das Interview des designierten US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump zu Europa: <br \/>\u201eWie auch in seiner ersten gro\u00dfen Pressekonferenz spricht aus Trumps erstem Europa-Interview ein Mann ohne erkennbares Konzept. Er zitiert sich selbst mit den Worten, die Nato sei &#8218;obsolet&#8216;, nur um gleichzeitig zu sagen, sie sei f\u00fcr ihn auch &#8218;wichtig&#8216;. All das k\u00f6nnte ein krasser Bruch sein? oder nicht zu Ende gedacht. Was bleibt, ist das Bild eines hilflosen Menschen. Unberechenbarkeit und Fahrigkeit ist beides: Gefahr und Chance. Ob und wie seine Berater, der Kongress oder seine internationalen Partner ihn beeinflussen k\u00f6nnen, ist v\u00f6llig offen.\u201c <br \/>\u25ba Die \u201eLeipziger Volkszeitung\u201c kommentiert vor dem Hintergrund von Trumps Interview die Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen: <br \/>\u201eWie viele Beweise von Trumps Feindseligkeit will man in Berlin noch abwarten? Wie oft noch wollen die Deutschen es sich beispielsweise bieten lassen, dass Trump sich mal eben ein Unternehmen wie BMW herausgreift und ihm mit finanziellen Nachteilen droht? Solche zynischen Spielchen k\u00f6nnen nicht nur Anleger verunsichern, sondern auch Investitionen bremsen und damit am Ende Arbeitspl\u00e4tze vernichten. Trump muss zur Vernunft gebracht werden. Er verdient eine Antwort, schnell und in einer Sprache, die er versteht.\u201c <br \/>Ob Skandale, Statements, Klatsch oder Tratsch: Alle News zu Donald Trump lesen Sie hier im Live-Ticker. <br \/>Sofort mit dem Ende der Sperrfrist um 23 Uhr schlug das BILD-Interview mit Donald Trump ein: Die Nachrichtenagentur AFP gab gleich mehrere Eilmeldungen mit Aussagen Trumps heraus. <br \/>Eine \u00dcbersicht <br \/>\u25ba 23.01 Uhr: Trump: Merkel hat mit Grenz\u00f6ffnung \u201e\u00e4u\u00dferst katastrophalen Fehler\u201c gemacht <br \/>\u25ba 23.04 Uhr: Trump nennt Nato \u201eobsolet\u201c <br \/>\u25ba 23.08 Uhr: Trump droht deutschen Autokonzernen mit Strafz\u00f6llen <br \/>\u25ba 23.12 Uhr: Trump h\u00e4lt Brexit f\u00fcr \u201egro\u00dfartige Sache\u201c und rechnet mit weiteren EU-Austritten. <br \/>Auch die amerikanische Nachrichtenagentur AP listete zentrale Aussagen Trumps aus dem Interview auf <br \/>Eine weitere Reaktion r\u00fcttelte die Medien dann am Vormittag auf. Als Eilmeldung lief \u00fcber die Ticker, dass Au\u00dfenminister Frank-Walter Steinmeier (61, SPD) besorgt auf die \u00c4u\u00dferung Trumps zur NATO reagierte. <br \/>Generell h\u00e4tten Trumps Interview-Aussagen zu EU und Nato nicht nur in Br\u00fcssel \u201ef\u00fcr Verwunderung und Aufregung gesorgt\u201c, sagte Steinmeier nach einem Treffen mit Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg in Br\u00fcssel. <br \/>Der kommende US-Pr\u00e4sident teilt im BILD-Interview hart gegen Merkel, EU, Nato und deutsche Autobauer aus. Das f\u00fchrt weltweit zu Reaktionen. <br \/>Der kommende US-Pr\u00e4sident teilt hart gegen Merkel, EU, Nato und deutsche Autobauer aus \u2013 und erntet entsetzte Reaktionen. <br \/>Auch die Bundesregierung kam nicht an den Aussagen Trumps vorbei, obwohl er erst am 20. Januar offiziell im Amt ist. Bei der regelm\u00e4\u00dfig stattfindenden Regierungspressekonferenz wollte sich kein Sprecher explizit zu den Drohungen Trumps gegen deutsche Autohersteller \u00e4u\u00dfern. <br \/>Regierungssprecher Steffen Seibert sagte in Berlin lediglich, die Bundesregierung warte die Amtseinf\u00fchrung Trumps ab und werden dann eng mit der neuen US-Regierung zusammenarbeiten. <br \/>Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums erg\u00e4nzte, f\u00fcr alle handelspolitischen Schutzinstrumente w\u00fcrden die Vorgaben der Welthandelsorganisation WTO gelten. Hintergrund: Trump hatte den deutschen Autobauern hohe Strafz\u00f6lle angedroht. <br \/>Seibert sagte, er werde Einzelaspekte des Interviews nicht aufgreifen, die Position der Bundesregierung zu einer Vielzahl der von Trump angesprochenen Themen sei bekannt. <br \/>PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von BILD.de-Politik <br \/>Ihr pers\u00f6nliches BILD.de: Folgen Sie diesem Thema und verpassen Sie keinen neuen Artikel. So funktioniert&#8217;s!<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 1.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/donald-trump\/die-ganze-welt-berichtet-ueber-das-bild-interview-mit-trump-49814722.bild.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/donald-trump\/die-ganze-welt-berichtet-ueber-das-bild-interview-mit-trump-49814722.bild.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das BILD-Interview mit dem zuk\u00fcnftigen Pr\u00e4sidenten der USA Donald Trump dominiert immer noch die Schlagzeilen. 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