<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":414869,"date":"2017-01-19T19:37:00","date_gmt":"2017-01-19T15:37:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=414869"},"modified":"2017-01-20T06:04:20","modified_gmt":"2017-01-20T04:04:20","slug":"us-prasident-zuck-it-trump","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/us-prasident-zuck-it-trump\/","title":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident: Zuck it, Trump!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/img.zeit.de\/digital\/internet\/2017-01\/mark-zuckerberg\/wide__1300x731\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Januar 2025. Mark Zuckerberg hat seinen Facebookstatus<br \/>aktualisiert. Wohnt jetzt im Wei\u00dfes Haus, Washington D. C.. Arbeitet f\u00fcr die<br \/>Vereinigten Staaten von Amerika. Neue Position: US-Pr\u00e4sident, &#8222;Regent der freien Welt, Sprenger der Ketten, Tr\u00e4ger grauer T-Shirts&#8220;. Bei seiner Vereidigung vor dem Kapitol reicht sein selbstgebauter<br \/>Robo-Butler ihm das iPad, auf dem Zuckerberg schw\u00f6rt: &#8222;Ich<br \/>gelobe feierlich, dass ich das Amt des Pr\u00e4sidenten getreulich verwalten und die Nutzungsbedingungen der Vereinigten Staaten nach<br \/>besten Kr\u00e4ften erhalten, sch\u00fctzen und verteidigen will. &#8222;<br \/>#zuckerberg2024? Klingt abenteuerlich, nach Fake-News, als<br \/>h\u00e4tte sich das ein Journalist mit breitem Bart ausgedacht. Ist aber vielleicht gar nicht mal unrealistisch: Nachdem sich Donald Trump im November 2016 ins Wei\u00dfe Haus log (&#8222;Wladimir<br \/>Putin gef\u00e4llt das&#8220;) bleiben schlie\u00dflich nicht mehr viele, die<br \/>ihn abl\u00f6sen k\u00f6nnten. F\u00e4hige Nachkommen aus den Clinton- und Bush-Clans gibt es nicht,<br \/>Michelle Obama will nicht und Kanye<br \/>Wests Ego d\u00fcrfte bald so gro\u00df werden, dass es implodiert. Die USA brauchen<br \/>einen Retter, der gleichzeitig das WLAN im Wei\u00dfen Haus einrichten kann. Und wie<br \/>steht es doch in der modernen Fassung von Matth\u00e4us 5,5: &#8220; The geek shall inherit the earth &#8222;<br \/>\u2013 selig sind die Geeks, denn sie werden<br \/>das Erdreich besitzen.<br \/>Dass sich Zuckerberg bereits langsam vom Geek zum Politiker<br \/>wandelt, wurde in den vergangenen Tagen deutlicher denn je. W\u00e4hrend sich Donald<br \/>Trump und die<br \/>letzten verf\u00fcgbaren Coverbands f\u00fcr die Vereidigung am Freitag vorbereiteten,<br \/>tourte<br \/>Zuckerberg durch Texas. F\u00fcr 2017 k\u00fcndigte der Facebook-CEO an, jeden<br \/>einzelnen Bundesstaat der USA besuchen zu wollen \u2013 pr\u00e4sidialer k\u00f6nnte so ein<br \/>Vorsatz nicht sein. Er wolle &#8222;mehr mit Menschen dar\u00fcber reden wie sie<br \/>leben, arbeiten und \u00fcber die Zukunft nachdenken&#8220;, lie\u00df Zuckerberg seine<br \/>Mitarbeiter auf seiner Facebookseite schreiben \u2013 ein herrlich nichtssagendes Statement und damit schon ziemlich nah dran am perfekten Politjargon.<br \/>Nun hat es ein blasser, wei\u00dfer, selbsterkl\u00e4rter Atheist mit einem Verm\u00f6gen von 50 Milliarden US-Dollar<br \/>nicht immer leicht, mit den Menschen &#8222;da drau\u00dfen&#8220; anzubandeln. Aber wenn<br \/>Zuckerberg etwas von Facebook wei\u00df, dann, dass sich Meinungen und Einstellungen der Menschen durch entsprechenden Input ver\u00e4ndern lassen. Oder anders gesagt: Um Texas zu<br \/>verstehen, musst du Texas werden. In Zeiten, in denen es hei\u00dft, die Eliten aus<br \/>dem Silicon Valley h\u00e4tten keine<br \/>Empathie f\u00fcr andere Menschen \u00fcbrig , hilft es, ihnen ein simples &#8220; howdy folks! &#8220; entgegenzuschmettern. <br \/>Gesagt, getan: W\u00e4hrend seines Besuchs in Texas besuchte<br \/>Zuckerberg ein Rodeo (&#8222;mein erstes&#8220;), pflanzte einen Baum in Gedenken<br \/>an Martin Luther King (&#8222;eine tolle Reflektion&#8220;), sprach mit<br \/>Polizisten (&#8222;die machen so wichtige Arbeit&#8220;), ging mit Warnweste und<br \/>Schutzhelm durch ein Serverzentrum (&#8222;ein wichtiger Teil der<br \/>Community&#8220;), unterhielt sich mit Priestern (&#8222;helfen, tiefere<br \/>Bedeutung in einer sich ver\u00e4ndernden Welt zu finden&#8220;) und, vielleicht am<br \/>wichtigsten, streichelte<br \/>ein Kalb im Stall. Wer die Ochsen h\u00fcten will, muss auch den Gestank<br \/>ertragen. Noch so ein altes Politikersprichwort.<br \/>Public: Zuck, you running for President? <br \/>Zuck: Well, here&#8217;s me meeting with teachers, eating local food and calling people &#8222;folks&#8220; pic.twitter.com\/n1iZUjgZZJ <br \/>Zuckerbergs Trip durch Texas kam nur eine Woche, nachdem<br \/>Ger\u00fcchte \u00fcber eine m\u00f6gliche Kandidatur zur n\u00e4chsten oder \u00fcbern\u00e4chsten Wahl laut<br \/>wurden. &#8222;Wird Zuckerberg unser n\u00e4chster Pr\u00e4sident? &#8222;, fragte die US-Zeitschrift Vanity Fair.<br \/>Die Antwort: Freunde und Kollegen aus dem Silicon Valley halten das f\u00fcr<br \/>durchaus m\u00f6glich. Im vergangenen Jahr ver\u00e4nderte Zuckerberg bereits seine<br \/>Beteiligung an Facebook , sodass er eine Karriere in der Politik<br \/>einschlagen k\u00f6nnte, ohne die Kontrolle \u00fcber das soziale Netzwerk aufgeben zu<br \/>m\u00fcssen. Vor kurzem engagierte<br \/>er den fr\u00fcheren Wahlkampfberater David Plouffe , der Obama 2008 zur<br \/>Pr\u00e4sidentschaft verhalf, f\u00fcr seine Stiftung. Zuckerberg wolle &#8222;eines Tages<br \/>Imperator sein&#8220;, hei\u00dft es im Artikel.<br \/>Neben einem gesunden Gr\u00f6\u00dfenwahn und Star-Wars- Fantum bringt Zuckerberg weitere gute<br \/>Voraussetzungen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Pr\u00e4sidentschaft mit: eine h\u00fcbsche Frau,<br \/>ein s\u00fc\u00dfes Kind und einen<br \/>Hund , der praktisch von selbst die G\u00e4nge im Wei\u00dfen Haus aufwischt. Au\u00dferdem genug<br \/>Geld, um ganz Mazedonien<br \/>zu kaufen und die Einwohner als PR-Schreiber zu engagieren. Mit WhatsApp<br \/>das gr\u00f6\u00dfte<br \/>Telefonbuch der Welt , um auch wirklich jeden US-B\u00fcrger um Spenden zu bitten.<br \/>Immer \u00c4rger<br \/>mit China. Einen eigenen Geheimdienst namens Facebook, der mit ziemlicher<br \/>Sicherheit wei\u00df, ob sich die politischen Kontrahenten lieber<br \/>Ball- oder Wassersport im Hotel angucken. Und nicht zuletzt die Gewissheit,<br \/>dass nach vier oder \u2013 Gott bewahre \u2013 acht Jahren Trump die US-B\u00fcrger sogar einen Robo-Butler als n\u00e4chsten Pr\u00e4sidenten w\u00e4hlen w\u00fcrden.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 1.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2017-01\/us-praesident-mark-zuckerberg-2024-kandidat\" target=\"_blank\">http:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2017-01\/us-praesident-mark-zuckerberg-2024-kandidat<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Januar 2025. 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